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	<title>Refektorium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:09:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Refektorium&amp;diff=120805&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hfst: Wikilink</title>
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		<updated>2025-05-25T05:08:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Manastir Krka Refectory DSC07484.JPG|mini|Refektorium des serbisch-orthodoxen Klosters des heiligen Erzengels im Nationalpark Krka in Kroatien]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Refektorium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[mittellatein]]isch &amp;#039;&amp;#039;refectorium&amp;#039;&amp;#039; ‚Ort der Erquickung‘, zu &amp;#039;&amp;#039;reficio&amp;#039;&amp;#039; ‚wiederherstellen, sich erholen, erfrischen‘), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Remter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist der Speisesaal eines [[Kloster]]s. Ursprünglich ein freistehender Bau, wurde das Refektorium in der [[Benediktiner|benediktinischen]] Tradition häufig mit einem Flügel des [[Kreuzgang (Architektur)|Kreuzgangs]] verbunden. Das Refektorium gehört neben Kirche und [[Kapitelsaal]] zu den wichtigsten Räumen eines Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orthodoxe Tradition: Trapesa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DeirRayyanRefectory.jpg|mini|Refektorium im Kloster Deir er-Raiyan in der Libyschen Wüste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grigorovich-Barskii Great Lavra trapeza 1744.jpg|mini|Grundriss der Trapesa mit sigmaförmigen Tischen in der großen Lawra auf dem [[Athos]] (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
In [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]] Klöstern wird die Trapesa, der Essraum ({{elS|τράπεζα}}, {{ruS|трапеза}}&amp;lt;ref&amp;gt;Das griechische Wort &amp;#039;&amp;#039;Trapeza&amp;#039;&amp;#039; bedeutet eigentlich „Tisch“ und bezeichnet sowohl das Refektorium als auch den [[Altar]].&amp;lt;/ref&amp;gt;), als Gegenpol zum [[Katholikon|Katholikón]], dem Gebetsraum, betrachtet. Idealerweise drückt sich das auch in der Architektur aus, indem beide Gebäude auf einer Achse liegen. Vom erhöhten Platz des Abtes in der Trapesa kann dieser bei geöffneten Türen bis zur Königstür der [[Ikonostase]] im [[Katholikon]] blicken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Guido Fuchs |Titel=Mahlkultur: Tischgebet und Tischritual |Verlag=Pustet |Ort=Regensburg |Datum=1998 |Seiten=136 |ISBN=978-3-7917-1595-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wände der Trapesa sind bemalt, was den Raum kirchenartig wirken lässt. Die Tische der Mönche haben traditionell die Gestalt des griechischen Buchstabens [[Sigma]] (bzw. eines Halbkreises), mit der Rundung zur Wand und der geraden Seite zum Mittelgang, sodass sie für die Tischdiener gut erreichbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Guido Fuchs |Titel=Mahlkultur |Seiten=138–139}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Tisch zieht sich eine entsprechend gebogene Bank. Die Tischplatte kann eine umlaufende Rinne haben, die der einfachen Reinigung dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausmalung des Essraums ist von der Tradition vorgegeben und verbindet verschiedene Speisungsperikopen der Bibel:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Male zuerst in die Kuppel über dem Tisch des Abtes das [[Abendmahl Jesu|mystische Mahl]]. Und außerhalb der Kuppel an den Seiten die [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung]] der [[Gottesgebärerin]]. Und ringsherum die Wunder des Herrn: Christus speist mit den Zöllnern, die Apostel reißen die Ähren aus, Christus segnet die fünf Brote, Marthas Gastfreundschaft, Christus bricht in Emmaus das Brot, Christus auf dem Meer von Tiberias, und Parabeln, welche du willst […] (Malerhandbuch)|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Guido Fuchs |Titel=Mahlkultur |Seiten=141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Westkirchliche Tradition ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seligenstadt Kloster Sommerrefektorium.20130629.jpg|mini|Sommerrefektorium im [[St. Marcellinus und Petrus (Seligenstadt)|Kloster Seligenstadt (St. Marcellinus und Petrus)]].]][[Datei:Kloster Sankt Georgen in Stein am Rhein 0069.JPG|mini|Winterrefektorium im [[Kloster St. Georgen (Stein am Rhein)|Kloster St. Georgen]]. Unter dem steinernen Baldachin links stand ein Ofen, der vom Vorraum aus befeuert werden konnte. Die Wandnische rechts diente zur Aufstellung eines [[Lavabo (Ritus)|Lavabos]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Winterrefektorium heute Winterkirche (Kloster Haina).jpg|mini|Ehemaliges Winterrefektorium im [[Kloster Haina]]. Heute Winterkirche.]]&lt;br /&gt;
Der [[St. Galler Klosterplan|Klosterplan von St. Gallen]] zeigt, dass auch im frühmittelalterlichen Mönchtum benediktinischer Prägung Refektorium und Kirche (bzw. oratorium) in besonderer Beziehung zueinander stehen, und zwar sind sie parallel gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Guido Fuchs |Titel=Mahlkultur |Seiten=145}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Zisterzienserkloster dagegen befindet sich das Refektorium quer zur Kirche am Kreuzgang. Die innerstädtischen Bettelordensklöster passten sich den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten an. Das Refektorium wird lediglich durch seine repräsentativen Formen als besonderer Raum hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kloster Ettal|Ettal]] und [[Abtei Neresheim|Neresheim]] als Barockklöster bringen die Entsprechung von Kirche und Refektorium durch die Verwendung ähnlicher architektonischer Elemente zum Ausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Guido Fuchs |Titel=Mahlkultur |Seiten=146}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein festes Bildprogramm wie in der Orthodoxie entwickelte sich im Westen für die Ausmalung der Refektorien nicht. In Italien wurden in der Renaissance allerdings viele Refektorien mit Fresken des Letzten Abendmahls ausgemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise gab es in einigen Klöstern, wie etwa bei den [[Benediktiner]]n oder [[Zisterzienser]]n, getrennte Refektorien für [[Kleriker]] und [[Laienbruder|Konversen]] bzw. Chor- und [[Laienschwester]]n. Besonders im Barock gab es außerdem häufig ein heizbares Winter- und ein oft nicht heizbares Sommerrefektorium, die meist prunkvoll ausgeschmückt waren (beispielsweise im [[Stift Geras]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Thomas Ambrózy, [[Ambros Josef Pfiffig]], [[Gerhard Trumler]]: &amp;#039;&amp;#039;Stift Geras und seine Kunstschätze&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten 1989, ISBN 978-3-85326-850-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Diese Trennungen gibt es heute üblicherweise nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal gibt es eigene Speisesäle für Gäste. In manchen Klöstern gab bzw. gibt es auch einen gesonderten Speisesaal des [[Abt]]es zur Bewirtung besonderer Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Klöstern werden die Mahlzeiten von den Ordensleuten schweigend eingenommen, dabei werden oftmals in der [[Tischlesung]] Abschnitte aus dem [[Nekrologium]] des Klosters, dem [[Martyrologium]], der [[Ordensregel]], geistliche oder weltliche Literatur oder auch Nachrichten aus der Presse vorgelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmte Refektorien gibt es z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Marienburg (Ordensburg)|Marienburg]] und im [[Dreifaltigkeitskloster von Sergijew Possad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel|Bethel]] in [[Bielefeld]] gibt es einen Remterweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LThK|Laurentius Koch |Refektorium|3|8|925–926}}&lt;br /&gt;
* Juan María Laboa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Atlas des Mönchtums&amp;#039;&amp;#039;. Nikol, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937872-57-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Refectories|Refektorium}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4200725-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ von Innenräumen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esskultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Essen und Trinken)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hfst</name></author>
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