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	<title>Reformierte Kirche (Ditzumerverlaat) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:15:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformierte_Kirche_(Ditzumerverlaat)&amp;diff=2125738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2026-04-10T08:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ditzumerverlaat Ref. Kirche (07).jpg|mini|hochkant|Reformierte Kirche in Ditzumerverlaat von Westen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reformierte Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Ditzumerverlaat]] im [[Ostfriesland|ostfriesischen]] [[Rheiderland]] wurde im Jahr 1896 als [[Saalkirche]] im [[Neugotik|neugotischen]] Stil gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Evangelisch-reformierte Kirche (Landeskirche)|reformierten Einwohner]] Ditzumerverlaats besuchten anfangs die Gottesdienste in der [[Ditzumer Kirche]]. Da die Fischer und Seeleute einen weiten Fußweg zurücklegen mussten, wurde der Wunsch nach einem eigenen Pastor immer stärker. So kam es 1844 zur Anstellung eines eigenen Seelsorgers für Ditzumerverlaat, der allerdings selber finanziert werden musste und nach wie vor [[Ditzum]] unterstand. In den Wintermonaten diente die alte Schule als Versammlungsraum. Im Jahr 1887 wurde die Kirchengemeinde Ditzumerverlaat gegründet. Erster Pastor war Julius Walter, der hier von 1887 bis 1895 wirkte. Mithilfe von Spenden aus dem ganzen ostfriesischen Raum wurde 1896 der Bau des ersten Kirchengebäudes am Ort ermöglicht&amp;lt;ref&amp;gt;Segebade: &amp;#039;&amp;#039;Reformierte Kirchen an der Ems.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Kosten von 28.000 Mark gedeckt.  Der Kirchengemeinde wurden die Gebiete von Norderbunderhammrich, Wynham, Heinitzpolder und ein Teil von Kanalpolder zugeschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOO&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Ditzumerhammrich.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ditzumerhammrich&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]. Abgerufen am 11. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurden die Kirchengemeinden Ditzumerverlaat und [[Landschaftspolder Kirche|Landschaftspolder]] zusammengelegt und pfarramtlich verbunden. Seit 1973 ist der Ditzumerverlaater Pastor zudem für Süd-Bunderhammrich und seit 1984 für Ditzumerhammrich zuständig. Später wurde die Mitarbeit auf den Seelsorgebezirk „Bund-Nord“ ausgedehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditzumerverlaat Ref. Kirche (05).jpg|mini|links|Langschiff von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ChurchDitzumerverlaatRef.jpg|mini|hochkant|Ansicht von Osten]]&lt;br /&gt;
Die Saalkirche ist aus roten Backsteinen im Stil der Neugotik im Ortszentrum errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harm Wiemann |Hrsg=Samtgemeinde Bunde |Titel=Aus vergangenen Tagen. Chronik der Samtgemeinde Bunde |Verlag=Selbstverlag |Ort=Bunde |Datum=1983 |Seiten=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Langseiten der Backsteinkirche sorgen große [[Spitzbogen|spitzbogige]] Fenster für ausreichend Licht. Ein [[risalit]]artiger Vorbau an der Westseite mit drei Türen dient als Eingang. Im Giebelfeld ist eine Rundblende mit dem Baujahr 1896 eingelassen. Die Außenmauer wird durch abgetreppte Strebepfeiler gegliedert, die in einem Zickzack[[fries]] enden, über dem unterhalb der [[Dachtraufe|Traufe]] ein Zinnenfries angebracht ist. An der rückwärtigen Ostseite gliedern [[Lisene]]n die Wand, zwischen denen jeweils zwei kleine Spitzbogenfenster eingelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ostteil der Kirche ist abgetrennt und diente als Konfirmandenraum und Treppenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Kostengründen wurde auf einen eigenen Glockenturm verzichtet. Stattdessen wurde dem Satteldach ein kleiner [[Dachreiter]] aufgesetzt, dessen schlanker, sechsseitiger, verschieferter Helm von einem Windrichtungsanzeiger und einem Wetterhahn bekrönt wird. Erst 1992 erfolgte der Bau eines modern gestalteten Glockenturms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lengen&amp;quot;&amp;gt;Monika van Lengen: &amp;#039;&amp;#039;Rheiderlands Kirchen. Entdeckungsreise zu Gotteshäusern aus acht Jahrhunderten im Westen Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039;. H. Risius, Weener 2000, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditzumerverlaat Ref. Kirche (24).jpg|mini|links|Kanzel mit Resten der Empore]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditzumerverlaat Ref. Kirche (16).jpg|mini|Innenraum Richtung Kanzel]]&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist wie für reformierte Kirchen üblich schlicht gestaltet und bot ursprünglich 250 Besuchern Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;Segebade: &amp;#039;&amp;#039;Reformierte Kirchen an der Ems.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Entfernen von Bänken kann die Kirche heute 150 Besucher beherbergen. Der Raum wird durch die Farben Rot und Weiß beherrscht. Ursprünglich befand sich an der Ostseite über der Kanzel eine Empore, auf der die Orgel aufgestellt wurde und wo die armen Besucher einen Sitzplatz fanden. Heute erinnern die erhaltenen Balkenköpfe und das hölzerne [[Maßwerk]] an die ehemalige Empore. Darüber sind zwei Bibelverse an die Wand gemalt, links „Verlaßt euch stets auf den Herrn denn Gott der Herr ist ein ewiger Fels“ ({{B|Jes|26|4|LUT}}) und rechts „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ ({{B|Heb|13|8|LUT}}). Die weiße Balkenkonstruktion mit Querbalken, die von [[Kopfband|Kopfbändern]] gestützt werden, hebt sich vor dem roten Hintergrund der Decke ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die polygonale hölzerne Kanzel in roter [[Fassung (Bemalung)|Fassung]] ist mittig an der Ostwand aufgestellt. Sie ruht auf einem sechseckigen Pfosten mit einem profilierten sechseckigen Fuß und ist durch Treppe an der rechten Seite zugänglich. Eine Kanzelrückwand verbindet den Kanzelkorb mit dem sechsseitigen Schalldeckel. Vor der Kanzel steht der schlichte Abendmahlstisch. Rechts davon steht ein holzsichtiges, querrechteckiges Lesepult. Das rote [[Kirchengestühl]] ist in drei Blöcken aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den [[Vasa sacra]] gehört ein Abendmahlskelch aus der Auricher Schlosskapelle, der zwischen 1559 und 1599 geschaffen wurde und das Wappen der [[Cirksena]] und des schwedischen [[Haus Wasa|Hauses Wasa]] trägt. Meister Evert Gerdes schuf Ende des 17. Jahrhunderts eine Kanne und ein unbekannter Meister eine [[Patene]]. Die Taufschale im [[Jugendstil]]&lt;br /&gt;
stammt aus dem 19. Jahrhundert. Ein Gabenteller wurde 1893 gestiftet und ein silbervergoldeter Brotteller ist unbezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ditzumerverlaat Ref. Kirche (19).jpg|mini|hochkant|Leeflang-Orgel]]&lt;br /&gt;
Die erste [[Orgel]] wurde 1896 auf einer Empore über der Kanzel eingebaut. Heute steht die Orgel ebenerdig und mittig an der Westwand. Ernst Leeflang aus [[Apeldoorn]] erbaute im Jahr 1970 das Werk mit neun [[Register (Orgel)|Registern]] auf zwei Manualen und Pedal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lengen&amp;quot; /&amp;gt; 1997 fand eine Überholung und ein Registertausch durch [[Regina Stegemann]] statt, wobei das [[Regal (Musikinstrument)|Regal]] 8′ durch eine [[Sesquialtera]] ersetzt und in die Orgel der altreformierten Kirche Veldhausen eingebaut wurde. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] lautet seitdem wie folgt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Unterwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sesquialtera II ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Oberwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hohlpijp|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der historischen Kirchen in Ostfriesland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Bernd Rödiger, [[Menno Smid]]: &amp;#039;&amp;#039;Friesische Kirchen in Emden, Leer, Borkum, Mormerland, Uplengen, Overledingen und Reiderland&amp;#039;&amp;#039;, Band 3. Verlag C. L. Mettcker &amp;amp; Söhne, Jever 1980, S. 87.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Insa Segebade |Titel=Reformierte Kirchen an der Ems |Verlag=Evangelisch-reformierte Kirche |Ort=Leer |Datum=1999 |ISBN=3-00-004645-3 |Seiten=22–23}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Monika van Lengen |Titel=Rheiderlands Kirchen. Entdeckungsreise zu Gotteshäusern aus acht Jahrhunderten im Westen Ostfrieslands |Verlag=H. Risius |Ort=Weener |Datum=2000 |Seiten=13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://ditzumerverlaat.reformiert.de/startseite.html Webpräsenz auf reformiert.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.2582370 |EW=7.2675472 |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchen in der Gemeinde Bunde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dizumerverlaat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Bunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelisch-reformierten Kirche (Landeskirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Niedersachsen|Ditzumer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinbauwerk des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Ditzumerverlaat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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