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	<title>Reformierte Kirche Luzein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:35:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformierte_Kirche_Luzein&amp;diff=1808878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: /* Weblinks */ +1</title>
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		<updated>2026-01-18T12:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Luzein Kirche.jpg|mini|hochkant|Luzeiner Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Luzein. Innenansicht.jpg|mini|Kirche Luzein. Blick in den Chor]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;reformierte Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Luzein]] im [[Prättigau]] ist ein [[evangelisch]]-[[Reformierte Kirche|reformiertes]] [[Kirche (Bauwerk)|Gotteshaus]] unter dem [[Denkmalschutz]] des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]]. Letztmals einer Renovierung unterzogen wurde sie 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ersturkundlich wird die Kirche 1222 als Besitz des Klosters [[Churwalden]] erwähnt und blieb in dessen Eigentum bis zur Reformation. Ein Neubau der ganzen Anlage, bei dem der [[Kirchturm]] des alten, abgerissenen Baus integriert wurde, wurde 1487 unter Meister [[Steffan Klain]] vollendet. Die Weihe erfolgte durch Bischof [[Ortlieb von Brandis]]. Eine Renovation und Erneuerung der Innenausstattung wurde 1930 durch die Architekten Risch &amp;amp; Schäfer, Chur geleitet, eine Restaurierung der Decke und Wandbilder durch Chr. Schmidt, Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Inneres: Es gibt hier das einschiffige [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] mit geostetem, eingezogenem, dreiseitig geschlossenen [[Chor (Architektur)|Chor]]. Dieser ist überdeckt mit einem [[Netzgewölbe]] von zwei [[Joch (Architektur)|Jochen]] in einer Sternfiguration wie in der [[Reformierte Kirche Jenaz|Reformierten Kirche Jenaz]]. Im Schild der Ostwand finden sich das Steinmetzzeichen von Steffan Klain und die Jahreszahl 1487. Auf der Gurtrippe in der Nähe des Scheitels nebst dem Steinmetzzeichen Klains auf gleicher Höhe ist jenes von [[Andreas Bühler (Steinmetz)]] und ein weiteres, etwas nach unten versetzt, jenes eine unbekannten Steinmetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Maissen |Titel=Gewölbebau der Spätgotik in Graubünden 1450-1525 |Hrsg=Staatsarchiv Graubünden |Sammelwerk=Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte |Band=40 |Verlag=Verlag Schwabe |Ort=Basel |Datum=2023 |ISBN=978-3-7965-4749-2 |Seiten=90-91}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rippengewölbe ist mit Wandmalereien versehen – besonders hervorgehoben die [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] – sie stammen aus der Zeit des Neubaus der Kirche (Ende 15. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff verfügt über eine polygonale Holzdecke (um 1487) in fünf Teilen (zwei davon nur schmal) wie in der [[Reformierte Kirche Furna|Reformierten Kirche Furna]]. Die Friesbretter sind in Form von Nasenbogen ausgeschnitten und – wie die Deckleisten – mit schablonierten Ornamenten bemalt, die identisch mit jenen am Schiffplafond der [[Reformierte Kirche Bergün|Reformierten Kirche Bergün]] sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Poeschel |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Band=2 |Verlag=Verlag Birkhäuser |Ort=Basel |Datum=1937 |Seiten=100-106}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral ist ein [[Taufstein]] angebracht, der auf das Jahr 1487 datiert. Die kunstvoll geschnitzte [[Kanzel]] wurde nach Ende der [[Bündner Wirren]] 1694 eingebaut. Die [[Orgel]] zeigt Stilelemente des [[Rokoko]] und ist von 1791.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äusseres: Am Chor stehen fünf Dreikantstreben wie an der Reformierten Kirche in Jenaz. Der Haupteingang ist spitzbogig gefasst. Die geschnitzte Türe (um 1670) ist eine Kopie des im [[Rätisches Museum|Rätischen Museum]] in [[Chur]] verwahrten Originals. In den Füllungen der Türe zwei schreitende Löwen. Der Turm mit oktogonalem [[Helm (Architektur)|Helmdach]] schliesst im Norden an die Fassade an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Organisation ==&lt;br /&gt;
Die [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden]] führt Luzein als eigenständige Kirchgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Luzein/Pany&amp;#039;&amp;#039;. Diese unterhält zwei Predigtstätten: neben der Kirche in Luzein auch die [[Reformierte Kirche Pany|Kirche in Pany]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 10.jpg|Türe von 1670&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 9.jpg|Decke im Chor mit den vier Evangelisten&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 8.jpg|Wandgemälde rechts vor dem Chor&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 7.jpg|Kanzel&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 6.jpg|Orgel&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 5.jpg|Decke im Chor&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 4.jpg|Decke im Schiff&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 3.jpg|Biblischer Wandspruch&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 2.jpg|Biblischer Wandspruch über dem Ausgang&lt;br /&gt;
Reformierte Kirche Luzein 1.jpg|Blick vom Chor aus in das Schiff&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manuel Maissen: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.research-collection.ethz.ch/handle/20.500.11850/454176 Gewölbebau der Spätgotik in Graubünden.]&amp;#039;&amp;#039; Dissertation ETH Zürich, 2020.&lt;br /&gt;
* Erwin Poeschel: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band II. Verlag Birkhäuser, Basel (1937), S. 100–106.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Luzein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reformierte Kirche Luzein}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche_luzein.31456 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Kirche Luzein (Foto) |wayback=20220118161209}}&lt;br /&gt;
* [https://orgelverzeichnis.ch/GRProfile3/luzein_ref.htm &amp;#039;&amp;#039;Ref. Kirche Luzein GR&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Orgelverzeichnis Schweiz-Liechtenstein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/55/9/N|EW=9/46/2.7/E|type=building|region=CH-GR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Luzein, Reformierte Kirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Luzein|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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