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	<title>Reformierte Kirche Gais AR - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:41:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformierte_Kirche_Gais_AR&amp;diff=2770348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chleo: /* Orgel */ _</title>
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		<updated>2024-04-16T17:15:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel: &lt;/span&gt; _&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelisch reformierte Kirche Gais AR.JPG|mini|Aussenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reformierte Kirche Gais AR 02.jpg|mini|Innenraum Richtung Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanzel reformierte Kirche Gais.jpg|mini|hochkant|Kanzel von 1782]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Taufstein reformierte Kirche Gais.jpg|mini|hochkant|Taufstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reformierte Kirche Gais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[evangelisch]]-[[Reformierte Kirchen|reformiertes]] [[Kirche (Bauwerk)|Gotteshaus]] am Dorfplatz in [[Gais AR|Gais]] im [[Schweiz]]er [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton Appenzell Ausserrhoden|Appenzell Ausserrhoden]]. Die Kirche wird geführt in der [[Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung im Kanton Appenzell Ausserrhoden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte des heutigen Baus ===&lt;br /&gt;
Die ältesten Appenzeller Pfarreien sind diejenigen in [[Herisau]] und [[Appenzell (Ort)|Appenzell]], danach kommen die von [[Hundwil]] und Gais. Im Jahr 1333 ist in Gais eine Tochterkirche von [[Kirche St. Laurenzen|St. Laurenzius]] in [[St. Gallen]] belegt. Das Ende der [[Appenzellerkriege]] (1401–1429) brachte zahlreiche neue Glieder der &amp;#039;&amp;#039;Kirchhöri&amp;#039;&amp;#039;, so dass die bisherige Kirche zu klein wurde und ungefähr 1460 einem Neubau weichen musste. Gais nahm 1525 die [[Reformation]] an. 1685 wurde der zweite Kirchenbau erweitert, 1753 erfolgte eine Renovation durch [[Hans Ulrich Grubenmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubau ===&lt;br /&gt;
Der grosse Dorfbrand vom 18. September 1780 zerstörte die alte Kirche fast vollständig.&lt;br /&gt;
Im August 1782 wurde der heutige Bau fertiggestellt werden. Bei diesem wurden die Steine des zerstörten alten, abgerissenen Turms als Fundament für den neuen Turm wiederverwendet. Baumeister war Hans Ulrich Haltiner aus [[Altstätten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die hölzerne Bauchkanzel mit kunstvoll geschnitztem [[Schalldeckel]] zeigt spät[[barock]]en Stil und stammt vom Kunstschreiner Isaak Hug aus [[Frauenfeld]].&lt;br /&gt;
Auch der zentral positionierte [[Taufbecken|Taufstein]] entstand in den Jahren des Kirchenneubaus.&lt;br /&gt;
Die Decke ist überzogen von grüngefärbten [[Stuck]]aturen des [[Rokoko]]. Die Stuckateure sind nicht namentlich überliefert, doch gehörten sie offensichtlich zur Schule der [[Moosbrugger (Familie)#Stuckateur-Familie|Gebrüder Moosbrugger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich einer Gesamtrenovation in den Jahren 1865/1866 durch [[Johann Christoph Kunkler]] erfolgten Veränderungen im Stil der [[Neorenaissance]]. Diese wurden bei der Innenrenovation 1969/1970 überwiegend rückgängig gemacht.&lt;br /&gt;
Der Boden besteht nun aus [[Sandstein]]platten. Die farbigen Fenster wurden wieder durch transparent-klare ersetzt. Überbleibsel der Renovation im 19. Jahrhundert ist die Vorhalle mit den rundbogigen [[Arkade]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
1888 wurde durch die Gebrüder [[Max Klingler|Klingler]] aus Rorschach eine erste nachreformatorische [[Orgel]] eingebaut. Der Kunstschreiner Josef Eigenmann aus [[Luzern]] fertigte dazu den neubarocken [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] aus [[Eichen]]holz.&lt;br /&gt;
Die Innenrenovation 1969/1970 beliess die Orgel an ihrem Platz im [[Chor (Architektur)|Chor]], lagerte sie aber etwas tiefer, um den Blick auf die filigrane Uhr im Chor freizugeben. Unter Beibehaltung des Gehäuses wurde das Orgelwerk ersetzt durch eine Arbeit der [[Rieger Orgelbau|Orgelbaufirma Rieger]] aus Vorarlberg. Dieses Instrument verfügt über 26 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. 2021 erfolgte eine Revision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
9&amp;#039;000 Pfund wog das Geläut, das 1780 in der Glut der Flammen des Dorfbrands schmolz. Das 1781 vom Glockengiesser Mathis Raghet unter Verwendung einiger Reste des alten Glockenmaterials neugefertigte Geläut im Umfang von vier Glocken wog {{Bruch|9&amp;#039;529|1|6}} Pfund. Dieses Geläut wurde 1936 durch vier neue Glocken aus Bronze ersetzt, die 1936 in der nahe gelegenen Glockengiesserei Staad entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/glocken-der-heimat/gais-reformierte-kirche SRF – Glocken der Heimat: Gais, reformierte Kirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind&lt;br /&gt;
* die «Männerglocke»: &amp;lt;!--Durchmesser 190 cm, --&amp;gt;Gewicht 4&amp;#039;500 kg, Ton A°&lt;br /&gt;
* die «Frauenglocke»: &amp;lt;!--Durchmesser 159 cm,  --&amp;gt;Gewicht 2&amp;#039;600 kg, Ton c′&lt;br /&gt;
* die «Vesperglocke»: &amp;lt;!--Durchmesser 125,5 cm,  --&amp;gt;Gewicht 1&amp;#039;300 kg, Ton e′&lt;br /&gt;
* die «Kinderglocke»: &amp;lt;!--Durchmesser 105 cm,  --&amp;gt;Gewicht 700 kg, Ton g′&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Vielleicht sind die Durchmesserzahlen noch vom vorigen Raghet-Geläut?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrhaus ==&lt;br /&gt;
Der Plan zu diesem unmittelbar bei der Kirche anliegenden Bau geht zurück auf Jakob Gruber, damals Quartierhauptmann und später Landessäckelmeister. 1781 wurde das Pfarrhaus errichtet. Verantwortlich waren Johannes Klee, Zimmermeister aus [[Speicher AR|Speicher]], und Lorenz Eugster, Maurermeister aus [[Teufen AR|Teufen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Organisation ==&lt;br /&gt;
Gais ist eine selbständige Kirchgemeinde innerhalb der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell|Evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch reformierte Kirche Gais.&amp;#039;&amp;#039; o. J. (Kirchenführer, in der Kirche ausliegend, eingesehen im Oktober 2012.)&lt;br /&gt;
* Markus Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege vs. Historismus. Restaurierungspraxis zwischen 1950 und 1990 am Beispiel der protestantischen Kirchen Bühler, Teufen, Gais, Speicher und Trogen in Appenzell-Ausserrhoden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 2001. [http://www.mf-bauforschung.ch/download/diplom_light.pdf online] (PDF-Datei, 356&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reformierte Kirche (Gais)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ref-gais.ch/ Offizielle Website der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Gais]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.362192|EW=9.454465|type=landmark|region=CH-AR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell|Gais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Appenzell Ausserrhoden|Gais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Gais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Kanton Appenzell Ausserrhoden|Gais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Appenzell Ausserrhoden|Gais, Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1780er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gais AR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chleo</name></author>
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