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	<title>Regamünde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:10:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Regam%C3%BCnde&amp;diff=373368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-03T19:47:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regamünde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[mittelalter]]licher Hafenort in [[Pommern]] an der Mündung der [[Rega (Fluss)|Rega]] in die [[Ostsee]]. Besonders in [[Sage]]n wird der Ort als eine Stadt bezeichnet, welche in einem [[Ostseesturmhochwasser|Sturmhochwasser]] zerstört worden sein soll. Die Überlieferungen weisen gewisse Parallelen zu [[Vineta]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deep 1794.jpg|mini|Oberlauf der Rega bei Greifenberg, Treptow und dem Dorf  Deep und ihre beiden Mündungen. Rechts der Ausfluss &amp;#039;&amp;#039;Alte Rega&amp;#039;&amp;#039;, der zunächst in den  [[Resko Przymorskie|Kamper See]] und von dort aus in nördlicher Richtung in die Ostsee führt (&amp;#039;&amp;#039;Alte Rega&amp;#039;&amp;#039;), und links der Ausfluss bei Deep  über den in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts angelegten Kanal (&amp;#039;&amp;#039;Neue Rega&amp;#039;&amp;#039;).]]&lt;br /&gt;
Regamünde wurde erstmals am 14. Mai 1287&amp;lt;ref&amp;gt;PUB 1423: &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, Abt. 1, 1287–1295.&amp;lt;/ref&amp;gt; in einer Urkunde erwähnt, in der Herzog [[Bogislaw IV.]] von [[Herzogtum Pommern|Pommern]] und Thidboldus, der Abt des [[Kloster Belbuck|Klosters Belbuck]], der Stadt [[Treptow an der Rega]] das [[Lübisches Recht|Lübische Recht]] verliehen. Der Ort wurde der Stadt als Freihafen zugesprochen. 1309 bestimmten die Herzöge [[Otto I. (Pommern)|Otto I.]] und [[Wartislaw IV.]], dass für die Bürger von Treptow auch in Regamünde Lübisches Recht gelten sollte. 1324 gestattete Wartislaw IV. den Treptowern, frei über den Hafen Regamünde zu verfügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Der Hafenort Regamünde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18, S. 87 ([https://books.google.de/books?id=XJQEAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;hl=de Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Hafen befand sich bei dem Dorf  [[Dźwirzyno|Kolberger Deep]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Dźwirzyno&amp;#039;&amp;#039;) am nordöstlich verlaufenden Mündungsarm der Rega,  der zuerst in den &amp;#039;&amp;#039;Kamper See&amp;#039;&amp;#039; und von dort aus in die [[Ostsee]] fließt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JEF&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Ernst Fabri]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie für alle Stände&amp;#039;&amp;#039;. Teil I, Band 4, Leipzig 1793,  [https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA495&amp;amp;hl=de S. 495.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser in Richtung Nordosten verlaufende Mündungsarm  existierte noch am Ende des 18. Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;JEF&amp;quot; /&amp;gt; und existiert auch noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit nach 1354 und vor 1457 existieren keine schriftlichen Erwähnungen von Regamünde.&lt;br /&gt;
Erst aus einer Urkunde des [[Bistum Cammin|Bischofs von Cammin]] aus dem Jahr 1457 geht hervor, dass die Stadt Treptow mit dem Neubau eines Hafens an der Regamündung befasst war. Aus einer Schrift des Treptower Stadtrates von 1555&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue pommersche Provinzblätter&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben von [[Ludwig Giesebrecht]] und J. C. L. Haken). Band 1, Heft 1,  Stettin 1827, [https://books.google.de/books?id=gt8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA168&amp;amp;hl=de S. 168–173.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geht hervor, dass der bisherige Abfluss der Rega in die Ostsee auf Betreiben der Stadt [[Kołobrzeg|Kolberg]] wahrscheinlich zwischen 1445 und 1449 für die Schifffahrt unbrauchbar gemacht wurde. Dies soll  durch das  Versenken von Schiffen in der [[Fahrrinne]] des Mündungsarms erreicht worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JEF&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWB&amp;quot;&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 1, Stettin 1784, [https://books.google.de/books?id=qAk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA383&amp;amp;hl=de S. 382–383.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Aufzeichnungen  erfolgte die Versperrung der Fahrrinne im Jahr 1456. Im Jahr 1464 bestätigte Herzog [[Erich II. (Pommern)|Erich II.]] der Stadt Treptow das Recht, weiter westlich einen neuen Hafen zu bauen und zu diesem Zweck die Rega umleiten zu dürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Der Hafenort Regamünde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18,  ([https://books.google.de/books?id=XJQEAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA90&amp;amp;hl=de S.90.])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde ein Kanal zur Rega durchbrochen, der bei Treptower Deep in die Ostsee mündet. Dadurch erhielt die Rega zwei Mündungsarme, die &amp;#039;&amp;#039;Alte Rega&amp;#039;&amp;#039; und die künstlich angelegte &amp;#039;&amp;#039;Neue Rega&amp;#039;&amp;#039;. 1499 vereinbarten der Stadtrat von Treptow und der Abt des [[Kloster Belbuck|Klosters Belbuck]], Treptow und den neuen Hafen durch einen befestigten Landweg, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Hufendamm&amp;#039;&amp;#039;, miteinander zu verbinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWB&amp;quot; /&amp;gt; Der alte Seehafen Regamünde bei Kolberger Deep verlor an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Hafenanlage wurde in der Nähe oder an der Stelle des Dorfs  [[Mrzeżyno|Treptower Deep]] (&amp;#039;&amp;#039;Mrzeżyno&amp;#039;&amp;#039;) angelegt und bis zum Ende des 16. Jahrhunderts ebenfalls als Regamünde bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Der Hafenort Regamünde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18, S. 109 ([https://books.google.de/books?id=XJQEAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA109&amp;amp;hl=de Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das alte Regamünde bestand noch mehrere Jahrzehnte hindurch weiter, bevor ein [[Ostseesturmhochwasser|Sturmhochwasser]] den Ort unbewohnbar machte. Die dadurch erzwungene Übersiedlung der Bevölkerung nach Treptower Deep erfolgte in der Zeit nach 1499, aber deutlich vor 1538.&amp;lt;ref&amp;gt;Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Der Hafenort Regamünde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18, S. 88–95 ([https://books.google.de/books?id=XJQEAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;hl=de Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;  Infolge von Versandungen  war die neue Hafenanlage bald nur begrenzt nutzbar, und bereits im 18. Jahrhundert oder früher mussten größere Handelsschiffe auf der Reede vor dem Hafen vor Anker gehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JEF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Annahme, Regamünde sei eine Stadt gewesen, beruht im Wesentlichen auf einer vom Bürgermeister Samuel Gadebusch entworfenen und von dessen Sohn Samuel Valentin Gadebusch 1677 veröffentlichten Geschichte der Stadt Treptow an der Rega. Darin wurde die Urkunde fehlinterpretiert, die die Anwendung Lübischen Rechts für Bürger der Stadt Treptow in Regamünde vorschrieb. Auch die Angabe von „300 Fischern“ bezog sich nicht auf die Zahl der Einwohner, sondern auf die Zahl der sich während der [[Atlantischer Hering|Heringsfangsaison]] im Ort aufhaltenden Fischer.&amp;lt;ref&amp;gt;Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Der Hafenort Regamünde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 18, S. 95f.([https://books.google.de/books?id=XJQEAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;hl=de Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Johann Albert Freiherr von Tettau: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkssagen Ostpreussens, Litthauens und Westpreussens&amp;#039;&amp;#039; [https://books.google.de/books?id=NlI4AAAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA211&amp;amp;hl=de digitalisiert bei Google Books]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Regamunde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Trzebiatów]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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