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	<title>Regelinda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Regelinda&amp;diff=1230728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jeannette Röthlisberger am 22. April 2026 um 08:33 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-22T08:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Regelinda - St. Peter und Paul (Ufenau) - Innenansicht 2011-07-25 17-46-48 ShiftN.jpg|mini|Fresko von Regelinda in der Kirche [[St. Peter und Paul (Ufnau)|St. Peter und Paul]] auf der Insel [[Ufenau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ufenau - St. Peter und Paul - Innenansicht - Adalrich 2011-07-25 17-47-10 ShiftN.jpg|mini|Fresko ihres Sohnes, des Heiligen Adalrich, auf der gegenüberliegenden Kirchenwand]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regelinda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Reginlind&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Regilinde,&amp;#039;&amp;#039; (geb. 885/990, † 958) war durch ihre erste Ehe mit [[Burchard II. (Schwaben)|Burchard II.]] Herzogin von [[Herzogtum Schwaben|Schwaben]]. Ihre Mutter stammt aus der Linie der  [[Karolinger]]; [[Ludwig der Deutsche]] war ihr Urgroßonkel. Durch ihren Urgroßvater [[Eberhard von Friaul]] stammte sie aus dem Geschlecht der [[Unruochinger]], ihre Urgroßmutter war [[Gisela (Tochter Ludwigs des Frommen)|Gisela von Friaul]], eine Schwester [[Ludwig der Deutsche|Ludwigs des Deutschen]].&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aus dem Leben der schwäbisch-alemannischen Herzogin ist nur wenig bekannt. Ihr Vater wird in vielen Quellen als Eberhard vom Zürichgau angegeben; dieser war aber ihr Onkel. Gemäß neueren Forschungen stammt ihr Vater Meingaud aus der Familie der [[Wormsgau|Wormsgauer]] Grafen. Sie soll im [[Damenstift Säckingen|Kloster Säckingen]] aufgewachsen sein und wurde 904 mit dem Grafen Burkhard II. vermählt. Zusammen mit diesem gründet Regelinda das [[Kloster St. Margarethen|Frauenkloster St. Margarethen]] in [[Waldkirch]]. Durch die Verheiratung ihrer Kinder hatte sie enge Kontakte sowohl zum [[Königreich Burgund]] ([[Berta von Alamannien|Berta]] heiratete [[Rudolf II. (Burgund)|König Rudolf II.]] von Burgund) und zum Königshof der [[Liudolfinger|Ottonen]] (Ida heiratete den ältesten Sohn von König [[Otto I. (HRR)|Otto I.]], [[Liudolf (Schwaben)|Liudolf]]). Der Ehe ihrer Tochter Berta mit König Rudolf II. von Burgund entstammte eine Tochter, [[Adelheid von Burgund (HRR)|Adelheid]], die als Gattin Kaiser Ottos des Großen zu einer der bedeutendsten Frauen des 10. Jahrhunderts werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres zweiten Mannes zog sie sich ins Zürcher Kloster «Felix und Regula» zurück, heute das [[Fraumünster]]. Diesem Kloster stand sie bereits seit 929 als [[Kommende|Laienäbtissin]] vor. Regelinda wird auch als Laienäbtissin des [[Damenstift Säckingen]]s genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel [[Ufenau]] im [[Zürichsee]] entstand Mitte des 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eine Einsiedelei durch den Mönch [[Adalrich (Einsiedler)|Adalrich]]. Adalrich wird oft als Sohn Reginlindes genannt, was aber nicht erwiesen ist. Regelinda erbaute sich dort ein Haus und renovierte die bestehende [[St. Martin (Ufnau)|Martinskapelle]] (Reginlindenkapelle) und stiftete die unter Adalrich vollendete Pfarrkirche [[St. Peter und Paul (Ufnau)|St. Peter und Paul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ihrem Vermögen tätigte sie große Stiftungen an das neu entstandene [[Kloster Einsiedeln]], und durch ihre vielfältigen Verbindungen zum Königshaus Otto I. wurde dem Kloster 947 das Privileg der Immunität und der freien Abtwahl verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.klosterarchiv.ch/e-archiv_urkunden_detail.php?&amp;amp;start=0 |titel=Urkunde Otto I. |werk=Archiv Kloster Einsiedeln |abruf=2020-01-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelinda starb am 8. August 958 auf der Ufenau und wurde im Kloster Einsiedeln bestattet. Laut P. Johann B. Müller kamen «die Gebeine nach Einsiedeln, wo sie bis 1673 vor der Muttergotteskapelle, bis 1720 in der Kapelle der Unbefleckten Empfängnis am Eingang des Münsters, bis 1790 in der Sakristei ruhten, und im letzteren Jahre neben der Muttergotteskapelle im Fundament der dortigen Pfeiler beigesetzt wurden.»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Johann Babtist Müller, Archivar Stift Einsiedeln |Titel=Geschichte der Höfe Wollerau und Pfäffikon. |Sammelwerk=Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz |Band=1883 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Aus erster Ehe mit [[Burchard II. (Schwaben)|Burchard II.]]:&lt;br /&gt;
* Gisela, Äbtissin von [[Kloster St. Margarethen|Waldkirch]] (* um 905 † [[26. Oktober]] 950)&lt;br /&gt;
* Die Tochter Hicha (*um 905 † 950, → Sohn [[Konrad der Rote]]) (nicht belegt)&lt;br /&gt;
* [[Burchard III. (Schwaben)|Burchard III.]] (* um 915 † [[11. November]] [[973]])&lt;br /&gt;
* [[Berta von Alamannien|Berta]] (* um 907 † [[2. Januar]] [[961]] ⚭ [[Rudolf II. (Burgund)|Rudolf II. König von Burgund]])&lt;br /&gt;
* [[Adalrich (Einsiedler)|Adalrich]], der Heilige Mönch in [[Einsiedeln SZ|Einsiedeln]] († 973); dieser Sohn ist nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus zweiter Ehe mit [[Hermann I. (Schwaben)|Hermann I.]]:&lt;br /&gt;
* [[Ida (Schwaben)|Ida]], Gattin von [[Liudolf (Schwaben)|Liudolf]], Sohn von Kaiser Otto I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Reginlinde wurde am [[Sechseläuten]] 2019 durch die [[Gesellschaft zu Fraumünster]] geehrt. Seit Juni 2021 ist eine entsprechende Hinweistafel auf der Ufnau, bei der [[St. Martin (Ufnau)|Kapelle St. Martin]], installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jeannette Röthlisberger: &amp;#039;&amp;#039;Reginlinde – Herzogin von Schwaben, Äbtissin des Fraumünsters, Stifterin von Einsiedeln.&amp;#039;&amp;#039; Stutz Medien, Wädenswil 2021, ISBN 978-3-85928-114-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{HLS|12896|Reginlinde|Autor=Judith Steinmann}} 2010&lt;br /&gt;
* Jeannette Röthlisberger, P. Dr. Thomas Fässler OSB: &amp;#039;&amp;#039;Neujahrsblatt der Gesellschaft zu Fraumünster auf das Jahr 2020 (Vierzehntes Stück) Edition Gutenberg Band 14, Nr. 14 2020,&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|1663-5264}}.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|267|268|Reginlind|[[Thomas Zotz]]|136195172}}&lt;br /&gt;
* [[Casimir Bumiller (Historiker)|Casimir Bumiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte einer Burg zwischen Festungsalltag und großer Politik.&amp;#039;&amp;#039; 2., bearb. Auflage. Konstanz 1997, ISBN 3-7977-0370-8, S.&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* In: Roland Kessinger, Klaus Michael Peter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hohentwiel-Buch. Kaiser, Herzöge, Ritter, Räuber, Revolutionäre, Jazzlegenden.&amp;#039;&amp;#039; Markoplan, Singen / Bonn 2002 (Hegau-Bibliothek; 115), ISBN 3-933356-17-2, S. 22–31.&lt;br /&gt;
* Alfons Zettler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Herzogtums Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-015945-3, S.&amp;amp;nbsp;103&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136195172|VIAF=86192409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Burchardinger (rätisches Adelsgeschlecht)|⚭Regelinda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Konradiner|⚭Regelinda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Äbtissin (Fraumünster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Schwaben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Regelinda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reginlind; Reginlinde; Reginlindis; Regilinde&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzogin von Schwaben&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jeannette Röthlisberger</name></author>
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