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	<title>Reeperbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reeperbahn&amp;diff=64270&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: Die letzte Textänderung von Reverend roosen wurde verworfen - wikipedia ist kein veranstaltungskalender, und der historische fakt steht schon drin</title>
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		<updated>2026-01-19T23:05:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Reverend_roosen&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Reverend roosen&quot;&gt;Reverend roosen&lt;/a&gt; wurde verworfen - wikipedia ist kein veranstaltungskalender, und der historische fakt steht schon drin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Straße in Hamburg. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Reeperbahn (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Reeperbahn.nnw.jpg|mini|Reeperbahn in Höhe des Spielbudenplatzes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg, HH - Reeperbahn v W Ecke Hein-Hoyer-Str 0875.jpg|mini|Reeperbahn Ecke Hein-Hoyer-Str. August 1975]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Reeperbahn-Davidstraße Hamburg 1970er.jpg|thumb|Die Kreuzung Reeperbahn / Davidstraße / Hein-Hoyer-Straße in Hamburg in den 1970er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20221018123245!Hamburg,_HH_-_Reeperbahn_0875_-_02_retusche.jpg|mini|Reeperbahn an der Ecke Talstraße, hinten mittig das St. Pauli-Theater, August 1975]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2018-05-11 Reeperbahn des Hamburger Stadtteils St. Pauli bei Nacht 01.jpg|mini|Blick bei Nacht in die Seitenstraße [[Große Freiheit]] vom [[Beatles-Platz]] aus gesehen, 2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reeperbahn Street Sign.jpg|mini|Straßenschild &amp;#039;&amp;#039;Reeperbahn&amp;#039;&amp;#039; in der Nacht]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reeperbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die zentrale Straße im Vergnügungs- und [[Rotlichtviertel]] des [[Hamburg]]er Stadtteils [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]]. Sie ist etwa 930 Meter lang und verläuft vom [[Millerntor]] in Richtung Westen bis hin zum [[Nobistor]] ([[Hamburg-Altona]]), wo sie in die [[Königstraße (Hamburg)|Königstraße]] übergeht. Die große Anzahl an Bars, Nachtclubs und Diskotheken, vor allem aber das dort konzentrierte [[Rotlichtmilieu]], hat ihr den Spitznamen „die sündigste Meile der Welt“ eingebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hhmesse.de/sehenswuerdigkeiten/reeperbahn/ |text=Reeperbahn: die sündigste Meile der Welt |wayback=20131216004746}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten an der Reeperbahn gehören zahlreiche Bars, [[Nachtclub]]s und Diskotheken. Dazu zählen das bekannte [[Café Keese (Hamburg)|&amp;#039;&amp;#039;Café Keese&amp;#039;&amp;#039;]] (bis 2015, seitdem ein &amp;#039;&amp;#039;[[Sausalitos]]&amp;#039;&amp;#039;-Lokal), die fensterlose Kneipe &amp;#039;&amp;#039;[[Zur Ritze]]&amp;#039;&amp;#039; mit eigenem Boxkeller sowie verschiedenartige Lokalitäten, die sich in den Seitenstraßen, wie der vom [[Beatles-Platz]] abzweigenden [[Große Freiheit|Großen Freiheit]] und dem [[Hans-Albers-Platz]], fortsetzen. Theater konzentrieren sich am parallel zur Reeperbahn verlaufenden [[Spielbudenplatz]] mit der bekanntesten deutschen Polizeiwache, der [[Davidwache]], dem Wachsfigurenkabinett [[Panoptikum Hamburg|&amp;#039;&amp;#039;Panoptikum&amp;#039;&amp;#039;]], dem &amp;#039;&amp;#039;[[St. Pauli Theater]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Schmidt Theater]] und Schmidts Tivoli&amp;#039;&amp;#039; sowie dem &amp;#039;&amp;#039;[[Operettenhaus]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Zu den bekannten Etablissements im Erotikbereich gehören das &amp;#039;&amp;#039;Dollhouse,&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;Safari&amp;#039;&amp;#039; (seit 2015 &amp;#039;&amp;#039;Safari Bierdorf&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;A la Charm&amp;#039;&amp;#039;. Auch die [[BDSM|Sadomaso]]-Szene ist auf der Reeperbahn ansässig: Der &amp;#039;&amp;#039;[[Club de Sade]]&amp;#039;&amp;#039; ist Europas ältester SM-Klub aus den 1960er Jahren. Seit 2025 befindet sich der bekannte Musikclub [[Molotow (Musikclub)|&amp;#039;&amp;#039;Molotow&amp;#039;&amp;#039;]] im ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Top Ten Club]]&amp;#039;&amp;#039; (Reeperbahn 136).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur Reeperbahn verläuft etwas versteckt im Süden die bekannte [[Herbertstraße]], eine [[Bordell]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;straße, die nur zu Fuß und durch zwei Sichtblenden hindurch betreten werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren wurde über eine Umgestaltung des zentralen Spielbudenplatzes diskutiert, um ihn auf dem [[Kiez]] wiederzubeleben. Zunächst wurden Ende der 1960er Jahre ein- bis zweigeschossige [[Pavillon]]s errichtet, wie sie auch in [[Einkaufszentrum|Einkaufszentren]] dieser Zeit üblich waren. Es siedelten sich zunächst verschiedene ([[Fastfood]]-)Gaststätten, Freizeitclubs (mit Billard, Tischfußball und ähnlichem) sowie kleinere Läden für Bekleidung, Andenken, Poster etc. an. Jedoch entstanden durch die verwinkelte enge Passage Hygiene- und Sicherheitsprobleme, wodurch viele Geschäfte, besonders im mittleren Bereich, schnell wieder geschlossen wurden und nicht wieder vermietet werden konnten. So wurde der Spielbudenplatz allmählich zum Schandfleck. Ende der 1980er Jahre wurden die Pavillons abgerissen, und die rund 300&amp;amp;nbsp;m lange Fläche blieb meist ungenutzt. Nach kontrovers diskutierten Vorschlägen (u.&amp;amp;nbsp;a. eine Installation mit zwei Kränen von [[Jeff Koons]]) wurde im Dezember 2004 ein Plan mit zwei einander gegenüber liegenden beweglichen Bühnen, auf denen regelmäßig Veranstaltungen stattfinden sollen, durch die Stadt Hamburg beschlossen und umgesetzt. Am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 2006 wurde der 9,7&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;€ teure Umbau von Spielbudenplatz und Reeperbahn offiziell eingeweiht. Anfang September 2015 brannte die westliche Bühne ab und wurde bislang (Stand: Januar 2024) nicht wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article205666767/Feuer-am-Spielbudenplatz-war-Brandstiftung.html |titel=Feuer am Spielbudenplatz war Brandstiftung |hrsg=Hamburger Abendblatt |datum=2015-09-10 |sprache=Deutsch |abruf=2022-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Operettenhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde bis 2001 das [[Musical]] &amp;#039;&amp;#039;[[Cats]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Andrew Lloyd Webber]] aufgeführt; die deutsche Uraufführung fand hier statt. Von 2002 bis 2007 lief das &amp;#039;&amp;#039;[[ABBA]]&amp;#039;&amp;#039;-Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Mamma Mia! (Musical)|Mamma Mia!]]&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls in deutscher Uraufführung. Im Dezember 2007 feierte hier das [[Udo Jürgens|Udo-Jürgens]]-Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Ich war noch niemals in New York (Musical)|Ich war noch niemals in New York]]&amp;#039;&amp;#039; Weltpremiere. Es wurde im Herbst 2010 von &amp;#039;&amp;#039;[[Sister Act (Musical)|Sister Act]]&amp;#039;&amp;#039; abgelöst. Im November 2012 hatte &amp;#039;&amp;#039;Rocky – fight from the heart&amp;#039;&amp;#039; Premiere. Von Herbst 2016 bis Sommer 2017 wurde [[Hinterm Horizont (Musical)|&amp;#039;&amp;#039;Hinterm Horizont&amp;#039;&amp;#039;]] mit Liedern von [[Udo Lindenberg]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Beatles]] gelang nahe der Reeperbahn ein großer Schritt auf dem Weg zur Weltkarriere, sie traten im &amp;#039;&amp;#039;[[Star-Club]], [[Kaiserkeller]], Top Ten Club&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Indr&amp;#039;&amp;#039; auf. Der [[Beatles-Platz]] erinnert daran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmtheit erlangte die Reeperbahn mit dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Große Freiheit Nr. 7]]&amp;#039;&amp;#039; (1944) mit [[Hans Albers]] in der Hauptrolle und dem darin von Albers gesungenen Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Auf der Reeperbahn nachts um halb eins (Lied)|Auf der Reeperbahn nachts um halb eins]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein Denkmal auf dem direkt an die Reeperbahn angrenzenden [[Hans-Albers-Platz]] stellt den Schauspieler wie in dem Film mit [[Schifferklavier]] und [[Schiffermütze]] dar. [[Udo Lindenberg]] hat als einziger Künstler einen Stern auf der Reeperbahn, der den Sternen auf dem [[Hollywood Walk of Fame]] nachempfunden ist. Auch er hat die Reeperbahn besungen, genauso wie der US-amerikanische Musiker [[Tom Waits]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 findet auf der Reeperbahn jährlich im September das &amp;#039;&amp;#039;[[Reeperbahn Festival]]&amp;#039;&amp;#039; statt. Weitere jährliche Großveranstaltungen sind der &amp;#039;&amp;#039;[[Schlagermove]]&amp;#039;&amp;#039; Anfang Juli und die &amp;#039;&amp;#039;Harley Days&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2011 fand das Richtfest für die [[Tanzende Türme|Tanzenden Türme]] statt. Unter der Adresse Reeperbahn 1 wurde hier 2013 der &amp;#039;&amp;#039;[[Mojo Club]]&amp;#039;&amp;#039; wiedereröffnet. Als weiteres Symbol der [[Gentrifizierung]] des Kiezes gilt das [[Niebuhr-Hochhaus]] am westlichen Ende der Reeperbahn, einst als „Nuttenbunker“ verschrien, aber nach seiner Sanierung in teure Eigentumswohnungen umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Seilerei Lefken Hohenlimburg.jpg|mini|Eine Reeperbahn in einer Seilerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MHG Reeperbahn.JPG|mini|Modell der historischen [[Seilerei]] im [[Museum für Hamburgische Geschichte]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spielbudenplatz Hamburg.jpg|mini|Spielbudenplatz ca. 1900, im Hintergrund die [[Hauptkirche Sankt Michaelis (Hamburg)|Hauptkirche Sankt Michaelis]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reeperbahn erhielt ihren Namen von Taumachern und Seilern, den sogenannten [[Reepschläger]]n, die für die Herstellung von [[Tauwerk|Schiffstauen]] eine lange, gerade Bahn benötigen. Dementsprechend gibt es auch in anderen Städten Straßen dieses oder ähnlichen Namens, beispielsweise in [[Kiel]], [[Elmshorn]], [[Schleswig]], [[Stade]], [[Buxtehude]], [[Bremen]] (Reepschlägerbahn) oder im dänischen [[Aalborg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur &amp;#039;&amp;#039;Seilerbahn&amp;#039;&amp;#039;, auf der Seile bis zu 50 Metern Länge hergestellt werden konnten (&amp;#039;&amp;#039;Seilerstraße&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg), bedurfte es für längere und dickere &amp;#039;&amp;#039;Taue&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsch]]) einer etwa 400 Meter langen Bahn, der &amp;#039;&amp;#039;Reeperbahn&amp;#039;&amp;#039;, auf Hochdeutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Reiferbahn&amp;#039;&amp;#039; genannt. Als die Segelschiffe immer größer wurden und die [[Takelage]]n entsprechende Ausmaße angenommen hatten, mussten die Reepschläger vor die Stadt ziehen, wo noch ausreichend Platz vorhanden war, um Seile von bis zu tausend Metern drillen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Brzoska, Fachschriftsteller. In: [[Jörg Otto Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Pauli Porträts 1981–1988.&amp;#039;&amp;#039; E-Book. Eigenverlag, Reinbek 2021, ISBN 978-3-7546-1359-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte echte auf Hamburger Gebiet verbliebene Reeperbahn ist heute in [[Hamburg-Hausbruch]] auf der südlichen [[Elbe|Elbseite]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 16. Jahrhundert waren die Hamburger Reepschläger vorrangig im Gebiet der heutigen [[Hamburg-Neustadt|Neustadt]] ansässig, wo unter anderem die Straße &amp;#039;&amp;#039;Drehbahn&amp;#039;&amp;#039; daran erinnert. Nach dem Einbezug der Neustadt in die [[Hamburger Wallanlagen|umwallte Stadt]] waren sie von 1626 bis 1883 in einem breiten Gebiet nördlich der heutigen Reeperbahn (bis etwa heutige Simon-von-Utrecht-Straße) lokalisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamburg Lexikon&amp;quot;&amp;gt;Hans Walden: Reeperbahn, in: [[Franklin Kopitzsch]], Daniel Tilgner (Hg.): Hamburg Lexikon. Hamburg 2010. S. 566.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einer Hamburg-Karte von 1791&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.christian-terstegge.de/hamburg/karten_hamburg/files/1791_lawrence_450dpi.jpeg |titel=Hamburg-Karte von 1791 |abruf=2023-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist dies nördlich des „Hamburger Bergs“ mit dem Namen „Reepschläger Bahn“ nebst den „Reepschläge-Hütten“ westlich der Hamburger Stadtbefestigung Richtung Altona eingetragen. Der südlichere Weg Richtung Altona erhielt dann Ende des 18. Jahrhunderts den Namen Reeperbahn, wo aber auch schon erste [[Bude]]n am Spielbudenplatz auftauchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamburg Lexikon&amp;quot; /&amp;gt; Eine erste Wohnbebauung wurde 1826–1827 nach Entwürfen von [[Carl Ludwig Wimmel|Wimmel]] als kleinteilige Wohnhäuser im Stil einer Hausreihe auf der Nordseite der Reeperbahn zwischen Millerntor und dem Hamburger Berg vorgenommen. 1841 wurde das [[St. Pauli Theater]] gegründet. Die Reeperbahn lag in der Vorstadt Hamburger Berg (alte Bezeichnung St. Paulis) genau zwischen den beiden Städten &amp;#039;&amp;#039;Hamburg&amp;#039;&amp;#039; mit der Stadtgrenze [[Millerntor]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg-Altona-Altstadt|Altona]]&amp;#039;&amp;#039; mit der Stadtgrenze [[Nobistor]] auf Höhe der Einmündung der [[Große Freiheit|Großen Freiheit]]. Menschen und Gewerbe, die in beiden Städten unerwünscht waren, konnten sich so in unmittelbarer Nähe ansiedeln und waren dennoch in das Stadtleben eingebunden. Nach 1860 folgten weitere Vergnügungseinrichtungen wie Bierhallen und Ballhäuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamburg Lexikon&amp;quot; /&amp;gt; Für die in den 1880er Jahren angelegten Querstraßen (&amp;#039;&amp;#039;Hein-Hoyer-Straße&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bremer Straße&amp;#039;&amp;#039;) wurden später einzelne Häuser abgerissen. 1899 wurde noch die westlich anschließende &amp;#039;&amp;#039;Lange Reihe&amp;#039;&amp;#039; in die Reeperbahn integriert. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen erste Kinos (&amp;#039;&amp;#039;Knopf&amp;#039;s Lichtspielhaus&amp;#039;&amp;#039;), in den 1920er Jahren Lokale (&amp;#039;&amp;#039;Zillertal&amp;#039;&amp;#039;), Varietés (&amp;#039;&amp;#039;Alkazar&amp;#039;&amp;#039;) und das Tanzlokal &amp;#039;&amp;#039;Café Heinze&amp;#039;&amp;#039;, dem 1953 das &amp;#039;&amp;#039;Café Keese&amp;#039;&amp;#039; folgte, in den 1960er Jahren schließlich Groß[[bordell]]e wie das &amp;#039;&amp;#039;Eros-Center&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hamburg Lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Anzahl der Gewaltdelikte in St. Pauli kontinuierlich angestiegen war, wurde 2007 ein [[Waffenverbot]] für die Reeperbahn und die Seitenstraßen erlassen, welches untersagt, Waffen, Messer und andere gefährliche Gegenstände mitzuführen. Die ansässigen Geschäfte wurden aufgefordert, keine Glasflaschen mehr zu verkaufen. Durch das [[Glasflaschenverbotsgesetz]] wurde 2009 auch das Mitführen von Glasflaschen und Gläsern in den Wochenendnächten und vor Feiertagen vollständig verboten und kann mit bis zu 5000&amp;amp;nbsp;€ Geldbuße bestraft werden. Gelbe Hinweisschilder grenzen das Gebiet ein. Ein Rückgang der Gewalt ist durch diese Maßnahme nicht festgestellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;André Zand-Vakili, Florian Hanauer: [https://www.welt.de/welt_print/vermischtes/hamburg/article6215485/Glasflaschenverbot-auf-der-Reeperbahn-zeigt-keine-Wirkung.html &amp;#039;&amp;#039;Glasflaschenverbot auf der Reeperbahn zeigt keine Wirkung&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;. 2. Februar 2010, abgerufen am 1. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2011 wurde von der IG St. Pauli der Antrag gestellt, die Reeperbahn zu einem „[[Business Improvement District]]“ (BID) zu machen, um für mehr Sauberkeit und ein besseres Gesamtbild zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Esso buildings.jpg|mini|Esso-Tankstelle und „[[Esso-Häuser]]“ im November 2013]]&lt;br /&gt;
Bis zum Dezember 2013 befand sich an der Reeperbahn eine über die Stadtgrenzen hinaus bekannte [[Esso-Station Reeperbahn|Esso-Tankstelle]], die täglich rund um die Uhr geöffnet hatte und von vielen Kiez-Besuchern frequentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[COVID-19-Pandemie]] kam der Betrieb auf der Reeperbahn im April 2020 fast völlig zum Erliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Martin Fischer, Christian Charisius | url=https://www.welt.de/regionales/hamburg/article207401109/Flaute-auf-der-Reeperbahn-Der-ganze-Kiez-geht-den-Bach-runter.html | titel=Flaute auf der Reeperbahn: „Der ganze Kiez geht den Bach runter“ | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2020-04-21 |abruf=2021-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Aufhebung fast aller Corona-Beschränkungen im Mai 2022 ging der Betrieb auf der Reeperbahn wie früher weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:S-Bahnhof Reeperbahn.jpg|mini|S-Bahnhof Reeperbahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg- U-Bahn-Station St. Pauli- auf Bahnsteig zu Gleis 2- Richtung Barmbek 9.4.2009.JPG|mini|U-Bahnhof St. Pauli]]&lt;br /&gt;
Die Reeperbahn stellt in Richtung Osten eine Zubringerstraße zur [[Bundesstraße 4]] ([[Ost-West-Straße (Hamburg)|Ludwig-Erhard-Straße und Willy-Brandt-Straße]]) dar. Im Westen führt sie ab der Kreuzung [[Holstenstraße (Hamburg)|Holstenstraße]] Ecke [[Pepermölenbek]] als [[Königstraße (Hamburg)|Königstraße]] weiter Richtung [[Altona-Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Reeperbahn befinden sich zwei Bushaltestellen (&amp;#039;&amp;#039;S Reeperbahn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Davidstraße&amp;#039;&amp;#039;). Eine weitere gibt es auf dem östlich anschließenden Millerntorplatz am [[U-Bahnhof St. Pauli]] der [[U-Bahn-Linie U3 (Hamburg)|Linie U3]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Ende der Reeperbahn liegt die [[S-Bahn Hamburg|S-Bahn]]-[[Tunnelbahnhof|Tunnelstation]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Hamburg Reeperbahn|Reeperbahn]]&amp;#039;&amp;#039; der Linien S1 und S3. Sie hat zwei Ausgänge auf Höhe Talstraße/Silbersackstraße sowie drei Ausgänge an der Kreuzung der Straßen Königstraße, [[Nobistor]] und [[Pepermölenbek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
Der Berliner Feuilletonist [[Pem]] schilderte 1929 seine Eindrücke von der Reeperbahn in der [[Das 12 Uhr Blatt|&amp;#039;&amp;#039;Neuen Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;12-Uhr-Blatt&amp;#039;&amp;#039;]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Daß dies die Straße der tollsten Gegensätze ist, daß hier das bürgerliche Restaurant neben der Kaschemme, das elegante Nachtlokal neben dem vulgären Hippodrom steht – das ist nichts Neues und doch immer wieder erregend im Wechsel der Atmosphäre, an dem Ausgleich aller sozialen Gegensätze. Der vollgefressene Gent erregt zwischen Chinesen, Dirnen und Arbeitern nicht ein Blinzeln – im Hippodrom bei dreißig Pfennig der Ritt, ‚Galopp eine Mark‘, fallen alle gleichmäßig vom Gaul, nicht nur die dazu eigens angestellten Mädchen mit endlosen Seidenbeinen; das Primat der Brieftasche ist aufgehoben.&lt;br /&gt;
|Autor=[[Pem]]&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pem]]: &amp;#039;&amp;#039;Rummelplatz Reeperbahn&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Berliner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Das 12 Uhr Blatt&amp;#039;&amp;#039;, 11. April 1929, S. [6].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cornelius Hartz]]: &amp;#039;&amp;#039;55 1/2 Orte rund um die Reeperbahn, die man gesehen haben muss&amp;#039;&amp;#039;. Emons Verlag, Köln 2015, ISBN 978-3-95451-734-3.&lt;br /&gt;
* [[Uwe Heimowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Brunos Dankeschön – Geschichten von der Reeperbahn&amp;#039;&amp;#039;. Neufeld Verlag, Schwarzenfeld 2005, ISBN 978-3-937896-12-0. (Liebevoll gezeichnete Porträts gesellschaftlicher Randsiedler aus der Sicht eines Heilsarmee-Mitarbeiters)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hamburg.de/reeperbahn/ Information der Stadt Hamburg über die Reeperbahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.reeperbahn.com/ offizielles Onlinemagazin der IG St. Pauli]&lt;br /&gt;
* [http://st-pauli-buergerverein.de/ Website Bürgerverein St. Pauli von 1843 e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.bid-reeperbahn.de/ Infoseite über den Business Improvement District auf der Reeperbahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.tivoli.de/index.php?id=166 Geschichte der Reeperbahn]&lt;br /&gt;
* [http://www.reeperbahn-hamburg.com/ Virtueller Rundgang über die Reeperbahn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/32/58/N |EW=9/57/41/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4094650-2|LCCN=sh/90/003748|VIAF=235502443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reeperbahn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerortsstraße in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotlichtviertel in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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