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	<title>Reederei Raab Karcher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:04:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reederei_Raab_Karcher&amp;diff=2602059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Franz-Georg Bender: Berufsbezeichnung ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-08T13:52:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Berufsbezeichnung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:F. D. Bender, Brauereigründer.jpg|mini|Franz Daniel Bender sr., Mitbegründer und Gründer der [[Brauerei Bender]] Kaiserslautern (1849)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reederei Raab Karcher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde in [[Ruhrort|Duisburg-Ruhrort]] als Tochtergesellschaft der in [[Kaiserslautern]] ansässigen Kohleneinkaufsgemeinschaft  &amp;#039;&amp;#039;Raab Karsch &amp;amp; Cie&amp;#039;&amp;#039; (1848), ab 1881 [[Raab Karcher]]  genannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Pudor |Titel=Wachstum in 110 Jahren. Raab Karcher 1848-1958 |Sammelwerk=Festschrift |Ort=Essen |Datum=1958 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, gegründet. Mitbegründer dieser Gesellschaft waren der Namensgeber Friedrich Carl Raab (1777–1854), der Land- und Gastwirt Ernst Huber (1815–1895), der Kohlenhändler und Bierbrauer [[Franz Daniel Bender]] (1815–1881), Gründer der [[Brauerei Bender]] (1849)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rüdiger Ganslandt |Titel=Raab Karcher. Wachstum und Wandel in 150 Jahren. |Ort=Essen |Datum=1998 |Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Frankentaler Zuckerfabrikant Heinrich Karcher (1808–1875) ab 1859.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rüdiger Ganslandt |Titel=Raab Karcher. Wachstum und Wandel in 150 Jahren. |Ort=Essen |Datum=1998 |Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis 1872 wurde die Kohle mit der Eisenbahn transportiert. Nach der Gründung einer Zweigniederlassung in [[Straßburg]] durch Carl Huber (1848–1914), Sohn von Ernst Huber, und der Ausweitung des Kohlenhandels auf belgische und Ruhrkohle wurden gecharterte Binnenschiffe zum Transport verwendet. Ab 1880 begann der Aufbau einer eigenen Flotte der Reederei (1888). Durch Erweiterung des Absatzgebietes südlich von [[Mannheim]] benötigte die Reederei besonders flachgehende Schiffe für den Oberrhein. Carl Huber wurde weit über sein Unternehmen bekannt, als er sich für die Regulierung und Schiffbarmachung des Rheines bis Straßburg einsetzte, um ihn ganzjährig für immer größere Wasserfahrzeuge nutzbar zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rüdiger Ganslandt |Titel=Raab Karcher. Wachstum und Wandel in 150 Jahren. |Ort=Essen |Datum=1998 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die ersten eigenen Schiffe waren drei [[Raddampfschlepper]] mit je 1000 PS und zwölf [[Schleppkahn|Frachtkähne]] mit je rund 1000 Tonnen Tragfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurde die Flotte vergrößert und bestand 1914 aus neun [[Schlepper (Schiffstyp)|Dampfschleppern]] und 41 Schleppkähnen mit zusammen 60.000 Tonnen Ladekapazität. Nach Übernahme der Reederei Paul Diesch 1927 und weiteren Neubauten wuchs der Schiffsbestand bis 1937 auf 15 Dampfschlepper, 115 Schleppkähne und 17 Motorgüterschiffe an. Durch Kriegseinwirkungen gingen bis 1945 viele Schiffe verloren, bereits ab 1950 wurde die Flotte modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ging das erste [[Schubboot]] mit 1200 PS in Fahrt, drei weitere Boote folgten bis 1962. Die Schubeinheiten wurden vorwiegend zum Erztransport [[Rotterdam]]-Duisburg eingesetzt. Der Schiffspark wuchs auf 88 Einheiten, vier Schubboote, zwölf Leichter, zwei Schlepper, zwölf Motorgüterschiffe und zwölf Tankschiffe. 1967 wurden die Schubflotte und die Motorgüterschiffe mit einer Gesamttragfähigkeit von 50000 Tonnen an die [[ThyssenKrupp|Thyssen-Gruppe]] verkauft. Infolge einer Rezession gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Flotte durch Verkauf und Abwrackung verkleinert. Danach wurden wieder einige neue Schiffe gebaut. In den 1980er Jahren bestand die Flotte hauptsächlich aus Tankschiffen. 1996 wurde die Reederei Raab Karcher GmbH in den [[Stinnes AG|Stinnes-Konzern]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Museumsschiff.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Oscar Huber,&amp;#039;&amp;#039; 1921/22, Seitenrad-Schleppdampfer im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Teilansicht, © Privatarchiv Andreas Huber, Essen]]&lt;br /&gt;
Der letzte Raddampfschlepper, die &amp;#039;&amp;#039;Raab Karcher XIV-[[Oscar Huber]]&amp;#039;&amp;#039; liegt in Duisburg als Museumsschiff des [[Museum der Deutschen Binnenschifffahrt]]. Namensgeber war Oscar Huber (1881–1957), schwedischer Generalkonsul und Geschäftsführer der [[Raab Karcher]] GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heide Ringhand: &amp;#039;&amp;#039;Die Binnenschiffahrt&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Fliessende Strassen – Lebendige Ströme&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem [[Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt|Bundesverband der deutschen Binnenschiffahrt e.&amp;amp;nbsp;V.]] BeRing Verlag, Velbert-Neviges 1992, ISBN 3-925636-16-1, S. 46–48.&lt;br /&gt;
* Gerd Schuth: &amp;#039;&amp;#039;Bilder der Schifffahrt – Schubschifffahrt auf dem Mittelrhein.&amp;#039;&amp;#039; [[Sutton Verlag]], Erfurt 2012, ISBN 978-3-95400-012-8, S. 4, 28, 30–31, 33, 79, 101. ([https://books.google.de/books?id=xzy9mUfBpQcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books])&lt;br /&gt;
* Rüdiger Ganslandt: &amp;#039;&amp;#039;Raab Karcher. Wachstum und Wandel in 150 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1998.&lt;br /&gt;
* Franz Georg Bender: &amp;#039;&amp;#039;F.D. Bender&amp;#039;s Söhne – eine Familie und ihre Brauerei in Kaiserslautern&amp;#039;&amp;#039;, 2., berichtigte und ergänzte Auflage, Berlin 2023, S. 27, siehe Deutsche Nationalbibliothek: https://d-nb.info/1286591554&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.schifferverein-beuel.de/haas/02_fluesse/deutschland/schiffbar/01_rhein/historisches/erloschene_Reedereien/Erloschene_Namen_Rheinreedereien_2.pdf |text=Bericht über die Reederei Raab Karcher GmbH |wayback=20130626035123}} (Erloschene Namen großer Rheinreedereien II, S. 6–8; PDF; 2,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://flagspot.net/flags/de~raka.html House Flags of German Shipping Companies – Raab Karcher (German Shipping Company)] ([[Englische Sprache|englisch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Reederei (Nordrhein-Westfalen)|Raab Karcher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruhrort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Franz-Georg Bender</name></author>
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