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	<title>Regenbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Regenbaum&amp;diff=1269562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AnRo0002: (GR) File renamed: File:Closeup of Golden Rain tree flower.jpg → File:Albizia lebbeck - Closeup of Golden Rain tree flower.jpg</title>
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		<updated>2026-04-09T18:10:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Closeup_of_Golden_Rain_tree_flower.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Closeup of Golden Rain tree flower.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Closeup of Golden Rain tree flower.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Albizia_lebbeck_-_Closeup_of_Golden_Rain_tree_flower.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Albizia lebbeck - Closeup of Golden Rain tree flower.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Albizia lebbeck - Closeup of Golden Rain tree flower.jpg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Regenbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Samanea saman&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Nikolaus Joseph von Jacquin|Jacq.]]) [[Elmer Drew Merrill|Merr.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Samanea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Mimosengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Mimosoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Samanea-saman.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Regenbaum (&amp;#039;&amp;#039;Samanea saman&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Albizia saman 6437.jpg|mini|Laubblätter; man sieht in der Nahaufnahme die hornartigen „Paraphyllidien“ und die rinnige und haarige Fiederrhachis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gulabi Siris (Marathi- गुलाबी शिरीष) (537171864).jpg|mini|Die in Schlafstellung heruntergeklappten Fiedern]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Samanea saman&amp;#039;&amp;#039;, Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Albizia saman&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart innerhalb der Unterfamilie der [[Mimosengewächse]] (Mimosoideae). Er ist in der nördlichen [[Neotropis]] weitverbreitet und zählt in seiner Heimat zu den bekanntesten Baumarten. Der Ursprung seines [[Trivialnamen]]s Regenbaum, spanisch &amp;#039;&amp;#039;Árbol de la lluvia&amp;#039;&amp;#039;, kann nicht mehr eindeutig ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts scheint es unter seiner Krone leicht zu regnen und unter dem Baum bleibt das Gras in der Trockenzeit deutlich länger grün. Als Ursache werden Ausscheidungen von [[Singzikaden]] angenommen, die den Baum sehr zahlreich bewohnen. Oder die extrafloralen [[Nektarium|Nektarien]] scheiden zuckerreichen Saft aus, der manchmal wie Regen vom Baum fällt. Als weitere Erklärung seines Namens bietet sich die Eigenart des Regenbaums an, bei Regen seine Fiederblättchen zusammenzuklappen, so dass die Wassertropfen kaum behindert durch die Krone fallen. Im Zusammenhang mit der Schattenwirkung der Krone bleibt so das Gras unter dem Baum immer grün. Zur Blütezeit fallen von Zeit zu Zeit reichlich Staubblätter wie eine Dusche von der Baumkrone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flower &amp;amp; flower buds- Samanea saman I IMG 3407.jpg|mini|Gefiederte Laubblätter, Blütenstände mit Blütenknospen und Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pods I IMG 3110.jpg|mini|Unreife Hülsenfrüchte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pods &amp;amp; new leaf-buds with Red-whiskered Bulbul I IMG 0217.jpg|mini|Früchte mit [[Rotohrbülbül]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Albizia lebbeck - Closeup of Golden Rain tree flower.jpg|mini|Blütenstände eines gelbblühenden Baums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flooded Albizia Saman (rain tree) in the Mekong.jpg|mini|Regenbaum im [[Mekong]], (Laos)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MONKEY POT.jpg|mini|Holzplatte aus „Monkey pod“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Regenbaum wächst als [[Baum]] mit teils weit ausladender Krone und erreicht einzeln stehend typischerweise eine Wuchshöhe von 17 bis 24 Metern, einen Stammdurchmesser von 40 bis 120 Zentimetern ([[Brusthöhendurchmesser|BHD]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;RNGR&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rngr.net/publications/ttsm/species/PDF.2004-03-16.2148 &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung&amp;#039;&amp;#039;] bei Reforestation, Nurseries and Genetics Resources (engl., Zugriff am 29. Februar 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; und einen Kronendurchmesser von 30 Metern. Dicht stehende Bäume werden bis zu 40 Meter oder mehr hoch, haben aber kleinere Kronen. Verglichen mit der weit ausladenden schirmförmigen Krone wirkt der kräftige und gerade Stamm meist kurz. Maximalwerte wurden für einen Baum von über 100 Jahren auf [[Trinidad (Insel)|Trinidad]] beschrieben, der eine Höhe von 50 Metern und einen Stammdurchmesser von 2,6 Metern erreichte und eine 60 Meter breite Krone bildete. Ein 60 Meter hoher Baum mit 80 Meter breiter Krone wurde in dem [[Walt Disney|Walt-Disney]]-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Dschungel der 1000 Gefahren|Swiss Family Robinson]]&amp;#039;&amp;#039; für ein Baumhaus verwendet und es soll noch größere gegeben haben, wie [[Alexander von Humboldt|Humboldt]] beschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;O. N. Allen, Ethel K. Allen: &amp;#039;&amp;#039;The Leguminosae.&amp;#039;&amp;#039; Univ. of Wisconsin Press, 1981, ISBN 0-299-08400-0, S.&amp;amp;nbsp;590.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Borke]] ist gräulich bis graubraun, am jungen Baum noch glatt, später rau und rissig bis mehr oder weniger schuppig und abblätternd. Die innere [[Rinde]] ist hellbraun bis graurosa gefärbt. Auf trockenen Standorten wurzelt der Baum tief, auf feuchten Böden wird ein extrem flaches Wurzelsystem gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baum führt ein gelbliches [[Gummi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regenbaum ist in den tropischen Regenwäldern [[Immergrüne Pflanze|immergrün]], verliert aber in [[Trockenwald|Trockenwäldern]] während der [[Trockenzeit]] die Blätter und kann bis zu zwei Monate blattlos sein. Die gestielten Blätter sind doppelt paarig gefiedert und wechselständig angeordnet. Der feinhaarige, 4–8 Zentimeter lange Blattstiel besitzt einen [[Pulvinus]] 1.&amp;amp;nbsp;Ordnung an der Basis. Die Blätter werden 10 bis 37 Zentimeter lang, haben eine grüne, feinrippige, haarige Spindel ([[Rhachis]]) und bilden 3 bis 9 gestielte [[Blattform#Gliederung der Spreite|Fiederpaare]] 1.&amp;amp;nbsp;Ordnung mit Pulvini 2.&amp;amp;nbsp;Ordnung. Die 6–13 Zentimeter langen Seitenfiedern, mit rinniger und haariger „Rhachis 2.&amp;amp;nbsp;Ordnung“ tragen 3 bis 9 Paare und 2,5 bis 6 Zentimeter lange sowie 1,2 bis 2,7 Zentimeter breite Fieder[[blättchen]] mit Pulvini 3.&amp;amp;nbsp;Ordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth L. Satter, Gordon T. Geballe, Arthur W. Galston: &amp;#039;&amp;#039;Potassium flux and leaf movement in Samanea saman. I. Rhythmic movement.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of general physiology.&amp;#039;&amp;#039; 64(4), 1974, S.&amp;amp;nbsp;413–430, [[doi:10.1085/jgp.64.4.413]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meist fast sitzenden, kahlen, ledrigen Blättchen sind [[Blattform#Spreitenrand|ganzrandig]], asymmetrisch [[Blattform#Gestalt der Spreite|rhombisch]] und haben eine meist abgerundete, manchmal feinstachelspitzige Spitze. Die Oberseite ist von etwas dunklerem Grün als die fein behaarte Unterseite. An den Blättern (Rhachis, Blattstiel und den Fiedern) sind Nektarien vorhanden. Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind abfallend. Minutiöse und abfallende „Paraphyllidien“ können an den Pulvini der Fiedern vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Regenbaums stellt das nächtliche Zusammenlegen der gegenüberstehenden Fiedern und Blättchen dar, das auch bei Regenwetter oder bedecktem Himmel auftritt. Diese nyktinastische [[Pflanzenbewegung|Schlafstellung]] setzt etwa 1 Stunde vor Sonnenuntergang ein, kurz vor Sonnenaufgang wird wieder die Normalposition eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstand und Blüte ===&lt;br /&gt;
Die Hauptblütezeit liegt im Mai und Juni. Die einzeln an grünen, behaarten und dicklichen 5 bis 9 Zentimeter langen Blütenstandsschäfte stehenden zarten, [[Blütenstand|Blütenstände]] sind bei einer Höhe von etwa 3,5 Zentimetern und einem Durchmesser von etwa 6 Zentimetern quastenartig, [[köpfchen]]förmig und enthalten zahlreiche (15–22) Blüten, Pinsel[[blume]]n. Es sind verschiedene [[Tragblatt|Deckblätter]] vorhanden. Die zwittrigen, gestielten bis sitzenden Blüten sind meist fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]] und etwas dimorph. Die zentrale, sitzende Blüte ist etwas größer, breiter, bis 5–8zählig, mit viel mehr und länger röhrig verwachsenen [[Staubblatt|Staubblättern]] und sie produziert Nektar aber keine Früchte. Die peripheren, kleineren und gestielten Blüten produzieren keinen [[Nektar (Botanik)|Nektar]] um Bestäuber anzulocken.&amp;lt;ref&amp;gt;W. George Staples, R. Craig Elevitch: &amp;#039;&amp;#039;Samanea saman.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meist fünf grünen, fein behaarten [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind zu einer etwa 0,6–1 Zentimeter langen, trichterförmigen Röhre verwachsen, die in fünf kleinen Kelchzähnen endet. Die meist fünf rötlichen, manchmal etwas feinhaarigen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind zu einer 1–1,4 Zentimeter langen Röhre, mit kleineren Zipfeln, verwachsen. Die etwa (20–30) oder 50–80 bei der zentralen Blüte, fädigen und langen Staubblätter sind etwa 3,5–4 Zentimeter lang, unten weiß und oben hellrot gefärbt. Die Staubfäden der peripheren Blüten sind kurz an ihrer Basis (stemonozon) mit den Petalen verwachsen. Die Staubbeutel sind klein und kopfig. Der oberständige [[Stempel (Botanik)|Stempel]] besteht aus einem einzigen [[Fruchtblatt]] mit einem bis über 4 Zentimeter langen, fadenförmigen [[Griffel (Botanik)|Griffel]] mit kleiner kopfiger oder auslaufender und poröser [[Narbe (Botanik)|Narbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht und Samen ===&lt;br /&gt;
Die bei Reife braunen bis schwärzlichen, bespitzten und steif-ledrigen, an den Samen etwas eingeschnürte [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchte]] mit dicken Nähten, sind 7 bis 21 Zentimeter lang, 1,5 bis 2,3 Zentimeter breit und etwa 0,6 Zentimeter dick, gerade oder leicht gekrümmt. Sie öffnen sich am Baum nicht und enthalten, segmentierte 5 bis 25 Samen und erscheinen meist einzeln oder zu zweit an den Köpfchen. Sie bleiben oft lange Zeit am Baum hängen. Die rotbraunen, abgeflachten, glatten und 0,9–1,4 Zentimeter langen, brüchig-ledrigen, ellipsoiden bis rundlichen Samen sind in ein bräunliches, trockenes, klebriges und süßes Fruchtfleisch eingebettet. Sie sind mit einem U-förmigem Pleurogram. Die [[Tausendkornmasse]] beträgt etwa 135 bis 225&amp;amp;nbsp;Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Früchte bleiben unter dem Mutterbaum liegen, verwittern während der [[Regenzeit]]en und geben so die Samen frei. Manchmal werden Früchte von [[Nagetiere]]n verschleppt oder von [[Tapire]]n gefressen, welche die Samen unverdaut ausscheiden. Auf Viehweiden werden die Früchte gerne von Rindern, Schweinen, Ziegen und Schafen und seltener von Pferden, gefressen. Es wird vermutet, dass die Samen ursprünglich von großen, im [[Pleistozän]] ausgestorbenen, Säugetierarten verbreitet wurden. Heute geschieht dies oft durch Weidetiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Regenbaum [[Keimung|keimt]] epigäisch, d.&amp;amp;nbsp;h. die Pflanze hebt ihre [[Kotyledone|Keimblätter]] über die Erdoberfläche. Das [[Hypokotyl]] wächst gerade, wird bis zu 10 Zentimeter lang und trägt zwei kurzstielige, elliptische Keimblätter. Die [[Primärblatt|Primärblätter]] sind gegenständig oder fast gegenständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl beträgt 2n = 26.&amp;lt;ref name=&amp;quot;w3t&amp;quot;&amp;gt;[http://www.tropicos.org/Name/13006406?projectid=7 &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung&amp;#039;&amp;#039;] bei Tropicos, Flora de Nicaragua (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwechslungsmöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
Der Regenbaum wird aufgrund seiner großen, schirmförmigen Krone, seiner sich in der Nacht zusammenfaltenden Blätter, der Blütenform und auch der mit Fruchtfleisch gefüllten Fruchthülsen selten mit anderen Arten verwechselt. Auf [[Hawaii]] passiert das manchmal mit &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudosamanea guachapele]]&amp;#039;&amp;#039; während der Blüte, junge Bäume ähneln der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Albizia lebbeck]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Bestäubung erfolgt durch [[Phalaenophilie|Nachtfalter]], trotzdem wird der Regenbaum auch häufig von Bienen als Nektarquelle angeflogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BdT&amp;quot;&amp;gt;Schütt et&amp;amp;nbsp;al.: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben sind Bienen die Hauptbestäuber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RNGR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regenbaum kann durch [[Symbiose]] mit [[Knöllchenbakterien]] der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bradyrhizobium]]&amp;#039;&amp;#039; [[Stickstoff]] binden. Auf [[Weide (Grünland)|Weiden]] wird das Wachstum des Grases unter und neben dem Baum durch Anreicherung von Stickstoffverbindungen gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regenbaum ist kaum durch tierische oder pflanzliche Schädlinge gefährdet. Auf den [[Philippinen]] werden die Sämlinge durch die [[Echter Mehltau|Mehltauart]] &amp;#039;&amp;#039;[[Erysiphe communis]]&amp;#039;&amp;#039; befallen, auf Hawaii richten die Raupen der Schmetterlingsart &amp;#039;&amp;#039;[[Melipotis indomita]]&amp;#039;&amp;#039; Schäden an. Auf [[Puerto Rico]] bohren [[Schuppenameisen]] der Art &amp;#039;&amp;#039;[[Myrmelachista ramulorum]]&amp;#039;&amp;#039; die Triebe an und führen zu Blattverlusten. Durch mehrere Arten von Käfern, Fliegen und Schmetterlingen werden jedoch meist 50 bis 75 % der Samen geschädigt oder zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Das natürliche [[Verbreitungsgebiet]] erstreckt sich von [[Yucatán (Halbinsel)|Yucatan]] in [[Mexiko]] über [[Guatemala]] bis nach [[Peru]], [[Bolivien]] und [[Brasilien]]. Hauptverbreitungsgebiete sind jedoch [[Venezuela]] und [[Kolumbien]]. Aufgrund seiner schattenspendenden, riesigen und weit ausladenden Krone wurde er auch in [[Subtropen|subtropischen]] Gebieten Amerikas wie [[Florida]] und den [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]] eingebürgert, und auch in tropischen und subtropischen Gebieten Asiens und Afrikas; so seit 1880 im Süden [[Indien]]s, in [[Burma]] oder auf den Philippinen. In Afrika findet man ihn in [[Nigeria]] oder [[Uganda]]. Schon seit 1847 gibt es den Regenbaum auf Hawaii.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Samanea saman&amp;#039;&amp;#039; gedeiht in tropischen und warm-subtropischen [[Klima]]ten in Höhenlagen zwischen von Meereshöhe bis zu 1100 Metern. Er gedeiht bei [[Jahresniederschlag|Jahresniederschlägen]] zwischen 640 und 3810 Millimetern. Er ist empfindlich gegen Frost und Beschattung und wird von Salzwassergischt geschädigt. Er verträgt hohe Lufttemperaturen so in Südindien mit Maxima bis zu 47,5&amp;amp;nbsp;°C und Dürre von zwei bis sechs Monaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RNGR&amp;quot; /&amp;gt; Am besten wächst der Regenbaum auf tiefgründigen, feuchten, neutralen oder schwach sauren Schwemmböden. Er verträgt mäßig salzhaltige Böden und kurzfristige Überflutungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Das [[Epitheton|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;saman&amp;#039;&amp;#039; leitet sich über englisch &amp;#039;&amp;#039;zamang&amp;#039;&amp;#039; ab und ist einer Indianersprache entlehnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust&amp;quot;&amp;gt;Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1996, ISBN 3-7643-2390-6 (Nachdruck ISBN 3-937872-16-7).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer anderen Quelle ist &amp;#039;&amp;#039;saman&amp;#039;&amp;#039; ein spanischer Ausdruck der aus einem französischen Dialekt aus der [[Karibik]] abgeleitet wurde, und ebenfalls Regenbaum bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RNGR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die taxonomische Einordnung des Regenbaums wurde in der Vergangenheit sehr unterschiedlich interpretiert. In der amerikanischen Literatur wird häufig das [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] &amp;#039;&amp;#039;Pithecellobium saman&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[George Bentham|Benth.]]}} verwendet. Weitere Synonyme sind &amp;#039;&amp;#039;Albizia saman&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Ferdinand von Mueller|F. Muell.]]}}, &amp;#039;&amp;#039;Calliandra saman&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[August Grisebach|Griseb.]]}}, &amp;#039;&amp;#039;Enterolobium saman&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[David Prain|Prain]]}}, &amp;#039;&amp;#039;Inga saman&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Carl Ludwig Willdenow|Willd.]]}} sowie &amp;#039;&amp;#039;Mimosa saman&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Nikolaus Joseph von Jacquin|Jacq.]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine Unterarten und keine Zuchtformen. Das Aussehen des Regenbaums variiert in seinem Verbreitungsgebiet nur wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere &amp;#039;&amp;#039;Samanea&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind &amp;#039;&amp;#039;Samanea inopinata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Harms) Barneby &amp;amp; J.W.Grimes}} und &amp;#039;&amp;#039;Samanea tubulosa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Benth.) Barneby &amp;amp; J.W.Grimes}} u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Botanische Geschichte ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Regenbaum wird in tropischen und subtropischen Gebieten als schattenspendender Park- und Straßenbaum sehr geschätzt. Er wurde auch als Schattenspender in Kaffee- und Kakaoplantagen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Weideflächen dienen die Früchte als Futter für Rinder, Ziegen und Schweine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Holz]] ist relativ weich und mittelschwer, hat ein gelbliches [[Splintholz]] und schokoladenbraunes [[Kernholz]], das beim Trocknen goldbraun wird und schwarze Streifen zeigt.&lt;br /&gt;
In Hawaii wird das schöne Holz zur Herstellung kunstgewerblicher Gegenstände, beispielsweise der &amp;#039;&amp;#039;Monkey-pod bowles&amp;#039;&amp;#039;, verwendet. Seltener wird das Holz zur Herstellung von Möbeln, als Konstruktionsholz, für [[Furnier]]e oder zum Heizen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim Bau von Musikinstrumenten (z.&amp;amp;nbsp;B. akustischen Gitarren der Hersteller [[Washburn Guitars|Washburn]] und Faith Guitars) kommt das Holz unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Monkey Pod&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Trembesi&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz. Hier wird es sowohl für die [[Decke (Saiteninstrument)|Decke]] als auch für den [[Korpus (Musikinstrument)|Korpus]] und die [[Zarge (Musikinstrument)|Zarge]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wood-database.com/monkeypod/ &amp;#039;&amp;#039;Monkeypod&amp;#039;&amp;#039;] auf wood-database.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.guitarbench.com/2012/05/11/monkeypod-tonewood-profile/ &amp;#039;&amp;#039;Monkeypod&amp;#039;&amp;#039;] auf guitarbench.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das süßliche Fruchtfleisch wird manchmal von Kindern gegessen, in Mexiko wurden daraus auch Getränke hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Thailand]] dient der Regenbaum als wichtigste Nahrungsquelle der [[Lackschildlaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Kerria lacca&amp;#039;&amp;#039;), die das Ausgangsprodukt für [[Schellack]] liefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fao.org/DOCREP/005/AB598E/AB598E25.htm FAO: &amp;#039;&amp;#039;Non-Wood Forest Products in 15 Countries Of Tropical Asia : An Overview&amp;#039;&amp;#039;] (engl., Zugriff am 29. Februar 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Roman und Film ==&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Raintree County&amp;#039;&amp;#039; (1948) von Ross Lockridge Jr. und der gleichnamigen englischsprachigen Verfilmung von 1957 (deutscher Titel: [[Das Land des Regenbaums]]) mit [[Montgomery Clift]] und [[Elizabeth Taylor]] spielt der Baum eine wichtige Rolle, da sein Finder laut einer Legende den Sinn des Lebens verstehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen.&amp;#039;&amp;#039; Nikol, 2004, ISBN 3-933203-79-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The CABI Encyclopedia of Forest Trees.&amp;#039;&amp;#039; CABI, 2013, ISBN 978-1-78064-236-9, S.&amp;amp;nbsp;432&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [https://prosea.prota4u.org/view.aspx?id=3039 &amp;#039;&amp;#039;Samanea saman&amp;#039;&amp;#039;] bei PROSEA.&lt;br /&gt;
* [https://www.cabi.org/isc/datasheet/4026 &amp;#039;&amp;#039;Albizia saman&amp;#039;&amp;#039;] bei CABI Invasive Species Compendium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Albizia saman|Regenbaum (&amp;#039;&amp;#039;Albizia saman&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://sweetgum.nybg.org/science/world-flora/monographs-list/?SummaryData=Samanea%20saman &amp;#039;&amp;#039;Samanea saman&amp;#039;&amp;#039;] bei NYBG.&lt;br /&gt;
* W. George Staples, R. Craig Elevitch: &amp;#039;&amp;#039;Samanea saman (rain tree).&amp;#039;&amp;#039; Ver. 2.1, April 2006, [https://www.agroforestry.net/tti/Samanea-raintree.pdf Beschreibung] bei agroforestry.net, Zugriff am 20. Februar 2008, (PDF; engl.)&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Samanea+saman &amp;#039;&amp;#039;Samanea saman&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [https://www.aurovilleherbarium.org/herbarium.php?id=122 &amp;#039;&amp;#039;Albizia saman&amp;#039;&amp;#039;] bei Auroville Virtual Herbarium (Bilder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4553317-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|13. April 2008|44839716}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mimosengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AnRo0002</name></author>
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