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	<title>Reformierte Kirche Tamins - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:17:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformierte_Kirche_Tamins&amp;diff=1783127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;A.Bernhard: /* Kirchliche Organisation */ Kolloquium entfernt</title>
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		<updated>2024-01-31T13:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kirchliche Organisation: &lt;/span&gt; Kolloquium entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Tamins.jpg|mini|Taminser Kirche]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reformierte Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Tamins]] im [[Kanton Graubünden]] ist ein aufgrund seiner exponierten Hügellage weithin sichtbares [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] [[evangelisch]]-[[Reformierte Kirche|reformiertes]] [[Kirche (Bauwerk)|Gotteshaus]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anlässlich der umfangreichen Renovationsarbeiten von 2009 unter dem Architekten Beat Buchli stiess man bei Abtiefungsarbeiten auf Spuren, die weit vor die erste Erwähnung der Taminser Kirche im 15. Jahrhundert zurückgeht. Diesen Funden zufolge entstand die erste Kirche in Tamins um die Wende von 11. zum 12. Jahrhundert am westlichen Rand des Hügelplateaus. Es war eine [[Saalkirche]], diese war 6 Meter lang, 4 Meter breit, mit halbrunder [[Apsis]]. Erhalten haben sich neben Grundmauern Reste des Bodens und des Altars. Die Grabungen wurden vom Archäologischen Dienst des Kantons Graubünden durchgeführt, der die Ergebnisse im Jahresbericht 2010 festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich aus Platzgründen wurde im 11. oder 12. Jahrhundert an der Nordseite der bestehenden eine doppelt so grosse Kirche in gleicher Form angebaut. Wahrscheinlich am Ende des 14. Jahrhunderts  finanzierte ein Adliger oder hoher Geistlicher eine neue Kirche. Die Gebeine des Stifters wurden an der Aussenseite der neuen Kirche in einem gut sichtbaren Stiftergrab beigesetzt. Dieser romanische Neubau vereinigte die unterschiedlich grossen Räume der Vorgängerkirchen zu einem einheitlichen Saal. Die beiden Altarräume wurden als halbrunde Apsiden ausgestaltet. Aus den Vorgängerbauten stammt die steinerne Sitzbank entlang der West- und Südbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 15. Jahrhundert erfuhr diese Kirche keine grössere Veränderungen, dann wurde wieder ein Neubau beschlossen, dessen Chor 1494 vollendet wurde. In diesem Jahr wurde die Taminser Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Festgehalten wird ihre Trennung von [[Trin]], was auf die Anstellung eines eigenen Pfarrers in Tamins schliessen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rund 30 Meter hohe Turm und Schiff wurden, vermutlich aus finanziellen Gründen, erst 1513 vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser [[Gotik|gotische]] Bau blieb bis ins 19. Jahrhundert unverändert. Die heutige Form von Schiff und Turm gehen auf Umbauten von 1840 (Einbau der Empore) bzw. 1899 (Fertigstellung des fast 50 Meter hohen Turm) und 1920 zurück, der Chor blieb bis auf die Dachkonstruktion unverändert. Der Taufstein wurde 1910 den Taminsern von der Kirchgemeinde [[Rüti ZH]] geschenkt, zuvor hatte nur ein hölzernes Tischchen zur Verfügung gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurden das leicht tonnenförmige, holzverkleidete [[Kirchenschiff]] und der nadelförmige Turm restauriert und eine neue [[Orgel]] eingebaut. Das [[Glasmalerei|Glasgemälde]] im Chor wurde von [[Ernst Rinderspacher]] gefertigt. Die dominierende [[Kanzel]] stammt aus dem Jahr 1730.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche_Tamins_1.jpg |Blick in den Chor vor der Innenrenovation&lt;br /&gt;
Tamins Kirche Innenraum.jpg|Innenraum heute&lt;br /&gt;
Tamins Kirche Orgel.jpg|Blick zur Empore&lt;br /&gt;
Datei:Kirche_Tamins_4.jpg|Glasfenster im Chor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Organisation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarramtsstempel Tamins.jpg|mini|Der Stempel des Pfarramtes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tamins Kirche Kanzel.jpg|mini|Taminser Kanzel]]&lt;br /&gt;
Tamins ist Teil der Kirchgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Tamins/Bonaduz/Rhäzüns&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Pfarrer seit der Reformation ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;400&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
* Peter Höwer (1511–1540)&lt;br /&gt;
* Bernhard Schnider (ca. 1540–1550)&lt;br /&gt;
* Hans Rudolf (1555–1570)&lt;br /&gt;
* Georg Cazin (ca. 1570–1625)&lt;br /&gt;
* Caspar Roseli (1652–1704)&lt;br /&gt;
* Martin Nocolaus Annosi (1704–1719)&lt;br /&gt;
* Johann Peter Malacrida (1719–1720)&lt;br /&gt;
* Martin Nicolaus Annosi (1720–1743)&lt;br /&gt;
* Ulrich Annosi (1744–1761)&lt;br /&gt;
* Luzius Cabalzar (1761–1766)&lt;br /&gt;
* Johannes Capräz (1766–1795)&lt;br /&gt;
* Bartholomäus Capräz (1795–1796)&lt;br /&gt;
* Nicolaus Leonhardi (1796–1798)&lt;br /&gt;
* Johann Capräz (1798–1801)&lt;br /&gt;
* Georg Frigg (1801–1822)&lt;br /&gt;
* Peter Kaspar (1822–1839)&lt;br /&gt;
* Christian Dönz (1839–1847)&lt;br /&gt;
* Jeremias Allemann (1848–1856)&lt;br /&gt;
* Hermann Schuster (1856–1858)&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich Felix (1858–1870)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* Carl Simon Damur (1870–1875)&lt;br /&gt;
* [[Christian Wilhelm Denz]] (1875–1880)&lt;br /&gt;
* Janett Michel (1880–1887)&lt;br /&gt;
* Heinrich Giovanoli (1887–1889)&lt;br /&gt;
* Jakob Rudolf Truog (1889–1906)&lt;br /&gt;
* Paul Thürer (1906–1910)&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Frei (1910–1916)&lt;br /&gt;
* Arthur Johann Wilhelm Graf (1916–1919)&lt;br /&gt;
* J.J.L. Middendorp (1920–1921)&lt;br /&gt;
* Walter Hüttinger (1921–1929)&lt;br /&gt;
* Anton Ragaz (1929–1952)&lt;br /&gt;
* Wolfram Hönig (1953–1956)&lt;br /&gt;
* Ernst Stalder (1956–1959)&lt;br /&gt;
* Christian Weisstanner (1959–1973)&lt;br /&gt;
* Peter Niederstein (1973–2001)&lt;br /&gt;
* Felix Meier (2002–2004)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäfer (2005–2006)&lt;br /&gt;
* Georg Felix-Candrian (2006–2012)&lt;br /&gt;
* Anja Felix-Candrian (2008–2012)&lt;br /&gt;
* Robert Naefgen-Neubert und Miriam Neubert (2013–2021)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur  ==&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirchgemeinde Tamins-Bonaduz-Rhäzüns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kirche in neuem Glanz.&amp;#039;&amp;#039; Südostschweiz Print, Chur 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reformierte Kirche Tamins}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche.31707 |titel=Reformierte Kirche Tamins |werk=Graubünden – Baukultur {{!}} Bauwerke |hrsg=[[Kantonsbibliothek Graubünden]] |sprache=de-CH| abruf=2022-02-17 |kommentar=Quelle: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Hrsg.: [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 2005}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-tamins.ch/ Die offizielle Homepage der Kirchgemeinde Tamins – Bonaduz – Rhäzüns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/49/45.2/N|EW=9/24/28.5/E|type=landmark|region=CH-GR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden|Tamins, Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tamins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Graubünden|Tamins]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A.Bernhard</name></author>
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