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	<title>Reformierte Kirche Bremgarten bei Bern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:16:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformierte_Kirche_Bremgarten_bei_Bern&amp;diff=2827224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-10-21T20:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Bremgarten bei Bern.jpg|mini|Die Kirche Bremgarten im Winter 2012]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reformierte Kirche St. Michael Bremgarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Bremgarten bei Bern]] gehört seit 1960 zur Mathäus-Kirchgemeinde Bern. Der schmucklose Bau wurde im 10. Jahrhundert vermutlich anstelle eines Vorgängerbaus aus keltisch-römischer Zeit auf der Aarehalbinsel erstellt und später mehrfach um- und ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB - Bremgarten bei Bern - Collection Gugelmann - GS-GUGE-WEIBEL-D-21b.tif|mini|Pfarrhaus und Kirche, 1827]]&lt;br /&gt;
Ausgrabungsfunde beweisen Bremgartens wichtige Lage am Weg zum Aareübergang zur keltisch-römischen Siedlung auf der [[Engehalbinsel]]. Vermutlich anstelle einer römischen Merkurweihestätte wurde bereits im 4.–5. Jahrhundert die erste, dem Erzengel Michael geweihte Kirche gebaut. Die Aare bildete die Grenze der im 7. Jahrhundert geschaffenen Diözese Konstanz zur Diözese Lausanne, was das Gotteshaus auf der Halbinsel zusätzlich aufwertete. Nach dem Niedergang der karolingischen Herrschaft entstand im 10. Jahrhundert die Freiherrschaft Bremgarten. Freiherr Burkhard I. und sein Sohn wohnten den Feierlichkeiten zur Gründung der [[Johanniterkommende Münchenbuchsee|Johanniterkomturei]] von [[Münchenbuchsee]] bei. Ihre Burg war der Vorgängerbau des heutigen [[Schloss Bremgarten|Barockschlosses von Bremgarten]]. Im 10. Jahrhundert entstand auch die heutige Kirche. Ursprünglich ein einfacher, 14,5 mal 7 Meter grosser, romanischer Hallenbau mit [[Apsis]] und kleinen Rundbogenfenstern, vermutlich mit einer Flachdecke und einem Satteldach mit einem Dachreiter auf dem First ausgestattet. Im 12./13. Jahrhundert während der Hochblüte der Freiherrschaft wurde das Kirchenschiff nach Westen um 4,5 Meter erweitert und der Turm angebaut. Das sichtbare Mauerwerk des Turms besteht in grossen Teilen aus [[Tuffstein]] und ist mit einem [[Käsbissen]]dach bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht am Dornbühl|Schlacht im Jammertal]] gegen Habsburg nahm 1298 die aufstrebende Stadt Bern die Freiherrschaft Bremgarten ein und verkaufte sie 1306 an den Johanniterorden Münchenbuchsee. Unter ihrer Herrschaft wurde im 14./15. Jahrhundert die halbrunde romanische Apsis der Kirche durch ein gotisches Chorhaus ersetzt, welches das Kirchenschiff weit überragt. Die Sakristei und die gotischen Fenster an der Südseite des Kirchenschiffs stammen ebenfalls aus dieser Zeit. Nach der Reformation und der Auflösung des Johanniterklosters kam die Herrschaft mit der Kirche an die Stadt Bern. Wegen der Armut der umliegenden Bevölkerung drohte in den folgenden Jahrhunderten das Ende der Kirchgemeinde. Erst [[Karl Albrecht von Frisching|Albrecht Frisching]], der letzte Oberherr von Bremgarten, erreichte einen neuen Auftrieb und 1798 erhielt Bremgarten einen Sitz im Chorgericht. Im 19. Jahrhundert verlor die Kirche im politischen Umfeld immer mehr an Bedeutung und ihr baulicher Zustand wurde durch Feuchtigkeit und den Befall mit [[Echter Hausschwamm|Hausschwamm]] immer schlechter. 1925 erfolgte eine Gesamtrenovation, die das Erscheinungsbild bis heute prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Mit der Renovation von 1925 erhielt die Kirche neben den drei neuen Glasfenstern im Chor von [[Louis Moilliet]] auch die farblich auffällige Fassung des Holzwerks nach dem Entwurf Moilliets, der hier auf dem Friedhof im Familiengrab beigesetzt ist. Den umfassenden Umbau leitete der Architekt [[Karl Indermühle]].&lt;br /&gt;
Die letzte Gesamtrestauration von 1978/79 ermöglichte die Freilegung überdeckten Mauerwerks und Einblick in die Baugeschichte. Dabei wurden im Chor Wandmalereifragmente sichtbar gemacht und die zugemauerten Wandnischen geöffnet. Die Grabplatte des Ritters [[Rudolf von Erlach]], des Siegers bei Laupen, ist über der Sakristeitüre angebracht und weitere sind in der Sakristei aufgestellt. Der Taufstein aus Sandstein wurde von Farbe befreit und die Kanzel an die Nordseite des Chorbogens versetzt.&lt;br /&gt;
Mit dem Einbau einer Bodenheizung und der neuen Beleuchtung ist die Kirche nun den Bedürfnissen der heutigen Zeit angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln ==&lt;br /&gt;
Die Goll-[[Orgel]] mit zwölf [[Register (Orgel)|Registern]] von 1905, mit einem [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] nach Karl Indermühle, wurde 1951 durch ein neues Instrument mit 14 Registern von R.&amp;amp;nbsp;Ziegler aus Genf ersetzt und 2002 nochmals durch die neue [[Metzler Orgelbau|Metzler-Orgel]], die an Ostern 2002 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.metzler-orgelbau.ch/htm/organs/bremgarten.htm Orgel der Kirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1.|| Viola d’Amore	|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2.|| Flauto	|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3.|| Vivara	|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4.|| Principal      	|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5.|| Gemshorn	|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6.|| Octave	|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7.|| Mixtur	|| {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8.|| Dulcian	|| 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9.|| Gedackt	|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.|| Holzflöte	|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.|| Nazard	|| {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12.|| Waldflöte	|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13.|| Terz	|| {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &amp;#039;&amp;#039;Zimbelstern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14.|| Subbass	|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15.|| 	Octavbass	|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16.|| 	Posaune	|| 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard M. Fallet]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche von Bremgarten bei Bern&amp;#039;&amp;#039;, Mathäus-Kirchgemeinde Bern-Bremgarten, 1978/79&lt;br /&gt;
* [[Jean-Christophe Ammann]]: &amp;#039;&amp;#039;Louis Moilliet. Das Gesamtwerk.&amp;#039;&amp;#039; Seite 123, ISBN 3-7701-0608-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Bremgarten bei Bern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Reformierte Kirche, Bremgarten bei Bern}}&lt;br /&gt;
* [https://www.3047.ch Website der Gemeinde Bremgarten]&lt;br /&gt;
* [http://www.matthaeus.refbern.ch/826.html Kirchgemeinde Mathäus]&lt;br /&gt;
* [http://www.louismoilliet.ch/index.php Lois Moilliet]&lt;br /&gt;
* {{HLS|211|Bremgarten bei Bern|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= Denkmalpflege des Kantons Bern |url=  https://www.denkmalpflege.apps.be.ch/de/collection/item/5479/ |titel= Bremgarten bei Bern, Kirchweg 7 |werk=Bauinventar des Kantons Bern |hrsg= [[Kanton Bern]] |abruf= 2024-01-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46.97641|EW=7.44501|type=landmark|region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1048300595|VIAF=307288562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Bern|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der reformierten Landeskirche Bern-Jura-Solothurn|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michaeliskirche|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in der Schweiz|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremgarten bei Bern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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