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	<title>Reichenbach/O.L. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichenbach/O.L.&amp;diff=142798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hodsha: Erg. + Link, siehe das Ziellemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichenbach/O.L.&amp;diff=142798&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-22T18:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erg. + Link, siehe das Ziellemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art                     = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen                  = Reichenbach-OL-Wappen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 51.141666&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 14.8&lt;br /&gt;
|Lageplan                = Reichenbach O.L. in GR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis               = Görlitz&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Reichenbach/O.L.&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 249&lt;br /&gt;
|PLZ                     = 02894 &amp;lt;small&amp;gt;(Reichenbach/O.L., Sohland)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;!-- „02894 Reichenbach/O.L.“ ist nur ein Teil der Stadt, deshalb Erwähnung aller von der Post erwarteten Ortsnamen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = 035828&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel       = 14626450&lt;br /&gt;
|Gliederung              = &lt;br /&gt;
|Adresse                 = Görlitzer Straße 4,&amp;lt;br /&amp;gt;02894 Reichenbach/O.L.&lt;br /&gt;
|Website                 = [https://www.reichenbach-ol.de/ reichenbach-ol.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister           = Carina Dittrich&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel      = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei                  = Unabhängige Wählergemeinschaft „Freie Wähler“ Sohland{{nnbsp}}a.{{nnbsp}}R.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichenbach/O.L.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;Rychbach&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine sächsische [[Landstadt]] im [[Landkreis Görlitz]] in der [[Oberlausitz]]. Die Stadt ist Verwaltungssitz und erfüllende Gemeinde für die [[Verwaltungsgemeinschaft Reichenbach/O.L.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Stadt selbst gehören die früher selbständigen Dörfer &amp;#039;&amp;#039;[[Niederreichenbach]]&amp;#039;&amp;#039; (1957 eingemeindet), &amp;#039;&amp;#039;[[Oberreichenbach (Oberlausitz)|Oberreichenbach]]&amp;#039;&amp;#039; (1969) und &amp;#039;&amp;#039;[[Oehlisch]]&amp;#039;&amp;#039; (1974). Am 1. Januar 1994 wurden weitere umliegende Gemeinden zur Stadt eingemeindet:&lt;br /&gt;
* [[Zoblitz]]: Der Ort liegt jenseits der alten sächsisch-preußischen Grenze und gehörte vor der Gemeindereform in Sachsen zum Altkreis Löbau. Die Bevölkerung entschied sich in einer Bürgerbefragung für die Zugehörigkeit zu Reichenbach. Es existiert ein Haltepunkt für Nahverkehrszüge.&lt;br /&gt;
* [[Meuselwitz (Reichenbach/O.L.)|Meuselwitz]]: Kirchdorf, zu dem zum Zeitpunkt der Eingemeindung außerdem die (früher ihrerseits selbständigen) Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;[[Goßwitz (Reichenbach/O.L.)|Goßwitz]], [[Schöps (Reichenbach/O.L.)|Schöps]], [[Borda (Reichenbach/O.L.)|Borda]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Krobnitz]]&amp;#039;&amp;#039; gehörten sowie auch die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;[[Gurigk]], [[Reißaus (Reichenbach/O.L.)|Reißaus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lehnhäuser]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Dittmannsdorf (Reichenbach/O.L.)|Dittmannsdorf]] mit Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;[[Biesig]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Mengelsdorf]], dazu gehörig &amp;#039;&amp;#039;[[Löbensmüh]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Feldhäuser (Reichenbach/O.L.)|Feldhäuser]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2014 erfolgte die Eingliederung der Nachbargemeinde [[Sohland am Rotstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung der [[Waldhufendorf|Waldhufendörfer]] Ober- und Niederreichenbach erfolgte um 1200. Erstmals wird die spätere Stadt Reichenbach am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1238 als &amp;#039;&amp;#039;Richenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reichenbach/O.L&amp;#039;&amp;#039;. In: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Hg. v. Ernst Eichler u. Hans Walther. Band I: M – Z. Berlin 2001. S. 268 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; in einer Privilegienurkunde des böhmischen Königs [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel]] für das nahe [[Ostritz]] gelegene [[Kloster St. Marienthal|Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal]] erwähnt, wo sie bis heute aufbewahrt wird. Darin wird für Reichenbach (&amp;#039;&amp;#039;Richembach&amp;#039;&amp;#039;) ein königl. [[Vogt]] nachgewiesen. Da der Ort an der mittelalterlichen Handelsstraße [[Via Regia]] gelegen war, gewann er recht schnell an Bedeutung. 1301 werden die Brüder Jencz und Ramfold [[Gersdorff (Adelsgeschlecht)|von Gersdorff]] als Herren auf [[Gersdorf (Markersdorf)|Gersdorf]] und Reichenbach genannt. Ausdrücklich als Stadt wird Reichenbach erstmals 1306 bezeichnet. Die entsprechende Urkunde befindet sich im [[Kloster St. Marienstern]] in [[Panschwitz-Kuckau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichenbach(OL)-Ketzergrube.jpg|mini|links|Gedenkstein an der Ketzergrube]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Opferstein.jpg|mini|links|Opferstein]]&lt;br /&gt;
In den [[Hussitenkriege]]n wurde Reichenbach zur Jahreswende 1430/31 von einem 8.000 Mann starken Heer unter [[Andreas Prokop|Prokop dem Großen]] belagert. Der Ort wurde niedergebrannt, jedoch konnten sich die Bewohner innerhalb der von einer [[Wehrmauer]] umgebenen [[St.-Johannes-Kirche (Reichenbach/O.L.)|Stadtkirche St. Johannis]] verschanzen und erfolgreich verteidigen. Die getöteten Hussiten wurden unterhalb des Töpferbergs (284&amp;amp;nbsp;m) verscharrt, weswegen diese Stelle bis heute Ketzergrube genannt wird. Ein Tor in der Wehrmauer der Kirche, durch das einige Belagerer eingedrungen sein sollen, heißt seither Hussitentor. 1580 fiel die Gutsherrschaft Reichenbach von den Herren von Gersdorff an die Familie [[Warnsdorf (Adelsgeschlecht)|von Warnsdorf]]. Danach gelangte es in Besitz von Siegmund von Peschen (1628), Gottfried von Sander (1638), des letzteren Witwe Anna Sabina [[Kyaw (Adelsgeschlecht)|von Kyaw]] (1660) und ihrer gemeinsamen Tochter Sophie Tugendreich. Im Jahr 1671 erlangte [[Georg Ernst von Gersdorff]] das Gut durch seine Heirat mit Sophie Tugendreich von Sander und brachte es so für drei weitere Generationen in Besitz der Familie Gersdorff; 1682 kaufte er ihr pro forma den Besitz ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walter von Boetticher]] |Titel=Geschichte des Oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635–1815 |Band=1 |Verlag=Im Selbstverlage der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Görlitz |Datum=1912 |Seiten=528 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8985161 |Abruf=2024-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein 36 KS KP 1.jpg|mini|[[Liste der Sächsisch-Preußischen Grenzsteine|Sächsisch-preußisches Grenzsteinpaar]] bei Reichenbach]]&lt;br /&gt;
Mehrmals durchquerte [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] den Ort, wobei er jeweils beim Apotheker der Stadt Quartier nahm. An der Außenwand der alten Apotheke weist eine Gedenktafel darauf hin. Beim [[Schlacht bei Reichenbach und Markersdorf|Gefecht bei Reichenbach]] am 22.&amp;amp;nbsp;Mai 1813 mussten sich die Franzosen den Russen geschlagen geben. Im Zuge der [[Teilung des Königreiches Sachsen|staatlichen Neuordnung]] nach dem [[Wiener Kongress]] wurde die neue sächsisch-preußische Grenze zwischen Reichenbach und das benachbarte [[Sohland am Rotstein|Sohland a.{{nnbsp}}R.]] gelegt und die Stadt gehörte ab 1816 zum [[Landkreis Görlitz (Schlesien)|Landkreis Görlitz]] in der preußischen [[Provinz Schlesien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum zwischen der [[Deutsche Reichsgründung|Reichsgründung]] und dem Zweiten Weltkrieg war die Firma [[Schuster und Wilhelmy]] der wohl bedeutendste Arbeitgeber in Reichenbach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], von dessen Zerstörungen die Stadt weitgehend verschont blieb, wurde der westlich der [[Lausitzer Neiße]] gelegene Teil Schlesiens dem Land [[Sachsen]] zugeschlagen. Nach Auflösung der Länder in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] gehörte die Stadt zum [[Kreis Görlitz]] im Bezirk Dresden und seit 1990 wieder zum neu gegründeten Freistaat Sachsen. Inzwischen erfüllt die Stadt die Funktion eines [[Unterzentrum]]s im neuen Landkreis Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirchengemeinde Meuselwitz-Reichenbach/OL&amp;#039;&amp;#039; gehört zur [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz|Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz]]. Die katholische Gemeinde gehört zum [[Bistum Görlitz]], durch eine erneute Gemeindereform ist die katholische Kirche [[Anna (Heilige)|St. Anna]] seit dem 1. September 2012 nun eine Filialkirche innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Pfarrgemeinde [[Hl. Wenzel|Heiliger Wenzel]] Görlitz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kath_Kirche&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfarrei-goerlitz.de/pfarrgemeinde/kirchen/#stanna |titel=Filialkirche St. Anna |hrsg=Katholische Pfarrgemeinde Heiliger Wenzel Görlitz |abruf=2019-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es eine [[Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden|Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde]] ([[Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland|Brüdergemeinde]]) und eine Gemeinde der [[Siebenten-Tags-Adventisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 70,4 % (2019: 65,9 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = URBI&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 43.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 36.5&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 73ABFF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1     = URBI e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 22.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 29.4&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 17.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 18.7&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = FWS&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 15.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 13.2&lt;br /&gt;
|FARBE4         = 9BB3FF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG4     = Freie Wähler Sohland a.R.&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 3.5&lt;br /&gt;
}}Reichenbach ist Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Reichenbach/O.L.]] Dazu gehören neben der Stadt die Gemeinden [[Königshain]] und [[Vierkirchen (Oberlausitz)|Vierkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 17 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
* Unabhängige-Reichenbacher-Bürger-Initiative e.&amp;amp;nbsp;V. (URBI): 7 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Alternative für Deutschland|AfD]]: 4 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 3 Sitze&lt;br /&gt;
* Unabhängige Wählergemeinschaft „Freie Wähler“ Sohland a. R. (FWS): 3 Sitze&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Stadtratswahlen&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; |{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float          = center&lt;br /&gt;
|Land           = DE&lt;br /&gt;
|Beschriftung   = Sitze&lt;br /&gt;
|Überschrift    = Stadtrat ab 2024&lt;br /&gt;
|   URBI|FWS|CDU|AfD&lt;br /&gt;
|  URBI Farbe   = 73ABFF&lt;br /&gt;
|  FWS Farbe    = 9BB3FF&lt;br /&gt;
|URBI           = 7&lt;br /&gt;
|FWS            = 3&lt;br /&gt;
|CDU            = 3&lt;br /&gt;
|AfD            = 4&lt;br /&gt;
|Anmerkung=Ein Sitz der AfD bleibt unbesetzt. Der Stadtrat verkleinert sich entsprechend.}}&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14626&amp;amp;gemeinde=14626450 |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14626&amp;amp;gemeinde=14626450 |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14626&amp;amp;gemeinde=14626450 |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unabhängige-Reichenbacher-Bürger-Initiative e. V.&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;36,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;43,7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;43,1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[AfD Sachsen|AfD]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|29,4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|22,3&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Berlin|CDU]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|18,7&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|17,3&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|25,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unabhängige Wählergemeinschaft „Freie Wähler“ Sohland a. R.&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|15,4&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|13,2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|13,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD Sachsen|SPD]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3,2&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|6,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WRU&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|6,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[NPD Sachsen|NPD]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |70,4 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |65,9 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |52,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |2009 betrug die Wahlbeteiligung 51,1 %.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2015 Carina Dittrich.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2022#Landkreis Görlitz|2022]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Carina Dittrich&lt;br /&gt;
|Dittrich&lt;br /&gt;
|46,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2015#Landkreis Görlitz|2015]]&lt;br /&gt;
|FW Sohland a. R.&lt;br /&gt;
|28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Görlitz|2008]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Andreas Böer]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |CDU&lt;br /&gt;
|68,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Niederschlesischer Oberlausitzkreis|2001]]&lt;br /&gt;
|84,0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of family of Gersdorff.svg|mini|hochkant=0.48|[[Gersdorff (Adelsfamilie)|Gersdorffer]] Familienwappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichenbach-OL-Wappen.png|120px|links|Reichenbacher Stadtwappen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Blau über blauem Wasser eine goldene Burg mit geschlossenem rotem Tor und zwei sich nach oben verjüngenden Zinnentürmen; zwischen ihnen ein kleiner Schild, geteilt und halb gespalten von Rot, Silber und Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen in seiner heutigen Form ist ein Neuentwurf aus dem Jahr 1901.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.reichenbach-ol.com/Geschichte-Reichenbach/wappen.htm |titel=Zum Reichenbacher Wappen |abruf=2013-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vordergrund ist ein Fluss oder Bach, der auf den Stadtnamen hinweist. Darüber befindet sich eine Burg, deren geschlossenes Tor auf die abgewiesenen Hussitenangriffe hindeutet. Zwischen den Türmen der Burg befindet sich im Schildzentrum das Wappen der Herren von Gersdorff, die –&amp;amp;nbsp;mit Unterbrechungen&amp;amp;nbsp;– von 1380 bis ins 19. Jahrhundert die [[Grundherr]]en der Stadt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gold und Blau sowie die [[Zinne]]nmauer symbolisieren die Lage in der Oberlausitz, aus deren Wappen (beziehungsweise dem [[Wappen der Stadt Bautzen]]) diese Elemente entnommen sind.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
* [[Seckach]] (Baden-Württemberg, seit 1990)&lt;br /&gt;
* [[Karpacz]] (Polen, &amp;#039;&amp;#039;dt. Krummhübel&amp;#039;&amp;#039;, seit 1995)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Stadtbild und Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichenbach(OL)-Markt-Ostseite.jpg|mini|Markt (2001)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichenbach(OL)-Bibliothek-Frontansicht.jpg|mini|Bibliothek (2004)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtbild wird durch den großen Marktplatz im Zentrum geprägt. Direkt am Markt steht die alte Apotheke, in der [[Napoleon Bonaparte]] und [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|König Friedrich Wilhelm III.]] zu Gast waren – an der der Schlossgasse zugewandten Außenwand des Gebäudes weist eine Tafel darauf hin. Aus der Rückwand des Hauses ragen sichtbar zwei Kanonenkugeln aus dieser Zeit. Das Sparkassengebäude an der Ostseite des Platzes war früher ein Gasthof, der 1809 den Dichter [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]] beherbergte, was ebenfalls auf einer Gedenktafel vermerkt ist. Zur Marktseite hin wird das Gebäude durch eine Reliefdarstellung des Stadtwappens geziert. Den Eingang an der Görlitzer Straße flankieren große Reliefs mit Männern, die ihr Erspartes zur Kasse bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum unweit des Marktes steht die neu gebaute Stadt- und Kreisbibliothek. Der Heimatverein Reichenbach hat das [[Ackerbürgermuseum Reichenbach]] aufgebaut, das jetzt zum Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gehört. Der &amp;#039;&amp;#039;Bernhard-Lekve-Park&amp;#039;&amp;#039; beherbergt etliche botanische Besonderheiten. Im &amp;#039;&amp;#039;Niederhofpark&amp;#039;&amp;#039; wird durch einen Gedenkstein Napoleons Befehlsstandort beim [[Schlacht bei Reichenbach und Markersdorf|Gefecht bei Reichenbach]] vom 22. Mai 1813 markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichenbach(OL)-Stadtkirche.jpg|mini|links|hochkant|[[St.-Johannes-Kirche (Reichenbach/O.L.)|Stadtkirche St. Johannis]] (2003)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Krobnitz.jpg|mini|[[Schloss Krobnitz]] (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20070423325DR Mengelsdorf (Reichenbach OL) Rittergut Schloß.jpg|mini|[[Schloss Mengelsdorf]] (2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markantestes Gebäude der Stadt ist die evangelische [[St.-Johannes-Kirche (Reichenbach/O.L.)|Stadtkirche St. Johannis]], die im 12./13. Jahrhundert erbaut wurde. Reichenbach besaß keine Stadtmauer, jedoch ist der Kirchplatz von einer Wehrmauer umgeben. Das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Hussitentor&amp;#039;&amp;#039; erinnert an die hussitische Belagerung 1430/1431.  An dieser Stelle soll es den Belagerern gelungen sein, den Verteidigungsring um die Kirche zu durchbrechen. Die Kirche fiel 1670 einem Brand zum Opfer und wurde in ihrer heutigen Gestalt wiederaufgebaut. Die Orgel des Baumeisters [[Friedrich Ladegast]] aus dem Jahr 1866 wurde 1999/2000 restauriert. Eine umfassende Außen- und Innensanierung des Kirchbaus begann in den 1980er Jahren. An der Görlitzer Straße, früher außerhalb der Stadt gelegen, steht die 1900 geweihte, [[Neugotik|neugotische]] katholische &amp;#039;&amp;#039;St.-Annen-Kirche&amp;#039;&amp;#039;, vorher befand sich an dieser Stelle eine Fachwerkkapelle mit Dachreiter, die seit 1813 eine Ruine war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Töpferberg ({{Höhe|284|DE}}) erhebt sich eine alte [[Windmühle]], die früher mit fünf Flügeln besetzt war. Auf dem Gipfel des Hügels weist ein 1913 aufgestellter Gedenkstein auf das Gefecht bei Reichenbach von 1813 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den eingemeindeten Dörfern ist besonders das restaurierte und als Museum genutzte [[Schloss Krobnitz]] mit seinem Park zu erwähnen, das der preußische Kriegs- und Marineminister [[Albrecht Graf von Roon]] als Alterssitz bewohnte. In [[Mengelsdorf]] dient das 1859 im [[Tudorstil]] erbaute Schloss mit umgebendem Park als sozialtherapeutische Wohnstätte Caritasheim „St. Hedwig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berliner Bildhauer [[Victor Seifert]] schuf 1914 für Reichenbach ein Denkmal des preußischen Politikers [[Otto Theodor von Seydewitz]], das nach 1945 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulturdenkmale sind in der [[Liste der Kulturdenkmale in Reichenbach/O.L.]] erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Bitte auch insbesondere die Namensänderung in „Erlebnisbad“ und die große überregionale Bedeutung belegen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Reichenbach/O.L.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlebnisbad Reichenbach ===&lt;br /&gt;
Das Freibad wurde 1934 erbaut und 1994 nach umfassender Rekonstruktion und Modernisierung als Erlebnisbad wiedereröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reichenbach-ol.de/de/freizeitbad.html |titel=Freizeitbad Reichenbach |werk=Webseite der Stadt Reichenbach |sprache=de |abruf=2022-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Highlights gehören die 42 Meter lange Rutsche und ein Strömungskanal, Wasserpilze und ein Kleinkinder-Bereich mit niedriger Tierrutsche und einem Kinderwasserpilz, sowie ein Spielplatz. Zur Anlage gehören neben den Schwimmbecken auch Sportanlagen. Das Freizeitbad hat über die Grenzen der Stadt große Bedeutung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freizeit-bad-reichenbach 0000 IMG 20210627 092814.jpg|mini|Erlebnisbad Reichenbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freizeit-bad-reichenbach 0004 IMG 20210627 091936.jpg|mini|Erlebnisbad Reichenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Reichenbach liegt an der [[Bundesstraße 6]], die von Görlitz kommend über [[Dresden]] weiter in Richtung [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] und [[Bremen]] führt. Eine Ortsumfahrung wurde nach zwei Bauabschnitten 2005 fertiggestellt. Die nächsten Anschlussstellen zur [[Bundesautobahn 4|Autobahn&amp;amp;nbsp;4]] sind [[Weißenberg]] und [[Nieder Seifersdorf]]. Die Stadt wurde 1847 an die [[Bahnstrecke Görlitz–Dresden]] angeschlossen. Der Bahnhof der Stadt wird heute nur noch als Haltepunkt für Nahverkehrszüge der [[Die Länderbahn|Länderbahn]] („[[Trilex (Marke)|Trilex]]“) und der [[Ostdeutsche Eisenbahn|Ostdeutschen Eisenbahn]] (ODEG) genutzt. Ein weiterer Haltepunkt befindet sich im Ortsteil Zoblitz zwischen Reichenbach und [[Löbau]]. Busverbindungen der [[Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck]] und der [[Regionalbus Oberlausitz]] bestehen zu den benachbarten größeren Städten [[Görlitz]], Löbau, [[Niesky]] sowie nach [[Bernstadt auf dem Eigen|Bernstadt]] und Weißenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
An allgemeinbildenden Schulen gibt es in Reichenbach eine Oberschule und eine Grundschule im Verantwortungsbereich der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstelle [[Bautzen]]. Vorgängereinrichtung beider Schulen war die [[Polytechnische Oberschule]] (POS) „[[Erich Weinert]]“. Weiterhin gibt es in Reichenbach eine Außenstelle der &amp;#039;&amp;#039;Kreismusikschule Dreiländereck&amp;#039;&amp;#039; (Hauptsitz in [[Löbau]]), deren Träger der [[Landkreis Görlitz]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rundfunksender ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sender Reichenbach/O.L.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sender Reichenbach wurde am 8. Juli 1937&amp;lt;ref&amp;gt;G. Köhler (1988): 750 Jahre Reichenbach O.L., Eine geschichtliche Betrachtung, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; eingeweiht. Der offizielle [[Spatenstich]] erfolgte am 24. September 1935 unter großer Beteiligung der Reichenbacher Bürgerschaft. Ursprünglich diente ein freistehender 100 Meter hoher Holzturm als Antennenträger. Später wurde dieser Turm durch einen [[Selbststrahlender Sendemast|selbststrahlenden Sendemast]] ersetzt, der 1999 erneuert wurde. Der alte Sendemast wurde am 7. Mai 1945 gegen 21 Uhr durch die Wehrmacht gesprengt. Der Sender Reichenbach strahlte bis April 2013 auf 1188&amp;amp;nbsp;kHz mit einer Leistung von 3 Kilowatt das Programm von [[MDR Info]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Lange]] (1718–1786), Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Ernst Karl Gotthelf von Kiesenwetter]] (1757–1823; geb. in [[Lipna (Przewóz)|Leippa]]), Präsident der Oberamtsregierung&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottlieb Käuffer]] (1757–1830; gest. in Reichenbach/O.L.), Pfarrer, Historiker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Käuffer]] (1786–1851), Rat am Appellationsgericht in Zwickau&lt;br /&gt;
* [[Otto Claudius|Otto Carl Claudius]] (1796–1877; geb. in Sohland a. Rotstein), Komponist, Kantor, Musiker&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Klotz]] (1796–1864; geb. in Biesig b. Reichenbach/O.L), deutscher Forstmann, ab 1830 kgl.-sächs. Oberforstmeister und Floß-Oberaufseher in [[Bärenfels]]&lt;br /&gt;
* [[Albrecht von Roon]] (1803–1879), preußischer General und Minister, Alterssitz auf Schloss Krobnitz&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eduard Nollau]] (1810–1869; geb. in Reichenbach/O.L.), Missionar, Mitbegründer der [[United Church of Christ|Unierten Kirche in den USA (UCC)]]&lt;br /&gt;
* [[Otto Theodor von Seydewitz]] (1818–1898; gest. in Biesig b. Reichenbach/O.L.), Präsident des deutschen Reichstages&lt;br /&gt;
* [[Damm von Seydewitz]] (1845–1899; geb. in Reichenbach/O.L.), Landeshauptmann der preußischen Oberlausitz&lt;br /&gt;
* [[Max Ohnefalsch-Richter|Max Hermann Ohnefalsch-Richter]] (1850–1917), Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Georg von Elsner]] (1861–1939), deutscher Meteorologe&lt;br /&gt;
* [[Edgar Martini|Heinrich Edgar Martini]] (1871–1932), Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
* [[Johannes Fichtner]] (1902–1962), protestantischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Hans Schulze (Künstler)|Hans Schulze]] (1904–1982), Maler und Kunstpädagoge; war von 1931 bis 1939 und 1946 bis 1948 Zeichenlehrer in Reichenbach&lt;br /&gt;
* [[Erich Bär (Astronom)|Erich Bär]] (1905–1981), Amateurastronom und Gründer der Volkssternwarte in Radeberg&lt;br /&gt;
* [[Werner Jochmann (Historiker)|Werner Jochmann]] (1921–1994), Historiker, geboren in Biesig&lt;br /&gt;
* [[Barbara Bartos-Höppner]] (1923–2006), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Manfred Freitag (Drehbuchautor)|Manfred Freitag]] (1934–1995), Szenarist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Andreas Böer]] (1950–2020), Politiker (CDU) und Vorsitzender der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Hans Hartmann]] (1963–2023; geb. in Reichenbach/O.L.), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Roman Golombek]] (* 1976), Politiker (AfD), Mitglied des Stadtrats von Reichenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orte im Besitz des Klosters St. Marienthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Traugott Richter (Bearb. u. Hrsg.)&lt;br /&gt;
   |Titel=Chronik der Stadt und Parochie Reichenbach O./L&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Reichenbach O./L.&lt;br /&gt;
   |Datum=1867&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nachdruck. Books on Demand, Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-2448-6}}&lt;br /&gt;
* {{WdH|56}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Heimatverein Reichenbach OL e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Reichenbach OL. Eine Kleinstadt in der Oberlausitz. Ein historischer Ortsgang&lt;br /&gt;
   |Verlag=Geiger-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Horb am Neckar&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89264-726-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Oehlisch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.reichenbach-ol.de/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Görlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4301881-6|VIAF=237843336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichenbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hodsha</name></author>
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