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	<title>Reformierte Kirche Chamues-ch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T11:40:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformierte_Kirche_Chamues-ch&amp;diff=1823809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-24T10:35:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Chamues-ch 1.jpg|mini|Reformierte Kirche Chamues-ch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Chamues-ch, Chor im Abendlicht.jpg|mini|Abendliches Farbspiel im Chor]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;reformierte Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Chamues-ch&amp;#039;&amp;#039; der Doppelortschaft [[La Punt Chamues-ch]] im [[Engadin|Oberengadin]] ist ein [[evangelisch]]-[[Reformierte Kirche|reformiertes]] [[Kirche (Bauwerk)|Gotteshaus]] unter dem [[Denkmalschutz]] des [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]].&lt;br /&gt;
Nach ihrem [[Patrozinium]] wird sie auch &amp;#039;&amp;#039;San Andrea&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Baubestand weisen die unteren Teile des Turmes sowie die Nord- und Westwand noch in die [[Romanik|romanische]] Zeit (um 1200). Ersturkundlich erwähnt wird 1370 ein romanischer Kirchenbau am heutigen Ort. Das [[Patrozinium]] [[Andreas (Apostel)|St. Andreas]] (romanisch: &amp;#039;&amp;#039;San Andrea&amp;#039;&amp;#039;) wird 1470 erstmals genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Poeschel |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Sammelwerk=[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]] |Band=3 |Verlag=Verlag Birkhäuser |Ort=Basel |Datum=1940 |Seiten=344}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr erfolgte ein erster [[Gotik|gotischer]] Umbau mit Vergrösserung des [[Kirchenschiff|Schiffes]] und neuem quadratischem [[Chor (Architektur)|Chor]]. Der gesamte Innenraum war vermutlich vollständig mit [[Fresko|Fresken]] ausgemalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1505 wurde erneut umgebaut, durch Meister [[Bernhard von Puschlav]]. Es entstand die heutige Form mit – durch Versetzen der Chorbogenwand nach Westen – leicht vergrössertem, mehreckig abgeschlossenem Chor, zugemauerten Seitenaltären, [[Netzgewölbe]]n, verstärkten Aussenstreben und hohen gotischen Fenstern. Die Malereien wurden zugekalkt oder zerstört. Der Turm erhielt zwei zusätzliche Geschosse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.refurmo.ch/ueber-uns/liegenschaften/la-punt/kirche-chamues-ch-san-andrea |titel=Kirche Chamues-ch San Andrea |werk=www.refurmo.ch |hrsg=Refurmo |sprache=de |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 erfolgte eine Renovation, die auch das Erscheinungsbild der umfassenden Renovation von 1979–1982 prägt. Seit 1979 steht die Kirche unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äusseres ==&lt;br /&gt;
Die zwei spätgotischen oberen Geschosse des Turms bergen die drei Glocken. Der Lilienfries unter dem Dachrand des Kirchenschiffs wurde ausgehend von einem originalen Stück rekonstruiert. Eine Mauer umfasst den Friedhof und die in der Mitte stehende Kirche. Durch ein Portal aus [[Rauhwacke]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Francis de Quervain |Titel=Rauhwacke, ein historischer Werkstein |Sammelwerk=Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte |Band=33 |Nummer=Heft 4 |Datum=1976 |Seiten=237-240}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gelangt man in deren gedeckten Vorhof und zum Hauptportal von 1505 – spätgotisch nach romanischem Muster – mit kassettierter Tür und Rundbogen mit begleitendem Schachbrettband und dem Monogramm Christi (IHS).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.refurmo.ch/ueber-uns/liegenschaften/la-punt/kirche-chamues-ch-san-andrea |titel=Kirche Chamues-ch San Andrea |werk=www.refurmo.ch |hrsg=Refurmo |sprache=de |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schiff zeigt sich mit abgetreppten Strebepfeilern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kantonsbibliothek Graubünden |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche.31420 |titel=Spätgotik – Reformierte Kirche Chamues-ch |werk=Baukultur Grabünden |hrsg=Amt für Kultur Graubünden |sprache=de |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chamues-ch Kirche Innenraum mit Chor.jpg|mini|Kirche Innenraum mit Chor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chamues-ch Kirche Innenraum nach Westen.jpg|mini|Kirche Innenraum nach Westen]]&lt;br /&gt;
An das vierjochige Langhaus schliesst sich ostwärts der eingezogene und um ca. 40 cm aus der Schiffsachse gegen Norden hin verschobene Chor. Dieser schliesst inwendig dreiseitig, ist aber ungewöhnlicherweise aussen flach hintermauert. Möglicherweise stammen die Umfassungsmauern des Chors noch vom romanischen Bau. Dafür spricht auch, dass der Chor, wie aussen deutlich sichtbar, anfänglich niedriger war. Der Chor trägt ein [[Netzgewölbe]] von zwei [[Joch (Architektur)|Jochen]], dessen Figuration eigentlich für einen auch inwendig rechteckigen Raum disponiert ist. Die einfach gekehlten Rippen wachsen unmittelbar aus der Wand, enden also nicht wie sonst üblich, in Stümpfen oder [[Dienst (Architektur)|Diensten]]. Der eine [[Schlussstein]] ist durch eine Vierblattrosette und der andere mit dem [[Monogramm]] von Maria geziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Schiff besteht ein Netzgewölbe, dessen einfach gekehlte Rippen an den Langseiten aus Runddiensten, in den Ecken unmittelbar aus der Wand wachsen. Es finden sich glatte, runde Schlusssteine. In der Südwand sind drei Spitzbogenfenster mit [[Maßwerk|Masswerk]] über Mittelpfosten, in der Westwand ein [[Ochsenauge (Architektur)|Oculus]] mit Fischblasen. Am Gewölbe steht die Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;1505 per me magistrum Wernardum de puschlafs&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Poeschel |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |Band=3 |Verlag=Verlag Birkhäuser |Ort=Basel |Datum=1940 |Seiten=344-346}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Der Taufstein stammt aus der Zeit des Neubaus (1505). Er hat runden Fuss auf wulstiger [[Plinthe]], das Becken ist paradiesapfelförmig mit achteckigem Rand. Die Kanzel ist als polygonaler Korpus gestaltet und zeigt hermenförmige [[Pilaster]]. Die von Reliefornamentik mit Adlermotiven umrahmten Füllungen sind mit [[Intarsie]]n geziert, der Fries mit Applikationen und lateinischem [[Distichon]]. Sie wird datiert 1651.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Boden des Chores finden sich Grabplatten mit Wappen für Pfarrer Joh. Alexis (gestorben 1712) und ohne Wappen für Pfarrer Joh. Dro (Droschius), gestorben 1737. Im Schiff hat es sechs [[Heraldik|heraldische]] Platten der Familie Albertini, die Texte sind meist unleserlich. Zu Seiten des Chorbogens angebracht sind zwei schwarze Marmortafeln mit Inschriften für Jakob Ulrich v. Albertini (gestorben 1697), darüber das gevierte Albertini-Wappen. Aussen an der Südwand des Schiffes ist eine weisse Marmortafel mit [[Allianzwappen]] Albertini und Lazzarone.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Poeschel |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |Band=3 |Verlag=Verlag Birkhäuser |Ort=Basel |Datum=1940 |Seiten=350}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fresken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chamues-ch Kirche, Fresken.jpg|mini|Chamues-ch Kirche, Fresken]]&lt;br /&gt;
In der Kirche finden sich eine Reihe [[Spätgotisch|spätgotischer]] Fresken, teilweise freigelegt und 1980–1981 restauriert:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kantonsbibliothek Graubünden |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche.31420 |titel=Spätgotik - Reformierte Kirche Chamues-ch |werk=Baukultur Graubünden |hrsg=Amt für Kultur Graubünden |sprache=de |abruf=2022-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.refurmo.ch/ueber-uns/liegenschaften/la-punt/kirche-chamues-ch-san-andrea |titel=Kirche Chamues-ch Kirche San Andrea |werk=www.refurmo.ch |hrsg=Refurmo |sprache=de |abruf=2022-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchgemeinde und politische Gemeinde La Punt Chaumes-ch (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Führer Kirche San Andrea in La Punt Chaumes-ch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von einem Südtiroler Meister aus dem Jahr 1470: In der Seitennische der südlichen Chorwand, wo sich früher ein Seitenaltar befand. Die thronende, gekrönte [[Maria lactans]] (stillende Muttergottes). Derselbe Meister hat wahrscheinlich auch die Kapelle [[San Bastiaun (Zuoz)]] ausgemalt.&lt;br /&gt;
* Von einer Südtiroler oder oberitalienischen Werkstatt aus dem Jahr 1476: In derselben Seitennische der südlichen Chorwand (unterhalb der gekrönten Maria lactans). [[Luzius von Chur]] und [[Florinus von Remüs]]. Dieselbe Werkstatt hat wohl auch die [[Reformierte Kirche Fex Crasta|Kirche Fex Crasta]] und die [[Reformierte Kirche Silvaplana|Kirche Silvaplana]] ausgemalt.&lt;br /&gt;
* Von einer oberitalienischen Werkstatt 1485/1486: Madonna mit Kind und ein hl. Bischof (über dem kleinen Butzenfenster in der Seitennische der südlichen Chorwand), Luzius von Chur und [[Sebastian (Heiliger)|Heiliger Sebastian]] und Fragmente eines [[Andreas (Apostel)|Andreas-Zyklus]] (Nordwand des Chores seitlich des spätgotischen Schartenfensters), monumentaler [[Christophorus]] (rechts des Hauptportals). Dieselbe Werkstatt hat wohl auch die Kirche [[San Gian (Celerina)]] und [[Sta. Maria (Pontresina)|Santa Maria (Pontresina)]] ausgemalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glasfenster ==&lt;br /&gt;
Im Schiff und Chor befinden sich Glasfenster (1976) von Dea Murk (1932–2003). Jene im Chor nehmen thematisch das Rot der Sonntagstracht der Engadinerinnen auf. Die Fenster im Schiff behandeln motivisch die Werktage: das Goldgelb des Korns, das Braun des fruchtbaren Ackers und das Blau der [[Oberengadin]]er Seen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchgemeinde und politische Gemeinde La Punt Chamues-ch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Führer Kirche San Andrea in La Punt Chaumes-ch.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
In der Kirche stand seit langer Zeit ein altes, musikalisch wertloses [[Harmonium]]. 1996 wurde mit dem Zürcher Unternehmer Rolf Hatt ein Sponsor für eine [[Orgel]] gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Reformierte und politische Gemeinde Chaumes-ch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Führer Kirche San Andrea in La Punt Chamues-ch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche erhielt 1998 eine Orgel, aufgestellt mittig an der Nordseite des Schiffs. Erbauer war Arno Caluori, Says (GR), die Beratung erfolgte durch [[Hansjörg Stalder]], St. Moritz. Die leicht ungleichstufige [[Temperierte Stimmung|Temperierung]] folgt van Biesen. Das Instrument umfasst ein [[Manual (Musik)|Manual]], [[Pedal (Orgel)|Pedal]], 10 [[Register (Orgel)|Register]], mit [[Koppel (Orgel)|Pedalkoppel]]. Es hat [[Schleiflade]]n und eine mechanische [[Traktur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jutta Kneule |url=https://baselgias-engiadinaisas.ch/Dokumente-und-Bibliothek/ |titel=Orgeln im Engadin - Geschichte und Gegenwart |werk=www.baselgias-engiadinaisas |hrsg=Walter Isler |datum=2020 |sprache=de |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgelverzeichnis.ch/GRProfile3/lapunt_chamues_ref.htm &amp;#039;&amp;#039;Evang. Kirche St. Andrea La Punt-Chamues GR&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Orgelverzeichnis Schweiz-Liechtenstein&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 5. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turm und Glocken ==&lt;br /&gt;
Ein sehr schlanker Turm steht an der Westfront. Die zwei oberen – um 1505 auf den alten romanischen Turm aufgesetzten – Geschosse kragen etwa 20 cm aus. In zwei Geschossen des alten Teils sind nach jeder Seite einfache Rundbogenfenster, darüber sind gekuppelte, rundbogige grosse [[Schallfenster]] mit Teilsäulen über würfelförmigen Basen. Im neuen Teil zeigen sich gefasste, rundbogige Schallöffnungen, [[Wimperg]]en und ein Spitzhelm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Poeschel |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |Band=3 |Verlag=Verlag Birkhäuser |Ort=Basel |Datum=1940 |Seiten=347}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Turm hängen drei Glocken auf zwei Etagen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Poeschel |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte |Sammelwerk=Die Kunstdenkmäler der Schweiz |Band=3 |Verlag=Verlag Birkhäuser |Ort=Basel |Datum=1940 |Seiten=350}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Batz |Titel=Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden |Hrsg=Hans Batz |Band=1 |Verlag=Casanova Druck und Verlag AG |Ort=Chur |ISBN=3-85637-287-3 |Seiten=77-78}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Durchmesser 111 cm. Gewicht ca. 766 kg. Schlagton f&amp;#039;. Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;1772, 6. 7BER L&amp;#039;OUA HO SCRUT 3 CHESAS2 MULINS TUOTTAS PUNTS &amp;amp; FAT ORIBELS DANS OASTANS&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: «Am 6. September 1772 hat das Wasser (aus dem Val Chaumera) drei Häuser, zwei Mühlen und alle Brücken zerstört und schreckliche Verwüstungsschäden angerichtet»). &amp;#039;&amp;#039;O DIEU DA DISGRATIAS. HAT MICH RAGETZ MATHIS GEGOSSEN CANON UND GLOCKENGIESSER IN CHUR 1781. UMGEGOSSEN 1973 DURCH DIE GLOCKENGIESSEREI H. RÜETSCHI IN AARAU.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Durchmesser 89 cm. Gewicht ca. 420 kg. Schlagton as&amp;#039;. Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;+ FECIT RAGETH MATHIS 1781 +&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# Durchmesser 73,5 cm. Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;DUM SONO VERBUM DEI RESONET IN HOC LOCO - ANNO MDCXCI (1691) JACOB PIRANUS V . D. M- AEDIL . CONSTANT J . G.  ALBERTINO. - PAOLO ANTONI GAFFORI MI FECE (!) IN PUSCHLAVO.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Organisation ==&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte die Kirche als Tochterkirche zur Mutterkirche Zuoz. 1484 gewährte der Bischof der Kirche San Andrea einen eigenen Priester. Den Gottesdienst besorgten 1525 ein Pfarrer, Frühmesser und Kaplan.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arnold Nüscheler |url=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10026637?page=3 |titel=Die Gotteshäuser der Schweiz |werk=Seite 121 |hrsg=MDZ Münchener Digitalisierungszentrum Digitale Bibliothek |sprache=de |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon 1524 predigte der junge Kaplan [[Philipp Gallicius]] in Chamues-ch. 1555 trat ein Teil der Gemeinde zum evangelischen Glauben über, 1561 dann unter [[Ulrich Campell]] die ganze Gemeinde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Refurmo |url=https://baselgias-engiadinaisas.ch/Dokumente-und-Bibliothek/ |titel=Daten zur Reformation |werk=Baselgias-Engiadinaisas |hrsg=Walter Isler |datum=2017 |sprache=de |abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]] bildete La Punt Chamues-ch, das bis Ende 2011 eine [[Pastorationsgemeinschaft]] mit [[Bever GR]] bildete und seit 2012 mit diesem Dorf zu einer Kirchgemeinde mit Namen [[Las Agnas]] fusioniert war, eine eigenständige Kirchgemeinde. Seit 2017 gehört La Punt Chamues-ch zur Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin (romanisch: &amp;#039;&amp;#039;Baselgia evangelica-refurmeda Engiadin&amp;#039;Ota&amp;#039;&amp;#039;), umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Refurmo&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebst der Kirche San Andrea im Ortsteil Chamues-ch befindet sich im Ortsteil La Punt die [[Reformierte Kirche La Punt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Chamues-ch_Kirche_Orgel.JPG|Orgel&lt;br /&gt;
Datei:Chamues-ch_Kirche_Kanzel.JPG|Kanzel&lt;br /&gt;
Datei:Chamues-ch_Kirche_Maria_lactans.JPG|Maria lactans (oben in der Mitte)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Baselgia refurmeda Chamues-ch|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche.31420 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Reformierte Kirche (Foto) |wayback=20231002140131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/34/26/N|EW=9/56/9/E|type=building|region=CH-GR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chamues ch, Reformierte Kirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:La Punt Chamues-ch|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andreaskirche (Patrozinium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk im Kanton Graubünden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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