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	<title>Receptaculum seminis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:35:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Receptaculum_seminis&amp;diff=497147&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Einsenkungsmarke: Links, Formatierungen</title>
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		<updated>2025-10-05T18:57:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links, Formatierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Receptaculum seminis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Samentasche, Samenbehälter, Spermathek oder Spermatheca) ist eine Spermavorratstasche und gehört zum [[Genitalien|Genitalapparat]] vieler weiblicher oder [[Hermaphroditismus|zwittriger]] Tiere und dient zum Auffangen und Bewahren von [[Spermium|Spermien]] von Geschlechtspartnern. [[Weichtiere]] (Mollusca) wie [[Schnecken]] und alle Arten der [[Insekten]], [[Spinnentiere]] und [[Krebse]], welche im [[Stamm (Biologie)|Stamm]] der [[Gliederfüßer]] (Arthropoda) zusammengefasst werden, aber auch zwittrige Ordnungen wie die [[Ringelwürmer]] (Annelida) und [[Plattwürmer]] (Plathelminthes) besitzen eine solche Samentasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sperma kann darin über längere Zeit im Körper getragen werden, ohne dass es zu einer [[Befruchtung]] kommt. Alternativ befruchten die Spermien über einen längeren Zeitraum mehrere [[Eizelle]]n, ohne dass es zu einer erneuten [[Begattung|Kopulation]] kommt. Bei zwittrigen Tieren verhindert oft die Lage der Ausführgänge, dass eigene Spermien von den [[Hoden]] in das Receptaculum seminis gelangen, z.&amp;amp;nbsp;B. indem die Samenkanäle erst kurz vor dem [[Genitalporus]] zusammenlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie und Befruchtungsvorgang bei Spinnen ==&lt;br /&gt;
Die Spermathek befindet sich im Hinterleib des weiblichen Tieres. Sie kann einteilig oder zweiteilig sein, ebenso eine Ein- und Ausbuchtung haben, oder paarig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komplexer ist der Bau der Geschlechtsorgane und die Befruchtung bei einigen [[Echte Webspinnen|Echten Webspinnen]]. Bei den [[Haplogynae|haplogynen Spinnen]] öffnet sich die Samentasche über einen Befruchtungsgang in den externen Uterus &amp;#039;&amp;#039;[[Uterus externus]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei [[Entelegynae|Entelegynen Spinnen]] liegt über der Spermathek eine [[Sklerotin|sklerotisierte]] Platte mit einer Geschlechtsöffnung in der [[Epigastralfurche]] als recht komplex gebautes Kopulationsorgan.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rainer F. Foelix]] |Titel=Biologie der Spinnen |Verlag=Georg Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=1979 |ISBN=3-13-575801-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spermathek.JPG|Zweiteilige Spermathek der [[Rote Chile-Vogelspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Grammostola rosea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Spermathek Acanthoscurria geniculata.jpg|einteilige, verzweigte Spermathek von &amp;#039;&amp;#039;[[Acanthoscurria geniculata]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Paarung führt das Männchen sein Geschlechtsteil in die Geschlechtsöffnung ein und gibt sein [[Sperma]] ab. Die [[Spermien]] werden im Receptaculum seminis gelagert, bis sie wieder herausgequetscht werden, um die vorbeirutschenden Eier zu befruchten. Am Receptaculum seminis liegt eine Befruchtungstasche an, in der die eigentliche Befruchtung stattfindet, indem die Eizellen aus dem [[Eierstock]] dorthin wandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spermathek der Flöhe ==&lt;br /&gt;
Die Spermathek der [[Flöhe]] ist ein flaschenförmiges Organ. Die kugelförmige Basis wird als [[Bulga]] bezeichnet. Sie ist über das [[Diaphragma]] mit einem engeren, gebogenen Hals (Hilla) übergeht. Das Sperma kann nur durch die Öffnung des Gangs der Spermathek (&amp;#039;&amp;#039;Ductus spermathecae&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ductus receptaculi seminis&amp;#039;&amp;#039;) ein- und austreten. Die Füllung erfolgt bei der Begattung zunächst in die Bulga und dann in die Hilla. Die Wand der Spermathek besteht aus [[Chitin]] und weist leistenartige Verdickungen (&amp;#039;&amp;#039;[[Strigillae]]&amp;#039;&amp;#039;) auf. Während die Füllung über die Ejakulation erfolgt, ist der Entleerungsmechanismus nicht gänzlich aufgeklärt. Es könnten kontraktile Elemente oder auch Kapillarkräfte beteiligt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerda Buchberger, Alexander Kogler, Agnes Weth, Richard Baumgartner, Philipp Comanns, Siegfried Bauer, Werner Baumgärtner |Titel=“Fluidic diode” for passive unidirectional liquid transport bioinspired by the spermathecae of fleas |Sammelwerk=Journal of Bionic Engineering |Datum=2018 |Band=15 |Nummer=1 |Seiten=42–56 |DOI=10.1007/s42235-017-0003-7 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Indicoblemma lannaianum]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Spinne der Familie der [[Tetrablemmidae]] kann Sperma verschiedener Männchen länger zwischenlagern und kontrolliert an einen externen [[Uterus]] abgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burger et al&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Burger u. a. |Titel=Complex genital system of a haplogyne spider (Arachnida, Araneae, Tetrablemmidae) indicates internal fertilization and full female control over transferred sperm |Sammelwerk=Journal of Morphology |Band=267 |Nummer=2 |Datum=2005 |Seiten=166–186 |DOI=10.1002/jmor.10394 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spermathek von [[Spinnentiere]]n wird bei jeder [[Häutung]] mitgehäutet. Das Weibchen muss sich also nach jeder Häutung erneut paaren, um befruchtete Eier abgeben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie bei Menschen ==&lt;br /&gt;
Bei Frauen wird damit das hintere [[Scheidengewölbe]] bezeichnet, in dem nach der [[Samenerguss|Ejakulation]] das [[Sperma]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie (Wirbellose)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Einsenkungsmarke</name></author>
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