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	<title>Rechtsgeschichte Frankreichs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Recht (Frankreich)</title>
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		<updated>2026-01-16T16:00:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Recht_(Frankreich)&quot; title=&quot;Kategorie:Recht (Frankreich)&quot;&gt;Kategorie:Recht (Frankreich)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Die Rechtsentwicklung ab 1900 fehlt völlig}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichte Frankreichs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lässt sich in die Geschichte des alten Rechts seit dem Untergang des weströmischen Reiches einerseits und in jüngere Entwicklungen andererseits unterteilen, die mit dem Beginn von Vereinheitlichungs- und Kodifikationsbestrebungen einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das &amp;#039;&amp;#039;ancien droit&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carte du pays de droit coutumier et du pays de droit écrit.png|mini|Geltungsbereiche im Frankreich des [[Ancien Régime]]s: Gewohnheitsrecht im Norden, gemeines Recht im Süden]]&lt;br /&gt;
Auch nach dem [[Untergang des Weströmischen Reiches]] behielt das [[Römisches Recht|römische Recht]] in Südgallien großen Einfluss. Bis ins 12. Jahrhundert bildet dort die &amp;#039;&amp;#039;[[Lex Romana Visigothorum]]&amp;#039;&amp;#039; eine der wichtigsten Rechtsquellen. Ihr römischrechtlicher Inhalt vermengte sich im Laufe der Zeit –&amp;amp;nbsp;auch aus Unkenntnis des römischen Rechts&amp;amp;nbsp;– mit örtlichen Rechten zum [[Vulgarrecht]]. Aber schon im 12. Jahrhundert hat das Studium des [[Justinian I.|justinianischen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus iuris civilis]]&amp;#039;&amp;#039; an den Universitäten Montpellier und Toulouse Wurzel stark geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zweigert, Kötz: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsvergleichung&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. 1996, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die in Nordgallien germanischen Erobererstämme war bis zu den [[Karolinger]]n nach dem Personalitätsprinzip das jeweilige germanische Volksrecht maßgeblich, teilweise auch in Form schriftlicher Aufzeichnungen &amp;#039;&amp;#039;([[lex Salica]],&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[lex Ripuaria]]).&amp;#039;&amp;#039; Ab dem 12. Jahrhundert bildete sich eine vergleichsweise klare Trennungslinie auf Höhe der [[Loire]] heraus: Im Süden galt weitgehend das aus dem &amp;#039;&amp;#039;Corpus iuris civilis&amp;#039;&amp;#039; entstandene [[Gemeines Recht|gemeine Recht]] (als &amp;#039;&amp;#039;droit écrit&amp;#039;&amp;#039; genannt), im Norden das auf dem germanisch-fränkisch-[[Feudalismus|feudalistischen]] [[Gewohnheitsrecht]] basierende &amp;#039;&amp;#039;droit coutumier.&amp;#039;&amp;#039; Diese Zweiteilung währte bis 1789.&amp;lt;ref name=&amp;quot;huebnerconstantinesco&amp;quot;&amp;gt;Hübner, Constantinesco: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das frz. Recht&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. 2001, S. 1–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 13. Jahrhundert ist von einer Verwissenschaftlichung des Rechts gekennzeichnet. Auf die Gründung der Universität Paris folgte eine intensivere akademische Durchdringung des gemeinen Rechts; von einer echten [[Rezeption des römischen Rechts|Rezeption dieses Rechts]] &amp;#039;&amp;#039;in complexu&amp;#039;&amp;#039; im Norden Frankreichs genau wie in Deutschland zu sprechen, wäre dennoch verfehlt. Im 15. Jahrhundert trieb [[Karl VII. (Frankreich)|Karl&amp;amp;nbsp;VII.]] ab 1454 die schriftliche Fixierung des Gewohnheitsrechts voran, bis Ende des 16. Jahrhunderts war dieser Prozess der Verschriftlichung für die großen [[Rechtsbuch|Rechtsbücher]] (frz. &amp;#039;&amp;#039;grandes coutumes&amp;#039;&amp;#039;) abgeschlossen: Pariser Rechtsbuch (1510–1580), Rechtsbuch von [[Burgundischer Reichskreis|Herzogtum Burgund]] (&amp;#039;&amp;#039;coutume du duché de Bourgogne&amp;#039;&amp;#039;; 1459–1576), Rechtsbuch von [[Bretagne|Kleinbritannien]] (1539–1580), Rechtsbuch von [[Herzog von Orléans|Herzogtum Orléans]] (&amp;#039;&amp;#039;coutume d’Orléans&amp;#039;&amp;#039;; 1509–1583). Dadurch wurde der Boden für die Gewohnheitsrechtswissenschaft des 16. Jahrhunderts bereitet, als deren bekannteste Vertreter [[Charles Dumoulin]] &amp;#039;&amp;#039;(Molinaeus)&amp;#039;&amp;#039; und [[Bertrand d’Argentré]] zu nennen sind. Von ähnlichem Rang sind für die Aufarbeitung des gemeinen Rechts französischer Prägung die Vertreter der Eleganten Jurisprudenz [[Jacques Cujas]] und [[Hugo Donellus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;huebnerconstantinesco&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der intensivierten Zentralisierung unter [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] und [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XV.]] ging im 17. und 18. Jahrhundert auch eine politisch motivierte Rechtsvereinheitlichung durch die königlichen Ordonnanzen (&amp;#039;&amp;#039;ordonnances&amp;#039;&amp;#039;) einher: 1667 erging die Ordonnanz zur Reform des Zivilprozesses; unter [[Jean-Baptiste Colbert|Colbert]] wurde die Handelsrechtsordonnanz und die Seerechtsordonnanz, unter [[Henri François d’Aguesseau|d’Aguesseau]] Ordonnanzen über Schenkungen, Testamente und Fideikommisse erlassen. In der Sphäre der Rechtswissenschaft sind [[Antoine Loysel]] Sammlung von Rechtssprichwörtern in den &amp;#039;&amp;#039;Institutes coutumières,&amp;#039;&amp;#039; [[Jean Domat]]s &amp;#039;&amp;#039;Les loix civiles dans leur ordre naturel&amp;#039;&amp;#039; und [[Robert-Joseph Pothier]]s &amp;#039;&amp;#039; Traité des obligations&amp;#039;&amp;#039; hervorzuheben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;huebnerconstantinesco&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kodifikationen ==&lt;br /&gt;
Schon während der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] kam erstmals der Gedanke auf, der Rechtszersplitterung durch eine [[Kodifikation]] entgegenzuwirken. Der Ankündigung in der [[Französische Verfassung (1791)|Verfassung von 1791]] folgten drei Entwürfe von [[Jean-Jacques Régis de Cambacérès|Cambacérès]], die alle nicht verwirklicht wurden. Erst mit der Festigung der politischen Verhältnisse unter [[Napoléon]] konnte das Vorhaben umgesetzt werden: Als erster Konsul bestellte er am 13. August 1800 eine Kommission bestehend aus [[François Denis Tronchet|Tronchet]], [[Jacques de Maleville|Maleville]], [[Félix Julien Jean Bigot de Préameneu|Bigot de Préameneu]] und [[Jean-Étienne-Marie Portalis|Portalis]], die nach nur vier Monaten einen ersten Vorentwurf vorlegen konnte. Nach einer Überarbeitungsphase im [[Conseil d’État (Frankreich)|Staatsrat]], dem Napoléon persönlich vorsaß, trat der &amp;#039;&amp;#039;[[Code civil]] des Français&amp;#039;&amp;#039; am 21. März 1804 in Kraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;huebnerconstantinesco&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem &amp;#039;&amp;#039;Code civil&amp;#039;&amp;#039; schlossen sich weitere Kodifizierungen an: 1806 der &amp;#039;&amp;#039;[[Code de procédure civile]]&amp;#039;&amp;#039; (Zivilprozessordnung), 1807 der &amp;#039;&amp;#039;[[Code de commerce]]&amp;#039;&amp;#039; (Handelsgesetzbuch), 1808 der &amp;#039;&amp;#039;[[Code de l’instruction criminelle]]&amp;#039;&amp;#039; und 1810 der &amp;#039;&amp;#039;[[Code pénal]]&amp;#039;&amp;#039; (Strafgesetzbuch). Ungeachtet zahlreicher Neuerungen und Reformen ist der langfristige Einfluss der napoleonischen Gesetzgebung kaum zu unterschätzen. Nur das öffentliche Recht entzieht sich in Frankreich bis heute größtenteils der Kodifikation – neuerer Zeit entstammen der &amp;#039;&amp;#039;[[Code de la justice administrative]],&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Code de l’environnement]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Code de la santé publique]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;huebnerconstantinesco&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Zusammenspiel von napoleonischen Eroberungen und Kolonisation erlangte besonders der in den erworbenen Gebieten eingeführte &amp;#039;&amp;#039;Code civil&amp;#039;&amp;#039; Weltgeltung. Selbst dort, wo er nicht &amp;#039;&amp;#039;ratione imperii&amp;#039;&amp;#039; galt, wurde er oftmals freiwillig rezipiert und galt etwa – &amp;#039;&amp;#039;imperio rationis&amp;#039;&amp;#039; – in großen Teilen Deutschlands bis zum Inkrafttreten des deutschen [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuches]] am 1. Januar 1900.&amp;lt;ref name=&amp;quot;huebnerconstantinesco&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Frankreich)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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