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	<title>Reicherskreuzer Heide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:05:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reicherskreuzer_Heide&amp;diff=746392&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: bibliographische Angaben vervollständigt</title>
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		<updated>2021-11-05T14:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bibliographische Angaben vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=52.0031|EW=14.4607|type=landmark |region=DE-BB |dim=10000}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Reicherskreuzer Heide 1.jpg|miniatur|Sandweg durch die Reicherskreuzer Heide Anfang Juni 2011. Durch harte Fröste im Frühjahr war ein Großteil der Heidepflanzen oberirdisch verfroren, woraus die Braunfärbung resultierte.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reicherskreuzer Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Heide (Landschaft)|Heidelandschaft]] östlich von [[Jamlitz]] und westlich von [[Schenkendöbern]] in [[Brandenburg]]. Sie ist ein Teilgebiet der ausgedehnten [[Lieberoser Heide]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Lieberoser Heide&amp;#039;&amp;#039;. In: Torsten Richter, Heiko Schumacher, Claus-Rüdiger Seliger, Wolfgang Roick: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Lieberoser Heide. Landschaft zwischen Wald, Wasser und Weite&amp;#039;&amp;#039;. Regia-Verlag, Cottbus 2010, S. 15–16&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jamlitz|Leeskow]], [[Reicherskreuz]] und [[Henzendorf]] begrenzen die Fläche nach Norden, [[Schenkendöbern|Staakow]] und [[Schenkendöbern|Pinnow]] nach Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Munitionsbelastung.JPG|miniatur|Munitionsbelastung.]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1942 und 1943 kam es in der Region zu etlichen [[Waldbrand|Waldbränden]], wobei man vermutete, dass der größte Brand (1943) gezielt gelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachnutzung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Lieberose&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit im Studiengang Stadt- und Regionalplanung an der BTU Cottbus, Nachnutzung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Lieberose, Dipl.-Ing. Michael Dieke, Februar 2006, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die so „geräumten“ Flächen sollten der im Herbst 1943 begonnenen Errichtung des [[SS-Truppenübungsplatz Kurmark]] zur Verfügung stehen. Der SS-Truppenübungsplatz entstand um das Dorf [[Jamlitz]] nahe der Kleinstadt [[Lieberose]]. Mitte April 1945 erfolgte die Räumung des SS-Truppenübungsplatzes auf Grund der Annäherung der [[Rote Armee|Roten Armee]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenhausen, Buchenwald.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-52963-1, S. 224–228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Politische Soldaten. Die Waffen-SS 1933–1945. Leitbild, Struktur und Funktion einer nationalsozialistischen Elite.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung Schöningh zur Geschichte und Gegenwart. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2006, ISBN 3-506-76313-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rote Armee übernahm den Truppenübungsplatz und begann ihn ab 1954 weiter auszubauen. Bis 1992 wurde das Gelände als [[Truppenübungsplatz|Schießplatz]] der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|GSSD]] und vor allem für [[Militärmanöver|Manöverübungen]] des [[Warschauer Pakt]]es genutzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Reicherskreuzer Heide Militaergebaeude 1.jpg|miniatur|Verfallendes ehemaliges sowjetisches Militärgebäude.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug der Streitkräfte entschied sich die [[Bundeswehr]] im Jahr 1994 gegen eine weitere Nutzung des Geländes und es erfolgte die Übertragung der Flächen des &amp;#039;&amp;#039;Truppenübungsplatzes Lieberose&amp;#039;&amp;#039; an das Land Brandenburg. In dem abgeschlossenen Gebiet entwickelte sich eine große Artenvielfalt, da weite Teile des Geländes (etwa vier Fünftel) nur selten oder gar nicht militärisch belastet wurden, während andere Flächen intensiv genutzt wurden. Untersuchungen ergaben beispielsweise über 100 [[Brutvogel]]arten, über 400 [[Schmetterlinge|Schmetterlings]]-, rund 220 [[Hautflügler]]- und 55 [[Libellen]]arten, so dass das Ende der militärischen Nutzung ein sinnvolles Konzept nach sich ziehen musste, vor allem auf Grund der hohen [[Munition]]sbelastung des Geländes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reicherskreuzer Heide und Schwansee ==&lt;br /&gt;
Die Reicherskreuzer Heide gehört zu dem 2840 Hektar großen [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Reicherskreuzer Heide und Schwansee&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bravors.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.15606.de Verordnung über das Naturschutzgebiet „Reicherskreuzer Heide und Schwansee“] vom 23. November 1995 (GVBl.II/95, [Nr. 71], S. 678)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses ist seit 1995 Bestandteil des [[Naturpark Schlaubetal|Naturparks Schlaubetal]]. Ziel des [[Naturschutz]]es ist der Erhalt der durch die sechs Jahrzehnte lange Nutzung entstandenen [[Heide (Landschaft)|Heidelandschaft]] und die Neubildung von [[Grundwasser]]. Es ist keine reine Heidefläche aus [[Besenginsterheide]] und [[Zwergstrauchheide]], sondern durchsetzt von [[Brombeeren|Brombeergestrüpp]], [[Birken]]- und [[Kiefern]]wald. Der Waldbestand wird forstwirtschaftlich genutzt, die Heideflächen von [[Hausschaf]]en beweidet, um ihren Charakter zu erhalten. Im Naturschutzgebiet finden sich neben dem &amp;#039;&amp;#039;Schwansee&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- {{Koordinate Text|52°00&amp;#039;52&amp;quot;_N_14°22&amp;#039;55&amp;quot;_E_type:city_region:DE-BR|51°26&amp;#039;01&amp;quot;&amp;amp;nbsp;N 14°37&amp;#039;20&amp;quot;&amp;amp;nbsp;O}}--&amp;gt;, einem [[eutroph]]en Rinnensee, auch der Kleinsee &amp;#039;&amp;#039;Splau&amp;#039;&amp;#039;, kleine Fließe und [[Moor]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgewiesenen [[Wanderweg]]e, zum Beispiel zum [[Findlingspark Henzendorf]], weisen teilweise mit Schildern darauf hin, dass auf Grund von Munitionsbelastung der Wanderweg keinesfalls verlassen werden darf. Auch Radwanderer können auf dem [[Spree-Neiße-Radwanderweg]] durch die Reicherskreuzer Heidelandschaft fahren – der 45,5 Kilometer lange Radweg von [[Beeskow]] nach [[Ratzdorf]] stellt die Verbindung zwischen dem [[Spree-Radweg]] im Westen und dem [[Oder-Neiße-Radweg]] im Osten her.&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Dahme-Spreewald}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Oder-Spree}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Spree-Neiße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reicherskreuzer Heide}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb2.c.438776.de Seite des Landesumweltamtes Brandenburg zur Reicherskreuzer Heide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schenkendöbern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Oder-Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Schlaubetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region oder Ort mit Kampfmittelbelastung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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