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	<title>Regina caeli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-20T05:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Master of the St Lucy Legend - Mary, Queen of Heaven- c. 1480 - c. 1510 (hi res).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Maria Himmelskönigin&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Maria Königin der Engel&amp;#039;&amp;#039;, [[Meister der Lucialegende]], etwa 1485 bis 1500]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regina caeli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Königin des Himmels}}), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Himmelskönigin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in [[Mittellatein]] häufig auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regina coeli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, ist ein Ehrentitel für [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], die Mutter [[Jesus von Nazaret|Jesu]], und der Beginn einer [[Marianische Antiphon|marianischen Antiphon]] im [[Stundengebet]] der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marientitel ==&lt;br /&gt;
Der theologische Gehalt des marianischen Ehrentitels &amp;#039;&amp;#039;Regina caeli&amp;#039;&amp;#039; liegt in dem Glauben, dass Maria als [[Mutter Gottes]] an der himmlischen Herrlichkeit ihres auferstandenen Sohnes teilhat. Das wichtigste lehramtliche Dokument über das himmlische Königtum Mariens ist die [[Enzyklika]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ad caeli reginam]]&amp;#039;&amp;#039; („Zur Himmelskönigin“) des Papstes [[Pius XII.]] vom 11. Oktober 1954. Diese Enzyklika erläutert die biblischen, patristischen, theologischen und liturgischen Grundlagen der marianischen Anrufung. Auf diese Lehraussagen bezog sich das [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweite Vatikanische Konzil]] in seiner dogmatischen Konstitution über die Kirche, &amp;#039;&amp;#039;[[Lumen gentium]]&amp;#039;&amp;#039;: Maria wurde „als Königin des Alls vom Herrn erhöht, um vollkommener ihrem Sohn gleichgestaltet zu sein“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution &amp;#039;&amp;#039;Lumen gentium&amp;#039;&amp;#039;, 21. November 1964, Nr. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung ==&lt;br /&gt;
siehe: [[Marienkrönung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marianische Antiphon ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regina caeli.jpg|mini|hochkant=1.2|Das &amp;#039;&amp;#039;Regina caeli&amp;#039;&amp;#039; im [[Antiphonale]]]]&lt;br /&gt;
Die marianische Antiphon &amp;#039;&amp;#039;Regina caeli&amp;#039;&amp;#039; wird im kirchlichen Stundengebet während der [[Osterzeit]] entweder nach der [[Vesper (Liturgie)|Vesper]] oder nach der [[Komplet]] gesungen – je nachdem, welche dieser beiden [[Stundengebet|Horen]] die letzte ist, die in Gemeinschaft gefeiert wird. Für die marianischen Antiphonen hat sich die Bezeichnung „Antiphon“ eingebürgert, obwohl es sich eigentlich nicht um [[Antiphon (Musik)#Liturgie und Kirchenmusik|antiphonalen Gesang]] im strengen Sinn, sondern eher um hymnusähnliche Gesänge ohne Bezug zu einem Psalm handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Textgestalt ===&lt;br /&gt;
Der Text und die [[Gregorianik|gregorianische]] Melodie sind seit dem 12. Jahrhundert überliefert. Als Gesang nach dem Magnificat am [[Weißer Sonntag|Oktavtag von Ostern]] ist das &amp;#039;&amp;#039;Regina coeli&amp;#039;&amp;#039; erstmals in einem um 1200 geschriebenen Antiphonar der damaligen [[Petersdom#Konstantinische Basilika (Alt-St. Peter)|Basilika St. Peter]] in Rom bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LThK|Andreas Heinz, Wolfgang Bretschneider|Marianische Antiphonen|3|6|1357–1359, hier Sp. 1358}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text besteht aus Verszeilen in freien Rhythmen nach Art der [[Psalm]]en, der neutestamentlichen &amp;#039;&amp;#039;[[Canticum (Bibel)|Cantica]]&amp;#039;&amp;#039; und der frühchristlichen Dichtung (etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Gloria]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Te Deum]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Berschin, Martin Hellmann&amp;#039;&amp;#039;: Hermann der Lahme – Gelehrter und Dichter (1013–1054)&amp;#039;&amp;#039;. Mattes, Heidelberg 2004, ISBN 3-930978-67-9, S. 97 (zu &amp;#039;&amp;#039;[[Salve Regina]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der zweisilbige Reim der ersten beiden Zeilen ergibt sich hier wohl eher sekundär aus dem Prinzip des [[Parallelismus (Rhetorik)|Parallelismus membrorum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{WiBiLex|31132|Poesie (AT)|Autor=Beat Weber|Abruf=2016-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als aus der gezielten Anwendung eines Reimschemas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text der Antiphon und der [[Oration]] lauten:&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot;|[[latein]]isch&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot;|deutsch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Regina caeli, laetare, alleluia.&lt;br /&gt;
Quia quem meruisti portare, alleluia,&lt;br /&gt;
Resurrexit, sicut dixit, alleluia.&lt;br /&gt;
Ora pro nobis Deum, alleluia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freu dich, du Himmelskönigin, Halleluja.&lt;br /&gt;
den du zu tragen würdig warst, Halleluja,&lt;br /&gt;
er ist auferstanden, wie er gesagt hat, Halleluja.&lt;br /&gt;
Bitt Gott für uns, Halleluja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das &amp;#039;&amp;#039;Regina caeli&amp;#039;&amp;#039; in der Osterzeit anstelle des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Engel des Herrn|Angelus]]&amp;#039;&amp;#039; gebetet, so fügt man an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot;|[[latein]]isch&lt;br /&gt;
!align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot;|deutsch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gaude et laetare, Virgo Maria, alleluia.&lt;br /&gt;
Quia surrexit Dominus vere, alleluia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oremus. Deus, qui per resurrectionem Filii tui&lt;br /&gt;
Domini nostri Iesu Christi mundum laetificare dignatus es:&lt;br /&gt;
praesta, quaesumus, ut per eius Genetricem Virginem Mariam&lt;br /&gt;
perpetuae capiamus gaudia vitae. Per eundem Christum, Dominum nostrum. Amen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freu dich und frohlocke, Jungfrau Maria, Halleluja,&lt;br /&gt;
denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, durch die Auferstehung deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, hast du die Welt mit Jubel erfüllt. Lass uns durch seine jungfräuliche Mutter Maria zur unvergänglichen Osterfreude gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gotteslob]] enthält die lateinische Antiphon unter Nummer 666, 3 ([[Gotteslob (1975)|GL&amp;lt;sup&amp;gt;alt&amp;lt;/sup&amp;gt;]] 574).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bearbeitungen der Antiphon ===&lt;br /&gt;
Erste Übersetzungen der lateinischen Osterantiphon ins Deutsche sind seit dem 15. Jahrhundert belegt. Im Stammteil des [[Gotteslob]]s ist unter Nummer 525 (GL&amp;lt;sup&amp;gt;alt&amp;lt;/sup&amp;gt; 576) eine aus Konstanz stammende Liedparaphrase („Freu dich, du Himmelskönigin“) aus dem 16. Jahrhundert abgedruckt. Jede Strophe – insgesamt sind es vier – greift einen der vier Sätze der Antiphon auf. Im Eigenteil der Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg findet man unter Nummer 888 (GL&amp;lt;sup&amp;gt;alt&amp;lt;/sup&amp;gt; 894) eine freie Übertragung von [[Christoph von Schmid]] („O Mutter Jesu, freue dich“).&amp;lt;ref&amp;gt;Gotteslob Nr. 525 und 888 (Eigenteil Rottenburg-Stuttgart und Freiburg)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gotteslob von 1975 war zudem unter Nummer 575 eine deutsche Übersetzung der Antiphon, beginnend mit den Worten „O Himmelskönigin, frohlocke, Halleluja“, enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertonungen ===&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Regina caeli&amp;#039;&amp;#039; wurde (meist in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Regina coeli&amp;#039;&amp;#039;) von verschiedenen Komponisten in Musik gesetzt, insgesamt war es jedoch nicht so beliebt für Vertonungen wie das &amp;#039;&amp;#039;[[Salve Regina]]&amp;#039;&amp;#039; oder das &amp;#039;&amp;#039;[[Ave Maria]]&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Zeit der [[Polyphonie|Vokalpolyphonie]] stechen eine kunstvolle zweiteilige [[Motette]] &amp;#039;&amp;#039;Regina coeli&amp;#039;&amp;#039; für vier Stimmen von [[Josquin Desprez]] hervor, sowie eine achtstimmige von [[Francisco Guerrero (Komponist)|Francisco Guerrero]] und einige vier- oder achtstimmige Motetten von [[Giovanni Pierluigi da Palestrina|Palestrina]]. Der letztere hinterließ auch zwei [[Messe (Musik)|Messen]] über das &amp;#039;&amp;#039;Regina coeli&amp;#039;&amp;#039;, eine für vier und eine für fünf Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die fünfstimmige Messe ist im elften Messenbuch (Venedig 1600), die vierstimmige im zwölften (Venedig 1601).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt sind auch eine Motette von [[Jean-Baptiste Lully|Lully]] aus dem Jahr 1684, drei Fassungen des jungen [[Mozart]] (KV 108, 127 und 276), sowie [[Johannes Brahms|Brahms]]’ &amp;#039;&amp;#039;Op. 37&amp;#039;&amp;#039;, Nummer 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Edition ==&lt;br /&gt;
* Corpus antiphonalium officii, ed. René-Jean Hesbert, Rom 1963–1979, Nr. 4597&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ave Maria]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Salve Regina]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ave Regina caelorum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alma redemptoris mater]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sub tuum praesidium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Andreas Heinz (Theologe)|Andreas Heinz]], [[Wolfgang Bretschneider]]|Marianische Antiphonen|3|6|1357–1359}} ({{Google Buch |BuchID=L3zYAAAAMAAJ |Seite=1357}}).&lt;br /&gt;
* [[Johannes Janota]]: &amp;#039;&amp;#039;‘Regina coeli laetare’ (deutsch).&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Ruh (Hrsg.); &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon|Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band VII: ‚Oberdeutscher Servatius‘ – Reuchart von Salzburg. de Gruyter, Berlin 1989, ISBN 3-11-011582-4, Sp. 1111 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Regina Coeli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Marianische Antiphonen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marianische Antiphon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marientitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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