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	<title>Reichenbach (Berglen) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:47:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichenbach_(Berglen)&amp;diff=574055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cyber Herbert: /* Einwohnerentwicklung */</title>
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		<updated>2025-11-30T19:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Reichenbach&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Berglen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Reichenbach (Berglen).png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = früheres Wappen der Gemeinde Reichenbach&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/50/26&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/26/35&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 375&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 200&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-02&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berglen.de/gemeindeinfo-wirtschaft/kurzportrait/zahlen-daten |titel=Zahlen &amp;amp; Daten |sprache=de |abruf=2022-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = Buchenberg&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 73663&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07195&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Berglen Karte.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Reichenbach in den Berglen&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Reichenbach, Berglen, Andreas Kieser.png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Reichenbach im 17. Jahrhundert (Ansicht von Andreas Kieser)&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Reichenbach bei Winnenden&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Dorf]] und seit 1972 ein Gemeindeteil der Großgemeinde [[Berglen]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Rems-Murr-Kreis]]. Der Ort gehört zur Region Stuttgart liegt vollständig im [[Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald]]. Derzeit hat Reichenbach ungefähr 200 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Umliegende Ortschaften sind [[Bretzenacker]] im Nordosten, [[Steinach (Berglen)|Steinach]] im Osten, [[Hößlinswart]] im Südosten, [[Remshalden]]-Buoch im Südwesten, [[Breuningsweiler]] im Westen und [[Birkmannsweiler]] im Nordwesten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Altgemeinde]] Reichenbach gehören die Weiler Lehnenberg und Spechtshof sowie die [[Wüstung]] Baubenweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Reichenbach wurde [[1360]] erstmals urkundlich in einem Verzeichnis des [[Bistum Konstanz|Bistums Konstanz]] als Filiale der Pfarrei [[Buoch]] erwähnt. An das [[Haus Württemberg]] fiel &amp;#039;&amp;#039;Richembach das wyler&amp;#039;&amp;#039; vor 1442. Die Württemberger traten 1442 das Amt [[Winnenden]] (und damit auch Reichenbach) durch Ulrich den Vielgeliebten an den Edelmann Hans von [[Yberg (Adelsgeschlecht)|Yberg]] ab. 1524 war der Winnender Vogt Paul Wyld Eigentümer von Reichenbach; später erfolgte der Weiterverkauf an das Haus Württemberg. 1806 wurde Reichenbach Bestandteil des neu errichteten [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]]. 1808 wurde Reichenbach mit Steinach dem [[Oberamt Waiblingen]] zugeordnet. Bis 1829 unterstand Reichenbach dem [[Schultheiß]] von [[Steinach (Berglen)|Steinach]]. 1829 wurde die Gemeinde Reichenbach gegründet. 1938 wurde Reichenbach im Rahmen der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] dem [[Landkreis Waiblingen]] angegliedert. 1945 wurde Reichenbach von der US-Armee besetzt und wurde Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und somit des Landes [[Württemberg-Baden]].1952 Teil des neuen Bundeslandes [[Baden-Württemberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gemeindereform von 1972 wurde Reichenbach ein Ortsteil der Großgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Buchenberg&amp;#039;&amp;#039;, die noch im selben Jahr den Namen Berglen erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=459}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Gemeinde Berglen wurde Reichenbach dem Rems-Murr-Kreis zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1828: 230 Einwohner (alle evangelischen Glaubens)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Königlich Württembergisches Hof- und Staats-Handbuch. J.F. Steinkopf, Stuttgart 1828, S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1850: 395 (darunter 4 Katholiken)&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibung des Oberamts Waiblingen, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1979: 490&amp;lt;ref&amp;gt;Der Rems-Murr-Kreis, S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Seit der Einführung der Reformation unter Herzog Ulrich ist Reichenbach wie ganz Altwürttemberg evangelisch-lutherisch geprägt. Reichenbach verfügt allerdings über keine Kirche. Zwischen Reichenbach und dem Spechtshof befindet sich ein kleiner Friedhof. Der Weiler Lehnenberg verfügt ebenfalls über einen Friedhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schultheißen und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1828: Jung&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Reichenbach (Berglen).png|links|mini|147x147px|Ehemaliges Wappen der Gemeinde Reichenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Altgemeinde Reichenbach führte ein Gemeindewappen und eine Flagge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039; des ehemaligen Gemeindewappens lautet: Auf silbernem (weißen) Wappenschild über einem erniedrigten grünen Wellenbalken ein Zweig mit drei roten Kirschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbegründung: Der grüne Wellenbalken steht für den Bach, die Kirschen verweisen auf den früher weit verbreiteten Anbau von Steinobst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung der Gemeinde Reichenbach im Zuge der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|baden-württembergischen Gemeindegebietsreform]] von 1972 ist das Wappen erloschen. Es kann jedoch von Vereinen und Privatpersonen zur Traditionspflege weiterhin benutzt werden, etwa als [[Abzeichen]] oder [[Wimpel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Verhältnisse ==&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Lage in Reichenbach war bis weit in das 19. Jahrhundert katastrophal. Der Name Geißwand kommt daher, dass sich die Einwohner von Reichenbach keine Kühe leisten konnten, sondern nur Ziegen (Geißen). In der Oberamtsbeschreibung von 1850 steht: „Der landwirtschaftliche Betrieb wird als gering bezeichnet… Die Einwohner gehören zu den ärmsten des Bezirks und bauen nicht das eigene Bedürfnis an Getreide. An Gewerben sind nur 8 Leinenweber und 3 Schuhmacher in der Gemeinde Reichenbach.“ Gründe für den schlechten Ertrag waren: die sehr schlechten Anbaubedingungen (Bodenqualität, Geländebeschaffenheit und Kleinklima) und die wegen der [[Erbteilung]] sehr kleinen Anbauflächen. Aufgrund dieser Verhältnisse wanderten einige Familien nach Amerika aus. Viele Eltern mussten sich auswärts ihr Brot verdienen, und viele Kinder gingen betteln. In dem Reichenbacher Wappen ist ein Kirschzweig mit 3 Kirschen. Dies kommt daher, dass man in Reichenbach sehr viele Kirschbäume anpflanzte. Aus ihnen wurde das Bergleswasser (ein Schnaps) gebrannt. Man ließ die Bäume sehr hoch wachsen und musste, um die Kirschen ernten zu können auf bis zu 50-sprossige Leitern klettern, die teilweise noch verlängert wurden. Dies führte dann auch zu tödlichen Unfällen. Ab 1876 wurden noch mehr Kirschen angebaut, da nun die leicht verderblichen Kirschen mit der [[Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Nördlingen]] nach Stuttgart und Bayern transportiert werden konnten. Die Reichenbacher Erdbeeren wurden 1935 zum ersten Mal in kleinen Spankörben auf dem [[Stuttgart]]er Markt verkauft. Heute besitzt Reichenbach 22 ha Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strom- und Wasserversorgung ==&lt;br /&gt;
Bis 1875 mussten die Reichenbacher von einem Brunnen, der 100 m unterhalb des Ortskerns lag, ihr Wasser holen. Die Wasserleitung, die 1875 gebaut wurde, hatte einen Fehler. Das Wasser kam nicht in die oberen Stockwerke des Schulhauses. 1935 baute man eine neue Wasserleitung. Die Reichenbacher Quelle ist die wasserreichste Quelle von Berglen.&lt;br /&gt;
1924 wurde Reichenbach als letzte Gemeinde der Berglen an das Stromnetz angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Bis 1700 mussten die Reichenbacher Kinder nach Buoch gehen, da im Dorf keine Schule vorhanden war. Im Jahre 1700 erhielt Steinach eine Dorfschule, in die auch die Reichenbacher Kinder gingen. Damit die Kinder auch die Schule besuchten und nicht bettelten, wurden sie vom Steinacher Dorfbüttel abgeholt und in die Schule gebracht. Wenn die Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schickten, mussten sie eine Geldstrafe bezahlen. 1866 erhielt Reichenbach seine eigene Dorfschule. Da die Gemeinde die Mittel für die Schule nicht aufbringen konnte, wurde sie zum größten Teil vom Staat finanziert. In der NS-Zeit wurden Reichenbach und Steinach 1938 zu einem Schulbezirk vereinigt. 1969 schlossen sich Reichenbach, Steinach und Hößlinswart zu einem Schulbezirk zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird in Reichenbach nicht mehr unterrichtet. Das Schulhaus wird nun im Erdgeschoss für Veranstaltungen genützt. Im oberen Stockwerk sind heute Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuerwehr ==&lt;br /&gt;
1840 kaufte die Feuerwehr Reichenbach mit noch anderen Orten eine Handfeuerspritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 wurde diese Spritze vollständiges Eigentum der Gemeinde Reichenbach, da die anderen Orte sich eine eigene Spritze kauften. Diese Spritze war auch auf der Weltausstellung in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 schlossen sich die [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehren]] Reichenbach und Steinach zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 erfolgte dann der Zusammenschluss mit anderen Freiwilligen [[Feuerwehr]]en aus Berglen zur Abteilung Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
In Reichenbach gibt es drei Vereine:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gemischter Chor Reichenbach: 1918 begannen einige singfreudige, junge Leute ein paar Lieder einzuüben. Aus diesem „losen“ Chor wurde 1922 ein richtiger Verein mit festen Singstunden. Seit 1977 wird alle drei Jahre das Waffelfest veranstaltet.&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]] Reichenbach: 1933 wurde der Obst- und Gartenbauverein Reichenbach gegründet. Er veranstaltet mit noch drei andern Obst- und Gartenbauvereinen den jährlichen Blumenschmuckwettbewerb.&lt;br /&gt;
* SSV Steinach-Reichenbach: 1957 gründeten Sportfreunde den Verein. 1959 wurde das Vereinsheim eingeweiht. Seit 1960 hat der Verein einen eigenen bespielbaren Fußballplatz. 1980 fand zum ersten Mal die Berglesolympiade statt. Zurzeit wird das neue Vereinsheim im Erlenhof gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Waiblingen |Titel=Gemeinde Reichenbach |Seite=190–192 |Wikisource=Kapitel B 28}}&lt;br /&gt;
* Ilse Böwing-Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Berglen&amp;#039;&amp;#039;. Hopfer Verlag, Tübingen 1958.&lt;br /&gt;
* [[Horst Lässing]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Rems-Murr-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Konrad Theiss 1980, ISBN 3-8062-0243-5. S. 285.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.berglen.de/startseite Website der Gemeinde Berglen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rems-Murr-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rems-Murr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Berglen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1360]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyber Herbert</name></author>
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