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	<title>Realsozialismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Realsozialismus&amp;diff=54511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz: Sprachliches</title>
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		<updated>2026-04-26T19:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprachliches&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Liste sozialistischer Staaten&lt;br /&gt;
|4=Realsozialismus&lt;br /&gt;
|5=Sozialistische Bruderländer|2=März 2025|1=[[Spezial:Beiträge/93.231.237.222|93.231.237.222]] 00:25, 21. Mär. 2025 (CET)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Realsozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;realer Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;real existierender Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden ausgehend von der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] ab den 1970er Jahren als Fremd- und Selbstbezeichnung verschiedener [[Gesellschaftsformation|Gesellschaftssysteme]] in Europa, Asien und auf [[Kuba]] eingeführt und verwendet. Gemeinsam war ihnen die Vorherrschaft einer [[Kommunistische Partei|kommunistischen Partei]] bzw. [[Sozialistische Partei|sozialistischen Partei]] und das Selbstverständnis als [[Sozialismus|sozialistische]] [[Gesellschaftsordnung]] zumeist im Einflussbereich der [[Sowjetunion]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ziemer_Nohlen535f&amp;quot;&amp;gt;[[Klaus Ziemer]], &amp;#039;&amp;#039;Real existierender Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;, in: Dieter Nohlen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Politik&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 7, directmedia, Berlin 2004, S. 535&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Staatsform]] vieler Staaten des real existierenden Sozialismus war „[[Volksrepublik]]“ bzw. „[[Volksdemokratie]]“; das [[Politisches System|politische System]] war durch eine [[Autokratie|autokratische]] [[Ein-Parteien-Herrschaft]] gekennzeichnet, das Wirtschaftssystem durch [[Zentralverwaltungswirtschaft]] oder deutliche planwirtschaftliche Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsbildung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „real existierender Sozialismus“ wurde von [[Erich Honecker]] auf der 9. Tagung des [[Zentralkomitee der SED|ZK der SED]] im Mai 1973 zum ersten Mal verwendet und tauchte danach immer wieder in offiziellen Verlautbarungen zur Charakterisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Borowsky, &amp;#039;&amp;#039;Die DDR in den siebziger Jahren&amp;#039;&amp;#039;, [[Informationen zur politischen Bildung]] 258, [http://www.bpb.de/izpb/10111/die-ddr-in-den-siebziger-jahren?p=all online]; abgerufen am 7. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bringt zum Ausdruck, dass in den entsprechenden Staaten [[Marxismus|marxistischer]] Anspruch und empirische [[Realität]] auseinanderfallen. Insbesondere von Anhängern [[Politische Linke|linker]] Strömungen, die einen [[Demokratischer Sozialismus|demokratischen Sozialismus]] anstrebten, wurden die Staaten unter sowjetischer [[Hegemonie]] wegen mangelnder [[Demokratie]] oder der bloßen [[Verstaatlichung]] statt einer geforderten „Vergesellschaftung“ der [[Produktionsmittel]] kritisiert. Sie sollten mit dem Begriff in die Nähe [[Utopischer Sozialismus|utopischer Sozialisten]] gerückt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Everhard Holtmann]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Politik Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage 2000, S. 635.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ziemer_Nohlen535f&amp;quot; /&amp;gt; Später wurde der Begriff auch außerhalb der [[Sozialistische Bruderländer|realsozialistischen Staatenwelt]] benutzt, um ebendiese [[Diskrepanz]] zu kritisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ziemer_Nohlen535f&amp;quot; /&amp;gt; Insbesondere der [[Totalitarismus|totalitäre]] [[Stalinismus]] gilt als Synonym für diese Diskrepanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Bahro]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Alternative. Zur Kritik des real existierenden Sozialismus&amp;#039;&amp;#039; erkannte das Vorgehen von [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]] und [[Josef Stalin|Stalin]] beim Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion zum Teil als richtig an. Er unterstellte aber den realsozialistischen Staaten in einer Art „Protoform“ des theoretischen Modells steckengeblieben zu sein. Das marxistisch-leninistische Dogma von der ausnahmslosen Vergesellschaftung aller Produktionmittel, auch der vielen handwerklichen und bäuerlichen Kleinbetriebe, verstetigt und pervertiert die „vertikale Arbeitsteilung“, die der Entwicklung sozialistischer Arbeits- und Lebensweisen entgegensteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Bahro: &amp;#039;&amp;#039;Die Alternative. Zur Kritik des real existierenden Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt (EVA), Köln/Frankfurt 1977, ISBN 3-434-00353-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [[Manfred Hildermeier]] wurde der Begriff bereits Ende der 1960er Jahre verwendet, er sei für die sozialistischen Staaten der gesamten Ära [[Leonid Iljitsch Breschnew|Breschnew]] angemessen. Statt einer chaotischen [[Diktatur]] habe man halbwegs geregelte Machtstrukturen eingerichtet. Parallel lief in den westlichen Staaten der Aufstieg der [[Politologie]] als Wissenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Hildermeier]], &amp;#039;&amp;#039;Die Sowjetunion 1917–1991&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2007, S. 147&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stefan Wolle]] zufolge sind mit dem Begriff mehrere spezifische Probleme der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] verbunden. Zunächst sei diese nicht als [[Nationalstaat]] begründet gewesen und mangels historischer Basis besonders auf ideologische Kategorien angewiesen gewesen. Der Hinweis auf die „reale Existenz“ sei nur dort sinnvoll, wo dieselbe bestritten werde oder komplett in Frage gestellt sei. Der Begriff passe in ein parteiamtliches Vokabular, das mehr an pietistische Innerlichkeit als an politischen Diskurs erinnere. Er verrate eine permanente Verteidigungshaltung gegenüber dem Verlust der Utopie wie den eigenen theoretischen Ansprüchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wo&amp;quot;&amp;gt;[[Stefan Wolle]], &amp;#039;&amp;#039;Die heile Welt der Diktatur&amp;#039;&amp;#039;, Ch. Links Verlag, 1998, S. 237&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benedikt Sarnov sieht in dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Realsozialismus&amp;#039;&amp;#039; nicht einen Euphemismus, sondern eine Form des [[Neusprech]], über die man sich schon früh lustig gemacht habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sarnov&amp;quot;&amp;gt;Benedikt Sarnov, &amp;#039;&amp;#039;Our Soviet [[Newspeak]]: A Short Encyclopedia of Real Socialism.&amp;#039;&amp;#039; Moskau 2002, ISBN 5-85646-059-6 (Наш советский новояз. Маленькая энциклопедия реального социализма.), &amp;#039;&amp;#039;Real Socialism&amp;#039;&amp;#039;, S. 472–474.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Germanist [[Carsten Gansel]] stellte verschiedene spezielle Wechselwirkungen des DDR-Realsozialismus auf Literatur wie das kollektive Gedächtnis fest. Der Begriff wurde demnach vor allem genutzt, Ansätze zu Reformen des „realen“ Sozialismus als konterrevolutionär oder utopisch zu brandmarken, insbesondere in Zusammenhang mit dem [[Prager Frühling]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carsten Gansel]], &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis und Literatur in den „geschlossenen Gesellschaften“ des Real-Sozialismus zwischen 1945 und 1989&amp;#039;&amp;#039;, V&amp;amp;R unipress GmbH, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichen ==&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Gesellschaftssysteme, die als real existierender Sozialismus beschrieben werden, waren eine zentral gesteuerte Staats- und Wirtschaftsordnung: Dazu gehörten zumeist [[Zentralverwaltungswirtschaft]], [[Einparteiensystem|Einparteienherrschaft]] sowie [[Verstaatlichung]] bzw. [[Kollektivierung]] der Produktionsmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Lenz, Nicole Ruchlak: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Politik-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Lehr- und Handbücher der Politikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;). Oldenbourg, München 2001, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden nach dem Prinzip des [[Demokratischer Zentralismus|„Demokratischen Zentralismus“]] regiert und waren somit [[Diktatur]]en, in denen einige Spitzenfunktionäre über die Bevölkerung einschließlich des [[Proletariat]]s und seiner Partei herrschten. Ihr Selbstverständnis als [[Diktatur des Proletariats]] hatte somit keine Entsprechung in der Wirklichkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Faber (Soziologe)|Richard Faber]]: &amp;#039;&amp;#039;Volk.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hubert Cancik]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch religionswissenschaftlicher Grundbegriffe]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 5, Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-010531-0, S. 344 – 350, hier S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn diese Regime [[Blockpartei]]en aufwiesen, die der herrschenden kommunistischen Partei unterstellt waren, aber zum Anschein eines [[Pluralismus (Politik)|politischen Pluralismus]] beitrugen, spricht man von [[Volksrepublik]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer-Olaf Schultze]]: &amp;#039;&amp;#039;Volksdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dieter Nohlen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Politik&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 7, S. 695.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationales Umfeld ==&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Rolle bei der Diskussion um den Realsozialismus spielte das [[Chinesisch-sowjetisches Zerwürfnis|chinesisch-sowjetische Zerwürfnis]], das von Ende der 1950er bis weit in die 1980er Jahre hin andauerte. In der Zeit dieses [[Schisma]]s der [[Kommunismus|kommunistischen]] Bewegungen sprachen beide einander das Recht ab, für den Sozialismus zu sprechen. Der Realsozialismus wurde von [[Trotzkismus|Trotzkisten]] und [[Rätekommunismus|Rätekommunisten]] auch als „[[Staatskapitalismus]]“ kritisiert. Im Umfeld der [[K-Gruppe]]n wurden die verschiedenen Zuordnungen zu verschiedenen Sonderwegen, neben der [[Volksrepublik China]] auch [[Albanien]], [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|Jugoslawien]] oder [[Nordkorea]] teilweise erbittert diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;So z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Charles Bettelheim]] u.&amp;amp;nbsp;a., &amp;#039;&amp;#039;China 1972. Ökonomie, Betrieb und Erziehung seit der Kulturrevolution&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. gemeinsam mit Maria Antonietta Macciochi, Wagenbach, Berlin 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende der [[Kulturrevolution]] zogen sich im Ausland Angehörige und Vordenker insbesondere maoistischer Gruppierungen wie [[Charles Bettelheim]] enttäuscht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste sozialistischer Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonderrolle Chinas ==&lt;br /&gt;
[[John Kenneth Galbraith]] schrieb 1980, er halte den Einfluss des politischen Systems auf die Wirtschaft für begrenzt. Historische relative Unterschiede zwischen einzelnen Staaten (wie etwa in [[Osteuropa]]) habe der Sozialismus nie ausräumen können. Das grundsätzliche Scheitern realsozialistischer Systeme in Entwicklungsländern liege insbesondere am Mangel an Planungs- und Verwaltungskapazität in diesen Ländern; China sei wegen seiner jahrtausendelangen Verwaltungshistorie eine Ausnahme.&amp;lt;ref&amp;gt;John Kenneth Galbraith, &amp;#039;&amp;#039;The nature of mass poverty.&amp;#039;&amp;#039; Dt.: &amp;#039;&amp;#039;Die Arroganz der Satten. Strategien für die Überwindung der weltweiten Massenarmut.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Bern/München 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentraler interner Unterschied war der Umgang mit der [[Landwirtschaft]]. In der [[Sowjetunion]] wurde die wirtschaftlich erfolgreiche, aber ideologisch unpassende [[Neue Ökonomische Politik]] als „[[Friedensvertrag von Brest-Litowsk|Brest-Litowsk]] gegenüber den [[Kulaken]]“ apostrophiert; Stalin ließ die Bauern ab Ende der 1920er Jahre [[Entkulakisierung|brutal kollektivieren]] und verursachte damit Hungersnöte, unter anderem den [[Holodomor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot;&amp;gt;[[Robert W. Cox]], &amp;#039;&amp;#039;“Real Socialism” in historical perspective&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ralph Miliband]] und [[Leo Panitch]] (eds.): &amp;#039;&amp;#039;Communist Regimes: The Aftermath.&amp;#039;&amp;#039; [[Socialist Register]], Merlin Press, London 1991 ([http://socialistregister.com/ online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu war in China selbst die Mobilisierung der Bauern wie die wirtschaftlich erfolgreiche Versorgung der Armee auf dem [[Langer Marsch|Langen Marsch]] ein wesentliches und prägendes Element der Revolution in China.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RS&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Volksbefreiungsarmee]] (VBA) war lange nach dem Bürgerkrieg als wirtschaftlicher Akteur – sowohl hinsichtlich Grundbesitz wie auch mit verschiedenen Firmen innerhalb und jenseits des Rüstungsbereiches – erfolgreich und präsent. Die VBA war seit Beginn gezwungen, die Soldaten mit Nahrungsmitteln aus eigener Regie zu versorgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LoC&amp;quot; /&amp;gt; Die VBA ist (Stand 2006) für die chinesische Gesellschaft von zentraler Bedeutung, auch wenn Anfang der 1980er Jahre damit begonnen wurde, die zivile Produktion der VBA aus dem Gesamtverband zu lösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LoC&amp;quot;&amp;gt;[http://lcweb2.loc.gov/frd/cs/cntoc.html &amp;#039;&amp;#039;A Country Study: China – Library of Congress Call Number DS706 .C489 1988&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Chinas Volksbefreiungsarmee feiert ihren 80. Geburtstag mit einer großen Ausstellung im Pekinger Militärmuseum. Sie ist immer noch ein mächtiger Staat im Staate. Alle Reaktionäre sind Papiertiger“, von Andreas Schlieker, TAZ 12. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestehende realsozialistische Gesellschaften ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste sozialistischer Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Realsozialismus in den Staaten des europäischen [[Ostblock]]s ist seit 1989 komplett zusammengebrochen. Demgegenüber bestehen realsozialistische Gesellschaften in Lateinamerika, Asien und Afrika bis in die Gegenwart weiter oder wurden weiterentwickelt bzw. im Falle von [[Eritrea]] und [[Venezuela]] in den 1990ern neu geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde unter anderem der [[Sozialismus chinesischer Prägung]] unter dem Motto [[Deng Xiaoping]]s „Es spielt keine Rolle, ob die Katze schwarz oder weiß ist; solange sie Mäuse fängt, ist sie bereits eine gute Katze“. Dort sah man in der „Entfachung der Produktivkräfte“ kein Problem, solange die politische Vorherrschaft der [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunistischen Partei Chinas]] (KPCh) zu sichern war. Mit dem ähnlichen Konzept des [[Đổi mới]] in [[Vietnam]] wurde dort eine erhebliche Ausweitung der wirtschaftlichen Produktion, insbesondere auch von [[Cash Crops]] wie [[Kaffee]] erzielt. Für die Lösung realsozialistischer [[Kaffeekrise in der DDR|Versorgungsprobleme mit Konsumgütern in der DDR]] kam dies allerdings zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der erkämpften Unabhängigkeit von [[Äthiopien]] im Jahre 1993 baut die sich offiziell als [[marxistisch]] bezeichnete Partei [[Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit]] in [[Eritrea]] eine realsozialistische [[Einparteiendiktatur]] auf, die sich weitgehend am so genannten [[Afrikanischer Sozialismus|Afrikanischen Sozialismus]] orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Venezuela etablierte [[Hugo Chávez]] mit Unterstützung des Militärs ab 1999 einen so genannten [[Bolivarismus|Bolivarischen Sozialismus]], der von seinem Nachfolger [[Nicolás Maduro]] jedoch erheblich in der Konzeption verschärft wurde und nun den realsozialistischen [[Einparteiendiktatur]]en des ehemaligen [[Ostblock]]s ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit bestehende realsozialistische Staaten sind:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Staat !! Ideologie !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{VNM}} || [[Marxismus-Leninismus]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Đổi mới]] || seit 1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{PRK}} || [[Stalinismus]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Chuch’e-Ideologie]] || seit 1948&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{CHN}} || „[[Sozialismus chinesischer Prägung]]“&amp;lt;br&amp;gt;[[Deng-Xiaoping-Theorie|Dengismus]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Xi Jinpings Ideen des Sozialismus chinesischer Prägung im neuen Zeitalter|Xiismus]] || seit 1949&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{CUB}} || [[Marxismus-Leninismus]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Castroismus]] ||seit 1958&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{LAO}} || [[Marxismus-Leninismus]] || seit 1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{ERI}} || [[Afrikanischer Sozialismus]] || seit 1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{VEN}} || [[Bolivarismus|Bolivarischer Sozialismus]] || seit 1999&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sozialismus in den Farben der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Bahro]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Alternative. Zur Kritik des real existierenden Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Tribüne Verlag 1977, Neuauflage: Bund-Verlag 1990.&lt;br /&gt;
* Antonio Carlo: &amp;#039;&amp;#039;Politische und ökonomische Struktur der UdSSR (1917–1975). Diktatur des Proletariats oder bürokratischer Kollektivismus&amp;#039;&amp;#039;, Wagenbach, Berlin 1972.&lt;br /&gt;
* Klaus Steinitz: &amp;#039;&amp;#039;Das Scheitern des Realsozialismus. Schlussfolgerungen für die Linke im 21. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, VSA, Hamburg 2007. ISBN 978-3-89965-235-2.&lt;br /&gt;
* Mathias Wiards: &amp;#039;&amp;#039;Krise im Realsozialismus. Die Politische Ökonomie der DDR in den 80er Jahren&amp;#039;&amp;#039;, Argument, Hamburg 2001.&lt;br /&gt;
* Martin Blumentritt, [[Eberhard Braun]], Wolfram Burisch: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Philosophie gesellschaftlicher Praxis. Auseinandersetzungen mit der Marxschen Theorie nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-8260-1011-6.&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Elsenhans]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Niedergang des realen Sozialismus. Einige politökonomische Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;. In: COMPARATIV. Leipziger Beiträge zur Universalgeschichte und vergleichenden Gesellschaftsforschung, Universitätsverlag Leipzig, Heft 1 (1998), S. 122–132.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv| url=http://www.oei.fu-berlin.de/publikationen/boi/boi_23/index.html| wayback=20071123094509| text=Osteuropa-Institut der FU Berlin: Berliner Osteuropa Info Nr. 23/2005: Alltag und Ideologie im Realsozialismus (Textsammlung)}}, auch [http://www.oei.fu-berlin.de/media/publikationen/boi/boi_23/boi_23_gesamtes_heft.pdf komplett als PDF; 19 MB]&lt;br /&gt;
* [[Bernd Senf]] (1998): [http://www.berndsenf.de/pdf/Die%20Marxsche%20Utopie%20und%20der%20Realsozialismus.pdf „Die Marxsche Utopie und der Realsozialismus. Übereinstimmung oder Widerspruch?“] (PDF; 166 kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv| url=http://members.aol.com/Streitpunkte/ks0603.html| wayback=20060209231541| text=Klaus Hermann: „Zur Kritik und Theorie des Realsozialismus“, in: Kommunistische Streitpunkte, Nr. 6/2000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxismus-Leninismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erich Honecker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
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