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	<title>Regierungsbezirk Mainz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Regierungsbezirk_Mainz&amp;diff=1343283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-04-10T17:20:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Regierungsbezirk Mainz des Großherzogtums Hessen (1848–1852). Für den gleichnamigen Regierungsbezirk in der französischen Besatzungszone in Deutschland 1945–1946 siehe [[Regierungsbezirk Rheinhessen]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Mainz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war zwischen 1848 und 1852 ein [[Regierungsbezirk (Großherzogtum Hessen)|Regierungsbezirk]] im [[Großherzogtum Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Die [[Revolution von 1848 im Großherzogtum Hessen]] führte auch zu einer Verwaltungsreform, weil die bis dahin bestehenden mittleren Verwaltungsebenen, [[Kreis (Hessen-Darmstadt)|Kreise]] und [[Provinz (Hessen-Darmstadt)|Provinzen]], von den Bürgern als Instrumente staatlicher Unterdrückung wahrgenommen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Verwaltungsebenen wurden abgeschafft&amp;lt;ref&amp;gt;Art. 1 [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510176_00223.html &amp;#039;&amp;#039;Gesetz, die Organisation des dem Ministerium des Innern untergeordneten Verwaltungs-Behörden betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 31. Juli 1848. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 38 vom 3. August 1848, S. 217–225 (217).&amp;lt;/ref&amp;gt; und durch zunächst zehn Regierungsbezirke ersetzt. Die neue Struktur trat zum 21. August 1848 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510176_00231.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Ausführung der Organisation der dem Ministerium des Innern untergeordneten Verwaltungsbehörden betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 1. August 1848. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 38 vom 3. August 1848, S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Mainz&amp;#039;&amp;#039; entstand dadurch, dass das Gebiet der bisherigen [[Rheinhessen (Provinz)|Provinz Rheinhessen]] umfirmierte. Der Regierungsbezirk Mainz war von der Fläche her also identisch mit der Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organe ===&lt;br /&gt;
==== Regierungskommission ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhard Carl Friedrich von Dalwigk 1861 (IZ 36-336).jpg|mini|Reinhard von Dalwigk, Dirigent der Regierungskommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungskommission des Regierungspräsidiums Mainz wurde gebildet aus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510176?page=233 &amp;#039;&amp;#039;Dienstnachrichten&amp;#039;&amp;#039;], Ziff. IV) vom 1. August 1848. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 38 vom 3. August 1848, S. 226f (227).&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Carl Friedrich von Dalwigk]] als Dirigent, zuletzt Provinzialkommissar von Rheinhessen&lt;br /&gt;
* Franz Heinrich Wolfgang Betz, zuletzt Fiskalanwalt in Mainz&amp;lt;ref&amp;gt;Zu seiner Person vgl.: {{Arcinsys Hessen |ID=v4574020 |linktext=HStAD Bestand S 1 Nr. NACHWEIS 1: &amp;#039;&amp;#039;Betz, Franz Heinrich Wolfgang&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=default |datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Philipp Jäger, zuletzt Sekretär der Provinz Rheinhessen&amp;lt;ref&amp;gt;Zu seiner Person vgl.: {{Arcinsys Hessen |ID=v1011368 |linktext=HStAD Bestand S 1 Nr. NACHWEIS 1: &amp;#039;&amp;#039;Jäger, Philipp&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=default |datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Daniel Müller, zuletzt Sekretär der Provinz Rheinhessen&amp;lt;ref&amp;gt;Zu seiner Person vgl.: {{Arcinsys Hessen |ID=v1624562 |linktext=HStAD Bestand S 1 Nr. NACHWEIS 1: &amp;#039;&amp;#039;Müller, Daniel (+ 1876)&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=default |datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Carl Friedrich Parcus]], zuletzt Sekretär des [[Kreis Worms|Kreises Worms]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Wilhelm Philipp Schmidt]], zuletzt Sekretär des [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirks Darmstadt]] (ab 1850)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bezirksrat ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Zitz.jpg|miniatur|Franz Heinrich Zitz, Präsident des Bezirksrats]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Regierungskommission gab es in jedem Regierungsbezirk einen [[Bezirksrat (Großherzogtum Hessen)|Bezirksrat]]. Der Bezirksrat in Mainz hatte 24 Mitglieder. Davon kamen drei aus der Stadt [[Mainz]], 21 aus einer entsprechenden Zahl von Wahlbezirken, in die der Regierungsbezirk eingeteilt war. Die Wahl wurde bis zum 22. November 1848 durchgeführt und endete mit einer Dreiviertel-Mehrheit für die Demokraten, die 18 der 24 Sitze errangen. Als der Bezirksrat am 29. November 1848 zusammentrat, wurde der profilierte, linke Mainzer Rechtsanwalt [[Franz Zitz|Franz Heinrich Zitz]] zum Präsidenten gewählt. Er war zugleich Abgeordneter in der Zweiten Kammer der [[Landstände des Großherzogtums Hessen]] und in der [[Frankfurter Nationalversammlung|Nationalversammlung]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Mit Zitz als einem Exponenten der Linken an der Spitze des Bezirksrats und Dalwigk, einem Exponenten der Konservativen an der Spitze der Regierungskommission, war Konfrontation vorprogrammiert. Bereits am zweiten Sitzungstag des Bezirksrates stellte [[Philipp Wittmann]] den Antrag, der Bezirksrat möge „darauf hinwirken, daß der als volksfeindlich bekannte Herr von Dalwigk von seinem Amt entfernt werde“&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; – selbstverständlich erfolglos, da darüber der Bezirkstag gar nicht zu befinden hatte, von Dalwigk über beste Kontakte zu Regierung und Hof in Darmstadt verfügte und im Zweifelsfall von Dalwigk den Bezirksrat vertagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe des Bezirks erwies sich aber als zu umfangreich. Deshalb wurde 1850 der südliche Teil, die ehemaligen Kreise [[Kreis Alzey|Alzey]] und [[Kreis Worms|Worms]], als [[Regierungsbezirk Worms]] abgetrennt und verselbständigt.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510178_00255.html Art. 1 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung die Organisation der Regierungsbehörden betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1850. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 28 vom 11. Juni 1850, S. 251f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diese Neuorganisation musste auch der Bezirksrat neu gewählt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. 5 [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510178_00255.html Art. 1 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung die Organisation der Regierungsbehörden betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1850. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 28 vom 11. Juni 1850, S. 251f (252); [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510178?page=403 &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Wahl der Bezirksräthe, insbesondere die deßfallsige Eintheilung der Regierungsbezirke Mainz und Worms in Wahldistricte betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 18. Oktober 1850. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 52 vom 25. Oktober 1850, S. 399–402.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Reinhard Carl Friedrich von Dalwigk am 30. Juni 1850 zum [[Regierung des Großherzogtums Hessen#Innenministerium|Innenminister]] berufen worden war&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510178?page=284 &amp;#039;&amp;#039;Dienstnachrichten&amp;#039;&amp;#039;] vom 30. Juni 1850. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 33 vom 3. Juli 1850, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt; folgte ihm als Dirigent der Regierungskommission in Mainz [[Karl Schmitt (Politiker)|Karl Schmitt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510178?page=258 &amp;#039;&amp;#039;Dienstnachrichten&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1850. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 28 vom 11. Juni 1850, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der [[Reaktionsära|Reaktion]] wurde der Regierungsbezirk Mainz 1852 wieder aufgelöst, und die alte Struktur wieder hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00236.html &amp;#039;&amp;#039;Verordnung die Eintheilung des Großherzogthums in Kreise betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. Mai 1852. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 30 vom 20. Mai 1852, S. 224–228 (228).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wiederhergestellte Provinz Rheinhessen umfasste so die Kreise [[Kreis Alzey|Alzey]], [[Kreis Bingen|Bingen]], [[Kreis Mainz|Mainz]], [[Kreis Oppenheim|Oppenheim]] und [[Kreis Worms|Worms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Dietrich Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Provinz und des Regierungsbezirks Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Rheinhessische Druckwerkstätte, Alzey 1985. ISBN 3-87854-047-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regierungsbezirke des Großherzogtums Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbezirk (Großherzogtum Hessen)|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinhessen (Provinz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behörde (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1848|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1852]]&lt;/div&gt;</summary>
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