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	<title>Rehfelde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rehfelde&amp;diff=1876971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-03T16:50:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Rehfelde COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/31/12/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/55/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rehfelde in MOL.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Märkisch-Oderland&lt;br /&gt;
|Amt               = Märkische Schweiz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 55&lt;br /&gt;
|PLZ               = 15345&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033435&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12064408&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RE3&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Hauptstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;15377 Buckow (Märkische Schweiz)&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-rehfelde.de/ www.gemeinde-rehfelde.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Patrick Gumpricht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Rehfelde Ansicht Straßenseite.JPG|mini|hochkant=1.35|[[Kirche Rehfelde]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rehfelde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[amtsangehörige Gemeinde]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] in [[Brandenburg]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Rehfelde befindet sich etwa 30 Kilometer östlich von [[Berlin]] und liegt an der [[Bahnstrecke Berlin–Kostrzyn]]. Das Gemeindegebiet wird vom [[Lichtenower Mühlenfließ]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Zinndorfer Mühlenfließ&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zinndorfer Fließ&amp;#039;&amp;#039;, oder &amp;#039;&amp;#039;Garzauer Mühlenfließ&amp;#039;&amp;#039;) durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Seit der brandenburgischen [[Gemeindegebietsreform]] im Jahr 2003 gliedert sich Rehfelde in folgende Ortsteile:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120645408408-rehfelde |titel=Rehfelde {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* (Alt-)Rehfelde mit dem bewohnten Gemeindeteil Rehfelde-Dorf und den [[Wohnplatz|Wohnplätzen]] Herrensee und Rehfelde-Siedlung&lt;br /&gt;
* [[Werder (Rehfelde)|Werder]] mit den Wohnplätzen Rotes Luch und [[Sophienfelde]] (Teile des Roten Luchs gehören jedoch zur Gemeinde [[Waldsieversdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Zinndorf]] mit dem bewohnten Gemeindeteil Heidekrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es folgende Ortslagen:&lt;br /&gt;
* Rehfelde: Bahnhof, Herrenhorst, Neubaugebiet Schillerstraße/Goethestraße (umgangssprachlich „Legoland“)&lt;br /&gt;
* Herrensee: Doraushof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
In der Region sind Siedlungsspuren aus der Jungsteinzeit bis hin in die frühere Bronzezeit nachgewiesen. Im Wohnplatz Werder konnten darüber hinaus Funde aus der Slawenzeit sichergestellt werden, die den [[Barnim]] bis in die Mitte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts besiedelten. Die [[Haus Wettin|Wettiner]] drängten sie nach und nach zurück und errichteten Dörfer und Städte, um ihre Herrschaft zu festigen. Experten vermuten, dass so auch Rehfelde, Werder und Zinndorf in der Zeit um 1210 bis 1220 entstanden sein dürften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-rehfelde.de/seite/96048/geschichte.html Die Geschichte von Rehfelde und seinen Ortsteilen], Webseite der Gemeinde Rehfelde, abgerufen am 25. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Rehfelde wurde 1247 das erste Mal in einer Urkunde der Markgrafen [[Johann I. (Brandenburg)|Johann&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Otto III. (Brandenburg)|Otto III.]] von [[Mark Brandenburg|Brandenburg]] als &amp;#039;&amp;#039;Revelde&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und gehörte zum [[Kloster Zinna]] in [[Jüterbog]]. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichteten die Bewohner die [[Kirche Rehfelde]]. Der Ort erschien 1375 als „Renefeldt“ im [[Landbuch Karls IV.]] Aus diesem Jahr ist auch die Existenz eines Kruges bekannt. Die ehemals selbstständigen Dörfer Werder und Zinndorf wurden erstmals 1309 beziehungsweise 1375 urkundlich erwähnt. Das [[Angerdorf]] blieb rund 300 Jahre im Besitz der [[Zisterzienser]]. Aus dem Jahr 1471 ist mit &amp;#039;&amp;#039;Nicolaus Grawert&amp;#039;&amp;#039; der erste Pfarrer überliefert. Der erste [[Lehnschulze]], ebenfalls aus dem Jahr 1471, war &amp;#039;&amp;#039;Bartholomeus Schröder&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1499 baute die Kirchengemeinde den Westturm an den [[Sakralbau]] an. Im Jahr 1547 gelangte der Ort im Zuge der [[Reformation]] unter [[Joachim II. (Brandenburg)|Joachim&amp;amp;nbsp;II.]] an das Amt [[Rüdersdorf bei Berlin|Rüdersdorf]]. Die Einwohner führten von dieser Zeit an die Abgaben und Frondienste an das brandenburgische Kurfürstentum ab. Aus dem Jahr 1565 ist eine [[Zollamt|Zollstelle]] im Forsthaus überliefert; 1580 muss eine Schmiede existiert haben. Vom [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde auch Rehfelde nicht verschont: Rund zwei Drittel der Einwohner verloren ihr Leben. Hinzu kamen [[Pest]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;epidemien in den Jahren 1626, 1638 und 1642. Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hatte sich die Gemeinde von den Schicksalsschlägen weitgehend erholt. Im Jahr 1713 begann &amp;#039;&amp;#039;Johann Schujahn&amp;#039;&amp;#039; mit dem Unterricht im Pfarrhaus. Im Jahr 1722 sanierte die Gemeinde die Kirche und baute einen reich verzierten Altar und eine Kanzel ein. Ebenso ist die Existenz einer Schmiede aus dieser Zeit überliefert. In den Jahren 1730 und 1731 wurden große Teile der Ernte durch [[Heuschrecken]] zerstört. Um 1740 errichtete die Gemeinde vermutlich das erste Schulgebäude. Der erste ausgebildete Lehrer kam mit &amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Köppen&amp;#039;&amp;#039; in den Jahren 1782 bis 1789 in den Ort. Im Zuge der [[Preußische Reformen|Preußischen Reformen]] hielt die [[Bauernbefreiung]] mit Wirkung zum 11. November 1810 auch in Rehfelde Einzug. Neues Leid brachten jedoch die [[Koalitionskriege]] mit Brandschatzungen, Einquartierungen von Soldaten und Misshandlungen der Bevölkerung. Die Bewohner errichteten im Jahr 1820 eine Windmühle. Ein weiterer wirtschaftlicher Aufschwung erfolgte durch den Anschluss an die [[Bahnstrecke Berlin–Küstrin-Kietz Grenze|Preußische Ostbahn]] ab dem Jahr 1858. Die Eröffnung der Strecke fand am 1. Oktober 1867 statt. Infolgedessen siedelten sich mehrere Bauern in der Nähe des Bahnhofs an; es entstanden neue Siedlungen, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Kolonien&amp;#039;&amp;#039;. Die erste Bahnstation entstand im Jahr 1874 und bestand lediglich aus einer Wartehalle und einer Uhr an den beiden Bahnsteigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationstafel zur Preußischen Ostbahn, aufgestellt am Bahnhof Rehfelde, Inaugenscheinnahme im Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 eröffnete eine weitere Schmiede im Ort. Der alte Friedhof schloss am 7. März 1897. Bestattungen fanden von diesem Zeitpunkt an auf dem neuen Friedhof am Klosterdorfer Weg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R78989, Neubauernhäuser in Rehfelde.jpg|mini|Im Zuge der [[Neubauer (Agrarreform)|Bodenreform]] in der DDR gebaute Neubauernhäuser in Rehfelde 1949]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung wuchs weiter und so entstand 1904 ein weiteres Schulgebäude nördlich der Kirche. Mit der [[Grundsteinlegung]] einer Sperrholzfabrik im Jahr 1906 kam auch erstmals ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes nach Rehfelde. Am 3. September 1907 entgleiste, nachdem bei einem Schienenstück die Befestigungsschrauben in den [[Bahnschwelle|Schwellen]] gelockert worden waren, nachts der Schnellzug Nr.&amp;amp;nbsp;6 von [[Insterburg]] nach [[Berlin]] mit einer Geschwindigkeit von ca. 85&amp;amp;nbsp;km/h beim Bahnhof Rehfelde. Ein Teil der Wagen stürzte um. [[Fettgas]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;behälter im [[Speisewagen]] brachen, das Gas strömte aus und entzündete sich. Der Wagen verbrannte vollständig, die beiden benachbarten Wagen je zur Hälfte. Ein Reisender verbrannte, darüber hinaus wurden acht Menschen verletzt. Für die Ergreifung des Täters oder der Täter wurde eine Belohnung von zunächst 2.000 [[Goldmark|Mark]] ausgesetzt, die später auf 5.000 Mark erhöht wurde – vergeblich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Stockert|Ludwig Ritter von Stockert]]: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnunfälle. Ein Beitrag zur Eisenbahnbetriebslehre.&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1. Leipzig 1913, S. 270, Nr. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später errichtete die Gemeinde das Bahnhofsgebäude; ein weiteres Jahr später wurde das Postamt eröffnet. Am 12. Juli 1908 gründeten zwölf Bürger eine Freiwillige Feuerwehr, die bereits einen Monat später bei einem Brand einer Scheune zum Einsatz kam. In den Jahren 1909 und 1910 erweiterte die Gemeinde den Bahnhof um einen Lagerschuppen und eine Laderampe. Angesichts der steigenden Fahrgastzahlen wurde der Warteraum durch einen Anbau erweitert, in dem auch ein Fahrkartenschalter und eine Gaststätte untergebracht waren. 1909 entstanden weiterhin das Stellwerk sowie ein Backsteinbau für die Familien der Eisenbahner. Auf der anderen Gleisseite errichtete die Gemeinde drei weitere Backsteinbauten sowie eine repräsentative Gaststätte, die im 21. Jahrhundert als Sparkasse genutzt wurde. Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl stark an. Der Grund dafür waren steigende Mieten in Berlin, die zu einem verstärkten Zuzug führten. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verloren 24 Einwohner der Gemeinde ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1922 gründete sich die Ortsgruppe der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], fünf Jahre später die der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. 1928 baute die Gemeinde eine neue [[Grundschule]] in Rehfelde-Siedlung. Dieser neue Bereich bildete sich ebenso wie die Ortsteile Bahnhof, Richterswalde, Herrensee und Herrenhorst auf Grund des steigenden Zuzuges heraus. Der [[Haltepunkt]] Herrensee entstand auf Initiative der damals zugezogenen Berliner Bürger, die sich seit 1900 in der Region niedergelassen hatten. Sie wünschten eine direkte Bahnanbindung und übernahmen daher die Kosten für den Bau und den Unterhalt der Anlage. Die Einweihung des Haltepunktes mit den zwei Bahnsteigen fand am 8. Juli 1928 statt. Wenige Jahre später erweitern die Bürger die Anlage um eine Bahnwärterhaus, eine Fahrkartenausgabe und ein Stellwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;Landkreis Märkisch-Oderland, Powiat Gorzowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Überblick über die ehemalige Ostbahn Hoppegarten–Drezdenko&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] leisteten einige Bürger der Gemeinde Widerstand, darunter der [[Kommunist]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Betke]]&amp;#039;&amp;#039; und der Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Otto Perels&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden mehrere Häuser bei Bombenangriffen im Jahr 1944 zerstört. Rund 100 Menschen verloren auf Grund des Krieges ihr Leben. Die [[Zentralfront]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] rückte im April 1945 auf Berlin vor und forderte die Bewohner auf, die Gemeinde am 17. April 1945 zu verlassen. Bereits zuvor eingetroffene Flüchtlinge zogen weiter in den Norden, wurden dort aber wieder zurückgeschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] in den Jahren 1945 bis 1949 verteilte der Staat rund 1.000 [[Hektar]] Land an Umsiedler und Bauern, die Neubauernhöfe errichteten. Am 20. Februar 1953 gründete sich die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ebert&amp;#039;&amp;#039;, die später in &amp;#039;&amp;#039;Roter Stern&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Im Jahr 1960 schloss die Schmiede in Rehfelde-Dorf. In den darauf folgenden Jahren entstanden zahlreiche neue Gebäude, beispielsweise im Jahr 1967&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Pape et al. (Bearbeitung): &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst + Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Katalog Teil 5 Dresden, Cottbus, Frankfurt. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1973, S. 150&amp;lt;/ref&amp;gt; die Erweiterung der Oberschule oder im Jahr 1975 der Bau der Sportanlage. Eine Kita eröffnete am 10. Januar 1984, ein Jugendclub am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 1989.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maerkische-schweiz.com/region/chronik_rehfelde.php Rehfelde 1247], Webseite maerkische-schweiz.com, abgerufen am 28. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.amt-maerkische-schweiz.de/cms/front_content.php?idcat=11 |wayback=20071010132929 |text=Rehfelde mit seinen Ortsteilen Werder und Zinndorf |archiv-bot=2024-04-24 10:56:41 InternetArchiveBot }}, Webseite des Amtes Märkische Schweiz, abgerufen am 28. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] stellten viele der vorhandenen Industriebetriebe die Produktion ein. Dieser Verlust konnte in den 2000er Jahren zum Teil kompensiert werden. Die Anzahl der Wohngebäude hat sich in den Jahren 1990 bis 2013 mehr als verdoppelt. Rehfelde zählt zu den wenigen Landgemeinden im Kreis, deren Bevölkerungszahl ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Rehfelde gehörte seit 1817 zum [[Landkreis Niederbarnim|Kreis Niederbarnim]] in der [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Strausberg]] im DDR-[[Bezirk Frankfurt (Oder)]]. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2003 wurden Werder und Zinndorf nach Rehfelde eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || {{0|0 }}493&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0|0 }}501&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || {{0|0 }}771&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 1 405&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2 101&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2 411&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 2 357&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2 492&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 2 513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 2 706&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 2 498&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 2 388&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2 186&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2 347&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3 323&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 4 568&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 4 457&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 4 789&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 5 221&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 5 321&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 5 309&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 5 403&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-06_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;]. S. 30–33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des Zensus 2022&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/6191b10ec8409fee/5c4eb36c5e85/SB_A01-04-00_2023j01_BBa.pdf Bevölkerungsfortschreibung auf Basis Zensus 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung von Rehfelde besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Gemeinde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#6 |titel=Gesetz über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg |titelerg=§ 6 |werk= bravors.brandenburg.de |abruf=2025-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 2024 aus 18 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 74,5 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120645408408.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#64808408 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | FÜR Rehfelde, Werder und Zinndorf || 25,6 % || 4 || 28,5 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | MeineDeineGemeinde || – || – || 28,1 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 10,9 % || 2 || 20,1 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Zukunft — Liste Donath || 11,4 % || 2 || {{0}}9,8 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 10,7 % || 2 || {{0}}8,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bündnis Rehfelde 24/29 || – || – || {{0}}5,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | BürgerGemeinschaft Rehfelde || 18,8 % || 3 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 13,4 % || 2 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}7,6 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}1,7 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Arno Neumenn (FDP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321024.de |wayback=20180401212922 |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Märkisch-Oderland |archiv-bot=2019-05-09 15:43:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2008: Lutz Schwarz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen], S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008–2019: Reiner Donath (Aktive Wählergruppe)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2008/SB_B7-3-6_j05-08_BB.pdf Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Bürgermeisterwahlen], S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Patrick Gumpricht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (FÜR Rehfelde, Werder und Zinndorf)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/start/kommunalwahlen/bm-wahlen/ergebnisse/~s_16062019_1206440808 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 16. Juni 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gumpricht wurde in der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 mit 51,6 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120645408408 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9.6.24]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Rehfelde&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Grün unter erhöhtem rot-silbern geschachten Schrägrechtsbalken ein goldener Rehbock auf silbernem Boden.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde vom Erfurter [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Frank Diemar]] gestaltet und am 16. Oktober 1997 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-gemeinde-rehfelde-336729 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Die Flagge ist Weiß und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-maerkische-schweiz.de/downloads/datei/OTAwMDAwMTUzOy07L3Vzci9sb2NhbC9odHRwZC92aHRkb2NzL21hZXJraXNjaGVzY2h3ZWl6L21hZXJraXNjaGVzY2h3ZWl6L21lZGllbi9kb2t1bWVudGUvaGF1cHRzYXR6dW5nX180X18ucGRm Flaggenangaben aus der Hauptsatzung der Gemeinde] (PDF; 59&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Rehfelde schloss am 12. Oktober 2005 einen Partnerschaftsvertrag mit der Gemeinde [[Zwierzyn (Powiat Strzelecko-Drezdenecki)|Zwierzyn]] in Polen ab. Ein Austausch erfolgt beispielsweise anlässlich der Gemeindetage in Zwierzyn, des Volksfestes in Rehfelde oder bei einer alljährlich stattfindenden „Radtour der Freundschaft“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Rehfelde]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Sankt-Annen-Kirche Zinndorf|Dorfkirche Sankt Annen]] im Ortsteil [[Zinndorf]], eine um 1250 von Mönchen der [[Zisterzienser]] mit [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]] und Findlingen gebaute spätromanische Kirche.&lt;br /&gt;
* [[Kirche Rehfelde]], [[Chorquadratkirche]], die in der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aus regelmäßig geschichteten Feldsteinen errichtet wurde. Der Turm entstand zu einem späteren Zeitpunkt. In der flach gedeckten Kirche befinden sich eine Kanzel, ein Altar sowie eine Orgelempore aus dem Jahr 1722 sowie eine pokalförmige [[Fünte]] aus [[Rüdersdorf bei Berlin|Rüdersdorfer]] [[Kalkstein]]. Sie ist das älteste noch erhaltene Gebäude im Ort.&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Werder (Rehfelde)|Dorfkirche in Werder]]: Die Feldsteinkirche entstand um 1234 als [[Chorquadratkirche]], die 1499 um ein [[Kirchenschiff]] und in der Mitte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts um einen Kirchturm erweitert wurde. Im Innern befindet sich ein [[Taufstein]] aus [[Rüdersdorf bei Berlin|Rüdersdorfer]] [[Kalkstein]] aus dem Jahr 1553 sowie ein Leuchterpaar aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Eine der beiden Glocken hat einen Durchmesser von 1,13&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum in einem Nebengebäude der Schule, zeigt eine ständige Ausstellung zur Heimatgeschichte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Dorf- und Schulgeschichte sowie der Handwerker- und Industriegeschichte. Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit der Entwicklung der preußischen Ostbahn. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Heimatstube bieten geführte Wanderungen an und pflegen einen Naturlehrpfad.&lt;br /&gt;
* Wanderweg [[Lilien-Rundweg]], führt über rund 17 Kilometer vom Bahnhof Rehfelde entlang der [[Feldsteinkirche]]n nach [[Garzau-Garzin]] und über Werder und Zinndorf zurück nach Rehfelde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maerkischeschweiz.eu/cms/upload/pdf/Lilien-Radtour.pdf Rehfelde Lilien-Rundtour], Webseite der Märkischen Schweiz, (PDF; 415&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 28. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Rundweg führt in das [[Niedermoorgebiet Rotes Luch]]. Daneben existiert ein rund zwei Kilometer langer Naturerlebnispfad mit einem [[Insektenhotel]], einem Findlingspfad, der Scheibe einer 165 Jahre alten Fichte sowie Schautafeln zur Tier- und Pflanzenwelt.&lt;br /&gt;
* Einziger deutsch-polnischer Liederweg in Deutschland, den der Rehfelder Sängerkreis anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums im Jahr 2013 eröffnete. Die Mitglieder stellten dazu 33 behauene Granitsteine und Findlinge auf einem zwölf Kilometer langen Wanderweg auf. Auf den Steinen sind die Liedtafeln mit 25 deutschen und acht polnischen Volksliedern angebracht, um die „Heimatliebe und Verbundenheit mit der Region weiter auszuprägen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rehfelder Sängerkreis e.V: &amp;#039;&amp;#039;Liederweg Rehfelde – Werder – Zinndorf&amp;#039;&amp;#039;, Flyer, ohne Datumsangabe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Herrensee, zwei Kilometer vom gleichnamigen Haltepunkt entfernt, gehört zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Lange Dammwiesen und Unteres Annatal]]. Ein Rundweg führt um den See. Schautafeln informieren über die [[Fauna]] und [[Flora]] im Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche in Zinndorf P5240004.jpg|[[Sankt-Annen-Kirche Zinndorf|Sankt Annen-Kirche]] in [[Zinndorf]]&lt;br /&gt;
Dorfkirche Rehfelde.jpg|[[Kirche Rehfelde|Kirche in Rehfelde]]&lt;br /&gt;
Kirche im Ortsteil Werder P5230001.JPG|[[Dorfkirche Werder (Rehfelde)|Kirche]] in [[Werder (Rehfelde)|Werder]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Veranstaltungen&lt;br /&gt;
In der Gemeinde finden regelmäßig Veranstaltungen statt, beispielsweise Osterfeuer in allen Ortsteilen, eine Radtour zum Sattelfest nach [[Altlandsberg]] am letzten Sonntag im April oder das Zinndorfer Oktoberfest am ersten Wochenende im Oktober.&amp;lt;ref&amp;gt;Amt Märkische Schweiz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rehfelde – Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Flyer, ohne Datumsangabe, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde beteiligt sich weiterhin an der [[Brandenburger Landpartie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Laut einer Informationsschrift des Amtes Märkische Schweiz aus dem Jahr 2015 sind in Rehfelde insgesamt rund 450 Gewerbetreibende und Selbstständige aktiv. Sie arbeiten in der Landwirtschaft, im Transport- und Bauwesen, in der Lagerwirtschaft sowie in der Energieerzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Rehfelde liegt an der [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;233 zwischen [[Tasdorf (Rüdersdorf bei Berlin)|Tasdorf]] an der [[Bundesstraße 1]] / [[Bundesstraße 5|5]] und [[Strausberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20150404 xl 3589-Station Herrensee der Ostbahn im Ortsteil Herrensee der Gemeinde Rehfelde mit Zug der NEB.JPG|mini|Station Herrensee mit Zug der [[Niederbarnimer Eisenbahn|NEB]]]]&lt;br /&gt;
Die Haltepunkte &amp;#039;&amp;#039;Herrensee&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Rehfelde|Rehfelde]]&amp;#039;&amp;#039; liegen an der sogenannten [[Bahnstrecke Berlin–Küstrin-Kietz Grenze|Ostbahn]]. Sie werden tagsüber von Montag bis Freitag von der [[Regionalbahn]]linie RB&amp;amp;nbsp;26 [[Bahnhof Berlin Ostkreuz|Berlin Ostkreuz]]–[[Kostrzyn nad Odrą|Kostrzyn]] im Halbstundentakt bedient. Am Wochenende, sowie abends, werden die Haltepunkte dagegen nur stündlich bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde existiert die Grundschule Rehfelde, in der im Jahr 2015 insgesamt 18 Lehrer 236 Schüler unterrichten. Sie belegen die Räumlichkeiten im historischen Schulgebäude, dem Haus 1 mit Lehrküche und Speiseraum sowie dem Neubau (Haus&amp;amp;nbsp;2) mit Computerraum und Lernwerkstatt. Kleinere Kinder können den Hort Raxli-Faxli, die Kindertagesstätte Fuchsbau Rehfelde und die Kita Zinndorf besuchen. Letztere erhielt 2011 die Auszeichnung [[Stiftung Haus der kleinen Forscher|Haus der kleinen Forscher]]. Daneben stehen den Einwohnern der Jugendclub „Gleis 3“ sowie eine Gemeindebibliothek mit rund 11.500 Büchern zur Verfügung. Im Jahr 2015 sind insgesamt elf Vereine in der Gemeinde aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amt-maerkische-schweiz.de/cms/front_content.php?idcat=64 Vereine], Webseite des Amtes Märkische Schweiz, abgerufen am 28. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sportplatz ist der einzige Stützpunkt des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] im Land Brandenburg. Ein Modellflugclub betreibt seit 2012 ein Fluggelände in Werder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Moritz Heimann]] (1868–1925), Schriftsteller und [[Verlagslektor|Lektor]], in Werder geboren&lt;br /&gt;
* [[Udo Düllick]] (1936–1961), eines der ersten [[Todesopfer an der Berliner Mauer]], in Werder geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erika Schwarz]], Gerhard Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Rehfelde. Ein Dorf auf dem Barnim.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich Verlag Berlin, Berlin 2013, ISBN 978-3-95565-028-5.&lt;br /&gt;
* Erika Schwarz, Gerhard Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Rehfelde. Die Geschichte seiner Straßen.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich Verlag Berlin, Berlin 2015, ISBN 978-3-95565-078-0.&lt;br /&gt;
* Amt Märkische Schweiz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Rehfelde&amp;#039;&amp;#039;, Buckow (Märkische Schweiz), Ausgabe 2015, S. 34.&lt;br /&gt;
* Amt Märkische Schweiz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinde Rehfelde&amp;#039;&amp;#039;, Flyer, ohne Datumsangabe.&lt;br /&gt;
* [https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/6/8/7/9/5/imagebroschuere_rehfelde_internet.pdf Imagebroschüre der Gemeinde Rehfelde], Webseite des Verwaltungsportals, (PDF), abgerufen am 26. Mai 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rehfelde (municipality)|Rehfelde}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-rehfelde.de/ Website der Gemeinde Rehfelde], abgerufen am 25. Mai 2015.&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-maerkische-schweiz.de/gemeinden/gemeinde-rehfelde/ Gemeinde Rehfelde auf den Seiten des Amtes Märkische Schweiz], abgerufen am 7. Mai 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Rehfelde&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Märkisch-Oderland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7688071-0|VIAF=238170208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1247]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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