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	<title>Reformierte Kirche Lavin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:25:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformierte_Kirche_Lavin&amp;diff=1786361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: tk, fm</title>
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		<updated>2026-01-18T19:35:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk, fm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Lavin Westseite.JPG|mini|hochkant|Ansicht von Westen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;reformierte Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Lavin]] im [[Engadin|Unterengadin]] im [[Kanton Graubünden]] ist ein [[evangelisch]]-[[Reformierte Kirche|reformiertes]] [[Kirche (Bauwerk)|Gotteshaus]] unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Malereien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Lavin Innenraum1.JPG|mini|Innenraum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Lavin Chor Empore.JPG|mini|Blick aus dem Chor zur Empore]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[spätgotisch]]e Kirchbau geht in die vorreformatorische Zeit auf das Jahr 1480 zurück. Der Chronist [[Ulrich Campell]] schreibt, dass eine erste Kirche bereits 1325, nach der Trennung Lavins von der Pfarrei [[Ardez]] gebaut wurde. Das gemauerte Plattendach auf dem Glockenturm stammt aus dem Jahr 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Malereien im [[Chor (Architektur)|Chor]] entstanden um 1500. Bilder in ähnlichem Stil finden sich in der [[Sta. Maria (Pontresina)|Kirche Sta. Maria]] in [[Pontresina]] und in [[San Gian (Celerina)|San Gian]] in [[Celerina]]. Sie wurden 1955/1956 wieder aufgedeckt und unter der Leitung von Franz Xaver Sauter konserviert, nachdem sie in der [[Reformation]]szeit wegen des [[Bilderverbot]]s abgedeckt worden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Holzdecke im [[Kirchenschiff]] in Form eines Trapezes wurde 1956 eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Chorbogenwand ist die Verkündigung an Maria dargestellt und Gottvater sendet den mit einem Kreuz bezeichneten Jesusknaben hinab; darunter mehrere zum Teil nicht bestimmte Heilige. In der Leibung des Chorbogens sind zehn Propheten abgebildet, an seiner Innenwand und an den Chorwänden unter anderem das Gleichnis der zehn Jungfrauen und das Martyrium des heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Spitzen der Fensterleibungen an der Südseite finden sich die Wappen der Bischöfe Ortlieb [[Brandis (schweizerisches Adelsgeschlecht)|von Brandis]] (reg. 1458–1491) und Heinrich V. von Höwen (reg. 1491–1505). Unter Ortlieb erfolgte der Umbau der Kirche, unter Heinrich wohl die Bemalung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chorhimmel wird bestimmt von einer übergrossen Darstellung Christi als Weltenherrscher, dessen Kopf als [[Trinität#Symbolik|Dreifaltigkeitssymbol]] abgebildet ist. Es ist noch zu erkennen, dass ursprünglich eine kleinere Figur mit einfachem Kopf vorgesehen war. Zu beiden Seiten des mandelförmigen Strahlenkranzes, aus dem die übergrossen nackten Füsse ragen, finden sich die Symbole der vier Evangelisten, die in den Gewölbekappen neben den vier Kirchenvätern an ihren Schreibpulten abgebildet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Kirchenraum ungewöhnlich ist die Darstellung der vier Elemente neben den singenden Engeln: eine Flamme für das Feuer, ein Delfin für das Wasser, ein blasenförmiger Hauch für die Luft und die Weltkugel für die Erde. Die ganze Komposition wird beherrscht von der Vier: vier Elemente, vier Evangelisten, ihre vier Symbole, vier Kirchenväter – und in der Mitte der dreieinige Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche Lavin Christus 2025a.jpg|Der trinitarisch «dreiköpfige» Jesus an der Decke des Chores&lt;br /&gt;
Kirche Lavin Kirchenväter.JPG|Kirchenväter&lt;br /&gt;
Kirche Lavin Evangelisten.JPG|Evangelisten&lt;br /&gt;
Kirche Lavin Georg Enthauptung.JPG|Enthauptung des St. Georg&lt;br /&gt;
Freskenzyklus.jpg|Beschreibung der Fresken&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übrige Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die bauchförmige [[Kanzel]] stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Der reich mit [[Intarsien]] belegte hölzerne [[Eucharistie|Abendmahlstisch]] am Ort des sonst im reformierten Teil Graubündens üblichen [[Taufstein]]s stammt aus dem Jahr 1667. [[Empore]] und [[Orgel]] sind jüngeren Datums und wurden 1979 eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Organisation ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]] gehört Lavin zusammen mit dem Dorf [[Reformierte Kirche Guarda|Guarda]], mit dem es einige Jahre eine [[Pastorationsgemeinschaft]] bildete, zur Kirchgemeinde Zernez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche Lavin Kanzel.JPG|Kanzel&lt;br /&gt;
Kirche Lavin Empore.JPG|Orgel und Empore&lt;br /&gt;
Kirche Lavin Tisch.JPG|Reich verzierter [[Tauftisch]]&lt;br /&gt;
Kirche Lavin Portalbereich.jpg|Epitaphe und darüber eine Freskenfläche im rechten Portalbereich vor der Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dieter Matti: &amp;#039;&amp;#039;Alte Bilder – neu gedeutet, Kirchliche Kunst im Passland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Desertina, Chur 2012, ISBN 978-3-85637-369-6, S.&amp;amp;nbsp;7–10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche.31435 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Reformierte Kirche (Foto) |wayback=20231002153301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/46/12.2/N|EW=10/6/47.2/E|type=landmark|region=CH-GR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden|Lavin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Zernez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Lavin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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