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	<title>Reformationsdenkmal (Leipzig) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T06:29:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reformationsdenkmal_(Leipzig)&amp;diff=2435507&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2024-04-24T01:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reformationsdenkmal Leipzig.jpg|mini|hochkant=1.1|Das Reformationsdenkmal 1907 vor der [[Johanniskirche (Leipzig)|Johanniskirche]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reformationsdenkmal &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Leipzig]] (häufig auch als [[Lutherdenkmal]] bezeichnet) war ein [[Monument]] zur Erinnerung an die Einführung der [[Reformation]] in Leipzig, das von 1883 bis 1943 auf dem Johannisplatz vor der [[Johanniskirche (Leipzig)|Johanniskirche]] stand. Es war ein Werk des Dresdner Bildhauers [[Johannes Schilling]] (1828–1910).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal zeigte auf einem über drei Meter hohen [[Piedestal|Postament]] aus rotem [[Granit]] den sitzenden [[Martin Luther]] im Gespräch mit [[Philipp Melanchthon]]. Luther hielt eine aufgeschlagene [[Bibel]] auf den Knien und Melanchthon in der linken Hand die [[Confessio Augustana|Augsburger Konfession]]. Die [[bronze]]nen Figuren waren überlebensgroß, der stehende Melanchthon 2,70 Meter, so dass das Denkmal eine Gesamthöhe von sechs Metern erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stark gegliederte Postament trug auf allen vier Seiten große Bronzetafeln mit Darstellungen aus dem [[protestantisch]]en Glaubensleben. Darunter war je ein ovales [[Emblem (Kunsthistorische Kategorie)|Emblem]] mit einer aufgehenden Sonne und einem reformatorisch wichtigen Geschichtsdatum angebracht. Die Bronzetafeln stellten Folgendes dar: Die vordere zeigte die „Einführung der Reformation in Leipzig“ anhand der Übergabe des Kirchenschlüssels an den ersten lutherischen [[Pfarrer]] und [[Superintendent]]en der Stadt [[Johann Pfeffinger]]. Auf der rechten Seite waren „Kirchengang, [[Taufe]] und [[Konfirmation]]“ und auf der linken „Hausandacht, [[Predigt]] und Trauung“ dargestellt. Die Rückseite zeigte die „Ausspendung des [[Eucharistie|Abendmahls]] unter beiderlei Gestalt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits 1839 zum 300. Jahrestag der Einführung der Reformation in Leipzig kam die Idee zu einem Denkmal auf, und es wurde ein privates Denkmalkomitee gegründet. Eine Realisierung kam mangels entsprechender Mittel nicht zustande. Ab 1869 schaltete sich der Rat der Stadt verstärkt in die Bemühungen ein. Schließlich konnte 1880 der Dresdner Bildhauer Johannes Schilling für das Werk gewonnen werden. Er wandte sich dem Leipziger Denkmal zu, nachdem er das [[Niederwalddenkmal]] vollendet hatte. Der Guss erfolgte in der [[Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer]], den Sockel gestaltete der Leipziger Steinhauermeister F. G. Damm. Ein sehr großer Teil der Gesamtkosten von 91.935 [[Goldmark|Mark]] war von Leipziger Bürgern gespendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. November 1883, dem 400. Geburtstag Luthers, wurde das Denkmal mit großer Feierlichkeit eingeweiht. Mit der Erweiterung der [[Johanniskirche (Leipzig)|Johanniskirche]] in den Jahren 1894 bis 1897 erhielt das Denkmal einen neuen Hintergrund, mit dem es sehr gut harmonierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde das Denkmal im Rahmen der [[Metallspende des deutschen Volkes|„Metallspende für den Führer“]] zum Abriss vorgesehen und Anfang 1943 demontiert und eingeschmolzen. Es ergab eine Bronzeschrottmenge von 11.340 Kilogramm. Nach 1950 wurde auch der Sockel entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juli 2005 gründete sich in Leipzig ein Verein, der Luther-Melanchthon-Denkmal e.V. Leipzig, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Denkmal an alter Stelle wieder erstehen zu lassen, und der dafür an zahlreichen Stellen um materielle und ideelle Unterstützung wirbt. Der Stadtrat Leipzig beschloss in seiner Sitzung am 19. März 2014, gemeinsam mit dem Luther-Melanchthon-Denkmal-Verein bis zum Juni 2019 dem 500. Jahrestag von Luthers [[Leipziger Disputation|Disputation]] auf der [[Pleißenburg]] das Luther-Melanchthon-Denkmal „in geeigneter Form an einem geeigneten innerstädtischen Standort“ wieder aufzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Leipziger Amtsblatt Nr. 7, 29. März 2014, S. 9 ([http://www.leipzig.de/news/news/leipziger-amtsblatt-nr-07-2014/?cid=336&amp;amp;did=29047&amp;amp;sechash=8795837c PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 änderte der Luther-Melanchthon-Denkmal Verein e.V. sein Satzungsziel und folgte der Haltung der Stadt Leipzig, keine Nachbildung des alten Denkmals aufzustellen, sondern ein neues zu schaffen. Am 1. Oktober 2018 lobte die Stadt einen zweistufigen internationalen Wettbewerb für einen künstlerischen Entwurf zur Gestaltung eines Luther-Melanchthon-Denkmals aus, dessen Standort in der Grünanlage gegenüber dem [[Neues Rathaus (Leipzig)|Neuen Rathaus]] ([[Plastikgarten]]) sein sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leipzig.de/news/news/wettbewerbs-auslobung-fuer-luther-melanchthon-denkmal/ |titel=Wettbewerbs-Auslobung für Luther-Melanchthon-Denkmal auf Freifläche am Neuen Rathaus startet |werk=Website der Stadt Leipzig |abruf=2021-09-06 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gingen 71 Vorschläge anonym ein, aus denen die Jury diejenigen von drei Teilnehmern zur weiteren Bearbeitung in der zweiten Rund auswählte und Empfehlungen gab. Am 23. Mai 2019 wurde der [[Wien]]er Künstler Gerald Aigner als Sieger bekanntgegeben. Sein Entwurf sieht einen leeren Denkmalsockel vor, der mahnend an den Schmerz der Zerstörung des alten Denkmals erinnern soll. Der Siegerentwurf wartet nun auf die Realisierung durch den Luther-Melanchthon-Denkmal Verein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/kunst-und-kultur/kunst-im-oeffentlichen-raum/luther-melanchthon-denkmal/ |titel=Der Wettbewerb für einen künstlerischen Entwurf für die Gestaltung eines Luther-Melanchthon-Denkmals in Leipzig ist beendet |werk=Website der Stadt Leipzig|abruf=2021-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Gemäß mündlicher Überlieferung legten die Leipziger vor dem Denkmal Melanchthon gerne folgende Worte in den Mund: &amp;#039;&amp;#039;„Komm, Martin, steh mal auf, du hast lange genug gesessen!“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Denkmalskomposition wie die Leipziger mit der wichtigeren Figur sitzend und der anderen stehend, nur ohne einander zugewandt zu sein, wiederholte sich hundert Jahre später mit der Berliner [[Marx-Engels-Forum|Marx-Engels-Skulptur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LB&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Leipziger Blätter&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Und schließlich erinnert das [[Emblem (Kunsthistorische Kategorie)|Emblem]] der [[DDR]]-Jugendorganisation [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] verblüffend an die Denkmal-[[Medaillon (Ornament)|Medaillon]]s mit der aufgehenden Sonne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;PRO&amp;#039;&amp;#039;LEIPZIG, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 491&lt;br /&gt;
* Claus Uhlrich. Verschwunden. Schicksale Leipziger Denkmale, Gedenksteine und Plastiken. Leipzig: Verlagsbuchhandlung Bachmann, 1994.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Voerkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Reformatoren unter sich. Zum 500. Geburtstag Philipp Melanchthons. Das Leipziger Reformationsdenkmal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 30, S. 48–51, 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Das Reformationsdenkmal im [http://www.leipzig-lexikon.de/DENKMAL/reformat.htm Leipzig-Lexikon]&lt;br /&gt;
* Das Reformationsdenkmal auf der [http://num.math.uni-goettingen.de/~skraemer/gauss/reform.html Homepage von Stefan Krämer]&lt;br /&gt;
* [http://www.luther-melanchthon-denkmal.de/ Website des Vereins Luther-Melanchthon-Denkmal e.V. Leipzig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.337996|EW=12.385679|type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformationsgedenken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes Schilling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bronzeskulptur in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal nach Person (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (1883)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philipp Melanchthon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
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