<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Recz</id>
	<title>Recz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Recz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Recz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T20:47:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Recz&amp;diff=554644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Demographie */ bessere Darstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Recz&amp;diff=554644&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-18T21:30:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Demographie: &lt;/span&gt; bessere Darstellung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Recz COA.svg|110px|Wappen von Recz]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Choszczno&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Choszczeński&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53.26007&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15.54703&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 12.00&lt;br /&gt;
| Höhe               = 94&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 73-210&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 95&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = ZCH&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 10|DK 10]] [[Lubieszyn]] ↔ [[Płońsk]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 151|DW 151]] [[Świdwin]] ↔ [[Gorzów Wielkopolski]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Polnische Staatsbahn|PKP-Linie 403]] [[Bahnstrecke Piła–Ulikowo|Ulikowo ↔ Piła]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadt- und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = 15&lt;br /&gt;
| Ortschaften        = 24&lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 180.00&lt;br /&gt;
| TERYT              = 3202063&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Wiesław Łoński&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Bürgermeister&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2019&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Ratuszowa 17&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 73-210 Recz&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.recz.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Recz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]], [[Powiat Choszczeński]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Arnswalde&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Posen 1905.png|mini|links|Reetz nordwestlich von [[Schneidemühl]] und nordöstlich von [[Arnswalde]] – siehe obere Bildhälfte – auf einer Landkarte der [[Provinz Posen]] von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich [[Polnische Sprache|polnischsprachiger]] Bevölkerung).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reetz N.M..jpg|mini|links|Reetz um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama Recza.JPG|mini|320px|Altstadt von Recz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół Chrystusa Króla w Reczu.JPG|mini|320px|[[Christkönigkirche (Reetz)|Christkönigskirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Czatownia z murem obronnym w Reczu.JPG|mini|320px|Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RECZ - panoramio.jpg|mini|320px|Steintorturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Recz biblioteka kolb1052.JPG|mini|320px|Stadtbibliothek]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Szkoła Podstawowa i Gimnazjum w Reczu.JPG|mini|320px|Gebäude des Gymnasiums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Recz Pomorski przystanek kolejowy (1).jpg|mini|320px|Bahnhof Recz Pomorski]]&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] zwischen den westlichen Ausläufern der Draheimer und Waltzer Seenplatten am linken Ufer des Flusses Ihna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während der [[Slawen|slawischen]] Besiedlung stand an der späteren Stelle von Recz eine [[Wenden|wendische]] Burganlage. Auf den zerfallenen Resten erbauten [[Zisterzienser]]innen 1294 ein [[Zisterzienserinnenkloster Reetz|Kloster]], dem südlich vorgelagert die wendische Burgsiedlung Kietz lag. Diese Ortschaft blieb, bevor sie nach Reetz eingemeindet wurde, bis 1938 selbständig. Nordöstlich des Klosters siedelten die [[Askanier]] im Rahmen ihre Ostexpansion Einwanderer aus dem Westen an. 1296 wird dieser Ort bereit als Stadt Reetz erwähnt. In den Jahren 1340 bis 1355 wurde die Stadtkirche erbaut. 1369 erhielt die Adelsfamilie von [[Wedel (Adelsgeschlecht)|Wedell]], unter Mitwirkung von [[Hasso (II) von Wedel-Uchtenhagen]], die Stadt zunächst als Pfandbesitz, ein Jahr später als Lehen. Die Familie blieb Stadtherr bis 1810. Polnische Truppen richteten bei ihrem Feldzug gegen den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] 1410 schwere Schäden an. Im Krieg zwischen dem [[Geschichte Pommerns|pommerschen]] Herzog [[Erich II. (Pommern)|Erich II.]] und dem [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] Kurfürsten Friedrich&amp;amp;nbsp;II. überfielen die Pommern 1469 das brandenburgische Reetz, das unmittelbar an der Grenze zu Pommern lag und verwüsteten es noch einmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der 1538 in der Neumark eingeführten [[Reformation]] erhielt das Kloster 1545 einen Verwalter, der ab etwa 1550 auch dem Kloster [[Pełczyce|Bernstein]] vorstand. Erst 1552 wurde die Zisterze säkularisiert und in eine kurfürstliche Domäne umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Römer, Pötschke, Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Benediktiner, Zisterzienser&amp;#039;&amp;#039;. Lukas-Verlag Berlin 1999, ISBN 3-931836-29-0, S. 204; [https://books.google.de/books?id=K5p7DpO-71IC&amp;amp;pg=PA204&amp;amp;lpg=PA204&amp;amp;dq=Zisterzienser+Reetz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=WbACJoTl2Z&amp;amp;sig=3JgLLBCZ2Eqr--JlrYVvsCgip1c&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=PeAQTdLlLcKb8QPppPiABw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Zisterzienser%20Reetz&amp;amp;f=false Auszug.] Google Books.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde Reetz 1637 von den kaiserlichen Truppen gebrandschatzt, und im polnisch-schwedischen Krieg besetzte der polnische Heerführer Stefan Czarniecki für kurze Zeit die Stadt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts werden die alten Wallanlagen vor der Stadtmauer eingeebnet und das Gelände in Gärten umgewandelt. 1827 wurde die Klosterruine abgetragen. 1859 hatten die Juden eine [[Synagoge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot;&amp;gt;W. Riehl, J. Scheu (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen bestande&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1861, S. 445; {{archive.org |bub_gb_yatYAAAAcAAJ |Blatt=445}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der neuen Kreiseinteilung im Königreich [[Preußen]] wurde Reetz in den [[Neumark (Landschaft)|neumärkischen]] [[Kreis Arnswalde]] eingegliedert. Seit 1849 bestanden in [[Kreisgericht (Preußen)|Preußen Kreisgerichte]]. Das [[Kreisgericht Friedeberg in der Neumark]] war dem [[Appellationsgericht Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;d. Oder]] nachgeordnet. In Reetz bestand eine Zweigstelle (Gerichtskommission) des Kreisgerichts Friedeberg. Im Rahmen der [[Reichsjustizgesetze]] wurden diese Gerichte 1879 aufgehoben. Von 1879 bis 1945 bestand das [[Amtsgericht Reetz]] als Eingangsgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wurde die Stadt an die Bahnstrecke Kallies–Stolzenhagen angeschlossen. Der Bahnhof lag zunächst zwei Kilometer nördlich, wurde aber später durch Erweiterungssiedlungen in das Stadtgebiet mit einbezogen. Zu dieser Zeit waren eine Weberei und der Getreide-, Vieh- und Wollhandel die wichtigsten Erwerbszweige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Verwaltungsneugliederung 1938 im Zusammenhang mit der Auflösung der [[Grenzmark Posen-Westpreußen]] als Provinz kam Reetz mit dem Kreis Arnswalde zur [[Provinz Pommern]] in den neu gebildeten [[Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen]]. Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kämpfte im Februar 1945 im Reetzer Umland ein deutscher Truppenverband unter General Voigt gegen den russischen Vormarsch. Am 8. Februar 1945 fiel Reetz in die Hände der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Während der Kämpfe brannten große Teile der Altstadt nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kam die Stadt gemäß dem [[Potsdamer Abkommen]] unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung. Anschließend wurde Reetz in &amp;#039;&amp;#039;Rzeczyca&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, danach in &amp;#039;&amp;#039;Recz Pomorski&amp;#039;&amp;#039;. Die Ergänzung &amp;#039;&amp;#039;Pomorski&amp;#039;&amp;#039; wurde später weggelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Website der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wanderten nun Migranten zu, die anfangs vorwiegend aus von der [[Sowjetunion]] annektierten Gebieten östlich der [[Curzon-Linie]] kamen, der sogenannten [[Kresy]]. In der Folgezeit wurde die deutsche Bevölkerung [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]] und durch [[Polen (Ethnie)|Polen]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1750 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}895 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1800 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1354 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1364||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell, [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA360 S. 360–367, Ziffer 573.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1339 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1498 || davon 1454 Evangelische, zwei Katholiken und 42 Juden (drei Schullehrer und -lehrerinnen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1526 || in 232 Privatwohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2166 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1859 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2945 || darunter acht Katholiken und 69 Juden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3105 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=arnswalde.html|name=Landkreis Arnswalde}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3312 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3166 || darunter neun Katholiken und 88 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2968 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3595 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3646 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display:table&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:reetzeinw.jpg|mini|320px|Bevölkerungswachstum vor und nach 1945]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische [[Christkönigkirche (Reetz)|Christkönigskirche]], ursprünglich der Heiligen Katharina geweiht. Der Bau einer neuen Kirche im gotischen Stil begann in den Jahren 1352–1355, wahrscheinlich an der Stelle eines beim Stadtbrand 1340 zerstörten Vorgängerbaus. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut, dabei wurde im Kirchenschiff ein Sterngewölbe eingebaut und der Turm neu errichtet. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde das Gebäude durch eine neue Innenausstattung bereichert. 1859 wurde die Kirche vollständig restauriert: Die Fensterlaibungen, holzgetäfelten Friese, Gesimse und Giebel wurden ersetzt. Bis 1945 evangelisch-lutherisch, wurde die Kirche am 4. November 1945 als römisch-katholische Pfarrkirche geweiht.&lt;br /&gt;
* Reste der Feldsteinstadtmauer aus dem 14./15. Jahrhunderts mit den beiden Türmen &amp;#039;&amp;#039;Baszta Drawieńska&amp;#039;&amp;#039; (Steintorturm) und &amp;#039;&amp;#039;Baszta Choszczeńska&amp;#039;&amp;#039; (Arnswalder Torturm).&lt;br /&gt;
* Stadtbibliothek in einem restaurierten Fachwerkgebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Daniel Cramer (Theologe)|Daniel Cramer]], auch: Candidus (1568–1637), deutscher lutherischer Theologe, Chronist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Konrad von Wegerer]] (1822–1891), preußischer Generalmajor und Kommandeur der 2. Infanterie-Brigade&lt;br /&gt;
* [[August Heyn]] (1879–1959), deutscher Lehrer und Reformpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bachmann (Schriftsteller)|Wilhelm Bachmann]] (1890–1958), deutscher Lehrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Hans F. Wilhelm]] (1905–1983), deutscher Filmregisseur, Synchronregisseur und Synchronsprecher&lt;br /&gt;
* [[Marie Schlei]] geb. Stabenow (1919–1983), deutsche Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Bruno Gloger]] (* 1923), deutscher Historiker und Autor&lt;br /&gt;
* [[Ekkehard zur Megede]] (1926–2005), deutscher Sportjournalist und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Jobst Böning]] (* 1939 auf dem Rittergut Steinberg), deutscher Psychiater&lt;br /&gt;
* [[Henryk Wejman]] (* 1959), polnischer Bischof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gmina Recz ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Die [[Stadt- und Landgemeinde]] Recz umfasst eine Fläche von 180,34&amp;amp;nbsp;km² bei einer Zahl von mehr als 5.700 Einwohnern. Flächenmäßig macht sie 13,6 % des Landkreises [[Powiat Choszczeński|Choszczno]] aus. Durch das Gemeindegebiet zieht sich in Nord-Süd-Richtung die von [[Ińsko]] (&amp;#039;&amp;#039;Nörenberg&amp;#039;&amp;#039;) herkommende [[Ina (Fluss)|Ina]] (&amp;#039;&amp;#039;Ihna&amp;#039;&amp;#039;), die bei Recz in westliche Richtung weiterfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden der Gmina Recz sind:&lt;br /&gt;
* [[Choszczno]] (&amp;#039;&amp;#039;Arnswalde&amp;#039;&amp;#039;) und [[Drawno]] (&amp;#039;&amp;#039;Neuwedell&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Choszczeński]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Arnswalde&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* [[Kalisz Pomorski]] (&amp;#039;&amp;#039;Kallies&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Drawski]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Dramburg&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* [[Dobrzany]] (&amp;#039;&amp;#039;Jacobshagen&amp;#039;&amp;#039;), [[Ińsko]] (&amp;#039;&amp;#039;Nörenberg&amp;#039;&amp;#039;) und [[Suchań]] (&amp;#039;&amp;#039;Zachan&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Stargardzki]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Stargard in Pommern&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gmina Recz untergliedert sich in die Stadt Recz sowie 15 Ortsteile („Schulzenämter“) bei insgesamt 24 Ortschaften. Amtssitz ist Recz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Grabowiec (Recz)|Grabowiec]] (&amp;#039;&amp;#039;Buchholz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Jarostowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Liebenfelde&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Lubieniów]] (&amp;#039;&amp;#039;Liebenow&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Nętkowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Nantikow&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Pamięcin (Recz)|Pamięcin]] (&amp;#039;&amp;#039;Denkhaus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Pomień]] (&amp;#039;&amp;#039;Pammin&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Rajsko (Recz)|Rajsko]] (&amp;#039;&amp;#039;Bethanien&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Rybaki (Recz)|Rybaki]] (&amp;#039;&amp;#039;Ziegenhagen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
* [[Sicko (Recz)|Sicko]] (&amp;#039;&amp;#039;Altenwedel&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Słutowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Steinberg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sokoliniec]] (&amp;#039;&amp;#039;Falkenwalde&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Suliborek]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Silber&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sulibórz (Recz)|Sulibórz]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Silber&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Wielgoszcz]] (&amp;#039;&amp;#039;Konraden&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Żeliszewo]] (&amp;#039;&amp;#039;Zägensdorf&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übrige Ortschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bytowo (&amp;#039;&amp;#039;Butow&amp;#039;&amp;#039;), Chełpina (&amp;#039;&amp;#039;Neu Helpe&amp;#039;&amp;#039;), Kraśnik (&amp;#039;&amp;#039;Kratznick&amp;#039;&amp;#039;), Lestnica (&amp;#039;&amp;#039;Kühnswalde&amp;#039;&amp;#039;), Pomianka (&amp;#039;&amp;#039;Neu Pammin&amp;#039;&amp;#039;), Rybnica (&amp;#039;&amp;#039;Karlshöfchen&amp;#039;&amp;#039;), [[Trzebień (Recz)|Trzebień]] (&amp;#039;&amp;#039;Wegnershof&amp;#039;&amp;#039;), Witosław und Zdbino (&amp;#039;&amp;#039;Stabenow Ziegelei&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch die Stadt führt die Fernstraße 10, an der 40 Kilometer westlich als nächste größere Stadt [[Stargard]] liegt. Die Eisenbahnstrecke [[Stettin]]–[[Bydgoszcz|Bromberg]] führt ebenfalls durch Recz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gmina Recz wird von zwei Hauptverkehrsstraßen durchzogen: die [[Droga krajowa 10|Landesstraße 10]] (DK 10) führt von [[Lubieszyn]] (&amp;#039;&amp;#039;Neu Linken&amp;#039;&amp;#039;) an der Grenze zu [[Deutschland]] über [[Stettin]] bis nach [[Piła]] (&amp;#039;&amp;#039;Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;) und weiter bis [[Płońsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Plöhnen&amp;#039;&amp;#039;) und benutzt dabei bis Piła die Trasse der ehemaligen deutschen [[Reichsstraße 104]], die bereits in [[Lübeck]] ihren Anfang nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Recz kreuzt die DK 10 die [[Droga wojewódzka 151|Woiwodschaftsstraße 151]] (DW 151), die von [[Świdwin]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;) über [[Łobez]] (&amp;#039;&amp;#039;Labes&amp;#039;&amp;#039;) und weiter über [[Choszczno]] (&amp;#039;&amp;#039;Arnswalde&amp;#039;&amp;#039;) bis nach [[Gorzów Wielkopolski]] (&amp;#039;&amp;#039;Landsberg a.d. Warthe&amp;#039;&amp;#039;) führt. Auf ihrem Weg durch die Gmina Recz verläuft die DW&amp;amp;nbsp;151 auf der Trasse der Touristenstraße &amp;#039;&amp;#039;Droga Tysiąca Jezior (północná)&amp;#039;&amp;#039; („Straße der tausend Seen (Nord)“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gmina Recz verfügt mit Recz (= Recz Pomorski) und Sokoliniec (&amp;#039;&amp;#039;Falkenwalde&amp;#039;&amp;#039;) über zwei Bahnstationen an der [[Polnische Staatsbahn|PKP]]-Strecke Nr. 403 von [[Bahnstrecke Piła–Ulikowo|Ulikowo nach Piła]] (&amp;#039;&amp;#039;Wulkow–Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;). Bis 1945/1996 war noch die Bahnlinie der früheren [[Saatziger Kleinbahnen]] von Kashagen (heute polnisch: Kozy) über [[Dobrzany|Jacobshagen]] (Dobrzany) nach Klein Spiegel (Gut) (Poźrzadło Dwór) in Betrieb, deren Bahnstationen Butow (Bytowo) und Groß Silber (Sulibórz) im Gebiet der Gmina Recz liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Neumark]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Hinterpommern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Bezeichnungen polnischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Riehl, J. Scheu (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen bestande&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1861, S. 443–445; {{archive.org |bub_gb_yatYAAAAcAAJ |Blatt=443}}.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Brandenburg 1856, S. 381–383; {{archive.org |bub_gb_ygg_AAAAcAAJ |Blatt=381}}.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Retz |Band=13 |Seite=88–89}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.recz.pl/ Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Choszczeński}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4662110-6|LCCN=n2005023413|VIAF=123882155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Recz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
	</entry>
</feed>