<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reichenhall-Formation</id>
	<title>Reichenhall-Formation - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reichenhall-Formation"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichenhall-Formation&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-24T22:38:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichenhall-Formation&amp;diff=1700124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Perchtinger: /* Weblinks */ lf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichenhall-Formation&amp;diff=1700124&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-22T08:21:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reichenhall-Formation im Halltal.JPG|mini|Bizarre Felsgestalten der Reichenhall-Formation im Tiroler [[Halltal]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichenhall-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher meist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichenhaller Schichten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichenhaller Kalke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Formation (Geologie)|Formation]] der unteren und mittleren [[Trias (Geologie)|Trias]] der Ostalpinen Decken der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]]. Die durch [[Evaporite]] geprägte Formation stellt die basale Formation der überwiegend von Karbonaten dominierten ostalpinen Trias dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal beschrieben hat die Reichenhaller Schichten [[Carl Wilhelm von Gümbel]] im Jahr 1861.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamid Chamanara: &amp;#039;&amp;#039;Geologie, Stratigraphie (Reichenhall- und Gutenstein-Formation) und Tektonik im Raum Stanser Joch&amp;#039;&amp;#039;, Diplomarbeit der Universität Innsbruck, 1994, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Begriff Reichenhaller Kalk hat zum ersten Mal [[Johann August Edmund Mojsisovics von Mojsvár]] 1868 verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Tollmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S.&amp;amp;nbsp;66ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Benannt ist die Formation nach der Stadt [[Bad Reichenhall]] im [[Landkreis Berchtesgadener Land]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lithostratigraphisches Lexikon der Schweiz: [https://www.strati.ch/de/stratigraphic/fuorn-formation/reichenhall-formation &amp;#039;&amp;#039;Reichenhall-Formation&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 14. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipshaltige Brekzie.JPG|mini|Gipshaltige Brekzie der Reichenhall-Formation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Reichenhall-Formation umfasst fossilarme Karbonate, zum Teil dunkle bituminöse [[Dolomit (Gestein)|Dolomite]], die auch [[Gips]] und [[Anhydrit]] führen. Teilweise sind die Gesteine als [[Zellenkalk|Rauwacken]] ausgebildet, daneben kommen noch [[Brekzie]]n vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Spötl: Evaporitische Fazies der Reichenhaller Formation (Skythl Anis) im Haller Salzberg (Nördliche Kalkalpen, Tirol), JB Geol. BA., Bd. 137, Wien 1988, S153-168. [https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB1311_153_A.pdf PDF-File], abgerufen am 4. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiters finden sich Lagen mit siziliklastischen Sedimenten wie Sandstein und Mischgesteine wie sandige Dolomite.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schlager, W. Schöllnberger: &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip stratigraphischer Wenden in der Schichtfolge der Nördlichen Kalkalpen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 66/67, 1973/74, S. 168f. ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MittGeolGes_66_67_0165-0193.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reichenhall-Formation wird in den Nördlichen Kalkalpen vorwiegend von den [[Werfener Schichten]] unterlagert, in den Lienzer Dolomiten vom [[Alpiner Buntsandstein|Alpinen Buntsandstein]], im [[Semmering-Pass|Semmeringgebiet]], in den [[Radstädter Tauern]] und in den [[Kalkkögel]]n von den [[Alpine Rötschiefer|Alpinen Rötschiefern]]. Nach oben geht sie in die [[Gutenstein-Formation]] und die [[Gutenstein-Formation#Definition und Verbreitungsgebiet|Virgloria-Formation]] über. Die Grenze zur Gutenstein-Formation wird im Bereich der Schnecke Natiria stanensis angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamid Chamanara: &amp;#039;&amp;#039;Geologie, Stratigraphie (Reichenhall- und Gutenstein-Formation) und Tektonik im Raum Stanser Joch&amp;#039;&amp;#039;, Diplomarbeit der Universität Innsbruck, 1994, S.&amp;amp;nbsp;115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am stärksten entwickelt ist die Formation in den [[Tirol (Bundesland)|Tiroler]] Kalkalpen, im [[Mieminger Gebirge]] ist sie bis zu 220 Meter mächtig, im Karwendel bis zu 480 Meter, was aber auch tektonisch bedingt sein könnte. Gegen Osten zu tritt sie weitgehend zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Subformationen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Drossaschichten&amp;#039;&amp;#039; sind eine fazielle Variante im Liegendbereich der Reichenhall-Formation. Sie kommen in den [[Engadin]]er Dolomiten vor und reichen noch ins [[Rätikon]] und [[Arlberg]]gebiet. Gekennzeichnet sind sie durch einen Wechsel zwischen karbonatischen Lagen und sandigen bis siltigen Lagen in Fazies des Alpinen Buntsandsteins.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im östlichen Teil der nördlichen Kalkalpen ist eine Folge von Schieferton, dunklen Kalken und Rauwacken der Reichenhall-Formation auch als &amp;#039;&amp;#039;Gutensteiner-Basisschichten&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Tollmann: &amp;#039;&amp;#039;Analyse des klassischen nordalpinen Mesozoikums. Stratigraphie, Fauna und Fazies der Nördlichen Kalkalpen&amp;#039;&amp;#039;. Teil II der Monographie der Nördlichen Kalkalpen, Verlag Deuticke, Wien 1976, ISBN 3-7005-4412-X, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Umfang ==&lt;br /&gt;
Die Formation wird in das [[Olenekium]] und [[Anisium]] gestellt. Eine genaue Datierung ist durch das Fehlen von Leitfossilien schwierig, außerdem dürften die Unter- und Obergrenze [[Diachronie (Geologie)|diachron]] sein, das heißt, die Formation hat sich nicht überall genau gleichzeitig gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schlager, W. Schöllnberger: &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip stratigraphischer Wenden in der Schichtfolge der Nördlichen Kalkalpen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 66/67, 1973/74, S. 169 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MittGeolGes_66_67_0165-0193.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://austriafossilia.at/Geoinfos/Stratigraphische%20Tabelle.pdf Stratigraphische Tabelle von Österreich] (PDF-Datei, 1,77 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithostratigraphie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Trias]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perchtinger</name></author>
	</entry>
</feed>