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	<title>Reformlandsmannschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:16:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformlandsmannschaft&amp;diff=1619128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;4tilden: typo</title>
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		<updated>2024-10-07T06:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reformlandsmannschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Festlandsmannschaften&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;neue Landsmannschaften&amp;#039;&amp;#039; werden die ab 1837 aufkommenden studentischen [[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]]en bezeichnet. Mit ihren Grundsätzen traten diese [[Studentenverbindung]]en für die Gleichberechtigung der [[Studentenschaft]] sowie die Beendigung von [[Verruf]]en ein, was heute zum Allgemeingut aller Korporationen gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Bernhardi: &amp;#039;&amp;#039;Die Göttinger Landsmannschaften von 1840–1854&amp;#039;&amp;#039;, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Reformlandsmannschaften entstanden zunächst in [[Göttingen]] und anschließend auch in Bonn, Tübingen, Leipzig, Halle sowie weiteren Städten. Sie legten das landsmannschaftliche Prinzip ab, richteten sich insbesondere gegen die Dominanz der [[Corps]] und „fühlten sich als deren ausgesprochene Gegner, erreichten es jedoch, besonders in Göttingen und Bonn, daß die Corps sich ihren Grundsätzen anpassten und einen gemeinsamen [[Comment]] ausarbeiteten und nach ihm zusammenarbeiteten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Knittel: &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung und Gleichberechtigung der Verbände und Verbindungen untereinander und Verrufe in den letzten 150 Jahren&amp;#039;&amp;#039;, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Säkularfeier Denkmalsenthüllung 1837.jpg|mini|280px|Denkmalsweihe am ersten Tage der Säcularfeier der Universität Göttingen, 17. September 1837]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Reformlandsmannschaften in Göttingen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geschichte der Studentenverbindungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach der Gründung der [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August-Universität]] 1737 waren die ersten [[Landsmannschaft (Frühe Neuzeit)|Landsmannschaften]] entstanden. Bekannt sind die Braunschweiger, Bremenser, Frankfurter, Hamburger, Hannoveraner, Holsteiner, Ilfelder, Kurländer, Livländer, Mecklenburger, Mosellaner, Pommern, Rheinländer und Westfalen. Infolge der ständigen Bekämpfung der Universitätsbehörden mussten sie sich wiederholt auflösen. 1789 lösten sich die Westfalen als letzte Landsmannschaft auf. Die 1810 und 1811 gestifteten Landsmannschaften Hessen und Pommern mussten sich 1812 auflösen und dem [[Prorektor]] schwören (7. März 1812), keine neuen Landsmannschaften zu gründen. Zur Umgehung dieses Verbots machten sie noch im gleichen Jahr unter der Bezeichnung [[Corps]] wieder auf. Somit verschwanden die Landsmannschaften zunächst aus Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Revolution&amp;#039;&amp;#039; (1831) und dem [[Frankfurter Wachensturm]] (1833) waren sie jedoch einer scharfen Beobachtung ausgesetzt und gab es danach nur die Bremenser, Braunschweiger und Hildesheimer, vorübergehend auch Westfalen, Lüneburger und Nassauer als Corps, die [[Corps Frisia Göttingen|Friesen]] war seit 1833 eine [[Kneipe (Studentenverbindung)|Kneipe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Göttinger Festlandsmannschaften ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausschnitt Säkularfeier Festzug 1837.png|mini|230px|right|Festzug über den Markt in Göttingen zur St. [[St. Johannis (Göttingen)|Johanniskirche]], 17. September 1837]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1837 wollte die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] das Fest ihres einhundertjährigen Bestehens feiern und daran die Studenten beteiligen. Aus der Professorenschaft wurde der Vorschlag gemacht, dass die Studenten innerhalb der Fakultäten Lose ziehen und danach Kompanien bilden lassen. Dies stieß auf so starke Ablehnung, dass man den Studenten schließlich gestattete, „die Einteilung nach Verschiedenheit des Vaterlandes gewählt werden möge; natürlich unter der Bedingung, daß keine Corpsverbindungen entstehen dürften.“ So entstanden die auch sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Festlandsmannschaften&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wählte unter ihnen [[Chargierter|Chargierte]], Fahnen wurden angeschafft und [[Landesfarben]] durften getragen werden. Während man die Fahnen nach dem Fest der Universität stiftete und in der Aula abgab, durften die Mützen aufgetragen werden. Von den ursprünglich zweiundzwanzig Landsmannschaften blieben einige nach der Feier bestehen und nannten sich zunächst [[Kneipe (Studentenverbindung)|Kneipen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennung, Göttinger LC und Grundsätze ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Progress (Studentenbewegung)}}&lt;br /&gt;
Ab 1839 wurden die Gegensätze zwischen Kneipen und Corps schärfer, so betrachtete sich der &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Senioren Convent&amp;#039;&amp;#039; als Vertretung der Gesamtstudentenschaft. Nach vermehrten [[Duell]]en organisierten die Kneipen schließlich eine Versammlung, von der die Corps erfahren hatten und auch, dass ein [[Burschenschaft]]er anwesend war. Somit sprengten sie die Veranstaltung, indem sie anzeigten, dass eine Burschenschaft gegründet werden sollte. Dadurch kam es zu einer Untersuchung der Universitätsbehörden, und der Prorektor erklärte im Folgenden, dass die Gesellschaften das Maß des Erlaubten nicht überschritten hätten, jedoch gerade im Begriff gewesen seien, das Gesetz zu verletzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Univ. Archiv Göttingen CCLXIX, 12; DCLXXV 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hatte die Folge, dass die Verbindungen im Sommer 1840 sich offiziell als Landsmannschaften zu bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Bernhardi: &amp;#039;&amp;#039;Die Göttinger Landsmannschaften von 1840–1854&amp;#039;&amp;#039;, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss kam es zu der Gründung des ersten [[Göttinger Landsmannschafter Convent]]s (Göttinger L.C.) sowie zur Schaffung eines &amp;#039;&amp;#039;Landsmannschafter Comments&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Landsmannschaften stellten in der Folgezeit unabhängig voneinander an den einzelnen Universitäten&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Knittel: &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung und Gleichberechtigung der Verbände und Verbindungen untereinander und Verrufe in den letzten 150 Jahren&amp;#039;&amp;#039;, S. 57 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Forderungen nach&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;der Gleichberechtigung aller honorigen Studenten und Studentenverbindungen&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;der Aufhebung aller [[Verruf]]e&amp;#039;&amp;#039; sowie die&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einsetzung allgemeinverbindlicher [[Berufsgericht#Ehrengericht|Ehrengerichte]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche: allgemeiner landsmannschaftlicher Comment der Göttinger Landsmannschaften 1843&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waffengebrauch (Verrufe und Ehrengericht) ===&lt;br /&gt;
In ihrer Einstellung zum Waffengebrauch hielten sie am [[Duell]] fest, lehnten aber die [[Bestimmungsmensur]] ab und vor jedem Duell sollte ein [[Ehrengericht]] dessen Berechtigung überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verrufswesen fand erst mit der Ratifizierung des [[Marburger Abkommen]]s durch die vier schlagenden Verbände [[Deutsche Burschenschaft]], [[Deutsche Landsmannschaft]], Senioren-Convent und [[Vertreter-Convent]] im Jahre 1914 ein Ende. Es beinhaltet die Aufhebung aller bestehenden Verrufe und das Verbot neuer Verrufe sowie tätlicher Beleidigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklungen ===&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf kommt es zur Gründung eines &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Convents&amp;#039;&amp;#039; (AC), der jedoch nur kurz Bestand hat, da die Regelung des Schiedsgerichts zu Problemen bei der Beschaffung von Bestimmungsmensuren bei den Corps führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt die [[Progressbewegung]] auf, die nun die Landsmannschaften stark beeinflussen. Es kommt zu Auflösungen dieser, die entweder eingehen oder als Corps oder auch als [[Burschenschaft]] wieder aufmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Gründung progressistischer Kränzchen wurde 1844 auch eine progressistische Landsmannschaft, die Hildeso-Cellensia, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Knittel: &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung und Gleichberechtigung der Verbände und Verbindungen untereinander und Verrufe in den letzten 150 Jahren&amp;#039;&amp;#039;, Historia Academica, Band 2, Stuttgart 1962&lt;br /&gt;
* Horst Bernhardi: &amp;#039;&amp;#039;Die Göttinger Landsmannschaften von 1840–1854&amp;#039;&amp;#039;, Historia Academica, Band 2, Stuttgart 1962&lt;br /&gt;
* Horst Bernhardi: &amp;#039;&amp;#039;Die Göttinger Landsmannschaft Hildeso-Cellensia (1844–48) und ihre Nachfolgerverbindungen Burschenschaft Germania (1848) und Verbindung Arminia (1848–51)&amp;#039;&amp;#039;, Historia Academica, Band 13&lt;br /&gt;
* Otto Deneke: &amp;#039;&amp;#039;Alte Göttinger Landsmannschaften.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentengeschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporationsart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;4tilden</name></author>
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