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	<title>Reichenbachtal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T00:18:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichenbachtal&amp;diff=773984&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Werksteingewinnung */ Abkürzung korrigiert</title>
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		<updated>2022-04-14T20:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werksteingewinnung: &lt;/span&gt; Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Reichenbachtal im Kanton Bern. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Reichenbachtal (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosenlauithal.jpg|mini|Reichenbachtal von der Grossen Scheidegg aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichenbachtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bergtal in der [[Berner Oberland|Berner Oberländer]] Gemeinde [[Schattenhalb]], oberhalb von [[Meiringen]] auf rund {{Höhe|1350|CH|link=true}} gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der [[Reichenbach (Aare)|Reichenbach]] (auch Rychenbach), von dem der Name des Tales herrührt, fliesst von der [[Grosse Scheidegg|Grossen Scheidegg]] nach [[Meiringen]], wo er in die [[Aare]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa in der Mitte des Tales befindet sich die vorletzte bewohnte Ortschaft, [[Rosenlaui]] (1&amp;#039;328 m). Rosenlaui gilt als die „kleinste Ortschaft der Schweiz“ und erinnert mit ihrem historischen Hotel an die Gründerzeiten des Tourismus in der Schweiz. Daher wird das Tal oft auch als Rosenlauital bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rosenlauital.ch/ Website des Rosenlauitales]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Tals öffnet sich ein Panorama auf den [[Rosenlauigletscher]] mit Blick auf [[Wetterhorn]] und [[Dossen (Berg)|Dossen]]. Von dort führen [[Alpine Route|alpine Routen]] zur [[Engelhornhütte]] und zur [[Dossenhütte]]. Ein Wanderweg erstreckt sich durch eine urtümliche Naturlandschaft, zu deren Linken sich die [[Engelhörner]] (2&amp;#039;782 m) und in Wanderrichtung das [[Wellhorn]] (3&amp;#039;191 m) erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter westlich von Rosenlaui, in Richtung [[Grindelwald]], liegt [[Schwarzwaldalp]]. Die Ortschaft markiert das Ende des Strassenabschnittes, der für den Privatverkehr befahrbar ist; ab hier ist die Weiterfahrt nur für [[Postauto]]s und Fahrräder gestattet ([[Bergpoststrasse]]). Diese verkehren von Meiringen über die Schwarzwaldalp und die [[Grosse Scheidegg]] bis ins benachbarte Grindelwald, im Regelfall mit Umsteigen in Schwarzwaldalp oder auf der Grossen Scheidegg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gletscherschlucht Rosenlaui ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2005-Rosenlaui-Schlucht.jpg|mini|links|hochkant|Rosenlaui Gletscherschlucht]]&lt;br /&gt;
In der Nähe befindet sich die [[Gletscherschlucht Rosenlaui]], ein [[Naturdenkmal]] von nationaler Bedeutung. Der Eintritt kostet einige Franken. Ein rund 500 Meter langer Weg führt über steile, von der Gischt nasse Stufen durch die enge [[Schlucht]], in der das Schmelzwasser vom [[Rosenlauigletscher]] fliesst und deren Wände teilweise 70 bis 80 Meter hoch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksteingewinnung ==&lt;br /&gt;
Bei Rosenlaui wurden gelegentlich Sturzblöcke zur [[Werkstein]]gewinnung aufgenommen und in [[Bern]] verarbeitet. Bei diesen Gesteinen handelt es sich um [[Kalkstein]]e und Kalk[[brekzie]]n, die im 18. Jahrhundert für Möbelplatten gelegentlich Verwendung fanden&amp;lt;ref&amp;gt;F. de Quervain: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Bern (Kümmerly &amp;amp; Frey) 1969, S. 127&amp;lt;/ref&amp;gt;, z.&amp;amp;nbsp;B. auch für [[Mathäus Funk|Funk-Kommoden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Anton Koch 003.jpg|mini|[[Joseph Anton Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wetterhorn von der Rosenlaui aus&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 1824]]&lt;br /&gt;
Bereits Ende des 18. Jahrhunderts wurde das naturbelassene Tal im Zuge der Wiederentdeckung der Alpen in der [[Romantik]] zur Tourismusdestination. Bedeutende Maler wie [[Caspar Wolf]], [[Joseph Anton Koch]], [[Alexandre Calame]] und [[François Diday]] hielten die wildromantische Landschaft mit dem Rosenlauigletscher und dem Wetterhorn auf der Leinwand fest. Der Regierungsrat des Kantons Bern errichtete den Alpenmalern in der Rosenlaui ein Denkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.helsenberg.ch/schattenhalb/useiten/malerei.htm Schattenhalb: Malerei]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Heilbad Rosenlaui gegründet, das bis 1914 zum grossen Hotelkomplex in [[Chalet]]-Bauweise ausgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz – Band 3&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern, 2006. S. 514&amp;lt;/ref&amp;gt; Die naturbelassene Berglandschaft mit ihren Gletschern und Schluchten ist heute ein touristischer Anziehungspunkt für den [[Sanfter Tourismus|sanften Tourismus]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Adolphe Braun - Le Wellhorn.jpg|mini|links|Adolphe Braun: Wellhorn um 1860]]&lt;br /&gt;
Ab 1860 war das Reichenbachtal ein Anziehungspunkt für die Pioniere der Gebirgsfotografie wie [[Adolphe Braun]] und [[Vittorio Sella]]. Einheimische Bergführer halfen den Fotografen auf den strapaziösen Bergtouren die hölzernen Kamerakästen und schweren Bildplatten an die Fotostandorte zu tragen und erhielten als Geschenk Fotoalben mit historischen Bildern von Bergtouren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.myswissalps.ch/story/553 My Swiss Alps: Wie einheimische Bergführer zu den Anfängen der Gebirgsfotografie beitrugen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rosenlaui}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.679859|EW=8.149409|article=DMS|type=landmark|region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schattenhalb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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