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	<title>Rechteckdolmen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T10:23:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rechteckdolmen&amp;diff=974430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: /* Zugänge */ Wikilink aus Überschrift entfernt (Fehlerliste)</title>
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		<updated>2024-05-02T06:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zugänge: &lt;/span&gt; Wikilink aus Überschrift entfernt (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Fehlerlisten/Wikilink_in_%C3%9Cberschrift&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Fehlerlisten/Wikilink in Überschrift (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Fehlerliste&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rechteckdolmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach Ekkehard Aner)&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Feinunterteilung der Dolmen in Untertypen ist nur in Deutschland üblich. In den Niederlanden und Polen kommen diese Typen nicht vor. In Dänemark und Schweden wird nur nach Dolmen (Dysse, Döse) und Ganggrab unterschieden. Dafür wird in Dänemark bei Dolmen der Hügel in die Nomenklatur einbezogen (Rund- und Langdysse)&amp;lt;/ref&amp;gt; tritt besonders in [[Schleswig-Holstein]] auf, wo der exakte [[Grundriss]] auch primär vorkommt. Genauer gewählt ist die Bezeichnung „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;erweiterter Dolmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ (nach [[Ewald Schuldt]] und [[Ernst Sprockhoff]]), da es bei dieser [[Dolmen]]variante auch trapezoide Grundrisse gibt (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Großsteingräber von Gnewitz#Gnewitz 5 (ohne Spr.-Nr.)|Gnewitz]]). Die Dolmen entstanden zwischen 3500 und 2800 v.&amp;amp;nbsp;Chr. als [[Megalith]]anlagen der [[Trichterbecherkultur]] (TBK). Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Müller in: &amp;#039;&amp;#039;Varia neolithica&amp;#039;&amp;#039; VI, 2009, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Megawal18.jpg|miniatur|Rechteckdolmen (oben), Ganggrab mit [[Quartier (Archäologie)|Quartieren]] und ein Polygonaldolmen (unten)]]&lt;br /&gt;
== Decksteine und Gang ==&lt;br /&gt;
Während der [[Urdolmen]] regelhaft nur einen Deckstein hat (aber zwei haben kann) hat der Rechteckdolmen, der sich vom Urdolmen (liegend) primär durch die Aufstellung seiner Tragsteine (stehend) unterscheidet, zumeist zwei Decksteine hat (aber auch einen haben kann). Ab dem dritten Deckstein spricht man in Deutschland von [[Großdolmen]], in [[Dänemark]] und [[Skandinavien]] ggf. von Stordysse bzw. -döse. Eine weitere Untergliederung dieses Dolmentyps bezieht sich (nur in Deutschland gebräuchlich) auf den bei diesem Typ stets vorhandenen [[Zugang zu Megalithanlagen|Zugang]], der z.&amp;amp;nbsp;B. mit einem trägerhohen Halbstein (meist bei eingetieften Anlagen) oder mit einwinkelnden Trägern (meist bei nicht eingetieften) versehen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bei 33 Anlagen ermittelte Verhältnis von Kammerbreite zu Kammerlänge (Innen) liegt zwischen 1:1,05 (Waabs-Ost) und 1:3,17 (Nebel-West). Im Mittel etwa bei 1:1,83 (Windeby).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hügelform ==&lt;br /&gt;
In Langhügeln ([[Hünenbett]]en) liegen die Rechteckdolmen zumeist quer zur Längsachse des Hünenbettes. Der Anteil von Rechteckdolmen in runden oder ovalen Hügeln steigt in [[Dolmen in Schleswig-Holstein|Schleswig-Holstein]] gegenüber dem bei Urdolmen von 20 % auf mindestens 27 %. Die Mehrzahl der ausgegangenen Hügel kommt noch hinzu, da abgetragene Rundhügel erfahrungsgemäß geringere Spuren hinterlassen als Hünenbetten. In [[Mecklenburg-Vorpommern]] lagen nur zwei der 20 von [[Ewald Schuldt]] untersuchten „erweiterten Dolmen“ im Rundhügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugänge ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zugang zu Megalithanlagen}}&lt;br /&gt;
Die Dolmentypen der [[Nordische Megalitharchitektur|nordischen Megalitharchitektur]] sind von einer Schmalseite zugänglich. Gelegentlich ist ein kurzer Gang, aus oft nur 1 bis 2 Steinpaaren und von 1,0 bis 1,5 m Länge vor die Kammer gesetzt. Selbst bei ungestörten Anlagen ist er oft so kurz, dass er die Einfassungssteine des [[Hünenbett]]es bzw. des Rundhügels nicht erreicht und lediglich den Vorraum zur Kammer bildet. Die Einfassung des Hünenbettes ist dort, wo man eine Lücke erwarten würde geschlossen, so dass der betreffende Stein in der Einfassung beseitigt werden müsste, um in den [[Dolmen]] zu gelangen. In Dänemark und Schweden können die Gänge, besonders in den dort häufigeren Rundhügeln, wesentlich länger sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der meist über zwei Meter lange, mitunter sogar über drei Meter Länge und Breiten von 0,9 m bis 1,5 m erreichende Rechteckdolmen, setzt die bereits beim [[Urdolmen]] beginnende Tendenz zur Vergrößerung des Innenraumes fort. Mit etwa 145 Kammern steht er bei den [[Dolmen in Schleswig-Holstein]] an der Spitze aller Typen. Er kommt im gesamten Küstenbereich und auf den ostfriesischen Inseln vor und erreicht, über das Verbreitungsgebiet südlich des [[Plön]]er Sees, die [[Elbe]], wo er auch südlich des Flusses in [[Niedersachsen]] vertreten ist. In Mecklenburg-Vorpommern sind 54 erweiterte Dolmen erhalten. Ihr einstiger Bestand wird mit 98 veranschlagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechteckdolmen kommen auch als mehrfacher Einbau in [[Hünenbett]]en vor. Während es in [[Dänemark]] bis zu fünf Dolmen sind ([[Langdolmen Stenbjerggård]]), sind in Deutschland die Anlagen von [[Hünenbett von Waabs-Karlsminde|Waabs]] im [[Kreis Rendsburg-Eckernförde]] mit drei Rechteckdolmen und in [[Kampen (Sylt)|Kampen]] auf [[Sylt]] mit drei [[Polygonaldolmen]] im gemeinsamen Hünenbett bekannt (beide in Schleswig-Holstein). Eine größere Anzahl von Hünenbetten, aber auch einige wenige Rundhügel, haben/hatten ([[Großsteingrab Nobbin|Nobbin]]) zwei erweiterte Dolmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]],&lt;br /&gt;
* [[Dolmenzugang]],&lt;br /&gt;
* [[Rechteckdolmen von Hüsby]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mamoun Fansa]]: &amp;#039;&amp;#039;Großsteingräber zwischen Weser und Ems&amp;#039;&amp;#039;. 3. veränderte Auflage. Isensee, Oldenburg 2000, ISBN 3-89598-741-7 (&amp;#039;&amp;#039;Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Beiheft 33).&lt;br /&gt;
* Michael Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Steine. Reisen zur Megalithkultur in Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Hinstorff, Rostock 1998, ISBN 3-356-00796-3.&lt;br /&gt;
* Jürgen E. Walkowitz: &amp;#039;&amp;#039;Das Megalithsyndrom. Europäische Kultplätze der Steinzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 36). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2003, ISBN 3-930036-70-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dolmens in Germany|Dolmen in Deutschland}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trichterbecherkultur|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab in Deutschland|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lokale Bauform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabform (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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