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	<title>Region Niolu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:14:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Region_Niolu&amp;diff=1184799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-04-30T08:05:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Region &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niolu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Regionaler Naturpark Korsika|Regionalen Naturpark Korsika]], im Zentrum der Insel [[Korsika]]. Das 15 km lange und 10 km breite Becken liegt auf 800 m über Seehöhe wird von den höchsten Bergen Korsikas umrahmt: Monte Cintu (2710 m), Paglia Orba (2525 m) und Capu Tafunatu (2343 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf der zu den höchstgelegenen Dörfern der Insel gehörende Gemeinden mit zusammen nicht einmal 2000 Einwohnern liegen im Niolu. Sie sind Teil des [[Arrondissement Corte|Arrondissements Corte]], westlich von [[Corte]], der alten Hauptstadt Korsikas.&lt;br /&gt;
[[Datei:Niolu.jpg|500px|miniatur|Das Niolu]]&lt;br /&gt;
Einen Zugang zu der Region bildete lange Zeit nur der [[Maultier]]pfad durch eine Schlucht, die Scala di Santa Regina (Treppe der Himmelskönigin). Heute bindet die D84, eine neue Straße, das Niolu an die Beckenlandschaft um Corte an. Im Westen stellt die Straße über den Col de Verghio den höchsten Pass Korsikas (1477 m) eine Verbindung mit der Küstenregion (Golf von Porto) dar.&lt;br /&gt;
Das Becken wird von Korsikas bedeutendstem Fluss, dem 84 km langen [[Golo (Korsika)|Golo]] durchflossen. Er wurde 1968 im Zentrum des Tales zum Barrage de Calacuccia, dem höchstgelegenen Stausee aufgestaut. Der größte Wald Korsikas ist der Forêt de Valdu-Niellu („Schwarzwald“&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Farrenkopf: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Korsischen zur modernen Kultursprache: eine Fallstudie zu Sprachausbau und Sprachpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 2010, S. 40 ([[doi:10.6094/UNIFR/10237]])&amp;lt;/ref&amp;gt;). Mit seinen Laricio-Kiefern ist er zwar typisch für die „obere mediterrane Vegetationsstufe“ auf Korsika, ansonsten zeigt das Niolu eher alpine Züge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserfälle wie die Cascade Radule oder die Cascade des Anglais, die sich in Bergseen ergießen, sind typisch für die Bergregion um das Hochtal. Die auf Korsika [[Endemit|endemische]] [[Fleischfressende Pflanzen|fleischfressende]] &amp;#039;&amp;#039;[[Pinguicula corsica]]&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Fettkräuter]] kommt hier vor. [[Bartgeier]] (&amp;#039;&amp;#039;Gypaetus barbatus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Mufflon]]s (&amp;#039;&amp;#039;Ovis gmelini musimon var. corsicana&amp;#039;&amp;#039;) bilden die Höhepunkte der Wildfauna. Das korsische Mufflon wurde schon im 7. Jahrtausend v. Chr. zusammen mit anderen Haustieren aus dem [[Naher Osten|Nahen Osten]] von Menschen hier eingeführt. Seither hat es sich eigenständig entwickelt.&lt;br /&gt;
Die Forstwirtschaft, die [[Transhumanz|transhumante]] [[Schäferei|Schafhaltung]], [[Edelkastanie]]n- und Obstanbau, aber auch Getreide ernährten die Bevölkerung. Heute ist das Niolu auf dem Weg zum Fremdenverkehrsgebiet. Besonders Bergwandern, aber auch Segelsport, Surfen und Skifahren (am Col de Verghio) sind auf dem Vormarsch. Der Naturlehrpfad von [[Lozzi]] gehören zu den neuen Anziehungspunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Jungsteinzeit|Frühneolithikum]] (6. Jahrtausend v. Chr.) wurde auf Korsika im Rahmen der [[Cardial- oder Impressokultur]] Ackerbau und Viehhaltung eingeführt. Das Hochtal von Niolu war von Gebirgen umgeben und dessen natürliche Zugänge (Scala di Santa Regina und Bocca di Verghiu) leicht kontrolliert werden konnten. Im Spätneolithikum wurden die felsigen Hügel mit umwallten Anlagen versehen: (Marze, Castelle, Capu di u Castellu). Der [[Dolmen von Calacuccia]], die [[Statuenmenhir]]e von Cumadoghja und das Grab von Sovezzia, wiederhergestellt am Museum Licnicoi in [[Albertacce]], wurden errichtet. Der [[Archäologie|archäologische]] Rundweg, dort führt zu drei [[Menhir]]en und einigen [[Abri]]s. Die Region wird später durch [[Klassische Hausformen auf Korsika#Gebirgsregion|Klassische Hausformen]] geprägt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Museum Licnicoi hat seinen Namen von der Bezeichnung, die griechische Kolonisten den Ureinwohnern des Niolu gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lucien Acquaviva: &amp;#039;&amp;#039;La préhistoire et la protohistoire du Niolu 1980.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Les journées corses.&amp;#039;&amp;#039; 1981.&lt;br /&gt;
* Almut Rother, Frank Rother: &amp;#039;&amp;#039;Korsika. Kunst-Reiseführer. Natur und Kultur auf der Insel der Schönheit.&amp;#039;&amp;#039; DuMont Kunst-Reiseführer, Köln 1990, ISBN 3-7701-1186-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Korsika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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