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	<title>Refik Saydam - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Refik_Saydam&amp;diff=1827186&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kolja21: Normdaten erg.</title>
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		<updated>2026-03-24T01:24:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Refik Saydam.jpg|thumb|right|İbrahim Refik Saydam mit seiner [[İstiklal Madalyası|Unabhängigkeitsmedaille]], die er für seine Verdienste während des Türkischen Befreiungskrieges erhielt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Refik Saydam-imza.png|rechts|rahmenlos|Unterschrift von Refik Saydam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;İbrahim Refik Saydam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1881]] in der Çırçır [[Mahalle]], Stadtteil [[Fatih (Istanbul)|Fatih]], [[İstanbul]]; † [[8. Juli]] [[1942]] ebenda) war ein osmanischer und [[Türken|türkischer]] Militärarzt, Politiker und Ministerpräsident der [[Türkei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saydam absolvierte die Grundschule in seiner Mahalle und 1892 die militärische Mittelschule (&amp;#039;&amp;#039;[[Rüştiye]]&amp;#039;&amp;#039;) in Fatih. 1896 besuchte er das [[Kuleli Askerî Lisesi|Kuleli-Gymnasium]]. Am 22. Oktober 1905 absolvierte Saydam die militärische Fakultät für Medizin als [[Hauptmann (Offizier)|Arzt-Hauptmann]]. Danach arbeitete er an der medizinischen Militärakademie [[Gülhâne Askerî Tıp Akademisi|Gülhâne]] im Bereich der [[Embryologie]] und [[Histologie]]. 1910 ging er nach Deutschland, wo er sich in Berlin an den Krankenhäusern Brandenburg, Danzig, [[St. Hedwig-Krankenhaus]] und der [[Charité]] weiter ausbilden ließ. Nachdem sich der Beginn der Balkankriege abzeichnete, kehrte er 1912 nach İstanbul zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Balkankriege ==&lt;br /&gt;
Während der [[Balkankriege]] arbeitete Saydam an der Vorbeugung und Bekämpfung der Cholera an den Fronten [[Antalya]] und [[Çatalca]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
1914 wurde Saydam zum Generalinspekteur für Feldgesundheit ernannt. In dieser Zeit organisierte er das Institut für [[Bakteriologe]], welches während des Ersten Weltkrieges den Impfstoffbedarf der [[Osmanische Armee|Osmanischen Armee]] gegen [[Typhus]], [[Dysenterie]], [[Pest]], [[Cholera]] und [[Tetanus]] deckte. Er beteiligte sich am Fronteinsatz in [[Pasinler|Hasankale]]. Saydam gelang die Herstellung eines Impfstoffs gegen Typhus, der auch Eingang in die Literatur fand. Dieser [[Impfstoff]] wurde auch von deutschen Truppen während des Ersten Weltkrieges verwendet, auch fand er im Türkischen Befreiungskrieg Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türkischer Befreiungskrieg ==&lt;br /&gt;
1919 wurde Saydam als Sanitätsmajor zum Assistenzinspektor für Gesundheit im 9. Korps. In dieser Funktion kam Saydam mit [[Mustafa Kemal Pascha]] nach [[Samsun]]. Nachdem das Hauptquartier Kemal Paschas in [[Erzurum]] aufgelöst wurde, beorderte man Saydam zum Chefarzt der [[Infektiologie]] des Militärkrankenhaus Erzurums. Saydam akzeptierte diesen Posten jedoch nicht und trat aus der Armee aus. Danach beteiligte er sich am [[Kongress von Erzurum]] und am [[Kongress von Sivas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
1920 wurde Saydam zum Abgeordneten für [[Doğubeyazıt]] in die [[Große Nationalversammlung der Türkei]] gewählt. Gleichzeitig wurde er zum Präsidenten der Abteilung für Gesundheit im Ministerium für Nationale Verteidigung. In der 2. Legislaturperiode wurde er aus der Provinz [[İstanbul (Provinz)|İstanbul]] gewählt. Im selben Jahr wurde er zum Minister für Gesundheit und Volkshilfe. Saydam war somit der erste Gesundheitsminister der Türkei, er sollte für 14 Jahre in diesem Amt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 gründete Saydam in Ankara und in weiterer Folge in Erzurum, [[Diyarbakır]] und [[Sivas]] Krankenhäuser und andere gesundheitspolitischen Einrichtungen. Außerdem begann unter seiner Führung die Ausbildung von Fachkräften für ebendiese Einrichtungen. 1928 gründete er das [[Refik Saydam Hıfzıssıhha Merkezi|Hygiene-Zentrum]] (heute: Nationales Refik-Saydam-Hygiene-Zentrum) sowie die Hygiene-Schule. In İstanbul und Ankara gründete er Pest-[[Dispensaire]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Namensgesetz in Kraft trat, gab Atatürk ihm den Nachnamen Saydam. Im August 1933 übernahm Saydam die vorläufige Vertretung des zurückgetretenen Kultusministers [[Reşit Galip]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ali Vicdani Doyum: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Kantorowicz unter besonderer Berücksichtigung seines Wirkens in İstanbul (Ein Beitrag zur Geschichte der modernen Zahnheilkunde).&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation, Würzburg 1985, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod Atatürks wurde Saydam Innenminister, Generalsekretär der CHP und für 15 Jahre Präsident des [[Türkischer Roter Halbmond|Türkischen Roten Halbmonds]]. Zwischen 1939 und 1942 war Saydam Ministerpräsident. Während einer Forschungsreise innerhalb der Türkei über das Ernährungsproblem starb Saydam am 8. Juli 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Refik Saydam}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.rshm.gov.tr/en/ |titel=Offizielle Website des &amp;#039;&amp;#039;Refik Saydam Hygiene-Zentrums&amp;#039;&amp;#039; |titelerg= |hrsg= |werk=www.rshm.gov.tr |datum= |abruf=2023-02-14 |sprache= |format= |offline=1}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/015402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Liste der Ministerpräsidenten der Türkei|Ministerpräsident der Republik Türkei]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=25. Januar 1939 – 8. Juli 1942&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Celâl Bayar]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Ahmet Fikri Tüzer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten der Türkei&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Innenminister der Türkei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1133288642|LCCN=n85039605|VIAF=53110655}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Großen Nationalversammlung der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsminister (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Türkischen Befreiungskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Cumhuriyet Halk Partisi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Refik Saydam&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=İbrahim Refik Saydam (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=osmanischer und türkischer Militärarzt, Politiker und Ministerpräsident der Türkei&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. September 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Istanbul]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Istanbul]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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