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	<title>Refrain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T19:05:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Refrain&amp;diff=62320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-07-05T15:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Refrain als Kehrreim; für &amp;#039;&amp;#039;Refrain&amp;#039;&amp;#039; als Begriff in der klassischen Musik siehe [[Ritornell]].}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Refrain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|[ʀəˈfʀɛ̃ː]}}; von {{froS|refraindre}} „wiederholen“; deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kehrreim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der deutsche Begriff geht auf eine Übersetzung [[Gottfried August Bürger]]s von 1793 zurück. „Reim“ hat hierbei die ursprüngliche Bedeutung von „Vers“.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kehrvers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist die regelmäßige Wiederholung von Versen innerhalb von [[Strophe|strophischen]]  [[Gedicht]]en und [[Lied]]ern.&lt;br /&gt;
Inhaltlich unterschieden wird dabei in die Wiederholung bloßer Laut- oder Tonfolgen (&amp;#039;&amp;#039;Tonrefrain&amp;#039;&amp;#039;, beispielsweise beim [[Jodler]]) und der Wiederholung von Worten oder Wortfolgen &amp;#039;&amp;#039;(Wortrefrain)&amp;#039;&amp;#039;. Ein sich identisch wiederholender Refrain wird &amp;#039;&amp;#039;fester Kehrreim&amp;#039;&amp;#039; genannt; wenn bei der Wiederholung entsprechend dem Inhalt der jeweiligen Strophe variiert wird, so bezeichnet man das als &amp;#039;&amp;#039;flüssigen Kehrreim&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Position der wiederholten Verse her werden unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Endkehrreim&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schlussrefrain&amp;#039;&amp;#039;: jeweils am Ende der Strophe; der häufigste Fall&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anfangskehrreim&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Anfangsrefrain&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gegenrefrain&amp;#039;&amp;#039;: jeweils am Anfang der Strophe&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Binnenkehrreim&amp;#039;&amp;#039;: jeweils im Inneren der Strophe&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;innen-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;binnenstrophigen Kehrreim&amp;#039;&amp;#039; wird ein Vers innerhalb einer Strophe wiederholt. Eine spezielle Form ist der &amp;#039;&amp;#039;Rahmenreim&amp;#039;&amp;#039;, bei dem der Anfangsvers einer Strophe an deren Ende wiederholt wird. Rahmenreim gehört zu den [[Gedichtform]]en [[Rondeau (Verslehre)|Rondeau]] und [[Triolett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;periodischem Kehrreim&amp;#039;&amp;#039; spricht man, wenn ein Kehrreim nicht in jeder einzelnen Strophe erscheint, wie etwa der Anfangskehrreim in der 1. 4. und 7. Strophe in [[Georg Herwegh]]s &amp;#039;&amp;#039;Aufruf&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Herweghs Werke in drei Teilen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Berlin / Leipzig / Wien / Stuttgart 1909, S.&amp;amp;nbsp;38; {{zeno.org|20005053358}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder wenn ganze Strophen in Abständen wiederholt werden wie in [[Friedrich Rückert]]s &amp;#039;&amp;#039;Aus der Jugendzeit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Rückert: &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Leipzig / Wien 1897, S.&amp;amp;nbsp;303&amp;amp;nbsp;f.; {{zeno.org|20005564107}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wechseln sich zwei verschiedene Kehrreime an entsprechender Strophenposition ab, so nennt man das &amp;#039;&amp;#039;alternierenden Kehrreim&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform des Refrains ist der &amp;#039;&amp;#039;Kettenkehrreim&amp;#039;&amp;#039;, bei dem der Kehrreim nach jeder Strophe um einen Vers erweitert wird. Bekanntes Beispiel ist das Weihnachtslied &amp;#039;&amp;#039;[[The Twelve Days of Christmas]]&amp;#039;&amp;#039;. Wenn diese Kettung in umgekehrter Reihenfolge verläuft, also wenn der hinzukommende Vers am Anfang des Refrains eingefügt wird, spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;rückwärts laufenden Kettenkehrreim&amp;#039;&amp;#039;, wie er zum Beispiel im Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Jan Hinnerk]]&amp;#039;&amp;#039; vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion des Refrains im Gedicht besteht in Bündelung, Rückführung und Intensivierung. Er bindet die Strophen über die [[Responsion]] hinausgehend aneinander und gliedert das Gedicht in seiner Gesamtstruktur. Er gibt vor allem in erzählenden Gedichten, Balladen und Liedern die Grundstimmung vor, ein bekanntes Beispiel ist der Refrain &amp;#039;&amp;#039;Nevermore&amp;#039;&amp;#039; in [[Edgar Allan Poe]]s Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rabe (Poe)|The Raven]]&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Beispiele, in denen der Refrain die gesamte Aussage eines Gedichts bündelt, sind etwa der flüssige, titelgebende Endkehrreim in [[Adelbert von Chamisso]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Sonne bringt es an den Tag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Adelbert von Chamisso: &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Werke.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. München 1975, S.&amp;amp;nbsp;309–311; {{zeno.org|20004647831}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der Schlagwortrefrain &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit eine Gasse!&amp;#039;&amp;#039; im gleichnamigen Gedicht von Georg Herwegh.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Herweghs Werke in drei Teilen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Berlin / Leipzig / Wien / Stuttgart 1909, S. 42; {{zeno.org|20005053382}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Reim]] und [[Versmaß]] erleichtert der Refrain, sich den Text zu merken, eine grundlegende Funktion für die [[mündliche Überlieferung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Popmusik]] ist der Refrain der eigentlich tragende Teil, um den ein Lied oftmals geradezu herumkomponiert ist. Nicht selten kommt es vor, dass ein Musikstück in seiner zweiten Hälfte nur noch aus ständigen Wiederholungen des Refrains besteht, der allenfalls zum Zwecke einer letzten Steigerung noch um einen [[Halbton]] höher [[Rückung|gerückt]] ([[Sequenz (Musik)|sequenziert]]) wird, bevor dann langsam ausgeblendet wird ([[Fade|Fade-Out]]). Häufig wird hierfür der aus dem [[Englische Sprache|Englischen]] stammende Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Chorus (Jazz)|Chorus]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet. In der [[Rap|Rapmusik]] bildet der oft gesungene Refrain häufig den Höhepunkt ([[Hookline]]) des Stücks, daher wird dort auch der englische Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hook&amp;#039;&amp;#039; als Synonym für Refrain verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dopesound.de/wie-sind-rap-songs-aufgebaut-arrangement-und-struktur-im-hip-hop/ |titel=Wie sind Rap Songs aufgebaut? Arrangement und Struktur im Hip-Hop |abruf=2025-07-04 |autor=Andi Herzog |werk=Dope Sound |datum=2019-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Liturgie|liturgischem]] Zusammenhang bezeichnet Kehrvers auch die Antwort der Gemeinde auf solistisch vom [[Kantor]] vorgetragene Textteile, z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Psalmodie|Psalmengesang]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.herder.de/gd/lexikon/kehrvers/ |titel=Kehrvers {{!}} Liturgisches Lexikon {{!}} Gottesdienst |sprache=de |abruf=2024-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Burdorf]], [[Christoph Fasbender]], Burkhard Moennighoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Literatur. Begriffe und Definitionen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Metzler, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-476-01612-6, S.&amp;amp;nbsp;635&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Otto Knörrich: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon lyrischer Formen&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-47902-8, S.&amp;amp;nbsp;113&amp;amp;nbsp;f. (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 479).&lt;br /&gt;
* [[Gero von Wilpert]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachwörterbuch der Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Kröner, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-520-84601-3, S.&amp;amp;nbsp;402.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kehrreim}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4177356-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4177356-1|LCCN=sh85112273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teil einer musikalischen Form]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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