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	<title>Regiomontanus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:54:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Regiomontanus&amp;diff=30667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Voran: Hinzufügen einer nach Regiomontanus benannten Institution.</title>
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		<updated>2026-04-29T09:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hinzufügen einer nach Regiomontanus benannten Institution.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Astronomen. Zum Mondkrater siehe [[Regiomontanus (Mondkrater)]], zum Asteroiden [[(9307) Regiomontanus]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Regiomontanus.jpg|mini|[[Arnold Hermann Lossow]]: Büste des Regiomontanus in der [[Walhalla]] (1842)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Quaeitzsch |Titel=Walhalla |TitelErg=Amtlicher Führer |Auflage=1. |Verlag=Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen |Ort=München |Datum=2017 |ISBN=978-3-941637-48-1 |Seiten=119 Nr. 24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johannes Regiomontanus.jpg|mini|[[Johann Benjamin Brühl]] (1691–1763): &amp;#039;&amp;#039;Johannes Regiomontanus&amp;#039;&amp;#039;, Holzschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;es&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, später lateinisch genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (das bedeutet „der Königsberger“), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Regiomontanus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1436]] in [[Königsberg in Bayern|Königsberg in Franken]]; † [[6. Juli]] [[1476]] in [[Rom]]), war ein deutscher [[Mathematiker]], [[Astronom]] und [[Verleger]] des [[Spätmittelalter]]s. Er hieß kurz Hans Müller, [[Latinisierung|latinisiert]] &amp;#039;&amp;#039;Johannes Molitor&amp;#039;&amp;#039;, und verwendete meistens den vom Herkunftsort Königsberg abgeleiteten Namen &amp;#039;&amp;#039;Joannes de Monteregio&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise auf seinem Verlagsprospekt von etwa 1474. Siehe Hamann: &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus-Studien&amp;#039;&amp;#039;, Tafel XXIX (neben S. 280).&amp;lt;/ref&amp;gt; (oder getrennt geschrieben &amp;#039;&amp;#039;de Monte Regio&amp;#039;&amp;#039;). Der latinisierte Name &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus&amp;#039;&amp;#039; wurde von ihm selbst und seinen Zeitgenossen noch nicht gebraucht, sondern soll erstmals 1531 von [[Philipp Melanchthon]] verwendet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Hamann: &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus-Studien.&amp;#039;&amp;#039; S. 15: „erst seit Melanchthon (1531) allgemein üblich – Regiomontanus“ (ohne genauere Belege).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regiomontanus war neben seinem Lehrer [[Georg von Peuerbach]] der bedeutendste Vertreter der [[Wiener astronomische Schule|Wiener astronomischen Schule]] und ein Wegbereiter des [[Nikolaus Kopernikus|Kopernikus]]. Seine [[Ephemeriden]] waren unter Seefahrern hochgeschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Nach der Darstellung von Johann Werner Krauß II., der 1677 bis 1732 [[Diakon|Diaconus]] in Königsberg (in [[Unterfranken]]) war und sich seinerseits auf ältere Überlieferung von Johann Wolfrum (1550–1621) stützen konnte, wurde Regiomontanus &amp;#039;&amp;#039;anno 1436, den 6. Jun. hor. 4 min. 40 a&amp;#039;&amp;#039;[e]&amp;#039;&amp;#039;quatis á meridie zu Königsberg&amp;#039;&amp;#039; („im Jahr 1436, am 6. Juni um 4 Uhr und 40 Minuten nachmittags“) geboren. Die Genauigkeit dieses Datums geht sicherlich auf eine astrologische Rektifikation für das [[Geburtshoroskop]] zurück und nicht auf eine dokumentarische Überlieferung. Der Geburtsort Königsberg, wo heute das [[:Datei:Königsberg in Bayern, Salzmarkt 6, 007.jpg|Haus am Salzmarkt 6]] als Geburtshaus gilt, wird auch durch mehrere Aussagen aus dem 16. Jahrhundert gestützt ([[Philipp Melanchthon]], 1547; [[Erasmus Reinhold]], 1549; [[Jacob Curio]], 1557; neben Krauß auch sekundär bezeugt durch [[Paul Melissus]], 1577).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vater bezeichnet Krauß unter Verweis auf Wolfrum als &amp;#039;&amp;#039;Johan. Molitor. Senior in Unfind&amp;#039;&amp;#039;. Er besaß, wie die Ausbildung seines Sohnes nahelegt und Erasmus Reinhold über die Eltern auch ausdrücklich bemerkt, einigen Wohlstand. Diesen verdankte er, dem Namen nach zu urteilen, vermutlich dem Betrieb einer der [[Mühle]]n, die in Königsberg als Rats[[Lehnswesen|lehen]] vergeben wurden. Er gilt als identisch mit einem Johannes Mollner (das heißt „Müller“), der als Mitglied des Königsberger Stadtrates bezeugt ist und gemeinsam mit einem anderen Ratsherrn mit der Aufsicht über den Bau der Kirche St. Burkhardt betraut war (Baubeginn 1428). Für die hohe Stellung des Vaters in der Königsberger Gesellschaft spricht auch, dass seine Tochter Catharina († 1490), die Schwester des Astronomen, in zweiter Ehe den Bürgermeister von Königsberg Johannes Schirling heiratete. Dass Wolfrum in der Wiedergabe von Krauß den Vaternamen mit dem Zusatz „in Unfind“ versieht, hat in der älteren Literatur allerdings zuweilen Anlass zu der Vermutung gegeben, dass Regiomontanus nicht in Königsberg, sondern in dem nahegelegenen Dorf [[Unfinden]] geboren sei, wo 1476 ein Hans Moller bezeugt ist. Nach Auswertung aller erhaltenen Belege und Hinweise geht man heute jedoch meist davon aus, dass der Vater zur Zeit der Geburt des Sohnes jedenfalls in Königsberg lebte und erst später, nicht vor Anfang der 1470er Jahre, nach Unfinden zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Krauß den Sohn als &amp;#039;&amp;#039;Camillus, Johann Müller oder Molitor, dictus Regiomontanus, ein vornehmer Mathematicus&amp;#039;&amp;#039; anführt, hat man Camillus teils als einen der Vornamen, zuweilen aber auch so gedeutet, dass damit kontrastierend zur Bezeichnung des Vaters als &amp;#039;&amp;#039;Johan. Molitor. Senior in Unfind&amp;#039;&amp;#039; der Sohn lediglich als der „junge“ Johann Müller gekennzeichnet werden sollte. Zeitgenössische Quellen und alle Drucke nennen jedoch nur den Vornamen Johann(es).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wien ===&lt;br /&gt;
Regiomontanus muss sehr früh astronomische Kenntnisse erworben haben, da er bereits für 1448, als er 12 Jahre alt war, ein astronomisches Jahrbuch errechnete, wie man es für die Erstellung von [[Horoskop]]en benötigte. In der Forschung nimmt man sogar an, dass er identisch sein könnte mit einem Johannes Molitoris, der sich bereits ein Jahr zuvor (1447) an der [[Universität Leipzig]] einschrieb. 1450 [[Immatrikulation|immatrikulierte]] er sich an der [[Universität Wien|Wiener Universität]], deren [[Artistenfakultät]] zu dieser Zeit eine der bedeutendsten mathematisch-astronomischen Schulen war. 1452 wurde er [[Bachelor|Baccalaureus]], 1457 [[Magister]] und lehrte Mathematik und [[Philologie]] im Rahmen des Wiener Lehrprogramms der [[Sieben freie Künste|Artes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einblick in seine Wiener Studien gewährt eine als „Wiener [[Rechenbuch]]“ bekannte, in den 1450er Jahren begonnene Sammelhandschrift Regiomontans, die Abschriften und Exzerpte fremder Werke sowie eigene Notizen und Entwürfe enthält. Darunter befinden sich unter anderem der im 13. Jahrhundert von einem Magister [[Gernardus]] verfasste (zeitweise [[Jordanus Nemorarius|Jordanus de Nemore]] zugeschriebene) &amp;#039;&amp;#039;Algorismus demonstratus&amp;#039;&amp;#039; zum Erwerb von Grundkenntnissen in Ziffernrechnen und [[Arithmetik]], Notizen und Auszüge zur [[Geometrie]] aus oder nach [[Euklid]], [[Archimedes]], [[Apollonios von Perge]] und den Gebrüdern [[Banū Mūsā]], zur Musik, die im Rahmen des [[Quadrivium]]s ebenfalls zum Artes-Studium gehörte, die &amp;#039;&amp;#039;Musica speculativa&amp;#039;&amp;#039; von [[Johannes de Muris]], sowie Schriften zur Mechanik von [[Thabit ibn Qurra]] und Jordanus de Nemore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regiomontanus stand in Wien in Beziehung zum kaiserlichen Hof, wo er für [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] ein [[Horoskop]] erstellte und dies später auch für dessen Braut [[Eleonore Helena von Portugal|Eleonore von Portugal]] und den Thronfolger [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] tat. Prägend wurde für Regiomontanus in Wien aber besonders der Einfluss des [[Renaissance-Humanismus|Humanismus]], insbesondere die Beziehung zu [[Georg von Peuerbach]], der in Wien 1448 Baccalaureus und 1453 Magister geworden war, und dessen Vorlesung von 1454 über [[Planetentheorie]] Regiomontanus später unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Nova theorica planetarum&amp;#039;&amp;#039; (1472) im Druck herausgab. Entscheidend wurde auch die Begegnung mit dem [[Kardinal]] [[Bessarion]], der sich 1461 in Wien aufhielt, um am Kaiserhof im Auftrag des Papstes für Unterstützung im Kampf gegen die Türken zu werben. Bessarion hatte aus [[Konstantinopel]] eine Sammlung griechischer Handschriften nach Italien mitgebracht und besaß unter anderem eine griechische Handschrift des [[Almagest]] von [[Claudius Ptolemäus|Ptolemaios]], von der er selbst eine lateinische Übersetzung begonnen hatte, welche er mit der Hilfe Peuerbachs fortsetzen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Regiomontanus - De triangulis planis et sphaericis libri, per Henrichum Petri et Petrum Pernam - 4683051.tif|mini|&amp;#039;&amp;#039;De triangulis planis et sphaericis libri&amp;#039;&amp;#039; (Basel, 1561)]]&lt;br /&gt;
Als Bessarion Peuerbach und Regiomontanus nach Rom einlud, Peuerbach aber im selben Jahr unerwartet starb, begab sich Regiomontanus 1461 alleine mit dem Kardinal nach Rom, wo er die Arbeit am Almagest weiterführte und 1463 zum Abschluss brachte. Später unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Epytoma in almagestum Ptolomei&amp;#039;&amp;#039; (Venedig 1496) als ein kommentierter Auszug aus dem Almagest gedruckt, wurde sie zu einem der grundlegenden Werke für die Astronomie der Renaissance, das unter anderem auch von [[Nikolaus Kopernikus]] und [[Galileo Galilei]] benutzt wurde. Es folgten Aufenthalte in [[Ferrara]], in [[Venedig]] (1463), wo er eine Handschrift von [[Diophantos von Alexandria|Diophants]] &amp;#039;&amp;#039;Arithmetika&amp;#039;&amp;#039; entdeckte, und in [[Padua]], wo er 1464 eine Vorlesung über [[Farghani|Alfraganus]] hielt (gedruckt 1537). Während der Zeit in Italien verfasste er außerdem die Schrift &amp;#039;&amp;#039;De triangulis omnimodis&amp;#039;&amp;#039; (1462–1464, gedruckt 1533),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;De triangulis omnimodis&amp;#039;&amp;#039; wurde im Katalog von 1474 aufgeführt und wurde von Johannes Schöner erst 1433 nach dem Originalmanuskript herausgegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der er die neuzeitliche [[Trigonometrie]] begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1467 begab er sich nach [[Buda|Ofen]] (Buda) in [[Ungarn]], wo ihn der Erzbischof von [[Esztergom|Gran]] [[Johann Vitez]] mit der Erstellung astronomischer Tafeln beauftragte. Hier konstruierte er eigene Beobachtungsinstrumente und erstellte mit Unterstützung des Polen [[Marcin Bylica]] (1433–1493), eines Hofastronomen des ungarischen Königs [[Matthias Corvinus|Matthias]], Sinus- und Tangententafeln (mit bis zu sieben Stellen Genauigkeit). Regiomontanus war in dieser Zeit auch als [[Astrologie|Astrologe]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1470 entwickelte er den [[Jakobsstab]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nürnberg und Rom ===&lt;br /&gt;
1471 zog er im Auftrag von König Matthias nach [[Nürnberg]], um dort die Tafeln der Planetenbewegungen noch weiter zu verbessern. Wegen des florierenden Instrumentenbaus und der guten Lage blieb er zunächst als Gesandter des Königs, später aber in eigener Entscheidung an diesem Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf Kern]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Instrumente in ihrer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Köln 2010, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Brief an den Erfurter Universitätsrektor Christian Roder begründet er seinen Entschluss: „Denn ich habe mir die Stadt Nürnberg zum dauernden Wohnsitz gewählt, zum einen weil es dort sehr qualitätsvolle Geräte gibt, vor allem astronomische Instrumente, derer sich die gesamte Sternenkunde bedient, zum anderen weil man von dort aus leicht den Umgang mit gelehrten Männern pflegen kann, wo auch immer diese leben. Denn wegen der Weltläufigkeit seiner Kaufleute wird dieser Ort gewissermaßen als das Zentrum Europas betrachtet.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gudrun Wolfschmidt]]: [https://www.fhsev.de/Wolfschmidt/GNT/research/nuncius/n03-nbg-inhalt.pdf &amp;#039;&amp;#039;Astronomie in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 5,4&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Nuncius Hamburgensis. Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Hamburg 2010. ISSN 1610-6164 S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://online-service.nuernberg.de/viewer/image/07072774/139/LOG_0016/ &amp;#039;&amp;#039;Brief des Johannes Regiomontanus an Christian Roder, Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;] vom 4. Juli 1471 (Faksimilie im [[Stadtarchiv Nürnberg]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der in Nürnberg bereits bestehenden Druckereien wie der von [[Anton Koberger]] und der von Johann Sensenschmidt eröffnete Regiomontanus seine eigene Druckerei, in der er seine Tabellenwerke in bester Qualität herstellen wollte. In der eigenen Druckerei dachte er, die Setzer bei dem schwierigen mathematischen Satz mit Figuren und Tafeln besser beaufsichtigen zu können; auch war der Druck billiger. Solche Erwägungen scheinen später auch [[Johannes Schöner]], [[Peter Apian]], [[Tycho Brahe]] und [[Johannes Kepler]] geleitet zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ9&amp;quot;&amp;gt;Ernst Zinner: [https://www.zobodat.at/pdf/Bericht-Naturforsch-Ges-Bamberg_27_0001-0118.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die fränkische Sternkunde im 11. bis 16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 29,4&amp;amp;nbsp;MB). Reindl, Bamberg 1934, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; 1474 veröffentlichte er sein Verlagsprogramm als Einblattdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb00093397?page=,1 &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus: „Hȩc opera fient in oppido Nuremberga Germaniȩ ductu Ioannis de Monteregio“&amp;#039;&amp;#039;] (&amp;#039;&amp;#039;Bücheranzeige und Verlagsprogramm Nürnberg 1474&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Elf Drucke konnte er realisieren, weitere Publikationen vereitelte sein früher Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ferdinand Geldner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Inkunabeldrucker, ein Handbuch der deutschen Buchdrucker des 15. Jahrhunderts nach Druckorten.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Verlag Anton Hiersemann, Stuttgart 1968–1970, ISBN 3-7772-6825-9, Band 1, S. 170, mit Abbildung des Verlagsprogrammes auf S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1472 veröffentlichte er Peuerbachs &amp;#039;&amp;#039;Theoricae novae Planetarum&amp;#039;&amp;#039; und das Lehrgedicht &amp;#039;&amp;#039;Astronomica&amp;#039;&amp;#039; von [[Marcus Manilius|Manilius]]. Die [[Ephemeriden]] (&amp;#039;&amp;#039;Ephemerides quas vulgo vocant Almanach&amp;#039;&amp;#039;, eine Vorausberechnung der täglichen Bewegungen der Himmelskörper, der [[Konjunktion (Astronomie)|Konjunktionen]] und Finsternisse auf die folgenden 32 Jahre) für die Jahre 1475 bis 1506 waren 1474 fast fertig gedruckt („[…] iam prope absoluta sunt“), wie sein Verlagsprogramm 1474 bekannt gab. Dieses gedruckte Tabellenwerk (GW M37486)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M37486.htm &amp;#039;&amp;#039;M37486 Regiomontanus, Johannes&amp;#039;&amp;#039;]: &amp;#039;&amp;#039;Ephemerides&amp;#039;&amp;#039; 1475–1506. Nürnberg 1474. Im [[Gesamtkatalog der Wiegendrucke]]&amp;lt;/ref&amp;gt; diente [[Christoph Kolumbus]] und anderen bei den [[Entdeckungsreise]]n nach Übersee.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Germann]]: &amp;#039;&amp;#039;Fundort Bucheinband: ein Zürcher Kalender auf das Jahr 1482, mit einem Überblick über die Zürcher Offizin und ihre Drucke 1479 bis um 1481.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gutenberg-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 66–87, besonders S. 70, Anmerkung 17 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=lib-006:1992:35::243#177 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Nürnberg führte er systematische Himmelsbeobachtungen mit selbst gefertigten Instrumenten aus, wie dem verbesserten Jakobsstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er von Papst [[Sixtus IV.]] zur Mitarbeit an der anstehenden [[Gregorianischer Kalender|Kalenderreform]] eingeladen worden war, ging er 1475 nach Rom. Auf dem Weg konnte er noch die Veröffentlichung seines &amp;#039;&amp;#039;Calendariums&amp;#039;&amp;#039; (siehe unten) in der [[Offizin]] von [[Erhard Ratdolt]] in Venedig in die Wege leiten (erschienen 1476).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://special.lib.gla.ac.uk/exhibns/month/aug1999.html Abbildungen und Informationen zu der von Ratdolt 1482 veranstalteten Neuauflage] bei der Bibliothek der [[University of Glasgow|Universität Glasgow]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr später (1476) starb er (wahrscheinlich an einer Seuche) im Alter von nur 40 Jahren. Nach [[Hartmann Schedel]] wurde er auf dem Gottesacker &amp;#039;&amp;#039;(Ager dei)&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt, womit der [[Campo Santo Teutonico]] gemeint sein dürfte. Laut Legende wurde er im [[Pantheon (Rom)#Nutzung als Grabstätte|Pantheon]] beigesetzt. Im Jahr 1976 wurde auf Anregung des Königsberger Bürgermeisters [[Rudolf Mett]], der selbst über Regiomontanus publizierte, auf dem Campo Santo in Rom eine Gedenktafel angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht Weiland]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Campo Santo Teutonico in Rom und seine Grabdenkmäler. Band I.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1988, ISBN 3-451-20882-2, S. 375 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Werke Regiomontanus’ sehr begehrt waren, wurde die Druckerei in Nürnberg aufgelöst, da kein Nürnberger Drucker den Mut hatte, sie weiterzuführen und die unveröffentlichten Werke zu drucken. Radolt übernahm zuerst in Venedig, später in Augsburg mit Unterstützung von [[Johannes Engel (Astronom)|Johannes Engel]], eine Neuausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Tabule directionum profectionumque&amp;#039;&amp;#039;. Die anderen Werke wurden in Nürnberg erst ab 1514 gedruckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regiomontanus’ astronomische Beobachtungen wurden nach seinem Tod von seinem Schüler [[Bernhard Walther]] über viele Jahre fortgesetzt und aufgezeichnet. Walther hatte den Nachlass Regiomontans erworben, gewährte aber bis zu seinem Tod niemandem Einsicht. Die Aufzeichnungen, insbesondere über die Laufbahn des [[Merkur (Planet)|Merkurs]], nutzte [[Nikolaus Kopernikus]] lange nach Walthers Tod bei seiner Schrift [[De revolutionibus orbium coelestium]]. Ein Teil der [[Handschrift (Paläographie)|Manuskripte]] Regiomontanus’ und Walthers wurden von [[Johannes Schöner]] in Nürnberg erst 1544 lange nach Walthers Tod unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Observationes XXX annorum a I. Regiomontano et B. Walthero Norimbergae habitae&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regiomontanus, Canones.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Canones LXIII&amp;#039;&amp;#039; des Regiomontanus in einer Handschrift des 15. Jahrhunderts (vor 1469) aus der Bibliothek des Königs [[Matthias Corvinus]], dem der Autor dieses Werk über die Bewegung der Fixsterne widmete. Schrift: Humanistische [[Rotunda]]. Budapest, Széchényi-Nationalbibliothek, Cod. Lat. 412, fol.&amp;amp;nbsp;1r]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Königsberg Regiomontanushaus - Fassade 2.jpg|mini|[[Heinrich Epler]]: Gedenktafel für Regiomontanus im Geburtsort Königsberg &amp;lt;small&amp;gt;(angebracht am Nachfolgehaus)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rome Campo Santo Teutonico 02.jpg|mini|Gedenktafel für Regiomontanus auf dem [[Campo Santo Teutonico]] in Rom]]&lt;br /&gt;
Regiomontanus gilt als bedeutendster Mathematiker (unter anderem Begründer der modernen [[Trigonometrie]]) seiner Zeit und früher Reformator des [[Julianischer Kalender|Julianischen Kalenders]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1514 stellte [[Georg Tannstetter]] ein Verzeichnis der Werke Regiomontans zusammen, und zwar in seiner Geschichte der Wiener Mathematiker und Astronomen: &amp;#039;&amp;#039;[[Viri Mathematici]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hrsg. und übersetzt in [[Franz Graf-Stuhlhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Humanismus zwischen Hof und Universität. Georg Tannstetter (Collimitius) und sein wissenschaftliches Umfeld im Wien des frühen 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1996, S. 156–171 (über Regiomontan S. 159–163).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ZutSAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage &amp;#039;&amp;#039;Tabulae Eclypsium Magistri Georgij Peurbachij: Tabula Primi mobilis Joannis de Monteregio&amp;#039;&amp;#039;], 1514 ([[Google Books]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuerst listete Tannstetter mehr als 20 Werke anderer Autoren auf, die Regiomontan edierte, sodann mehr als 20 Bücher Regiomontans selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1468 erschienen seine Tabellen für die [[Deklination (Astronomie)|Sonnendeklination]] &amp;#039;&amp;#039;(Tabula primi mobilis)&amp;#039;&amp;#039;. Sein &amp;#039;&amp;#039;Calendarium&amp;#039;&amp;#039; für die Zeit von 1475 bis 1531 mit neu berechneten Positionsangaben von Sonne und Mond, einschließlich präzisen Zeitbestimmungstabellen, sowie die &amp;#039;&amp;#039;Ephemerides astronomicae ab anno 1475–1506&amp;#039;&amp;#039; wurden für die Seefahrer seiner Zeit unverzichtbare Hilfsmittel – auch wegen der Zuverlässigkeit seiner Berechnungen und der Druckqualität. Seine [[Ephemeriden]] (präzise, auf arabischer Tradition basierende Sterntafeln, wie sie von Regiomontanus vermittelt wurden)&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lenhardt: &amp;#039;&amp;#039;Coelum Ingolstadiense. Himmelsbilder in Ingolstadt um 1550.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Schmitz (Pharmaziehistoriker)|Rudolf Schmitz]], [[Gundolf Keil]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humanismus und Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Acta humaniora, Weinheim an der Bergstraße 1984 (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11), S. 87–98, hier: S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; haben durch die verbesserten Navigationsmöglichkeiten die Entdeckungsfahrten von Seefahrern wie [[Christoph Kolumbus]] oder [[Vasco da Gama]] erheblich erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1451 beobachtete er mit Georg von Peuerbach Kometen, Konjunktionen von Planeten (inklusive Mond) und Finsternisse, um die Genauigkeit der astronomischen Tafelwerke zu überprüfen. Januar und Februar 1472 beobachtete er den Kometen &amp;#039;&amp;#039;[[C/1471 Y1|C/1471 (Regiomontanus)]]&amp;#039;&amp;#039;. Seine erst [[posthum]] 1532 von [[Johannes Schöner]] publizierte Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Problemata XVI de cometae (1472) magnitudine longitudineque ac de loco ejus vero&amp;#039;&amp;#039; ist gemäß [[Edmond Halley]] die erste wissenschaftliche Beschreibung eines Kometen (zumindest in Europa). Es sei anzumerken, dass in vielen [[Internet]]seiten behauptet wird, dass Regiomontanus 1456 den [[Halleyscher Komet|Halleyschen Kometen]] beobachtete. Erhalten ist ein Bericht von Peuerbach, in dem eine Mitarbeit Regiomontans nicht erwähnt wird. Peuerbach versuchte auch, den Abstand zu schätzen. Der Halleysche Komet und &amp;#039;&amp;#039;C/1471 (Regiomontanus)&amp;#039;&amp;#039; wurden auch von [[Paolo dal Pozzo Toscanelli|Toscanelli]] beobachtet, dessen Beschreibung aber etwa Halley nicht bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regiomontanus war ein typischer Vertreter des Renaissance-Humanismus: Eigene Beobachtung und Vergleich mit den Ergebnissen der antiken Wissenschaft ([[Aristoteles]]) sollten nach seiner Ansicht die Astronomie erneuern und helfen, „die Wahrheit“ zu finden. Mit dieser Haltung wurde er neben [[Nikolaus von Kues]] der wesentliche Wegbereiter des [[Heliozentrisches Weltbild|kopernikanischen Weltbildes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei war er nicht unkritisch: 1800 Jahre lang wurde die Behauptung des Aristoteles geteilt, der [[Tetraeder]] sei ein [[platonischer Körper]], mit dem der Raum wie bei Würfeln ([[Hexaeder]]) vollständig gefüllt werden könne ([[Raumfüllung]]). Erst im 15. Jahrhundert machte sich Regiomontanus die Mühe einer Überprüfung, wobei er diesen Satz nicht für wahr befand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/kolumne/beruehmte-rechenfehler-von-einer-marssonde-mammutbaeumen-und-kolumbus/2202553 |titel=Die fabelhafte Welt der Mathematik: Sieben berühmte Rechenfehler der Geschichte |sprache=de |abruf=2024-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/mathematik-tetraederpackung-eins-geht-noch-1938650.html |titel=Mathematik: Tetraederpackung: Eins geht noch |autor=[[Heinrich Hemme]] |datum=2010-02-11 |abruf=2024-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Genauigkeit seiner astronomischen Beobachtungen wurde erst von [[Tycho Brahe]] übertroffen. Seine Beiträge zur Geometrie und Trigonometrie waren wegweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalenderreform]] mit dem einmaligen Fortfall von zehn Kalendertagen und der Modifizierung der [[Schaltjahr]]-Regelung erfolgte erst über 100 Jahre nach seinem Tod. Regiomontanus’ Nachlass an wissenschaftlichen Instrumenten wird heute im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] in Nürnberg als Leihgabe der [[Stadtbibliothek Nürnberg|Nürnberger Stadtbibliothek]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mondkrater]] [[Regiomontanus (Mondkrater)|Regiomontanus]] trägt seinen Namen sowie der Asteroid [[(9307) Regiomontanus]]. Die [[Regiomontanus-Sternwarte|Nürnberger Volkssternwarte]] ist ebenso nach ihm benannt wie das [[Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt]] und die Fachober-/Berufsoberschule in [[Coburg]] &amp;#039;&amp;#039;(Regiomontanus-Schule)&amp;#039;&amp;#039;. Auch trägt die astronomische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Regiomontanusbote]]&amp;#039;&amp;#039; seinen Namen. Seit 2022 ist ihm außerdem das Doktorandenseminar &amp;quot;Regiomontanus PhD Seminar (RePS)&amp;quot; an der Universität Leipzig gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Multiplikationspunkt zwischen den beiden Faktoren einer Multiplikation geht seit 1464 auf ihn zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Wußing]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen zur Geschichte der Mathematik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mathematik für Lehrer,&amp;#039;&amp;#039; Band 13). VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1979, {{DNB|800279891}}, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/608385/edition/605675?language=en &amp;#039;&amp;#039;Canones Tabulae primi mobilis.&amp;#039;&amp;#039;] 1470, Handschrift&lt;br /&gt;
* [https://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00040526&amp;amp;pimage=00001&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de &amp;#039;&amp;#039;Kalender&amp;#039;&amp;#039;], Nürnberg 1474.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.astronomie-nuernberg.de/index.php?category=regiomontanus&amp;amp;page=1474-2 &amp;#039;&amp;#039;Von Regiomontanus herausgegebene Werke&amp;#039;&amp;#039;] bei: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb00031043?page=1 &amp;#039;&amp;#039;Ephemerides&amp;#039;&amp;#039;], Nürnberg 1474.&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/0003/bsb00031042/images/index.html?id=00031042&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=eayaewqeayaeayaqrsqrsewqxdsydxdsydfsdr&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=7 &amp;#039;&amp;#039;Disputationes contra Cremonensia in planetarum theoricas deliramenta&amp;#039;&amp;#039;] mit Widmungsvorrede des Autors an die Gelehrten. Nürnberg, circa 1474/75&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb11303391?page=5 &amp;#039;&amp;#039;Tabule directionum profectionumque&amp;#039;&amp;#039;]. bei: Erhard Ratdolt, Augsburg 1490 (posthum) mit Ergänzungen und Korrekturen durch Johannes Engel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.uibk.ac.at/noscemus/Tabulae_directionum_profectionumque Erläuterungen zu &amp;#039;&amp;#039;Tabulae directionum profectionumque&amp;#039;&amp;#039;], Universität Innsbruck&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Denis Roegel: &amp;#039;&amp;#039;A reconstruction of Johannes Engel’s table of sines in Regiomontanus’s Tabulæ directionum profectionumque (1504)&amp;#039;&amp;#039;, 2021 ([https://locomat.loria.fr/regiomontanus1504/regiomontanus-engel1504tabulae-doc.pdf Digitalisat] [PDF, 788 kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://phaidra.univie.ac.at/o:147358 &amp;#039;&amp;#039;Scripta Clarissimi Mathematici M. Ioannis Regiomontani De Torqueto, Astrolabio armillari, Regula magna Ptolemaica, Baculoque Astronomico&amp;#039;&amp;#039;], 1544 (E-Book der [[Universitätsbibliothek der Universität Wien|Universitätsbibliothek Wien]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Observationes XXX annorum a I. Regiomontano et B. Walthero Norimbergae habitae&amp;#039;&amp;#039;, Schöner, Nürnberg 1544&lt;br /&gt;
* [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00012439?page=2 &amp;#039;&amp;#039;De Cometae magnitudine, longitudineq&amp;amp;#91;ue&amp;amp;#93; ac de loco eius uero, problemata&amp;#039;&amp;#039;] Nürnberg, Schöner, 1531&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moderne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Blaschke]], Günther Schoppe: &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus: Commensurator&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Abhandlungen der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1956, Nummer 7). Franz Steiner, Wiesbaden 1956 (Übersetzung und Kommentar).&lt;br /&gt;
* [[Menso Folkerts]], Martin Hellmann (Hg., Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;Johannes Regiomontanus. Aufgaben und Übungen zur Algebra aus der Handschrift New York, Columbia University, Rare Book and Manuscript Library, Plimpton 188 (fol. 82v–96r)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Algorismus&amp;#039;&amp;#039;, Heft 87). Erwin Rauner, Augsburg 2023, ISBN 978-3-936905-78-6.&lt;br /&gt;
* Barnabas Hughes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus on Triangles. De triangulis omnimodis by Johann Müller, otherwise known as Regiomontanus.&amp;#039;&amp;#039; The University of Wisconsin Press, Madison 1967 (lateinischer Text der Ausgabe von 1533 und englische Übersetzung).&lt;br /&gt;
* [[Felix Schmeidler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Joannis Regiomontani Opera collectanea&amp;#039;&amp;#039;. Zeller, Osnabrück 1972, ISBN 3-535-00816-6.&lt;br /&gt;
* Eva Schönberger, [[Otto Schönberger]] (Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;Schriften über den Nutzen der mathematischen Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Marie Leidorf, Rahden 2019, ISBN 978-3-86757-107-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Irmela Bues: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Regiomontanus (1436–1476).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; 11. Neustadt/Aisch 1984, S. 28–43.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|270|271|Regiomontanus, Johannes|[[Menso Folkerts]], Andreas Kühne|118641913}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Günther Hamann]]&lt;br /&gt;
   |Autor=Menso Folkerts&lt;br /&gt;
   |Titel=Die mathematischen Studien Regiomontans in seiner Wiener Zeit.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Regiomontanus-Studien&lt;br /&gt;
   |Reihe=Sitzungsberichte – [[Österreichische Akademie der Wissenschaften]], Philosophisch-historische Klasse&lt;br /&gt;
   |BandReihe=364&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7001-0339-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=175-209}}&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Gericke]]: &amp;#039;&amp;#039;Mathematik im Abendland: Von den römischen Feldmessern bis zu Descartes.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1990, ISBN 3-540-51206-3.&lt;br /&gt;
* [[Günther Hamann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus-Studien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1980, ISBN 3-7001-0339-5 (= Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-historische Klasse, Sitzungsberichte, Band 364; Veröffentlichungen der Kommission für Geschichte der Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin, Heft 28–30).&lt;br /&gt;
* Thomas Horst: &amp;#039;&amp;#039;The Reception of Cosmography in Vienna: Georg von Peuerbach, Johannes Regiomontanus and Sebastian Binderlius&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(= Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Preprint No. 494)&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2019 ([https://hdl.handle.net/21.11116/0000-0003-529C-1 Datensatz]; [https://hdl.handle.net/21.11116/0000-0003-AAA3-5 Digitalisat] [PDF, 3,4 MB]).&lt;br /&gt;
* Rudolf Mett: &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus. Wegbereiter des neuen Weltbildes.&amp;#039;&amp;#039; Teubner/Vieweg, Stuttgart/Leipzig 1996, ISBN 3-8154-2510-7 ([https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-663-05941-7 Verlagsinformation]).&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613155649/http://www.bautz.de/bbkl/r/regiomontanus.shtml |band=17|spalten=1113–1116|autor=[[Jörg Ulrich]]|artikel=Regiomontanus}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Zinner]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Joh. Müller von Königsberg, genannt Regiomontanus.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Osnabrück 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johannes Regiomontanus|Regiomontanus}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118641913}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Regiomontanus|title=Johann Müller Regiomontanus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.univie.ac.at/hwastro Elektronische Facsimile-Editionen der Buchsammlung der Universitätssternwarte Wien]&lt;br /&gt;
* [https://www.koenigsberg.de/regiomontanus/ausstellung Regiomontanus-Ausstellung] in [[Königsberg in Bayern]]&lt;br /&gt;
* [http://www.regiomontanushaus.de/ Regiomontanushaus] – Das Geburtshaus des Regiomontanus&lt;br /&gt;
* [https://www.ub.uni-bielefeld.de/cgi-bin/navtif.cgi?pfad=/diglib/aufkl/journdeut/029851&amp;amp;seite=00000045.TIF&amp;amp;scale=8 Kurzbiographie von Regiomontanus von Pastor Ehrhardt, S.J. in dessen Artikel: &amp;#039;&amp;#039;Widerlegung einer vermeyntlich neuen Prophezeyhung vom Untergange der Welt im künftigen Jahr 1788.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal von und für Deutschland 1785.&amp;#039;&amp;#039; S. 42, 43.] auf der Website der Universität Bielefeld&lt;br /&gt;
* Heinz Klaus Strick: [https://www.spektrum.de/wissen/regiomontanus-1436-1476/1295816 &amp;#039;&amp;#039;Regiomontanus (1436–1476)&amp;#039;&amp;#039;] In: Spektrum.de 1. Juli 2014&lt;br /&gt;
* [https://www.astronomie-nuernberg.de/index.php?category=regiomontanus&amp;amp;page=literatur-bis-1900 &amp;#039;&amp;#039;Literatur zu Regiomontanus&amp;#039;&amp;#039;] bei: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.astronomie-nuernberg.de/index.php?category=regiomontanus&amp;amp;page=literatur &amp;#039;&amp;#039;Biographien, Bücher, Lexikaeinträge, Artikel&amp;#039;&amp;#039;] bei: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.astronomie-nuernberg.de/index.php?category=regiomontanus&amp;amp;page=1786-1 &amp;#039;&amp;#039;Werke aus dem Nachlass Regiomontanus&amp;#039;&amp;#039;] bei: &amp;#039;&amp;#039;Astronomie in Nürnberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* J. O’Connor, E. F. Robertson: [https://mathshistory.st-andrews.ac.uk/Biographies/Regiomontanus/ &amp;#039;&amp;#039;Johann Müller Regiomontanus&amp;#039;&amp;#039;] 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118641913|LCCN=n81002844|VIAF=17261967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrologe (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konstrukteur wissenschaftlicher Instrumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inkunabeldrucker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg in Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walhalla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1436]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1476]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regiomontanus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Regiomontanus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Regiomontanus, Johannes; Müller, Johannes; Molitoris, Johannes; Müller, Camillus Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Mathematiker und Astronom des Spätmittelalters&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1436&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg in Bayern|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juli 1476&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Voran</name></author>
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