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	<title>Reformismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:04:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformismus&amp;diff=168702&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phi: es gibt keinen faschistischen Reformismus, siehe Diskussion; Siehe auch aufgelöst</title>
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		<updated>2023-02-18T16:05:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;es gibt keinen faschistischen Reformismus, siehe Diskussion; Siehe auch aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reformismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das Bestreben einer [[Partei]], das vorhandene [[Politisches System|politische System]] eines Landes auf dem Wege von [[Reform]]en, d.&amp;amp;nbsp;h. unter gänzlichem Verzicht auf [[Revolution|revolutionäre Handlungsweisen]], in ein anderes, oftmals gänzlich verschiedenes zu überführen. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Reformismus&amp;#039;&amp;#039; wurde ursprünglich innerhalb des [[Marxismus]] verwendet, später auch in Bezug auf den [[Liberalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterarten ==&lt;br /&gt;
=== Sozialismus ===&lt;br /&gt;
Obgleich mit den [[Chartisten]] und der [[Fabian Society]] in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] bereits reformistisch-sozialistische Organisationen bestanden, gilt [[Eduard Bernstein]] in [[Deutschland]] und [[Österreich]] als Begründer des theoretischen Reformismus. In seinem Werk [[Eduard Bernstein#Die Revisionismusdebatte|&amp;#039;&amp;#039;Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;]] unterzog er die bestehende Marx’sche Theorie einer radikalen Kritik und trat für die Umwandlung der [[SPD]] in eine ausschließlich reformistische Partei ein. Um diesen Kurs drehte sich in den 1890er Jahren der [[Reformismusstreit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge bildete sich ein reformistischer rechter Parteiflügel, der diese Forderungen übernahm, dem zunächst eine [[Zentrismus (Marxismus)|zentristische]] Mehrheit gegenüberstand. Der revolutionäre Parteiflügel um [[Rosa Luxemburg]] blieb bis zur Entstehung des [[Spartakusbund]]es bedeutungslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1918 wurde der Reformismus zur vorherrschenden Strömung innerhalb der [[Sozialdemokratie]], so dass die Begriffe in der Gegenwart weitgehend synonym verwendet werden. 1923 machte die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Politikerin [[Clara Zetkin]] auf der Tagung des Exekutivkomitees der [[Kommunistische Internationale|Komintern]] in [[Moskau]] die Reformisten für das Aufkommen des [[Faschismus]] verantwortlich: Dieser sei die Strafe, „weil das Proletariat nicht die Revolution, die in Rußland eingeleitet worden ist, weitergeführt und weitergetrieben hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theorien über den Faschismus.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Athenäum, Königstein 1984, S. 23 und 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liberalismus ===&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl aller liberalen Bewegungen im Europa des 19. Jahrhunderts war reformistisch in dem Sinne, dass diese die Umwandlung der damaligen [[Absolutismus|absoluten Monarchien]] in [[konstitutionelle Monarchie]]n auf dem Wege von Reformen anstrebten. Es kam jedoch zu keiner Begriffsbildung zur Bezeichnung reformistischer Liberaler im Gegensatz zu revolutionären Liberalen, da diese anders als z.&amp;amp;nbsp;B. die Sozialisten keine gemeinsamen Parteien unterhielten. – Die revolutionären Liberalen bezeichneten sich selbst als [[Republikanismus|„Republikaner“]] ([[Frankreich]]), [[Radikale (Vereinigtes Königreich)|„Radikale“]] ([[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Schweiz]]) oder [[Linksliberalismus|„Demokraten“]] (Deutschland). Der Begriff „Liberaler“ hingegen schloss implizit eine reformistische Gesinnung mit ein. Diese traditionelle Terminologie wurde in den jeweiligen Ländern beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Königreich Preußen|Preußen]] bildeten reformistische und revolutionäre Liberale zeitweilig eine gemeinsame Partei, die [[Deutsche Fortschrittspartei|DFP]]. Diese spaltete  sich jedoch an der Frage, ob die [[Deutsche Einigungskriege|Einigungspolitik]] [[Otto von Bismarck]]s zu unterstützen oder zu bekämpfen sei, in die rechtsliberal-reformistische [[Nationalliberale Partei|NLP]] und die linksliberale, zu Beginn (noch) revolutionär gesinnte [[Deutsche Volkspartei (Deutsches Kaiserreich)|DtVP]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Glotz]], [[Rainer-Olaf Schultze]]: &amp;#039;&amp;#039;Reformismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Nohlen]], Rainer-Olaf Schultze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Theorien.&amp;#039;&amp;#039; München 1995, ISBN 3-406-36905-7.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Schönhoven]]: &amp;#039;&amp;#039;Reformismus und Radikalismus.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1989, ISBN 3-423-04511-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4381502-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistische Strömung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeiterbewegung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phi</name></author>
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