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	<title>Region Magdeburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-24876-82: Absätze eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-22T17:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Absätze eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; style=&amp;quot;width: 307px; background: #e3e3e3; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Logo&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 145px;&amp;quot; | [[Datei:Region magdeburg hoch.png|145px|Region magdeburg hoch]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 145px;&amp;quot; | [[Datei:Magdeburg Region in Germany.svg|145px|Lage der Region Magdeburg in Deutschland]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bundesland (Deutschland)|Bundesland]]: || [[Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Flächeninhalt|Fläche]]: || 5.573,15 [[Quadratkilometer|km²]]&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einwohner]]: || 681.533 &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember 2024)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StaLa LSA&amp;quot;&amp;gt;[https://statistik.sachsen-anhalt.de/ &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Regionsgliederung: || 1 [[kreisfreie Stadt]] und&amp;lt;br /&amp;gt;3 [[Landkreis]]e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Zweckverband&amp;lt;br /&amp;gt;Regionale Planungsgemeinschaft Magdeburg&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Adresse der Geschäftsstelle: || Julius-Bremer-Str. 10&amp;lt;br /&amp;gt;39104 Magdeburg&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Website]]: || [https://www.regionmagdeburg.de/ www.regionmagdeburg.de]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Region Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von fünf [[Regionalplanung|Planungsregionen]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie umfasst die kreisfreie Landeshauptstadt [[Magdeburg]] und die drei Landkreise [[Landkreis Börde|Börde]], [[Landkreis Jerichower Land|Jerichower Land]] sowie [[Salzlandkreis]]. In der Region Magdeburg leben ca. 682.000 Menschen in 26 Städten und 38 Gemeinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StaLa LSA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hier gebrauchten Bedeutung handelt es sich allerdings nicht um einen historisch gewachsenen Begriff bzw. weniger um eine historisch gewachsene Region – &amp;quot;Region Magdeburg&amp;quot; ist vor allem eine verwaltungstechnische Planungseinheit des Landes bzw. eine darauf ausgerichtete [[Marketingstrategie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Lage ==&lt;br /&gt;
Die Region befindet sich in der Mitte des Landes Sachsen-Anhalt, ist Teil des [[Norddeutsches Tiefland|Norddeutschen Tieflandes]], umfasst eine Fläche von 5753,15&amp;amp;nbsp;km² und gliedert sich in vier Großlandschaften sowie zwei [[anthropogen]] bedingte Landschaftseinheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lau.sachsen-anhalt.de/naturschutz/landschaftsplanung/landschaftsprogramm/ &amp;#039;&amp;#039;Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutendster Fluss ist die [[Elbe]], welche die Region von Süd nach Nord auf etwa 115 Kilometer durchfließt; bedeutendster schiffbarer Zufluss innerhalb der Region die [[Saale]] mit 27&amp;amp;nbsp;Kilometern. Höchste Erhebung der Region ist der Bullenberg im [[Lappwald]] ([[Landkreis Börde]]) mit 210,6&amp;amp;nbsp;m ü.NN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil der Region Magdeburg gehört zum ländlichen Raum (94 %), was sich in den Nutzungen widerspiegelt: 66 % landwirtschaftliche Nutzfläche, 19 % Waldfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.sachsen-anhalt.de/ &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 30. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nordwestlich der Region schließt sich direkt das [[Oberzentrum]] [[Wolfsburg]] an, südöstlich das Oberzentrum [[Dessau-Roßlau]], nordöstlich [[Brandenburg an der Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landeinh.png|800px|Landschaftsgliederung in der Region Magdeburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
In der Region leben ca. 682.000 Menschen, dies entspricht ca. 32 % der Bevölkerung Sachsen-Anhalts.&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsentwicklung in der Region ist wie im gesamten Land Sachsen-Anhalt eher rückläufig. Obwohl im Vergleich zu den 1990er-Jahren ein geringerer Bevölkerungsverlust festzustellen ist und sich auch die [[Stadtflucht]] abschwächt, hat die Region nach der 5. regionalisierten [[Demografie|Bevölkerungsprognose]] mit einer weiteren Bevölkerungsabnahme und Alterung bis zum Jahr 2025 zu rechnen. Die Landeshauptstadt wächst dagegen seit 2004 kontinuierlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StaLa LSA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Region ==&lt;br /&gt;
=== Zweckverband ===&lt;br /&gt;
Bei der Region Magdeburg handelt es sich nicht um eine historisch gewachsene Einheit. Durch das Landesplanungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt wurden fünf Planungsregionen im Land Sachsen-Anhalt [[Liste der Organisationsformen der Regionalplanung in Deutschland|Regionale Planungsgemeinschaften]] als [[Zweckverband (Deutschland)|Zweckverbände]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=828 |titel=sachsen-anhalt.de |offline=2019-05-09 |abruf=2011-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine dieser fünf Planungsregionen in Sachsen-Anhalt ist die Region Magdeburg. Mitglieder des Zweckverbandes sind die Landeshauptstadt Magdeburg, Landkreis Börde, Landkreis Jerichower Land und der Salzlandkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Regionalplanung befördert die Regionale Planungsgemeinschaft Magdeburg mit ihrer Geschäftsstelle die Regionale Zusammenarbeit und die Regionalentwicklung. Unter dem Logo finden sich weitere regionale Akteure wie der Tourismusverband Magdeburg-Elbe-Börde-Heide, und der Regionalmanager tti-Magdeburg GmbH.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ttimd.de/ tti-Magdeburg GmbH].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Die Region zählt zu den ältesten Kulturlandschaften Deutschlands. Die naturräumliche Trennung durch die Elbe und Saale prägte die frühe Geschichte. Das westelbische Gebiet zählte zu den Siedlungsräumen der Germanen, der ostelbische Bereich wurde vorwiegend von slawischen Stämmen besiedelt. Überliefert sind kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Volksgruppen. Nach der Niederlage der Sachsen, deren Siedlungsbereich sich bis zur Elbe und Saale erstreckte, gegen [[Karl der Große|Karl den Großen]] im Jahr 785 und der Taufe des Herzogs [[Widukind (Sachsen)|Widukinds]] wurde [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]] in das [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] eingefügt und in drei Herrschaften geteilt: [[Westfalen]], [[Angrivarier|Engern]] und [[Ostfalen]]. Ostfalen bildete den östlichen Teil von Sachsen und erstreckte sich von Bardowick bis Merseburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Herrschaft von [[Kaiser Otto&amp;amp;nbsp;I.]] (912–973) war Magdeburg [[Königspfalz|Kaiserpfalz]]. Das [[Erzbistum Magdeburg]] wurde gegründet und die [[Christianisierung]] erreichte einen Höhepunkt. Die ost- und westelbischen Gebiete wurden vereint und das Erzbistum übte für mehrere Jahrhunderte die territoriale und geistige Macht aus. Unter Erzbischof [[Wichmann von Seeburg]], einem engen Ratgeber Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossas]], wurde der Handel und Verkehr gefördert. Auch wurde zu dieser Zeit der Landesausbau vorangetrieben und in den ostelbischen Gebieten wurden durch herangezogene [[Flamen]] Sümpfe trockengelegt und Deiche gebaut. Die Grundlagen für das spätere [[Magdeburger Recht]] wurden gelegt. Während der Reformation setzte sich der [[Protestantismus]] in der Region durch. Nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], in dessen Verlauf es zu schwersten Verwüstungen kam ([[Magdeburger Hochzeit]]), fiel das Gebiet an das [[Kurfürstentum Brandenburg]]. Mit dessen Gründung im Jahr 1701 gehörte die Region zum größten Teil zur [[Provinz Sachsen]] im Königreich [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] die Länderverwaltung eingeführt. Das Land Sachsen-Anhalt bestand zunächst in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] bis 1952, danach wurde durch eine Verwaltungsreform der [[Bezirk Magdeburg]] gegründet und bestand bis 1990. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde die föderale Struktur der Länder nach dem Vorbild der Bundesrepublik Deutschland übernommen und das Land Sachsen-Anhalt wurde, mit etwas verändertem Gebietszuschnitt, erneut gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Teil der Region Magdeburg befindet sich der Salzlandkreis. Hierin verbinden sich Teile von [[Anhalt]] (Gebiete um Aschersleben, Bernburg) und des ehemaligen Preußens (Gebiete um Staßfurt und Schönebeck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Räumliche Struktur ===&lt;br /&gt;
Im westlichen Teil der Region Magdeburg überwiegt der Eindruck der großen Ackerschläge der [[Magdeburger Börde]], deren Böden zu den besten Europas gehören ([[Schwarzerde]]n). Der Boden in der Gemarkung [[Eickendorf (Bördeland)|Eickendorf]] stellt mit der [[Bodenwertzahl]] 100 den besten Boden Deutschlands dar und dient seit der [[Bodenschätzung|Reichsbodenschätzung]] 1934 als Referenz für die Bewertung landwirtschaftlicher Grundstücke in Deutschland. In der Magdeburger Börde befinden sich nur an wenigen Stellen größere Waldinseln, wie beispielsweise der [[Wartenberg (bei Calbe)|Wartenberg]] bei [[Calbe (Saale)]], das Saure und das [[Hohes Holz|Hohe Holz]]. Die Dörfer sind überwiegend [[Dorf#Haufendorf|Haufendörfer]] mit typischen [[Vierseithof|Vierseitenhöfen]] und Rundbogentoren. Weit verbreitet ist bei den Ortschaften die Namensendung „-leben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich schließt sich der [[Flechtinger Höhenzug]] an, in dessen Untergrund sich das nördlichste Hartgesteinsvorkommen Deutschlands befindet. An der Landesgrenze zu [[Niedersachsen]] geht die Landschaft in das Braunschweiger Hügelland und den [[Lappwald]] über. Nordwestlich bzw. nördlich des Mittellandkanals schließen [[Drömling]] und die [[Colbitz-Letzlinger Heide]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Teil der Region wird durch Ausläufer des [[Fläming]]s und durch das [[Fiener Bruch]] geprägt. Es wechseln sich landwirtschaftlich genutzte Flächen und Waldflächen ab. Neben den größeren Städten [[Burg (bei Magdeburg)|Burg]], [[Genthin]] und [[Gommern]] existieren mehrere, kleinere Orte im Jerichower Land und die Besiedlungsdichte liegt unter dem Landesdurchschnitt. Die linearen [[Straßendorf|Straßen-]] und [[Angerdorf|Angerdörfer]] überwiegen in diesen Gebieten, oftmals sind sie mit Gutsweilern gemischt. Namensgeber des Landkreises ist die Stadt [[Jerichow]], in der sich das [[Kloster Jerichow]] mit der Stiftskirche im spätromanischen Baustil befindet, die zu den ältesten [[Backstein]]bauten in Norddeutschland zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Börde bis zum Harzvorland und entlang der Flüsse und Bachläufe sind eine Reihe der ältesten Städte und Dörfer der Region zu finden. Zudem sind zahlreiche [[Wüstung]]en nachweislich, was für eine bewegte Siedlungsgenese spricht. In den Dörfern war die Zahl der Bauern meist recht klein, oft verringerte sie sich im Laufe der Zeit, da der Gutsbesitzer immer mehr Land an sich brachte. Die wirtschaftliche und rechtliche Situation der Landbevölkerung war dennoch verhältnismäßig günstig. Diejenigen, die kein Land besaßen, gingen meist einem Handwerk nach. Die Nachfolgebauten der alten Fachwerkbauten waren oftmals Backsteinwohnhäuser, mit städtisch ausgebildeten Putzfassaden, in denen der bäuerliche Reichtum des 19. und 20. Jahrhunderts zum Ausdruck kommt. Daneben existieren Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus unverputztem Backstein und aus [[Bruchsteinmauerwerk|Bruchsteinen]] der näheren Umgebung ([[Grauwacke]]n, [[Kalkstein]], [[Sandstein]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
In der Region Magdeburg wird ein regional eingefärbtes Hochdeutsch gesprochen. Das Territorium gehört bzw. gehörte größtenteils zum [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] Sprachgebiet. In Magdeburg selbst bildete sich die von den Stadtbewohnern gesprochene „Machteburjer“ Alltagssprache heraus, die vom Dialekt beeinflusst ist. Im Gebiet der Börde wird teils noch der [[ostfälisch]]e Dialekt gesprochen (als Teil des [[Niedersächsisch]]en); im nördlichen und nordöstlichen Gebiet dagegen ist der altmärkische Dialekt noch verbreitet (als Teil des [[Ostniederdeutsch]]en). Südlich der [[Benrather Linie]], die im Südzipfel der Region von [[Aschersleben]] über Calbe bis nach [[Barby]] verläuft, überwiegen mitteldeutsche Dialekte ([[Thüringisch-obersächsische Dialektgruppe|thüringisch-obersächsisch]], östlich der Saale auch als „Anhaltisch“ bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Die Region ist Kreuzungspunkt wichtiger Wasserstraßen, Autobahnen sowie Schienenverbindungen. In Ost-West-Richtung durchquert die ([[Bundesautobahn 2|A2]]: [[Hannover]] – [[Berlin]]) und in Nord-Süd-Richtung ([[Bundesautobahn 14|A14]]: Magdeburg – [[Halle (Saale)|Halle]]/[[Leipzig]]) das Gebiet; letztere wird in Richtung [[Stendal]] und [[Schwerin]] ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elbe und Saale durchfließen die Region, über [[Mittellandkanal]], [[Wasserstraßenkreuz Magdeburg|Wasserstraßenkreuz]] und [[Elbe-Havel-Kanal]] ist sie an die Wasserstraßenverbindung Ruhrgebiet-Hannover-Magdeburg-Berlin angebunden. Der [[Magdeburger Hafen]] ist der größte Binnenhafen in den [[Neue Bundesländer|Neuen Bundesländern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tarifgebiet des Verkehrsverbundes [[Magdeburger Regionalverkehrsverbund|marego]] ist nahezu deckungsgleich mit der Region. Die wichtigsten Bahnhöfe befinden sich in [[Magdeburg Hauptbahnhof|Magdeburg]], [[Bernburg Hauptbahnhof|Bernburg (Saale)]], Schönebeck (Elbe), [[Bahnhof Burg (b Magdeburg)|Burg]], Haldensleben, [[Bahnhof Oschersleben (Bode)|Oschersleben (Bode)]] und Aschersleben.&lt;br /&gt;
Die nächsten Verkehrsflughafen sind die Flughäfen [[Flughafen Leipzig/Halle|Leipzig/Halle]], [[Flughafen Hannover|Hannover]] und [[Flughafen Berlin Brandenburg|Berlin]]. Fernverkehrsverbindungen bietet allein der Magdeburger Hauptbahnhof. Im Gebiet verkehrt zudem die [[S-Bahn Mittelelbe]], die in den nächsten Jahren ausgebaut werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mdr.de |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/nasa-sucht-neuen-bahn-betreiber-102.html |titel=Betreiber gesucht: Sachsen-Anhalt plant neue Bahn-Verbindung {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung ===&lt;br /&gt;
Zentren von Lehre und Forschung sind die vor allem in technischen Fächern stark vertretene [[Otto-von-Guericke-Universität]], die Fachhochschulen in Magdeburg und Bernburg, das [[Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung|Fraunhofer-Institut]] und das [[Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme|Max-Planck-Institut]] in Magdeburg sowie das [[Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung]] in [[Gatersleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der ländlichen Prägung und des fast völligen Zusammenbruchs der Industrie nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] zählen heute der Maschinen- und Anlagenbau, die Umweltschutztechnologien und die Kreislauf-/Recyclingwirtschaft sowie die Gesundheitswirtschaft/Medizintechnik zu den Schwerpunktbranchen der Region. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zu Sachsen-Anhalt unterdurchschnittlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmen aus der Region sind beispielsweise:&lt;br /&gt;
* SKET GmbH Magdeburg&lt;br /&gt;
* Serumwerk Bernburg AG&lt;br /&gt;
* Solvay GmbH Bernburg&lt;br /&gt;
* Sodawerk Stassfurt GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
* Waschmittelwerk Genthin GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Das Bundesland Sachsen-Anhalt ist von Baudenkmälern der Romanik geprägt. Entlang der [[Straße der Romanik]] reihen sich zahlreiche Dome, Burgen, Klöster und Kirchen aus dieser Bauepoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barockgärten, Parkanlagen und zahlreiche Schlösschen und Herrenhäuser bekunden den einstigen Reichtum des Landadels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auswahl regionaler Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* [[Dom zu Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Unser Lieben Frauen|Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Bernburg]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Hundisburg|Barockschloss und -garten Hundisburg]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Jerichow]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserstraßenkreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Gradierwerk (Schönebeck)|Gradierwerk]] [[Bad Salzelmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radwanderwege:&lt;br /&gt;
* [[Elberadweg]] (Hamburg – Magdeburg – Prag)&lt;br /&gt;
* [[Europaradweg R1]] (Den Haag – Harz – Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Süße Tour&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;Zucker- und Rübenroute&amp;amp;nbsp;– führt durch die Magdeburger Börde und illustriert die Tradition der Zuckergewinnung und -verarbeitung in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristisch betreut wird das Gebiet vom Magdeburger Tourismusverband Elbe-Börde-Heide e.&amp;amp;nbsp;V., der Tourist-Information Magdeburg und dem Tourismusverband Salzlandkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ober- und Mittelzentren nach Einwohnerzahl geordnet ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Zentrum&lt;br /&gt;
!Landkreis&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
!Funktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Magdeburg&lt;br /&gt;
|kreisfrei&lt;br /&gt;
|244.329&lt;br /&gt;
|Oberzentrum, Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bernburg (Saale)&lt;br /&gt;
|Salzlandkreis&lt;br /&gt;
|30.992&lt;br /&gt;
|Mittelzentrum, Kreisstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schönebeck (Elbe)&lt;br /&gt;
|Salzlandkreis&lt;br /&gt;
|30.419&lt;br /&gt;
|Mittelzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aschersleben&lt;br /&gt;
|Salzlandkreis&lt;br /&gt;
|25.647&lt;br /&gt;
|Mittelzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Staßfurt&lt;br /&gt;
|Salzlandkreis&lt;br /&gt;
|23.181&lt;br /&gt;
|Mittelzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Burg&lt;br /&gt;
|Jerichower Land&lt;br /&gt;
|22.585&lt;br /&gt;
|Mittelzentrum, Kreisstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Haldensleben&lt;br /&gt;
|Börde&lt;br /&gt;
|19.121&lt;br /&gt;
|Mittelzentrum, Kreisstadt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oschersleben (Bode)&lt;br /&gt;
|Börde&lt;br /&gt;
|18.859&lt;br /&gt;
|Mittelzentrum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Genthin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Jerichower Land&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;13.416&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;zukünftiges Mittelzentrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://beteiligung.sachsen-anhalt.de/portal/mid/beteiligung/themen/1001954/1006263 |titel=Festlegungskarte 2 Mittelbereiche {{!}} 2. Entwurf Landesentwicklungsplan Sachsen-Anhalt {{!}} Beteiligungsportal Sachsen-Anhalt Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt |abruf=2025-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.regionmagdeburg.de/ Website &amp;#039;&amp;#039;regionmagdeburg.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planungsregion|Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Sachsen-Anhalt|Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agglomeration (Deutschland)|Magdeburg]]&lt;/div&gt;</summary>
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