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	<title>Redwitzit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T05:38:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Redwitzit&amp;diff=723267&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerd Fahrenhorst: /* Einleitung */ +Foto</title>
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		<updated>2025-05-16T07:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +Foto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Castelfranco-Emilia-Brunnen 2.jpg|mini|Castelfranco-Emilia-Brunnen in Marktredwitz mit geteiltem Redwitzit]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Redwitzit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden mehrere Gesteinstypen im [[Fichtelgebirge]] um [[Marktredwitz]] bezeichnet. Für die Natursteingewinnung waren zwei Redwitzite, der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seußener Redwitzit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wölsauer Redwitzit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Bedeutung. Es handelt sich um [[Tonalit]]e. Diese Vorkommen liegen bei [[Seußen]] und [[Röthenbach (Arzberg)]] im Fichtelgebirge in [[Oberfranken]]. Sie entstanden im [[Oberkarbon]]. Beide Natursteine befinden sich nicht mehr im Abbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Im Raum von Marktredwitz treten mehrere Redwitzit-Typen auf; bei Grafenstein bei [[Leutenberg]] feinkörnige hellgraue mit hohem [[Quarz]]anteil; bei Röthenbach mittelgraue mit wenig Quarz; bei [[Lorenzreuth]] dunkelgraue Gesteine mit Quarz, die von [[Amphibol]] und [[Titan (Element)|Titan]] ummandelt sind; bei [[Wölsau]] dunkelgraue, quarzarme Gesteine mit [[Biotit]] und [[Pyrit]] und bei [[Haag (Oberfranken)|Haag]] schwarze, mittelkörnige Gesteine ohne Quarz. Entsprechend ihrer Mineralzusammensetzung schwankt das Vorkommen zwischen Tonalit- oder [[Gabbro]]gestein. Die Gesteinsfarben variieren von hell- über mittel- und dunkelgrau bis nahezu schwarz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baier&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20231201201850/http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/oberfrk6.htm Alfons Baier / Lehrstuhl f. Angewandte Geologie, FAU Erlangen, Die Redwitzitvorkommen von Marktredwitz/Ofr., ], abgerufen am 3. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich waren Redwitzite [[gabbro]]ide Schmelzen, die in Gängen und Spalten von Sedimenten eindrangen. Dabei wurden diese Sedimente und Gesteine aufgeschmolzen. In diesen Aufschmelzungvorgängen veränderte sich der Mineralbestand und es entstanden [[diorit]]ische und quarzdioritische Gesteine. Eindringende granitische Schmelzen veränderten den Mineralbestand erneut und wandelten die Gesteine in Tonalite um. Teilweise wurden auch [[Marmor]]e aufgeschmolzen. Die Vorkommen schwanken daher in ihrem Mineralbestand erheblich.&amp;lt;ref name=Baier /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Das Gestein wurde 1916 von dem seinerzeit führenden bayerischen Petrographen &amp;#039;&amp;#039;Ernst Weinschenk&amp;#039;&amp;#039; aus Würzburg „Redwitzit“ genannt, nachdem es einen Streit gegeben hatte, ob man es nicht besser „Wunsiedelit“ nennen sollte. Weinschenk bot diesen Namen dem aus dem [[Fichtelgebirge]] stammenden Amateurgeologen Oskar Gebhardt im Tausch gegen einige Olivinbasalt-Exponate an, die sich in dessen privater Sammlung befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seußener Redwitzit ==&lt;br /&gt;
=== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ===&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen kleinkörnigen von weißen Feldspat durchsetzten grauschwarzen Tonalit. Tonalite sind gegenüber anderen Gesteinen durch ein Fehlen der Alkalifeldspäte abgegrenzt. Seine dunkle Erscheinung bedingt das dunkle Mineral Biotit und die schwache grünliche Färbung wird durch die Chloritisierung erzeugt. Die Korngröße liegt zwischen 0,5 und 1,0 Millimeter. Die Plagioklasfeldspäte können bis zu 1 cm groß sein. Sein Verwitterungsverhalten ist sehr gut und mit dem von Graniten zu vergleichen. Er kann poliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seußener Redwitzit enthält 43 Prozent [[Plagioklas]], 27 Prozent Quarz und 26 Prozent Biotit. Als [[Akzessorien]] kommen [[Chloritgruppe|Chlorit]], [[Rutil]], [[Apatit]], [[Zirkon]] und opake Minerale vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalgesteine. Gestein Nr. 017 (siehe Literatur).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein mineralogisch ähnlicher Naturstein ist der &amp;#039;&amp;#039;Wölsauer Redwitzit&amp;#039;&amp;#039;, der sich kaum vom Seußener Redwitzit unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
Seußener Redwitzit wurde für Pflastersteine, Bodenplatten, Mauerwerke, Grabmale und wegen seiner Feinkörnigkeit früher für die Bildhauerei verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sogenannte „Marktredwitz-Tor“, der „Redwitzit-Brunnen“ in [[Marktredwitz]] und das ehemalige Pflaster des Königsplatzes in München sind aus diesem Gestein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7, Seussener Redwitzit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bayern-fichtelgebirge.de/heimatkunde/005.htm Redwitzit-Brunnen und Redwitzit-Tor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magmatisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plutonischer Naturwerkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Karbon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Karbon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerd Fahrenhorst</name></author>
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