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	<title>Regionalverkehr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:47:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Regionalverkehr&amp;diff=418260&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-06-25T12:57:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regionalverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden Verkehrsleistungen bezeichnet, die im [[Güterverkehr|Güter-]] oder [[Personenverkehr]] im [[Öffentlicher Verkehr|Öffentlichen]] wie auch [[Individualverkehr]], über mittlere Entfernungen erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang und Entwicklung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
In einer Hierarchie der Ebenen der Verkehrsströme nach Aktionsradius wird der Regionalverkehr heute neben &amp;#039;&amp;#039;[[Nahverkehr|Nahverkehr/Ortsverkehr]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Fernverkehr]]&amp;#039;&amp;#039; gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monheim 1997&amp;quot;&amp;gt;nach Heiner Monheim: &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze für die Aufstellung von Nahverkehrsplänen und die Förderung eines attraktiven ÖPNV&amp;#039;&amp;#039;, Trier 1997, S. 28. Zitiert nach Michael Hölzinger: &amp;#039;&amp;#039;Strategische Bedeutung von Lobbyarbeit im Spiegel der historischen Entwicklung der verkehrspolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; GRIN Verlag, 2008, ISBN 978-3-638-06303-6, S. 293 ({{Google Buch |BuchID=emASjtmSAZQC |Seite=293}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Regionalverkehr gelten im Allgemeinen nur Strecken, die eine [[Erschließung (Grundstück)|Erschließungsfunktion]] von Ortschaften haben, und ganzjährig zur Verfügung steht, womit der Regionalverkehr vom &amp;#039;&amp;#039;[[Ausflugsverkehr]]&amp;#039;&amp;#039; abzugrenzen ist. In der Schweiz wird beispielsweise noch auf Ortschaften gewisser Einwohnerschaft eingeschränkt, kleinere Ortschaften fallen auch bei großen Entfernungen (abgelegene Ortslagen) begrifflich unter Nahverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlichen Personenverkehr zeichnet sich der Nahverkehr aus durch:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Monheim 1997&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* hohe [[Taktfahrplan|Taktdichte]] und durchgängige [[Fahrplanabstimmung]] in den Kernräumen&lt;br /&gt;
* einen Mix von regionalen Schnellverkehrssystemen (Korridore weniger Haltestellen) mit regionalen Erschließungssystemen mit dichteren Haltepunkten (besonders im [[Schienenpersonennahverkehr]], SPNV)&lt;br /&gt;
* gute Erschließung durch die Systeme des [[Nahverkehr]]s (Feinverteilung, geringe Nach- und Vorlaufzeiten)&lt;br /&gt;
* Ergänzung des Schienenverkehrs mit [[Regionalbusverkehr|Regionalbussystemen]] und anderen trassenungebundenen, bedarfsgesteuerten Systemen (wie [[Rufbus]]se, [[Sammeltaxi]]s) für die Flächenbedienung weniger aufkommenstarker überörtlicher Relationen – bei gleichzeitigem Vorrang des Schienenverkehrs vor dem Busverkehr, der mit dem Individualverkehr in Konkurrenz steht&lt;br /&gt;
Im [[Straßenverkehr]] ist Regionalverkehr durch ein meist relativ dichtes Netz hoch- und mittelrangiger Straßen (Überlandstraßen) geprägt, die teils auch die Funktion haben, den Verkehr durch Siedlungsräume zu schleusen (lokale [[Durchzugsstraße]]n) und in Fernverkehrsrouten eingebunden sind ([[Fernstraße]]n).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im [[Schifffahrt|Schiffsverkehr]] zeichnet sich der Regionalverkehr durch ausgebaute [[Wasserstraße]]n aus ([[schiffbar]]e Flüsse, [[Kanal (Wasserbau)|Kanäle]], küstennahe Meeresrouten), im öffentlichen Schiffspersonentransport mit einem vergleichbar dichten Netz an [[Schiffsanleger|Anlegestellen]], die an das weitere Regionalverkehrsnetz angeschlossen sind, wie die Haltepunkte landgebundener Systeme.&lt;br /&gt;
Zusätzlich spielt auch der [[Regionalluftverkehr]] (Kurzstreckenflüge) schon eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenze des Regionalbereichs ist dabei nicht genau definiert und von der Größe des [[Zentralort|zentralörtlichen Raumes]] bestimmt.&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrzehnte bzw. seit der [[Industrielle Revolution|Industriellen Revolution]] erfolgte eine stetige Vergrößerung dieses Bereiches durch die [[Motorisierung]], [[Räumliche Mobilität|Mobilität]] im Alltag, und auch das zunehmend unbeschwerliche [[Reise]]n über größere Entfernungen. Zum einen rückt auch von unten der Begriff des Nahverkehrs in immer größere Räume nach, etwa durch die Bildung städtischer [[Agglomeration]]en, durch den Aufbau von [[Verkehrsverbund|Verkehrsverbünden]], die sich teils so überlappen, dass eine Nahverkehrsregion in die nächste übergeht, oder durch das (tägliche) [[Pendler|Pendeln]] zum Arbeitsplatz, an sich ein typisches Nahverkehrsphänomen, das im Laufe des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts über immer weitere Strecken möglich ist. Umgekehrt entsteht durch das Einsetzen eines regulären Kurzstreckenflugverkehrs, der direkt mit dem Bahnverkehr konkurriert, auch ein Druck Richtung Einbindung fernerer Verkehrsknoten in das dichte Regional- und teils auch Nahverkehrsnetz. In Bahntarifssystemen gibt es heute teilweise gar keine Entfernungsbeschränkungen mehr für Regionalverkehrssysteme, während der Fernverkehr in separate Systeme (etwa [[Hochgeschwindigkeitsstrecke]]n) ausgelagert wird, sodass das ganze klassische Schienennetze gewissen Regionalcharakter gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wird Regionalverkehr heute nicht mehr geographisch in einem konkreten Umfang, sondern – durch die vielfältigen [[Verkehrssystem|verkehrstechnischen Erschließungssysteme]] – rein funktionell gesehen, im Verhältnis der Dichte der Anbindung an diese Verkehrssysteme zu den ortsüblichen Größenordnungen der Siedlungsstruktur und ihrer Kleinteiligkeit, also funktionale siedlungsgeographische Einheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen findet durch den „inflationären“ Gebrauch des Begriffs zunehmend auch eine Neu- (bzw. Rück-)Besetzung statt, so fokussiert ein schweizerischer Rechtsbegriff als &amp;#039;&amp;#039;regionaler Personenverkehr&amp;#039;&amp;#039; auf konkrete [[Region]]en,&amp;lt;ref&amp;gt;Art. 28 1 u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Personenbeförderungsgesetz (Schweiz)|Personenbeförderungsgesetz]].&amp;#039;&amp;#039; SR 745.1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine österreichische Legaldefinition unter dem Begriff (&amp;#039;&amp;#039;Personen&amp;#039;&amp;#039;-)&amp;#039;&amp;#039;Regionalverkehr&amp;#039;&amp;#039; im Besonderen auch auf den &amp;#039;&amp;#039;Verkehr im [[Ländlicher Raum|ländlichen Raum]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖPNRV-G&amp;quot;&amp;gt;{{&amp;quot;|Unter Personenregionalverkehr (Verkehr im ländlichen Raum) im Sinne dieses Bundesgesetzes sind nicht unter den Anwendungsbereich der Bestimmung des Abs. 1 [Anm.: &amp;#039;&amp;#039;Personennahverkehr&amp;#039;&amp;#039;] fallende Verkehrsdienste zu verstehen, die den Verkehrsbedarf einer Region bzw. des ländlichen Raumes befriedigen.}} {{§|2|ÖPNRV-G|RIS-B|DokNr=NOR40000858}} Abs&amp;amp;nbsp;2 &amp;#039;&amp;#039;[[Öffentlicher Personennah- und Regionalverkehrsgesetz]]&amp;#039;&amp;#039; 1999, StF: BGBl. I Nr. 204/1999 (i.d.g.F. [[ris.bka]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationales ==&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In Österreich ist der öffentliche Personenregionalverkehr Sache der [[Land (Österreich)|Länder]], [[Gemeinde (Österreich)|Städte und Gemeinden]], und im &amp;#039;&amp;#039;[[Öffentlicher Personennah- und Regionalverkehrsgesetz|Öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrsgesetz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;1999 (ÖPNRV-G) bundesweit geregelt.&amp;lt;ref&amp;gt;zur seinerzeitigen Reform siehe Wilhelmine Goldmann: &amp;#039;&amp;#039;Der öffentliche Personennah- und Regionalverkehr in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Gemeinde-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (ÖGZ) 71 (2005), 8, S. 18–22 ({{Webarchiv|url=http://www.staedtebund.gv.at/oegz/oegz-beitraege/jahresarchiv/details/artikel/der-oeffentliche-personennah-und-regionalverkehr-in-oesterreich.html |wayback=20160514201818 |text=online }}, ÖGZ-Beiträge, Jahresarchiv)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Regionalverkehr ist laut Gesetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖPNRV-G&amp;quot;/&amp;gt; auf den [[Ländlicher Raum|ländlichen Raum]] fokussiert, während [[Stadt-Umland-Verkehr]] unter [[Nahverkehr#Österreich|Nahverkehr]] subsumiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;In Österreich gibt es keine Stadt, die nicht von Grüngürtel umgeben wäre, selbst Wien bricht noch gutteils innerhalb der Stadtgrenzen recht unvermittelt in Landwirtschaftszonen und Wald ab. In den wenigen urbanen Ballungsräumen, wie etwa entlang der [[Thermenlinie]] südwärts von Wien, im [[Oberösterreichischer Zentralraum|Oberösterreichischen Zentralraum]], [[Salzburger Becken]], [[Tiroler Inntal]], [[Vorarlberger Rheintal]], [[Klagenfurter Becken]] überlappen sich die urbanen Einzugsgebiete nur linienhaft entlang der Flüsse oder Verkehrsachsen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsverbund#Österreich|Verkehrsverbünde]] sind seit spätestens 1997 für jedes Bundesland eingerichtet (womit Österreich weltweit das erste Land mit flächendeckenden, alle öffentlichen Verkehrssysteme umfassenden Takt- und Tarifsystemen ist).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=https://www.bmk.gv.at/themen/transport/nahverkehr.html |text=Nahverkehr |wayback=20200222153157}}&amp;#039;&amp;#039;. Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, bmk.gv.at, abgerufen am 22. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Kraftfahrliniengesetz]]&amp;#039;&amp;#039; ist die gesetzliche Grundlage für den Straßenpersonennahverkehr.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=https://www.bmk.gv.at/themen/transport/nahverkehr/recht.html |text=Recht |wayback=20200222163525}}&amp;#039;&amp;#039;. Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, bmk.gv.at, abgerufen am 22. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Straßenverkehr gibt es seit der Überführung der ehemaligen [[Bundesstraße#Österreich|Bundesstraßen]] (B-Nummerung beibehalten) in Landesverwaltung mit diesen und den [[Gemeindestraße]]n, und in Abgrenzung zu den noch in Bundesverwaltung stehenden [[Straßensystem in Österreich#Autobahn und Schnellstraße|Autobahnen/Schnellstraßen]] und den ausgewiesenen [[Europastraße]]n, ebenfalls eine klare Abgrenzung von Nah-/Regionalverkehr zu [[Fernverkehr]]. Nah-/Regionalverkehr ist in Österreich prinzipiell kostenlos, während für Autobahnen Maut anfällt ([[Autobahnvignette#Österreich|Vignette]], [[Lkw-Maut in Österreich|GO-Box]]), was schwerpunkthaft zu einer Belastung der Regionalrouten durch [[Mautflüchtling]]e führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge werden Nah- und Regionalverkehr gemeinsam betrachtet, [[Verkehrsplanung]] findet heute durchwegs im Kontext [[Zentralort|zentralörtlicher]] Betrachtung und im Rahmen von [[Gemeindeverband (Österreich)|Gemeindeverbänden]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Regionalverkehr (Schweiz)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist öffentlicher Regionalverkehr eine im [[Bundesgesetz über die Personenbeförderung|Personenbeförderungsgesetz]] verankerte gesetzliche Aufgabe, die verkehrsträgerunabhängig nach einheitlichen Grundsätzen von Bund und Kantonen gemeinsam bestellt und finanziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nahverkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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