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	<title>Reddern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T12:24:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reddern&amp;diff=549249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchwabeausBayern: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-06-10T16:18:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Altdöbern&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/40/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/04/48/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 76 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.15 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 147&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://geobroker.geobasis-bb.de/gbss.php?MODE=GetProductInformation&amp;amp;PRODUCTID=33e424b4-972f-421b-9775-1716496f321b &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;] Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen am 17. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 03229&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035434&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Reddern kirche.JPG|mini|hochkant|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reddern kriegerdenkmal.JPG|mini|Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reddern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Rědoŕ}}) ist ein kleines Dorf und Ortsteil der Gemeinde [[Altdöbern]] im [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich ungefähr 24 Kilometer südwestlich von [[Cottbus]] und liegt 196&amp;amp;nbsp;m ü. NN. Reddern hat eine Fläche von 915 Hektar und etwa 120 Einwohner (2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Siedlungsform her war Reddern ursprünglich eine [[Straßendorf|Sackgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Ableitung des Ortsnamens stammt  vom [[mittelniederdeutsch]]en Wort „ret“, wodurch Reddern ein mit [[Schilfrohr]] bestandener Ort ([[Niedersorbische Sprache|sorbisch]] „Redor“) war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1312 erfolgte die erste bekannte urkundliche Nennung der mittelalterlichen Burg und des Dorfes, auf dem Conradus de Redern ansässig war. Am 16. April 1414 wird Dietrich von Zieckau als „zu Reddern gesessen“ als Urkundszeuge des Landvogts [[Hans von Polenz]] erwähnt. Im Jahre 1495 befindet sich in Reddern die [[Pfarrkirche|Mutterkirche]] für die Umgebung. Um das Jahr 1500 lebte der [[Ritter]] Georg [[Köckritz (Adelsgeschlecht)|von Köckritz]] auf dem [[Gutshof|Gut]] Reddern, dessen Nachfahren, die Brüder Georg und Hans von Köckritz, 1527 im Besitz ihrer [[Lehnswesen|Lehnsgüter]] Reddern, [[Peitzendorf]], [[Gräbendorf (Altdöbern)|Gräbendorf]] und [[Göritz (Drebkau)|Göritz (bei Altdöbern)]] bestätigt wurden. Diese mussten jedoch ob ihrer Schulden das Rittergut Reddern 1566 an [[Quast (Adelsgeschlecht)|Henning von Quast]] veräußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569, also nur drei Jahre später, kaufte Erich von [[Mandelsloh]] das Gut und erhielt dafür am 18. September 1576 den Lehnsbrief für das Dorf Reddern und Rittersitz mit [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] und [[Schäferei]]. Nach zwanzig Jahren verkaufte Erich von Mandelsloh sein Gut Reddern dem Wenzel von Lawalt d. J. auf [[Radeweise]], welcher am 21. Oktober 1596 den Lehnsbrief über das Dorf Reddern mit Rittersitz, Vorwerk, Schäferei, Kirch[[lehen]], einer freien [[Kretscham]] (Gerichtsbarkeit), Zinsen, [[Rente (Wirtschaft)|Renten]] und sonstigem Zubehör erhielt. Johann Adolf von [[Dallwitz (Adelsgeschlecht)|Dallwitz]] wurde am 22. Juni 1652 mit diesem Lehnsbrief ausgestattet und schloss am 27. Mai 1663 einen Kaufvertrag über Reddern mit dem Oberst Detloff von Wedelbusch auf [[Schloss Kuckuckstein|Liebstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1704 erhält Generalmajor [[Johann Eberhard von Droste zu Zützen]], welcher die Erbin von Birckholtz geheiratet hatte, auch das Lehen. Er ist der Erbauer der Dorfkirche (Flachskirche), wo noch eine Inschrift und sein Familienwappen auf dem Taufstein an ihn erinnern. Erst nach von Droste zu Zützens Tod kam seine Tochter Johanna Eberhardine Erdmuthe Johanna Bernhardina (1727–1752) zur Welt, die 1741 ihren kränklichen Neffen (!) Johann Leopold&amp;amp;nbsp;II. von Droste zu Zützen, Gersdorf, Reddern, Kasel, Loss und Pelzdorf (1718–1750) heiratete. In der Dorfkirche befindet sich ein sie ehrendes [[Epitaph]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wilderich von Droste zu Hülshoff: 900 Jahre Droste zu Hülshoff. Verlag LPV Hortense von Gelmini, Horben 2018, ISBN 978-3-936509-16-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser verkaufte 1749 das Gut Zützen an die Frau von [[Karl Wilhelm von Kleist (Offizier, 1707)|Carl Wilhelm von Kleist]], der bis 1750 durch [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]]&amp;amp;nbsp;– fast gleichzeitig mit [[Schloss Sanssouci]]&amp;amp;nbsp;– dort ein Schloss &amp;#039;&amp;#039;Kleistensitz&amp;#039;&amp;#039; errichten ließ ([[Walter Ulbricht]] ließ es 1945 anzünden&amp;amp;nbsp;– nur die Kellergewölbe überdauerten bis in die 1970er Jahre). Das Schloss Reddern brannte schon im Ersten Weltkrieg ab; neben der Kirche haben sich ein Schutthügel, Reste der Wassergräben und der Schlossteich erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1790 wurde in Reddern [[Niedersorbische Sprache|niedersorbisch]] gepredigt, dann wurde der Gottesdienst auf Deutsch weitergeführt und um 1830 war das Wendische aus Reddern ganz verschwunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Andree]]: &amp;#039;&amp;#039;Wendische Wanderstudien.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1874, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt; Für 1818 werden eine Schäferei und eine Windmühle erwähnt, es lebten damals 259 Menschen im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Graf von Witzleben-Alt-Doebern]] auf Altdöbern kaufte 1897 den gesamten Besitz Reddern. Im Jahr 1918 brannte das Gutshaus in Reddern ab. Im Jahr 1921 kommt das Rittergut Reddern in den Besitz der [[Ilse Bergbau AG]], während die Oberförsterei Reddern und die „Staatliche Oberförsterei Reddern“ bei [[Chransdorf]] in den Besitz des preußischen Forstfiskus übergehen. Die Orte [[Laasdorf (Altdöbern)|Laasdorf]] und Gräbendorf wurden am 1. Januar 1926 nach Reddern eingemeindet. Im Jahr 1980 wurde die zu Reddern gehörende Feldschänke für den [[Tagebau Gräbendorf]] abgebrochen, 15 Einwohner wurden umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archiv-verschwundene-orte.de/de/verschwundene_orte/uebersicht_der_orte/reddern/40688 &amp;#039;&amp;#039;Reddern/Rědoŕ.&amp;#039;&amp;#039;] Archiv verschwundener Orte, abgerufen am 28. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortsteile Laasdorf und Gräbendorf wurden 1989 [[Devastierung|devastiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 2002 wurden Reddern und der Ort [[Ranzow (Niederlausitz)|Ranzow]] nach Altdöbern als Ortsteile eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 beging Reddern sein 700-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[Dorfkirche Reddern]] ist eine im Kern mittelalterliche [[Feldsteinkirche]], die 1726 als [[Gutskirche]] um- und ausgebaut wurde. Im Innern befindet sich unter anderem ein [[Kanzelaltar]] aus der Bauzeit.&lt;br /&gt;
* Der Schlosspark mit Teich gehören zu den [[Liste der Baudenkmale in Altdöbern|Baudenkmalen in Altdöbern]]. Der alte Schlossteich wird heute als Acker genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]], Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Brandenburg, [[Deutscher Kunstverlag]], München, Berlin, ISBN 3-422-03054-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/oberspreewald-lausitz/aktuell_20100926_reddern_osl.html Beitrag in der RBB-Sendung Landschleicher vom 26. September 2010]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile in Altdöbern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Altdöbern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1312]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchwabeausBayern</name></author>
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