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	<title>Reformverein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:07:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformverein&amp;diff=476153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DJGrandfather: Wikilink konkretisiert</title>
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		<updated>2026-02-07T10:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink konkretisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reformverein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vereinigten sich im deutschsprachigen Raum seit der Mitte des [[19. Jahrhundert]]s Männer, um bestehende politische oder gesellschaftliche Strukturen zu verändern. Die Motivationen zur Vereinsgründung waren sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Conradin von Planta]] gründete 1842 in [[Chur]] ([[Kanton Graubünden|Graubünden]]) den ersten liberalen &amp;#039;&amp;#039;Reformverein&amp;#039;&amp;#039;, der sich schnell über den ganzen Kanton verbreitete und zum Ziel hatte, veraltete Zustände zu beseitigen und durch neue Einrichtungen zu ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge der [[Revolution in Mecklenburg (1848)]] kam es dort zur Gründung zahlreicher Reformvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Frankfurt am Main]] gründeten im Jahr 1862 Konservative, „großdeutsche“ Liberale und Demokraten den [[Deutscher Reformverein|Großdeutschen Reformverein]]. Die Vereinsgründung war eine Reaktion auf den „antiparlamentarischen Kurs“ der [[Preußen|preußischen]] Regierung zur Durchführung der Heeresreform. Die preußische Regierung und König [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] wollten eine Heeresreform durchführen, für die das Parlament jedoch nicht den Etat bewilligte. Somit eskalierte der ursprüngliche „Heereskonflikt“ zu einem [[Preußischer Verfassungskonflikt|Preußischen Verfassungskonflikt]]. Ziel des Reformvereins war die Reformierung des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] unter der Führung [[Kaisertum Österreich|Österreichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankfurt am Main folgten Konservative, großdeutsche Liberale und Demokraten unter [[Johannes Ronge]] im Oktober 1863 mit der Gründung des dem [[Altkatholizismus]] nahestehenden &amp;#039;&amp;#039;Religiösen Reformvereins&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 kam es durch [[Alexander Pinkert]] in [[Dresden]] zur Gründung des ersten [[Antisemitismus|antisemitisch]] eingestellten [[Deutscher Reformverein (Antisemitismus)|Deutschen Reformvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1882 wurde in Österreich der ebenfalls antisemitische &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Reformverein&amp;#039;&amp;#039; unter [[Ernst Schneider (Politiker, 1850)|Ernst Schneider]] und [[Karl von Zerboni]] gegründet, dessen Präsident [[Robert Pattai]] wurde. Noch im selben Jahr verließ [[Georg von Schönerer]] mit anderen [[Deutschnationalismus|Deutschnationalen]] den Reformverein und gründete den &amp;#039;&amp;#039;Deutschnationalen Verein&amp;#039;&amp;#039; (ein Beitrittsgesuch [[Viktor Adler]]s wurde mit dem Hinweis auf einen von Schönerer eingeführten [[Arierparagraph]]en abgelehnt). Mit Unterstützung des Österreichischen Reformvereins gelang [[Karl Lueger]] 1884 der Einzug in den [[Wiener Gemeinderat und Landtag|Wiener Gemeinderat]] bei der [[Reichsratswahl 1885]] auch der Einzug in den [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Robert Kriechbaumer]] |Titel=Die großen Erzählungen der Politik. Politische Kultur und Parteien in Österreich von der Jahrhundertwende bis 1945 |Reihe=Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Salzburg |BandReihe=12 |Verlag=Böhlau |Ort=Wien / Köln / Weimar |Datum=2001 |ISBN=3-205-99400-0 |Seiten=244 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1892 begann der ebenfalls antisemitische [[Kasseler Reformverein]] unter der langjährigen Leitung des Reichstagsabgeordneten und Redakteurs [[Ludwig Werner (Politiker)|Ludwig Werner]] seinen Einfluss auszuüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dt. Bundestag, Referat für Öffentlichkeitsarbeit: &amp;#039;&amp;#039;Fragen an die deutsche Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1991, ISBN 3-924521-73-5, S. 179&lt;br /&gt;
* Werner Backes: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der freisinnigdemokratischen Partei Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe der FDP Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Heft IV, 2003&lt;br /&gt;
* Peter Pulzer: &amp;#039;&amp;#039;Österreichischer Reformverein&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Handbuch des Antisemitismus|Handbuch des Antisemitismus : Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;]], 2012, S. 459 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.preussenchronik.de/ereignis_jsp/key=chronologie_006890.html Preußen-Chronik des deutschen Staates]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DJGrandfather</name></author>
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