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	<title>Redemptoristen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Redemptoristen&amp;diff=56670&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pimpinellus: Änderungen von ~2026-70740-4 (Diskussion) auf die letzte Version von Niksbij26 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-02T14:17:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-70740-4&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-70740-4&quot;&gt;~2026-70740-4&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-70740-4&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-70740-4 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Niksbij26&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Niksbij26 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Niksbij26&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Congregatio Sanctissimi Redemptoris CSsR.png | mini | alternativtext=Das Bild zeigt das in rot gestaltete Logo als Grafik der Kongregation des Heiligsten Erlösers, abgekürzt CSsR. | Logo der Kongregation des Heiligsten Erlösers (CSsR)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Redemptoristen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kirchenamtlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kongregation des Heiligsten Erlösers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Congregatio Sanctissimi Redemptoris}}, [[Liste der Ordenskürzel (römisch-katholisch)|Ordenskürzel]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CSsR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), sind eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Ordensgemeinschaft]], die am 9. November 1732 von [[Alfonso Maria de Liguori]] in [[Scala (Kampanien)|Scala]] ([[Italien]]) gegründet wurde. 2021 waren etwa 5000 Mitglieder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stclemens.org/in-zehn-punkten/ |titel=In 10 Punkten |werk=stclemens.org |datum=2021-12-29 |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in 82 Ländern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cssr.news/redemptorists-2/our-history/ |titel=Our History |werk=cssr.news |datum=2021-12-29 |sprache=en |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weltweit tätig, davon etwa 250 in [[Deutschland]]. Trotz des ähnlichen Ordensnamens besteht keine Verbindung zum [[Erlöserorden|Orden des Allerheiligsten Erlösers]] (Erlöserorden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Gründer werden sie auch &amp;#039;&amp;#039;Liguorianer&amp;#039;&amp;#039; genannt, spätestens ab 1825 auch o-u-vertauscht &amp;#039;&amp;#039;Ligourianer&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, besonders in Wien ab der [[Märzrevolution]] 1848, sowie bis heute in damit zusammenhängenden Beiträgen und den Werken von [[Johann Nepomuk Nestroy|Nestroy]] und [[Johann Strauss (Sohn)|Strauss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Nach einem verlorenen Prozess entschloss sich der [[Neapel|neapolitanische]] Anwalt Alfons von Liguori, den [[Priester (Katholizismus)|Priesterberuf]] zu ergreifen, und kümmerte sich nun vor allem um die von der Gesellschaft Ausgegrenzten, die &amp;#039;&amp;#039;[[Lazzaroni]]&amp;#039;&amp;#039;, seiner Heimatstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wegen einer Erkrankung 1730 zu einem Erholungsurlaub in das kleine Bergstädtchen [[Scala (Kampanien)|Scala]] an der [[Amalfiküste]] kam, bemerkte er, dass dort die Landbevölkerung seelsorglich vernachlässigt wurde. Mit drei weiteren Priestern und einem Laien schloss sich Alfons am 9. November 1732 zusammen, um dieser pastoralen Notsituation entgegenzutreten. Dieser Zusammenschluss gilt als das Entstehungsdatum der Redemptoristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfons forderte sich selbst und seinen Mitbrüdern ein strenges Leben ab. Deshalb verließen ihn seine ersten Gefährten, andere hingegen schlossen sich ihm –&amp;amp;nbsp;wenn auch zunächst zögerlich&amp;amp;nbsp;– an. Zudem gab es Kontroversen mit dem [[Königreich Neapel]], das sich in die Abfassung der Ordensregel einmischte. Am 25. Februar 1749 erkannte Papst [[Benedikt XIV. (Papst)|Benedikt&amp;amp;nbsp;XIV.]] die Regel an, doch noch bis 1790 gab es Probleme mit dem Staat. Beim Tod des Ordensgründers existierten so zwei Zweige des Ordens: der eine im Königreich Neapel, der andere im [[Kirchenstaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Verbreitung nördlich der Alpen ===&lt;br /&gt;
1784 traten mit den beiden Theologiestudenten [[Klemens Maria Hofbauer]] und [[Thaddäus Hübl]] die ersten Nichtitaliener in die Kongregation der Redemptoristen ein. Beide wollten in Italien ihr in Wien begonnenes Theologiestudium beenden und hatten in Rom die junge Kongregation kennengelernt. Am 29. März 1785 empfingen sie die Priesterweihe und wurden daraufhin von ihrem Generaloberen beauftragt, nördlich der Alpen Ordensniederlassungen zu gründen. Zunächst spielten Hofbauer und Hübl mit dem Gedanken, in Österreich ein Ordenshaus zu errichten, was jedoch die politische Haltung von Kaiser [[Joseph&amp;amp;nbsp;II.]], der während seiner Regierungszeit 800 Klöster auflöste, unmöglich machte. So gingen sie nach Polen, wo sie mehr Glück hatten: Der päpstliche Nuntius in Polen, [[Ferdinando Maria Saluzzo]], ein Neapolitaner, war mit Alfons von Liguori persönlich befreundet und stand den Redemptoristen wohlwollend gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofbauer und Hübl übernahmen 1787 in [[Warschau]] die Seelsorge an der Kirche [[Bennokirche (Warschau)|St. Benno]]. Ebenfalls dabei war Emanuel Kunzmann, ein Freund Hofbauers, der sich den beiden auf ihrem Weg nach Polen angeschlossen hatte und der der erste Ordensbruder nördlich der Alpen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends wuchs in Warschau die Gemeinschaft der Redemptoristen. 1799 gehörten der Kommunität 25 Patres und Brüder an. Neben einem vielfältigen liturgischen und katechetischen Angebot in der Kirche kümmerten sich die Ordensleute besonders um die Bedürftigen: Sie gründeten ein Waisenhaus und eine Handarbeitsschule und waren an einer [[Armenschule]] tätig. Hofbauer bildete außerdem Laien zu „Aposteln“ aus, die mit den Ordensleuten zusammenarbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 1788 wurde Hofbauer zum Stellvertreter der Generaloberen ernannt und leitete in dieser Funktion bis zu seinem Tod den Ordenszweig nördlich der Alpen. In dieser Funktion war er häufig unterwegs, um neue Klöster zu gründen. Doch er hatte wenig Erfolg. Insgesamt unternahm Hofbauer vier Gründungsreisen: nach [[Konstanz]] (1795), nach [[Wollerau]] am Zürichsee (1797–1798), ins ostpreußische [[Ermland]] (1799) sowie nach [[Jestetten]], [[Joinville (Haute-Marne)|Joinville (Frankreich)]] und Rom (1802–1804). Infolge finanzieller Schwierigkeiten wie auch wegen der schwierigen politischen Situation in diesen Jahren hatten die Klöster keinen langen Bestand. 1803 wurde der Franzose [[Joseph-Amand Fidèle Constantin Passerat]] (1772–1858), der 1796 mit drei Gefährten in das Kloster St. Benno eingetreten war, zum Oberen mit Sondervollmachten für Süddeutschland, die Schweiz und das Elsass ernannt. Die häufigen Klosterauflösungen führten dazu, dass er zunächst an verschiedenen Orten (unter anderem in [[Triberg im Schwarzwald]]) und ab 1818 in der ehemaligen Kartause [[Kartause La Valsainte|Valsainte]] im [[Kanton Freiburg]] in der Schweiz residierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 wurden die Redemptoristen auf Befehl [[Napoleon Bonaparte|Napoleons&amp;amp;nbsp;I.]] aus Warschau vertrieben. Hofbauer und zwei Mitbrüder wurden nach Wien verbannt, wo sie als Großstadtseelsorger wirkten. Im Jahr 1820 – unmittelbar vor Hofbauers Tod – wurde der Orden in den österreichischen Ländern anerkannt. Nachfolger Hofbauers als Oberer der Redemptoristen nördlich der Alpen wurde Joseph-Amand Passerat. Während seiner Amtszeit wuchs der Orden in seiner Region um das Zehnfache auf 300 Mitglieder an. „Transalpine“ Ordenshäuser entstanden in Österreich, im Elsass, in Belgien, Holland, den Vereinigten Staaten (1839) und in Bayern (1841). Zudem wirkten Redemptoristen aus dem transalpinen Ordenszweig zeitweilig auf dem Balkan und in Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Provinzen ===&lt;br /&gt;
1841 berief der bayerische König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig&amp;amp;nbsp;I.]] Redemptoristen als Wallfahrtseelsorger in den Wallfahrtsort [[Altötting]]. Im Westen Deutschlands entstanden Kommunitäten in [[Kamp-Bornhofen|Bornhofen]], [[Koblenz]] und [[Trier]]. Hier wirkten Ordensleute aus Bayern, dem Elsass und Belgien. Für das neue [[Bistum Limburg]] hatte die Niederlassung im [[Kloster Bornhofen]] große Bedeutung. Es war die erste Niederlassung einer Ordensgemeinschaft nach der Säkularisation. Insbesondere ihr Superior, der Pater [[Johann Baptist Eichelsbacher]] entfaltete eine große Wirkung. Dies geschah sowohl durch die Volksmissionen als auch durch seine Tätigkeit als Exerzitienmeister. So unterstützte er die Dernbacher Schwestern [[Arme Dienstmägde Jesu Christi]] als auch (später) die Barmherzigen Brüder von Montabaur in ihrer Anfangszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1848 Vinzenz Katzler Kreidelithografie Ankunft der P.P. Ligourianer in Amerika und ihre freundliche Aufnahme alldort, Druck bei C. Horegschj.jpg|mini|„Ankunft der P.P. Ligourianer in Amerika und ihre freundliche Aufnahme alldort“;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[[Karikatur]] von [[Vinzenz Katzler]], 1848; [[Kreidelithografie]] bei [[Carl Horegschi|C. Horegschj]]; [[Wien Museum]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Angst vor einer drohenden Revolution hatte sich der österreichische Staatskatholizismus mit der sich an Rom orientierenden strengkirchlichen Richtung verbunden. Vor allem in Wien waren die Liguorianer Garanten des spät[[Josephinismus|josephinischen]] Staatskirchentums, darunter Johannes Mandlener und Rudolph von Smetana. Sie konspirierten auch gegen katholische Reformpädagogen wie [[Georg Hermes (Theologe)|Georg Hermes]] und [[Anton Günther (Philosoph)|Anton Günther]]. Zusammen mit den damals nicht so bedeutenden [[Jesuiten]] standen sie für [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Fürst Metternichs]] Polizeistaat. Im März 1848 musste Metternich das Land verlassen. Am 6. April 1848 stürmte eine Volksmenge im zweiten Versuch das Kloster [[Maria am Gestade]] und vertrieb die dortigen Redemptoristen. Auch die Brüder aus dem [[Erlöserkirche (Landstraße)|Kloster am Rennweg]] mussten fliehen. Mit kaiserlicher Entschließung vom 7. Mai 1848 wurde die Redemptoristen-Kongregation wie auch der Orden der Jesuiten aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pgs|00|00|1848|229|AUTOR=[[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand I.]]|63. Aufhebung der Congregation der Redemptoristen und Redemptoristinnen, dann des Ordens der Jesuiten|ZUSATZ=|ALTSEITE=187.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Frankfurter Nationalversammlung]] beschloss in einer ersten Lesung, die Jesuiten und die Redemptoristen für immer aus Deutschland auszuschließen. Ende Mai 1848 wurden sie auch aus [[Linz]] vertrieben. Der meistverwendete Protest gegen den Orden war allerdings [[Katzenmusik]], was in der Scherz-Polka „[[Liguorianer-Seufzer]]“ (op. 57) von [[Johann Strauss (Sohn)]] ihren Niederschlag fand. Die Vertreibung wird auch in [[Johann Nestroy]]s Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Freiheit in Krähwinkel]]&amp;#039;&amp;#039; und in vielen Schmähschriften behandelt. 1852 konnten sie wieder nach Österreich zurückkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann-Josef Scheidgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Katholizismus in der Revolution von 1848/49: Episkopat&amp;amp;nbsp;– Klerus&amp;amp;nbsp;– Laien&amp;amp;nbsp;– Vereine&amp;#039;&amp;#039; (= Bonner Beiträge zur Kirchengeschichte; 27). Böhlau Verlag, Köln/Weimar, 2008, ISBN 3-412-20119-7, S. 141–142, 258–260 ({{Google Buch |BuchID=KbTd1DkT4mcC |Seite=258 |Hervorhebung=Liguorianer OR Redemptoristen}}).&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.onb.ac.at/sammlungen/siawd/18128.htm |titel=Vertreibung der Redemptoristen aus Wien |werk=[[Österreichische Nationalbibliothek|onb.ac.at]] |datum=2010-11-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101126152631/http://www.onb.ac.at/sammlungen/siawd/18128.htm |archiv-datum=2010-11-26 |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1854 kam es zur Gründung einer von Österreich unabhängigen Deutschen Provinz, von der 1859 die norddeutschen Häuser abgetrennt wurden. Am 19. März 1859 entstanden so die „Oberdeutsche (später Münchner) Provinz“ und die „Niederdeutsche (später Kölner) Provinz“ der Redemptoristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Kulturkampf]]es wurde der Orden nach einer [[s:Bekanntmachung, betreffend die Ausführung des Gesetzes über den Orden der Gesellschaft Jesu. Vom 20. Mai 1873|Ausführungsbestimmung des Jesuitengesetzes 1873]] verboten. So mussten die Redemptoristen Deutschland verlassen, die süddeutschen Ordensleute wichen nach Österreich aus, die norddeutschen nach Holland und Belgien. 1894 konnten sie wieder ins Deutsche Reich zurückkehren. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die meisten Häuser der Redemptoristen aufgehoben und ihre seelsorgliche Tätigkeit erschwert bis unmöglich gemacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der Orden in Deutschland wiederum einen großen Aufschwung, auch bedingt dadurch, dass viele heimatvertriebene Redemptoristen aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten]] sich den westdeutschen Provinzen anschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 2005 schlossen sich die Kölner Provinz mit der Schweizer, der Holländischen Provinz und der Provinz Flandern im Schweizer Kloster [[Matran]] (Kanton Freiburg) zur Provinz St. Clemens zusammen. Die Münchner Provinz ging am 15. März 2008 eine Föderation mit der Provinz Wien (Kommunitäten in Österreich und Dänemark) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{orden|n|2008/04/30|zusammenschluss-der-redemptoristen-provinzen-wien-und-muenchen-besiegelt|Zusammenschluss der Redemptoristen-Provinzen Wien und München besiegelt|20. April 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2015 bilden die beiden Provinzen München und Wien gemeinsam die neue Ordensprovinz „Wien-München“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.redemptoristen.com/index.php?id=103&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1457&amp;amp;cHash=044ae552adb2724d1841dcfce0352fc2 |titel=Redemptoristen aus Süddeutschland und Österreich bilden neue Provinz |werk=redemptoristen.com |datum= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150617124313/http://www.redemptoristen.com/index.php?id=103&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1457&amp;amp;cHash=044ae552adb2724d1841dcfce0352fc2 |archiv-datum=2015-06-17 |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sexueller Missbrauch ===&lt;br /&gt;
* Siehe dazu: [[Fälle des sexuellen Missbrauchs in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland#Redemptoristen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weibliche Zweige ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Redemptoristinnen|OSSR}} Redemptoristinnen (OSSR) ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum männlichen Zweig des Ordens, der sich der Mission verschrieben hat, handelt es sich beim weiblichen Zweig des Ordens (dem &amp;#039;&amp;#039;Ordo Sanctissimi Redemptoris&amp;#039;&amp;#039; OSSR) um eine [[kontemplativ]]e Gemeinschaft. Der weibliche Zweig entstand ebenfalls in Scala 1731/32, die erste Leiterin war Schwester [[Maria Celeste Crostarosa|Celeste Crostarosa]]. Im 19. Jahrhundert breitete sich der Orden relativ schnell außerhalb Italiens aus, die wichtigste Gründung war dabei 1831 die in [[Wien]]. Heute besteht in Deutschland eine Niederlassung, das Kloster Heilig Kreuz in [[Püttlingen]] im [[Saarland]]. In Heilig Kreuz leben derzeit drei Redemptoristinnen und vier Nazareth-Schwestern aus Indien. In Österreich gibt es Niederlassungen in [[Ried im Innkreis]] (Oberösterreich) und [[Lauterach (Vorarlberg)|Lauterach]] (Vorarlberg). Die Niederlassung in Ried wurde von dem Orden der Missionsschwestern „Königin der Apostel“ übernommen. Insgesamt sechs Redemptoristinnen (Stand September 2018) leben weiterhin in der Rieder Kommunität.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Kloster-St-Anna-an-Missionsschwestern-verkauft;art70,3004052 „Kloster St. Anna an Missionsschwestern verkauft“ Artikel in den Oberösterreichischen Nachrichten vom 12. September 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser ===&lt;br /&gt;
Die [[Ordensgemeinschaft]] dieser Missionsschwestern, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garser Missionsschwestern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurde [[1957]] in [[Gars am Inn]] in [[Oberbayern]] gegründet. Der Orden ist heute über Deutschland und Österreich hinaus in Japan, Bolivien, Chile und der Ukraine tätig und orientiert sich an den Redemptoristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Tätigkeitsbereich der Redemptoristen war die [[Volksmission]], die heute weitgehend &amp;#039;&amp;#039;Gemeindemission&amp;#039;&amp;#039; heißt. Dabei geht es um verschiedene pastorale Veranstaltungen (Gottesdienste, Vorträge, Gesprächsrunden) in Pfarreien und Dekanaten, durch die eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Glauben gefördert werden soll. In der Münchner Provinz arbeiten die Redemptoristen hier mit den Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser zusammen. Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld ist die &amp;#039;&amp;#039;Jugendseelsorge&amp;#039;&amp;#039; ([[Jugend-Kloster Kirchhellen]] bei [[Bottrop]] und Kloster [[Schönenbergkirche|Schönenberg]] bei [[Ellwangen]], bis 1979 auch in [[Redemptoristenkloster Heiligenborn|Bous]] im Saarland). In Bonn sind die Redemptoristen Träger des Schulzentrums [[Collegium Josephinum Bonn|Collegium Josephinum]] (Gymnasium und Realschule). Zudem bieten Redemptoristen Exerzitien und andere Formen der &amp;#039;&amp;#039;Erwachsenenbildung&amp;#039;&amp;#039; an (zum Beispiel im Kloster [[Cham (Oberpfalz)|Cham]] in der Oberpfalz). In [[Trier]] ist der Orden in der Telefonseelsorge tätig, im St.&amp;amp;nbsp;Klemenskloster [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt (Eichsfeld)]] in der Beichtseelsorge, im [[Kloster Gars]] leitet er ein Institut für Lehrerfortbildung. Auf dem Schönenberg sind Redemptoristen als &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtseelsorger&amp;#039;&amp;#039; tätig. In Heiligenstadt betreuen sie eine Realschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiges Arbeitsfeld des Ordens ist auch die &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftliche Beschäftigung&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Moraltheologie]]. Alfons von Liguori, der sich wesentlich mit Fragen christlicher Moral befasste, ist Patron der Moraltheologen. Im Dienst der moraltheologischen Forschung steht die „[[Accademia Alfonsiana]]“ in Rom, an der vor allem Redemptoristen dozieren. Der Orden hatte in Deutschland zwei eigene Hochschulen, eine in Gars am Inn (1907–1973) und eine zweite in [[Kloster Geistingen|Hennef-Geistingen]] (1903–1996, Auflösung des Klosters 2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalobere der Redemptoristen ==&lt;br /&gt;
zum [[Generalsuperior|Generaloberen]] ([[Rector Major]]) wurden ernannt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cssr.com/deutsch/whoarewe/SuperiorsGeneral/index.htm |titel=Die Generalobern der Redemptoristen |werk=cssr.com |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170812060447/http://www.cssr.com/deutsch/whoarewe/SuperiorsGeneral/index.htm |archiv-datum=2017-08-12 |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1743–1787 [[Alfons von Liguori]]&lt;br /&gt;
* 1787–1792 [[Andrea Villani]]&lt;br /&gt;
* 1780–1793 [[Franz Anton de Paola]]&lt;br /&gt;
* 1793–1817 [[Peter Paul Blasucci]]&lt;br /&gt;
* 1817–1823 [[Nikolaus Mansione]]&lt;br /&gt;
* 1824–1831 [[Coelestin Maria Cocle]]&lt;br /&gt;
* 1832–1850 [[Giancamillo Ripoli]]&lt;br /&gt;
* 1850–1853 [[Vinzenz Trapanese]]&lt;br /&gt;
* 1854{{0|–0000}} [[Josef Lordi]]&lt;br /&gt;
* 1854–1869 [[Zölestin Maria Berruti]]&lt;br /&gt;
* 1869–1893 [[Nikolaus Mauron]]&lt;br /&gt;
* 1894–1909 [[Matthias Raus]]&lt;br /&gt;
* 1909–1947 [[Patrick Murray (Redemptorist)|Patrick Murray]]&lt;br /&gt;
* 1947–1953 [[Leonhard Buys]]&lt;br /&gt;
* 1954–1967 [[Wilhelm Gaudreau]]&lt;br /&gt;
* 1967–1973 [[Aloísio Ariovaldo Amaral]]&lt;br /&gt;
* 1973–1985 [[Josef Georg Pfab]]&lt;br /&gt;
* 1985–1997 [[Juan Manuel Lasso de la Vega y Miranda]]&lt;br /&gt;
* 1997–2009 [[Joseph William Tobin]]&lt;br /&gt;
* 2009–2022 [[Michael Brehl]]&lt;br /&gt;
* 2022–{{0|0000}} [[Rogerio Gomes]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Glenz |url=https://www.katholisch.de/artikel/41217-redemptoristen-orden-hat-einen-neuen-generaloberen |titel=Redemptoristen-Orden hat einen neuen Generaloberen |werk=[[katholisch.de]] |datum=2022-09-27 |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.cssr.news/2022/09/fr-rogerio-gomes-elected-new-superior-general-of-cssr-congregation/ |titel=Fr. Rogerio Gomes Elected New Superior General of CSsR Congregation |werk=cssr.news |datum=2022-09-27 |sprache=en |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heiliggesprochene Redemptoristen ==&lt;br /&gt;
Heiliggesprochen wurden&lt;br /&gt;
* [[Alfons von Liguori]] (1696–1787). Der Gründer der [[Ordensgemeinschaft|Kongregation]]; 1871 auch zum [[Kirchenlehrer]] und 1950 zum [[Schutzpatron|Patron]] der Beichtväter und Moraltheologen erhoben&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Majella]] (1726–1755). Als Pförtner und [[Sakristan]] des Klosters [[Caposele]] einer der volkstümlichsten Heiligen Süditaliens.&lt;br /&gt;
* [[Klemens Maria Hofbauer]] (1751–1820). Seit 1914 [[Stadtpatron]] von [[Wien]] und [[Warschau]].&lt;br /&gt;
* [[Johannes Nepomuk Neumann]] (1811–1860). Bischof von [[Philadelphia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seliggesprochene Redemptoristen ==&lt;br /&gt;
Seliggesprochen wurden&lt;br /&gt;
* [[Gennaro Sarnelli]] (1702–1744)&lt;br /&gt;
* [[Petrus Donders]] (1809–1887)&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Seelos]] (1819–1867)&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Stangassinger]] (1871–1899)&lt;br /&gt;
* [[Mykolaj Tscharnezkyj]] (1884–1959)&lt;br /&gt;
* [[Dominick Methodius Trcka]] (1886–1959)&lt;br /&gt;
* [[Iwan Sjatyk]] (1899–1952)&lt;br /&gt;
* [[Synowij Kowalyk]] (1903–1941?)&lt;br /&gt;
* [[Wassyl Welytschkowskyj]] (1903–1973)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Redemptoristen ==&lt;br /&gt;
* [[Franz von Bruchmann]] (1798–1867)&lt;br /&gt;
* [[Johannes Baptista Stiehle]] (1829–1899), Missionar, Architekt und Baumeister&lt;br /&gt;
* [[Pelagius Sauter]] (1878–1961), Missionar und Priester in [[Goiás]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwaebische.de/home_artikel,-_arid,910912.html |titel=Ein Anwalt der Menschlichkeit |werk=[[Schwäbische Zeitung|schwaebische.de]] |datum=2003-09-08 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20180709012232/https://www.schwaebische.de/home_artikel,-_arid,910912.html |archiv-datum=2018-07-09 |abruf=2022-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Florencio Coronado Romaní]] (1908–2006), Bischof von Huancavelica (Peru, 1956–1982) und Autor einer Quechua-Bibelübersetzung&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Häring]] (1912–1998), Professor für [[Moraltheologie]] an der Theologischen Hochschule der Redemptoristen Accademia Alfonsiana in Rom (1951–1987), Theologischer Berater auf dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]]&lt;br /&gt;
* [[Tadeusz Rydzyk]] (* 1945), Besitzer und Chefprediger des polnischen Privatsenders [[Radio Maryja]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Stenger]] (1920–2016), Theologe, Religionspsychologe und Psychotherapeut&lt;br /&gt;
* [[Max Schmalzl]] (1850–1930), als Maler tätiger Ordensbruder&lt;br /&gt;
* [[Claus Schedl]] (1914–1986), Professor für [[Biblische Theologie]] an der [[Karl-Franzens-Universität]] in Graz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube|Die Nacht in Tirol|Autor=F. H. |Jahr=1866 |Heft=50 |Seite=787–790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Redemptorists}}&lt;br /&gt;
* [http://www.redemptoristen.org/ Website der Redemptoristen – Provinz St. Clemens, Region Köln]&lt;br /&gt;
* [http://www.redemptoristen.com/ Website der Redemptoristen – Provinz München]&lt;br /&gt;
* [http://www.cssr.com/deutsch/ Offizielle Website der Generalleitung der Redemptoristen in Rom]&lt;br /&gt;
* [http://kloster-lauterach.at/ Kloster der Redemptoristinnen in Lauterach (Vorarlberg)]&lt;br /&gt;
* [http://www.redemptoristinnen.at/Ried/Ried_index.html Kloster der Redemptoristinnen in Ried (Oberösterreich)]&lt;br /&gt;
* [https://www.kloster-heilig-kreuz.de/ Einziges deutsches Redemptoristinnenkloster in Püttlingen/Saar]&lt;br /&gt;
* [https://missionsschwestern.de/ Website der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser]&lt;br /&gt;
* [https://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/ Missbrauchsopfer Josephinum Redemptoristen e.&amp;amp;nbsp;V. (MoJoRed)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2007048-2|LCCN=n/80/79502|VIAF=155550509}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redemptoristen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 1732]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pimpinellus</name></author>
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