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	<title>Redeverbot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T02:22:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Redeverbot&amp;diff=1949809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Konvexkonkav: Einzelnachweise konveriert</title>
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		<updated>2024-05-27T16:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweise konveriert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Redeverbot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man „das (zeitweilige) Verbot, öffentlich (politische) [[Rede]]n zu halten“&amp;lt;ref&amp;gt;Das Digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das Verbot, über einen bestimmten Sachverhalt generell zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist nicht genau abgegrenzt und wird hauptsächlich für Eingriffe in die [[Meinungsfreiheit|Meinungsäußerungsfreiheit]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtslage in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Das [[Bundesverfassungsgericht]] kann eine [[Grundrechtsverwirkung]] aussprechen, um Feinden der [[Freiheitliche demokratische Grundordnung|Freiheitlich-demokratischen Grundordnung]] den Handlungsspielraum zu entziehen. Dazu gehört auch die Einschränkung der freien Meinungsäußerung zum Beispiel bei Veranstaltungen und in öffentlichen Medien. In der [[Weimarer Republik]] konnten Redeverbote nur regional verhängt werden, was den Aufstieg von [[Adolf Hitler]] beförderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redeverbote in Unternehmen oder Behörden ==&lt;br /&gt;
Durch den so genannten „Maulkorberlass“ des Berliner Schulsenators Klaus Bögner, durch den Lehrern der Stadt Berlin verboten wurde, mit Journalisten über Missstände an ihren Schulen zu sprechen, bestand ein Redeverbot gegenüber Journalisten. In diesem Fall wurde die journalistische Tätigkeit, die als „Vierte Gewalt“ in demokratischen Systemen eigentlich nicht behindert werden darf, ohne rechtliche Folgen eingeschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Florentine Anders: [https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article242024/Redeverbot_fuer_Lehrer_gegenueber_Journalisten.html &amp;#039;&amp;#039;Redeverbot für Lehrer gegenüber Journalisten&amp;#039;&amp;#039;]; Berliner Morgenpost, Bericht vom 10. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nichtdemokratische Regimes == &lt;br /&gt;
[[Datei:Redeverbot.JPG|mini|Redeverbot gegen einen Pfarrer in der Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
In repressiven, nichtdemokratischen Regimen wird das Instrument des Redeverbotes häufig benutzt, um politische Gegner, die einen zu großen Bekanntheitsgrad besitzen oder anderweitig unangreifbar sind, generell zum Schweigen zu bringen, wie im Beispiel von [[Aung San Suu Kyi]]. Besitzt ein System genügend internationale Macht, kann es durch versteckte oder offene Unmutsbekundungen sogar außerhalb seiner eigenen Grenzen unerwünschte Meinungen oder Berichterstattung unterbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.topnews.de/frankfurter-buchmesse-redeverbot-fuer-dai-qing-376825 &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Buchmesse: Redeverbot für Dai Qing. Bei Ling erhielt ebenfalls Redeverbot&amp;#039;&amp;#039;]; topnews.de, Meldung vom 19. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.topnews.de/amnesty-international-kritisiert-redeverbot-auf-frankfurter-buchmesse-376950 &amp;#039;&amp;#039;Amnesty International kritisiert Redeverbot auf Frankfurter Buchmesse&amp;#039;&amp;#039;]; topnews.de, Meldung vom 20. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redeverbot als Bestandteil von Mobbing ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redeverbot ist nach [[Heinz Leymann]] auch ein Bestandteil von [[Mobbing]]: der Gemobbte wird (meist unter Androhung weiterer Repressalien) von den Mobbern zum Schweigen gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;F.Graf: [http://www.psychokrieg.de/artikel/www.psychokrieg.de-Die_45_Mobbing-Handlungen_nach_Leymann.htm &amp;#039;&amp;#039;Die 45 Mobbing-Handlungen nach Leymann&amp;#039;&amp;#039;, Abschnitt 1]; psychokrieg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jula Müller (Institut für Bildungscoaching): {{Webarchiv|url=http://www.azubi-coach.com/mobbing.html |wayback=20120325072607 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mobbing im Arbeitsrecht&amp;#039;&amp;#039;    }};&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richterliche Anordnung (gag order) in den Vereinigten Staaten von Amerika  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerichte in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] können Redeverbote (&amp;#039;&amp;#039;gag order&amp;#039;&amp;#039;) für Kläger, Angeklagte, Zeugen oder andere Beteiligte an Gerichtsverfahren verhängen. Solche Anordnungen sind grundsätzlich unter Rechtfertigungsdruck durch die im [[1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten|Ersten Verfassungszusatz]] festgelegte [[Meinungsfreiheit|Meinungs-]] und [[Pressefreiheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.law.cornell.edu/wex/gag_order |titel=gag order |sprache=en |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten|Oberste Gerichtshof]] entschied 1976 in &amp;#039;&amp;#039;Nebraska Press Assn. v. Stuart&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.courtlistener.com/opinion/109525/nebraska-press-assn-v-stuart/? &amp;#039;&amp;#039;Nebraska Press Assn. v. Stuart&amp;#039;&amp;#039;], 427 U.S. 539 (30. Juni 1976)&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass bei der verfassungsrechtlichen Analyse der Zulässigkeit eines solchen Redeverbots drei Punkte zu berücksichtigen seien:&lt;br /&gt;
* die Natur und der Umfang der Berichterstattung vor dem Prozess,&lt;br /&gt;
* inwiefern andere Maßnahmen geeigneter sind, den befürchteten Auswirkungen vorzubeugen, und&lt;br /&gt;
* die Auswirkungen der Berichterstattung auf einen [[Recht auf ein faires Verfahren|fairen Prozess]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Redeverbot wurde [[Donald Trump]] im Strafverfahren &amp;#039;&amp;#039;[[The People of the State of New York v. Donald J. Trump]]&amp;#039;&amp;#039; erteilt, als ihm ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Eingeschränktes Redeverbot&amp;#039;&amp;#039; («partial gag order») auferlegt wurde, welches ihm untersagte, sich öffentlich über Zeugen, Staatsanwälte, Gerichtsmitarbeiter, deren Familien oder Geschworene zu äußern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesanzeiger.ch/verbot-von-verbalattacken-eingeschraenktes-redeverbot-fuer-trump-362257435412 |titel=Schweigegeld-Prozess – Eingeschränktes Redeverbot für Trump |datum=2024-03-26 |sprache=de |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trump beschimpfte daraufhin den Richter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/politik/verbale-attacke-donald-trump-redeverbot-schweigegeld-prozess-new-york-richter-zr-92918426.html |titel=„Bösartiger Maulkorberlass“: Trump attackiert Richter nach Redeverbot |datum=2024-03-29 |sprache=de |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. April 2024 verhängte Richter [[Juan Merchan]] ein Bußgeld von 9.000 Dollar für neun Fälle von Verletzungen des Redeverbots und drohte für den Wiederholungsfall Haft für Missachtung des Gerichts an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Graham Kates, Katrina Kaufman |url=https://www.cbsnews.com/news/trump-trial-contempt-gag-order-new-york-judge/ |titel=Trump held in contempt for violating gag order in &amp;quot;hush money&amp;quot; trial. Here&amp;#039;s how much he owes. - CBS News |datum=2024-04-30 |sprache=en-US |abruf=2024-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Meinungsfreiheit]]&lt;br /&gt;
* [[Rederecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dwds.de/?kompakt=1&amp;amp;qu=Redeverbot Das Digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache], Eintrag „Redeverbot“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitsmaßnahme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zensur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Konvexkonkav</name></author>
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