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	<title>Rechen (Werkzeug) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T15:44:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rechen_(Werkzeug)&amp;diff=578712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Ulrich Ammon, „Hans Bickel (Linguist)“ und „Jakob Ebner (Sprachwissenschaftler)“; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-13T21:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Ulrich Ammon, „Hans Bickel (Linguist)“ und „Jakob Ebner (Sprachwissenschaftler)“; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heurechen haeringer rechen.JPG|thumb|Heurechen für die Heuernte]][[Datei:Die Rechenmacher.webm|mini|Video: Herstellung von Rechen, Eifel, 1978]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SoilRake.jpg|thumb|Gartenharke zum Harken und Glattziehen des Bodens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzrechen.jpg|thumb|Heurechen mit Holzzinken und dreifach gegabelter Stielbefestigung, wie er im [[Kraichgau]] üblich war]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_Unterhaugstett_rot.png|thumb|rechts|Wappen von [[Bad Liebenzell#Wappen der Ortsteile|Bad Liebenzell-Unterhaugstett]], siehe auch [[Rechen (Heraldik)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rechen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. (oft im nord- und mitteldeutschen Sprachraum) die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Rhea Kyvelos (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Variantenwörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 332&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dudenredaktion |Titel=Duden - Das Bildwörterbuch: Die Gegenstände und ihre Benennung |Verlag=Bibliographisches Institut GmbH |Datum=2019-07-09 |ISBN=978-3-411-91256-8 |Online=https://books.google.com/books?id=jayeDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Harken+rechen+duden&amp;amp;hl=de |Abruf=2022-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind [[Gartengerät|Gartengeräte]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dudenredaktion |Titel=Gartengeräte |Sammelwerk=Duden - Das Bildwörterbuch: Die Gegenstände und ihre Benennung |Verlag=Bibliographisches Institut GmbH |Datum=2019 |ISBN=978-3-411-91256-8 |Kommentar=E-Book ohne Seitenzahlen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem [[Schaft (Werkzeug)|Stiel]], einem quer dazu angesetzten Stab, dem „Holm“ oder „Rechenbalken“, und mehreren kurzen Fortsätzen, den [[Zahnung|„Zinken“]]. Das Gerät dient je nach Ausführung zum Zusammenziehen von lockerem Material ([[Laub (Botanik)|Laub]], [[Grasschnitt]] oder [[Heu]]), Furchenziehen für Saatgut oder zum Bearbeiten des Bodens (Lockern, Reinigen von Pflanzenresten und Steinen, Ebnen und Verteilen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulrich Ammon]], [[Hans Bickel (Linguist)|Hans Bickel]], [[Jakob Ebner (Sprachwissenschaftler)|Jakob Ebner]], Ruth Esterhammer, Markus Gasser |Titel=Variantenwörterbuch des Deutschen: Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2011 |ISBN=978-3-11-090581-6 |Seiten=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zum Verteilen von Materialien wie [[Kies]], [[Beton]] oder [[Bitumen]]belag im Straßenbau kann es verwendet werden. Anwendung findet es in der [[Landwirtschaft]], im [[Gartenbau]] und im [[Bauwirtschaft|Baugewerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Art und Bestand ==&lt;br /&gt;
Der Kopf eines Rechens wird meistens aus Metall oder aus Holz gefertigt. Kunststoff kommt seltener zum Einsatz, da die Schlagfestigkeit für den Gebrauch meist nicht ausreicht. Manchmal ist aber eine schonende Behandlung des Untergrundes gewünscht, dann sind die nachgiebigen Zinken einer Kunststoffausführung besser geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stammform ist der &amp;#039;&amp;#039;Heurechen&amp;#039;&amp;#039;, der für die [[Heu]]ernte (und den späteren Weitertransport) schon in der [[Römerzeit]] entwickelt wurde. Dieser Rechen entspricht [[Physiologie|physiologisch]] den gespreizten [[Finger]]n, die er in ihrem Funktionsumfang erweitert. Im Norddeutschen Sprachgebrauch ist dieser &amp;#039;&amp;#039;Holzrechen&amp;#039;&amp;#039; mit tendenziell längerem Stiel von etwa 2&amp;amp;nbsp;m der eigentliche Rechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichoff1977&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt auch Heurechen aus leichtem Metall.&amp;lt;!-- weiter:Mechanische: Pferderechen, Kleintraktor --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere Rechen mit Holm und Zinken aus stabilem Stahl und vergleichsweise kürzeren Stielen werden als &amp;#039;&amp;#039;Erdrechen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und dienen dem Einebnen (Planieren) von lockerer Erde, Sand, Kies und anderen weichen Böden. Sie sind die Kleinausführung der [[Egge (Landtechnik)|Egge]]. Für Norddeutsche ist sie die eigentliche &amp;#039;&amp;#039;Harke&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichoff1977&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Laubbesen|Laubrechen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
* Für die Bearbeitung gepflegter Rasenflächen sind &amp;#039;&amp;#039;engzinkige Rechen&amp;#039;&amp;#039; aus Metall geeigneter, da sie auch kleine Bestandteile aufsammeln können und gleichzeitig den Rasen [[vertikutieren]].&lt;br /&gt;
* In dichten, verfilzten und verwucherten Flächen ist ein &amp;#039;&amp;#039;weitzinkiger Rechen&amp;#039;&amp;#039; aus Holz besser geeignet, weil dieser nicht so leicht „hängen bleibt“. So hat dieser Rechen durchaus auch noch heute seine Daseinsberechtigung, auch wenn er oft für ein Museumsstück gehalten wird.&lt;br /&gt;
* Eine Sonderform war früher ein spezieller &amp;#039;&amp;#039;[[Ährenrechen]]&amp;#039;&amp;#039; mit besonders eng stehenden und gebogenen, dünnen Zinken. Diese Bauform aus Metall ist auch als (metallener) &amp;#039;&amp;#039;Heurechen&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
* Der Rechen ist wichtigstes Werkzeug zum Anlegen eines [[Kare-san-sui]], einer Form des [[Japanischer Garten|japanischen Gartens]]. Auch das Rechen an sich wird im [[Zen]] als [[Meditation]] erlebt und praktiziert.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Teichrechen]]&amp;#039;&amp;#039; sind spezielle Rechen zur Reinigung von Teichen, welche aufgrund ihrer Größe früher von Pferden gezogen wurden, und heute als Handwerkzeuge zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachliches ==&lt;br /&gt;
Die Trennlinie der synonymen Oberbegriffe &amp;#039;&amp;#039;Rechen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Harke&amp;#039;&amp;#039; verläuft im Westen etwa bei der [[Benrather Linie]], im Osten etwas südlicher, nördlich von Dresden, leicht nach Nordost weiterlaufend.&amp;lt;ref&amp;gt;dtv-Atlas zur deutschen Sprache (1. Auflage 1978) S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Norden wird stellenweise zwischen den beiden Begriffen bedeutungsmäßig unterschieden. &amp;#039;&amp;#039;Harke&amp;#039;&amp;#039; ist dabei der Erdrechen zum Glätten der Gartenbeete und Wege, und Rechen ist der &amp;#039;&amp;#039;Heurechen&amp;#039;&amp;#039; zum Zusammenrechen von Laub und Gras.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichoff1977&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Eichhoff: &amp;#039;&amp;#039;Wortatlas der deutschen Umgangssprachen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Saur, 1977, ISBN 9783772013379, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das dazugehörige Verbum lautet im Norden &amp;#039;&amp;#039;harken&amp;#039;&amp;#039; und im Süden &amp;#039;&amp;#039;rechen&amp;#039;&amp;#039; (dialektal in Österreich häufig &amp;#039;&amp;#039;rechnen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;protze&amp;quot;/&amp;gt; So wird auch bei jenen Norddeutschen, die zwischen den Arbeitsgeräten unterscheiden, die Formulierung „Laub harken“ nicht als falsch empfunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichoff1977&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt und missverständlich ist in Norddeutschland die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Gabel (Werkzeug)|Forke]]&amp;#039;&amp;#039; belegt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;protze&amp;quot;&amp;gt;Helmut Protze: &amp;#039;&amp;#039;Wortatlas der städtischen Umgangssprache&amp;#039;&amp;#039; (Band 114 von &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Forschungen&amp;#039;&amp;#039;), Böhlau, 1997, ISBN 9783412142964, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; einem ebenfalls mit Zinken versehenen Gerät, welches unter anderem für ähnliche Aufgaben wie der Rechen verwendet wird. Der [[Kamm]] wird scherzhaft auch als Läuserechen bzw. Läuseharke bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;protze&amp;quot; /&amp;gt; Im süddeutschen Raum wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Harke&amp;#039;&amp;#039; für eine Art von [[Hacke (Werkzeug)|Hacke]] mit quergestelltem Blatt für die Bodenbearbeitung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hand rakes|Rechen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7729182-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechen oder Harke| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerkzeug (Gartenbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftliches Gerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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