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	<title>Redemptoristenkloster Heiligenborn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Redemptoristenkloster_Heiligenborn&amp;diff=909416&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Konvikt */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-06-25T10:44:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Konvikt: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heiligenborn.JPG|mini|200px|Kloster Heiligenborn, Bous]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Heiligenborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über der [[Saar]] bei [[Bous (Saar)|Bous]] gehörte zur Kölner Provinz der [[Redemptoristen]]. Der Orden gab das Kloster im November 2009 auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{orden|n|2009/02/17|redemptoristen-verlassen-kloster-heiligenborn|Redemptoristen verlassen Kloster Heiligenborn|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden frühere Bestrebungen wieder aufgegriffen, im [[Saarland]] eine Ordensniederlassung zu gründen, nicht zuletzt weil sich aus dem bevölkerungsreichen Land zahlreiche Ordensmitglieder rekrutierten. Die Gründung wurde von der damaligen Regierung unter [[Johannes Hoffmann (Politiker, 1890)|Johannes Hoffmann]] unterstützt, da diese sich kulturelle und bildungspolitische Impulse durch die Klostergemeinschaft für das im Wiederaufbau befindliche Land erhoffte. Am 13. November 1949 konnte die Einweihung des Klosters in einem ehemaligen [[Hitler-Jugend|HJ]]-Heim erfolgen. Der Name des Klosters rührte von einer Legende her, der zufolge sich ein früher christlicher Glaubensbote an einer Quelle im Gebiet des heutigen Klosters als Einsiedler niedergelassen habe. Zudem knüpfte das Kloster an die Tradition der am anderen Saarufer gelegenen [[Prämonstratenser]]abtei [[Abtei Wadgassen|Wadgassen]] an, die infolge der französischen Revolution aufgehoben worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
Da der Kapellenraum, der nach der Klostergründung zur Feier der Gottesdienste diente, mit vierzig Plätzen zu klein war, entschied man sich zu Beginn des Jahrs 1951, eine Klosterkirche zu erbauen. Der Auftrag erging an den ungarischen Künstler [[György Lehoczky]], der bereits die Kapelle gestaltet hatte. Dieser beschrieb seinen architektonischen Leitgedanken wie folgt: „Diese Kirche soll also in erster Linie eine Burg gegen die unchristlichen Tendenzen unseres nur allzumenschlichen und eben heute so vielen Gefahren ausgesetzten Wesen sein. (…) Diese Kirche ist Gottes Haus, also des Menschen Burg. Das heißt, nicht nur ein Zufluchtsort, sondern auch (…) ein Posten, ein Wachturm.“&amp;lt;ref&amp;gt;Festschrift zur Kirchenweihe, 1952&amp;lt;/ref&amp;gt; Den ersten Spatenstich für das neue Gotteshaus setzte man am 18. August 1951, am 30. September 1951 erfolgte die Grundsteinlegung. Bereits am 7. Dezember 1952  folgte die [[Konsekration|Einweihung]] der Kirche. In der Grundsteinlegungsurkunde vom 30. September 1951 heißt es im Hinblick auf den neuen Kirchenbau programmatisch:&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Maas: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Heiligenborn in Bous&amp;#039;&amp;#039;. In: Arbeitskreis György Lehoczky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;György Lehoczky, 1901–1979, Architektur, Malerei, Kunst im sakralen Raum, Kunst im öffentlichen Raum, Buchillustration&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücken 2010, S. 86–95, hier S. 88–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im Jahre des Heils 1951 am Vorabend des der Rosenkranzkönigin geweihten Monats, gegen Ende des großen Jubiläumsjahres, in dessen Verlauf die [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel]] zum [[Dogma|Glaubensdogma]] erklärt wurde, im 13. Jahr der glorreichen Regierung Papst [[Pius XII.]], als Erzbischof [[Franz Rudolf Bornewasser]] den bischöflichen Stuhl in [[Trier]] innehatte, [[Johannes Hoffmann (Politiker, 1890)|Johannes Hoffmann]] als Ministerpräsident die Geschicke des [[Saarland]]es lenkte, Pater [[Michael Schulien]] [[Apostolischer Visitator]], [[Gilbert Grandval]] [[Hoher Kommissar (Deutschland)|Hoher Kommissar Frankreichs]] an der Saar war, als Leonardus Buijs als Generaloberer die [[Redemptoristen|Kongregation des Allerheiligsten Erlösers]] leitete, unter dem Provinizial der Norddeutschen Ordensprovinz Pater Dr. Josef Flesch und dem Rektor des Hauses Bous Pater Alfons Maria Reinstadler, als der hochwürdige Herr Johannes Strupp Dechant des Dekanates Wadgassen und Karl Quirin Pfarrer von Bous und Robert Jost Verwaltungsvorsteher des Amtsbezirkes Bous waren, da die Völker sich allmählich von dem Schrecken des furchbaren [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] erholten und die weitgehend zerstörten Häuser und Städte wieder aufbauten – und als sie schon wieder anfingen zu fürchten in der Sorge um einen neuen Weltbrand, den die Mächte der Gottlosigkeit entzünden würden – wurde dieser Grundstein zum Aufbau einer neuen Kirche gelegt, auf dass sie als Trutzburg Gottes in den Stürmen der Gottlosigkeit stehe, dass sie als Wahrzeichen des Glaubens auf dem Berge die Menschen erinnere an das Notwendige und ihnen hellstrahlende Leuchte sei in den Finsternissen des Irrtums und der Gottlosigkeit und von hier aus die Ströme der göttlichen Lehre und des Erlösungswerkes Christi sich in das Land ergießen mögen zum wahren Wohle der Menschen. Im Vertrauen auf Gottes Schutz und die Fürsprache seiner heiligen Mutter, [[Gnadenbild Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe|unserer lieben Frau von der immerwährenden Hilfe]], zu deren Ehre dieses Gotteshaus errichtet werden soll, haben die Söhne des [[Alfonso Maria de Liguori|heiligen Alfons]] zwei Jahre nach ihrer Niederlassung an der Saar dies Werk trotz größter Schwierigkeiten begonnen unter der tatkräftigen Unterstützung und Anteilnahme der Behörden, der Freunde und Gönner des Klosters und des gesamten katholischen Volkes. Gewähre denn, allmächtiger und barmherziger Gott, dieses Werk huldvoll zu vollenden, dem Du ein glückliches Beginnen geschenkt. Verleihe allen Bewohnern der Gemeinde Bous und allen, die aus der Saarheimat vertrauensvoll zu diesem Gotteshaus kommen werden, hier Gnadentrost zu finden für alle Zeit.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konvikt ==&lt;br /&gt;
Die Einrichtung einer Klosterschule, die vermutlich eine Hauptmotivation für die Klostergründung gewesen war, wurde zugunsten der Planungen zum Kirchbau zunächst aufgeschoben. Das [[Schulkonvikt|Konvikt]] wurde zum Schuljahr 1950/1951 eröffnet. Wegen Personalmangels und aus finanziellen Gründen wurde es 1979 wieder geschlossen. Ehemalige Schüler der Redemptoristen-Internate in Bonn, Bous und Glanerbrug schlossen sich im Verein Missbrauchsopfer Josephinum Redemptoristen e. V. (MoJoRed) zusammen, um physischen oder psychischen Missbrauch in ihrer Schulzeit zu thematisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/ &amp;#039;&amp;#039;Missbrauchsopfer Collegium Josephinum Bonn und Redemptoristen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 7. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Heiligenborn war in erster Linie ein [[Seelsorge]]kloster. Die Brüder von Heiligenborn bereisten die Kirchengemeinden des Saarlandes, um Wochen der Glaubenserneuerung, sogenannte [[Volksmission|Gemeindemissionen]], anzubieten. Zudem halfen sie in der Seelsorge in den umliegenden Gemeinden und im nahe dem Kloster gelegenen Seniorenheim aus und baten ein umfangreiches Programm an seelsorglicher Tätigkeit ([[Gottesdienst]]e, [[Exerzitien]], Gespräche, [[Beichte]]) auch im Kloster selbst an. Hierfür stand die nach der Schließung des Konviktes erweiterte Begegnungsstätte zur Verfügung. Das Kloster war zudem bekannt für seine Orgelkonzerte an der [[Orgelmanufaktur Klais|Klaisorgel]] sowie die [[Meditation]]s- und [[Ikone]]nschreibkurse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profanierung der Klosterkirche / Auflösung des Redemptoristenklosters ==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den letzten Gottesdienst am 22. November 2009 wurde durch den Trierer Weihbischof [[Robert Brahm]] die Klosterkirche [[Profanierung|profaniert]] und das Redemptoristenkloster aufgelöst. Im September 2017 wurde das Kloster in einem Versteigerungsverfahren an einen Unternehmer verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Bodwing |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/victor-s-gruppe-kauft-bouser-kloster_aid-4821649 |titel=Victor’s-Gruppe kauft Bouser Kloster |werk= |hrsg=Saarbrücker Zeitung |datum=2017-09-18 |zugriff=2017-09-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Person &amp;amp; Rebecca Kaiser mit Informationen von Michael Schneider |url=https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/zukunft_kloster_heiligenborn100.html |titel=Kloster Heiligenborn von Victor’s ersteigert |werk= |hrsg=Saarländischer Rundfunk |datum=2017-09-18 |zugriff=2017-09-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Traudl Brenner: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Karge Himmelsfeste war Lehoczkys erster Paukenschlag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saarbrücker Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; 24./25. Mai 2008 S. E 1 (Ost).&lt;br /&gt;
* [[Rolf Decot]]: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Heiligenborn 1949–1999.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Kloster Heiligenborn der Redemptoristen in Bous.&amp;#039;&amp;#039; Bous 1999.&lt;br /&gt;
* Claudia Maas: Claudia Maas: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Heiligenborn in Bous&amp;#039;&amp;#039;. In: Arbeitskreis György Lehoczky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;György Lehoczky, 1901–1979, Architektur, Malerei, Kunst im sakralen Raum, Kunst im öffentlichen Raum, Buchillustration&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücken 2010, S. 86–95.&lt;br /&gt;
* Johannes Wittenkämper: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Verkündigung. Ein Thema der Klöster Heiligenborn und Heilig Kreuz&amp;#039;&amp;#039;. In: Arbeitskreis György Lehoczky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;György Lehoczky, 1901–1979, Architektur, Malerei, Kunst im sakralen Raum, Kunst im öffentlichen Raum, Buchillustration&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücken 2010, S. 112–123.&lt;br /&gt;
* Johannes Wittenkämper: &amp;#039;&amp;#039;Apostelreliefs an der Fassade der Klosterkirche Heiligenborn&amp;#039;&amp;#039;. In: Arbeitskreis György Lehoczky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;György Lehoczky, 1901–1979, Architektur, Malerei, Kunst im sakralen Raum, Kunst im öffentlichen Raum, Buchillustration&amp;#039;&amp;#039;. Saarbrücken 2010, S. 124–125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|bous+heiligenborn|}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kloster-heiligenborn.de/ | wayback=20071009103136 | text=Webauftritt des Klosters}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.272978|EW=6.808959|type=landmark|dim=200|region=DE-SL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau im Saarland|Heiligenborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Redemptoristenkloster in Deutschland|Heiligenborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bous (Saar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1949|Heiligenborn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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