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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Regeneresen</id>
	<title>Regeneresen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:30:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Regeneresen&amp;diff=1102093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-12-15T18:06:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regeneresen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren in der [[Alternativmedizin]] von der Pharmafirma Dyckerhoff Pharma GmbH &amp;amp; Co. KG mit Sitz in Köln hergestellten und vertriebene Präparate, die [[RNA|Ribonukleinsäuren]] (RNA) aus Tieren und [[Backhefe|Hefe]] enthielten. Sie sind ab 2012 in Deutschland nicht mehr als Fertigarzneimittel zugelassen. Sie wurden im Schwerpunkt angewendet bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, Erkrankungen des Nervensystems und der Sinnesorgane, Störungen des Immunsystems und allen Erkrankungen, die mit einer primären Störung der Proteinsynthese in Verbindung gebracht werden. Ihre Wirkung war umstritten bzw. wissenschaftlich nicht bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte RNA-Therapie geht auf den deutschen Chemiker Hanns Dyckerhoff&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Dyckerhoff |Titel=[On the nucleic acids as effectors for preservation of type and individual and on their therapeutic potentialities] |TitelErg=Über die Nukleinsäuren als Effektoren für die Erhaltung der Arten und der Individuen und über ihre therapeutischen Potenzen |Sammelwerk=Hippokrates |Band=31 |Datum=1960-02-29 |PMID=13818987 |Seiten=101–106}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zurück. Ihre Anwender glauben, dass spätestens ab einem bestimmten Lebensalter bzw. generell bei erkrankten Organen die Anzahl der organspezifischen, nicht-codierenden RNAs, welche die Proteinbiosynthese modulieren und steuern sollen, nicht mehr ausreicht und diese durch Gabe zelltypidentischer Rinder- und Hefe-RNA substituiert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung, Anwendung ==&lt;br /&gt;
Laut Hersteller waren in den Präparaten sogenannte organspezifische Ribonukleinsäuren vom [[Rinder|Rind]] und Ribonukleinsäuren aus Hefe enthalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://openjur.de/u/112529.html |titel=VG Köln, Urteil vom 24.01.2006 - 7 K 6804/03 - openJur |abruf=2021-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regeneresen-Präparat &amp;#039;&amp;#039;AU 4&amp;#039;&amp;#039; enthielt laut Angaben des Herstellers Ribonukleinsäuren aus [[Hörbahn]], [[Nervus vestibulocochlearis|Hörnerv]], [[Auditiver Cortex|Hörzentrum]], [[Innenohr]] vom Rind und Ribonucleinsäuren-Na aus Hefe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Produkt &amp;#039;&amp;#039;Regeneresen Aderhaut&amp;#039;&amp;#039; enthielt Ribonukleinsäuren-Na, gewonnen aus [[Fötus|fetaler]] [[Aderhaut]] vom Rind sowie aus Hefe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Regeneresen&amp;#039;&amp;#039; trugen Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Regeneresen-Niere&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Regeneresen-Kleinhirn&amp;#039;&amp;#039; usw. Die Präparate wurden den Patienten [[Intramuskuläre Injektion|intramuskulär]] appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirksamkeit und wissenschaftliche Erprobung ==&lt;br /&gt;
Therapieerfahrungen aus Anwendungsbeobachtungen mit &amp;#039;&amp;#039;Regeneresen&amp;#039;&amp;#039; wurden bei verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Pankreassklerose, [[Asthma bronchiale]], [[Arthrose]] und [[Arthritis]] erstmals 1957 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. G. Rietschel |Titel=[The effect of regenereses] |Sammelwerk=Medizinische Klinik |Band=52 |Nummer=48 |Datum=1957-11-29 |PMID=13493022 |Seiten=2080–2081}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in einer klinischen Studie an Patienten mit Tinnitus und Hörminderung nach Knalltrauma wurde es unter kontrollierten Bedingungen geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Pilgramm, K. Schumann |Titel=[Need for rheologically active, vasoactive and metabolically active substances in the initial treatment of acute acoustic trauma] |TitelErg=Zur Notwendigkeit rheologisch wirksamer sowie vasoaktiver und stoffwechselaktiver Substanzen bei der Erstbehandlung des akuten Knalltraumas. |Sammelwerk=HNO |Band=34 |Nummer=10 |Datum=1986-10 |PMID=2432041 |Seiten=424–428}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wirksamkeitsnachweis wurde nicht erbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medikamentensicherheit ==&lt;br /&gt;
=== Übertragung von BSE ===&lt;br /&gt;
Eine Studie aus dem Jahre 1997 hat ein Herstellungsverfahren, das der Regeneresenherstellung zugrunde liegen soll, untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass &amp;#039;&amp;#039;Regeneresen&amp;#039;&amp;#039; bezüglich der Übertragung von [[BSE]] sicher sind und kein Infektionsrisiko besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard H. Kimberlin: &amp;#039;&amp;#039;Results and Discussion of a Process Validation Study of the Removal of TSE (Scrapie) Infectivity During the Manufacture of Regeneresen.&amp;#039;&amp;#039; Edinburgh (U. K.), September 1997. [https://www.molekulartherapie.de/resources/Kimberlin_Results-Discussion-ScrapieTrial+Regeneresen.pdf (molekulartherapie.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde im Zusammenhang mit einer Studie in Österreich ein Fall der [[Creutzfeldt-Jakob]]&amp;#039;schen Erkrankung (CJD) bei einem Patienten beobachtet, der zehn Jahre lang &amp;#039;&amp;#039;Regeneresen&amp;#039;&amp;#039; tierischen Ursprungs (auch aus Hirngewebe) injiziert bekam. Die Studie wurde von einer österreichischen Gesundheitsbehörde im Zusammenhang mit der Zunahme von BSE-Erkrankungen in Großbritannien in Auftrag gegeben und sollte prüfen, ob die in Österreich registrierten CJD-Erkrankungen in einem Zusammenhang mit einer Übertragung des BSE-Erregers stehen könnten. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass keiner der in Österreich registrierten Erkrankungsfälle durch eine medizinische Intervention begründet ist und dass alle Fälle der sporadisch auftretenden CJD zuzurechnen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. A. Hainfellner et al. |Titel=Creutzfeldt-Jakob disease in Austria |Sammelwerk=Journal of Neurology, Neurosurgery, and Psychiatry |Band=61 |Nummer=2 |Datum=1996-08 |DOI=10.1136/jnnp.61.2.139 |PMC=1073986 |PMID=8708680 |Seiten=139–142}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontraindikation und Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Herstellers sollten Patienten mit manifester Gicht, Phenylketonurie und anderen Abbaudefekten von Phenylalanin nicht behandelt werden. In seltenen Fällen käme es zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautjucken, Hautrötungen).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.molekulartherapie.de/resources/Informationen-ueber-Regeneresen.pdf Informationen über das Therapiekonzept mit Regeneresen], Dyckerhoff Pharma, Köln 2012, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N. Goossens: &amp;#039;&amp;#039;On the mechanism of action and toxicity of regeneresen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Med Welt.&amp;#039;&amp;#039; 32, 6. Aug 1960, S. 1636–1640.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternativmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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