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	<title>Reallohn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T23:22:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reallohn&amp;diff=144277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: fehlendes Leerzeichen ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reallohn&amp;diff=144277&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-29T00:26:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlendes Leerzeichen ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Entwicklung Realohn Nominallohn Verbraucherpreisindex D.svg|miniatur|Entwicklung der Nominal- und Reallöhne in Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Änderung Realohn Nominallohn Verbraucherpreisindex D.svg|miniatur|Änderung der Nominal- und Reallöhne in Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reallohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Reallohnindex&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Wirtschaft]] und [[Wirtschaftswissenschaft]] als [[Arbeitslohn]] eine [[reale Größe]], welche die [[Inflation]] oder [[Deflation]] berücksichtigt. Pendant ist der [[Nominallohn]] – eine [[nominale Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Mit „Lohn“ sind alle [[Arbeitseinkommen]] gemeint. Der Reallohn ist der Indikator für die tatsächliche [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] des Nominallohns, was eine [[Preisbereinigung]] um Inflation oder Deflation erfordert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kompakt_Lexikon_Management/5ZkuBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA255&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 310]&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Reallohn auf der [[Mikroebene]] der [[Mikroökonomie]] angesiedelt ist, gehört das [[Realeinkommen]] zur [[Makroebene]] der [[Volkswirtschaftslehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reallohn ist die für das [[Arbeitsangebot]] entscheidende Größe. Orientieren sich dagegen die [[Marktteilnehmer]] auf dem [[Arbeitsmarkt]] bei Inflation am Nominallohn, so unterliegen sie der so genannten [[Geldillusion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlung ==&lt;br /&gt;
Der Reallohn &amp;lt;math&amp;gt;w_r&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich durch Division des Nominallohnes &amp;lt;math&amp;gt;w_n&amp;lt;/math&amp;gt; durch das [[Preisniveau]] &amp;lt;math&amp;gt;p&amp;lt;/math&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kompakt_Lexikon_Wirtschaft/xDCvBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA33&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 33]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{w_r} = \frac {w_n}{p}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Der Nominallohn wird in [[Tarifverhandlung]]en zwischen den [[Tarifpartei]]en ausgehandelt, im Detail sind auch die verschiedenen [[Lohngruppe]]n durch Nominallöhne definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
Der Nominallohn ist als Durchschnittswert definiert. Versteht man ihn als &amp;#039;&amp;#039;[[Nettolohn]]&amp;#039;&amp;#039; nach Abzug von [[Steuer]]n und [[Sozialabgaben]], dann zeigen Änderungen des Reallohns an, wie sich die [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] der Arbeitnehmer ändert. Versteht man den Nominallohn als &amp;#039;&amp;#039;[[Bruttolohn]]&amp;#039;&amp;#039;, dann zeigen Änderungen des Reallohns an, ob Arbeit aus Sicht der Unternehmen teurer oder billiger wird. In der Volkswirtschaftslehre herrscht diese zweite Definition vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reallohnindex ===&lt;br /&gt;
Für Deutschland berechnet das [[Statistisches Bundesamt|Statistische Bundesamt]] einen Reallohnindex.&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis01&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bundesamt: [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/RealloehneNettoverdienste/Tabellen/Tabellen_Reallohnindex.html;jsessionid=D8DB9B428812F1571D57C5E30864BDE2.cae3 Statistisches Bundesamt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Reallohnindex&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 24. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Reallohnindex wird als Quotient aus dem Nominallohnindex und dem [[Verbraucherpreisindex]] berechnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bundesamt: [https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/VerdiensteArbeitskosten/ReallohnNetto/ReallohnindexPDF_5623209.pdf?__blob=publicationFile Statistisches Bundesamt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Verdienste und Arbeitskosten - Reallohnindex und Nominallohnindex, Erläuterungen&amp;#039;&amp;#039;, S. 3, Daten S. 5, PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Reallohnindex} = \frac {\text{Nominallohnindex}}{\text{Verbraucherpreisindex}} \cdot 100&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Änderungen dieses Index entsprechen ungefähr der Nominallohnänderung abzüglich der Inflationsrate.&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis02&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bundesamt: [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/VerdiensteArbeitskosten/RealloehneNettoverdienste/Tabellen/Tabellen_Reallohnentwicklung.html;jsessionid=D8DB9B428812F1571D57C5E30864BDE2.cae3 Statistisches Bundesamt (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung Reallohnindex, Nominallohnindex und Preisindex&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 24. April 2016]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reallohn ===&lt;br /&gt;
Der Reallohn wird im Verhältnis &amp;#039;&amp;#039;Lohnsatz W&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Preisniveau P&amp;#039;&amp;#039; wiedergegeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;R = \frac{W}{P}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Der Faktor &amp;lt;math&amp;gt;W&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{enS|Wages}}, „Löhne“&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt den [[Aggregation (Wirtschaft)|aggregierten]] [[Nominallohn]] dar. Der aggregierte Nominallohn ist der in [[Geldeinheit]]en gemessene durchschnittliche Bruttoarbeitslohn pro Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Faktor &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; entspricht dem [[Preisniveau]], also dem durchschnittlichen Preis der Güter.&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, München, Pearson Studium, 2004, S. 188 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Neoklassische Theorie|neoklassischen Theorie]] ist der Reallohn eng verbunden mit dem [[Grenzprodukt der Arbeit]]. Ein Unternehmen im Wettbewerb stellt demnach solange Arbeitskräfte ein, bis das Grenzprodukt der Arbeit mit dem Reallohn übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Verbraucher|Konsumenten]] – das können Arbeitnehmer aber auch Unternehmen sein – ist der Reallohn entscheidend, nicht der Nominallohn. Das Interesse der Arbeitnehmer besteht darin, wie viele Güter und Dienstleistungen sie tatsächlich kaufen können, nicht wie viele Euro sie am Monatsende bekommen. Entscheidend ist also die Höhe des Lohns in Form von Gütereinheiten, der so genannte Reallohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Unternehmen, so ist nicht der an die Beschäftigten gezahlte Nominallohn entscheidend, sondern welchen Nominallohn die Unternehmen im Verhältnis zum Preis des produzierten Endprodukts zahlen. Auch hier ist der Reallohn die entscheidende Komponente.&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, München, Pearson Studium, 2004, S. 188&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reallohn und Arbeitslosenquote ==&lt;br /&gt;
In der Mikroökonomie wird das [[Marktgleichgewicht]] auf dem Arbeitsmarkt üblicherweise als [[Gleichgewicht (Wirtschaftswissenschaft)|Gleichgewicht]] zwischen [[Arbeitsangebot]] ([[Arbeitnehmer]]) und [[Arbeitsnachfrage]] ([[Arbeitgeber]]) dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Makro%C3%B6konomie/kbPBqRDa40YC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Lohnsetzungsgleichung&amp;amp;pg=PA210&amp;amp;printsec=frontcover Olivier Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 209 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu wird die Lohnsetzungsgleichung und die Preissetzungsgleichung verwendet:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Lohnsetzungsgleichung&amp;#039;&amp;#039; entspricht der [[Angebotsfunktion]], weswegen sie auch „Arbeitsangebots-Gleichung“ genannt wird. Ein Anstieg der [[Beschäftigung]] impliziert eine Abnahme der [[Arbeitslosigkeit]], was bei Tarifverhandlungen zur Durchsetzung eines höheren Reallohns führt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Preissetzungsgleichung&amp;#039;&amp;#039; impliziert, dass aufgrund der [[Preispolitik]] die [[Preis (Wirtschaft)|Preise]] durch die Unternehmen festgesetzt werden. Aufgrund der [[Marktmacht]] der Unternehmen bei der Preisfestsetzung entspricht das Verhältnis zwischen dem [[Preisniveau]] &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; und dem Lohnsatz &amp;lt;math&amp;gt;W&amp;lt;/math&amp;gt; genau der [[Gewinnmarge]] &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;Olivier Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 200&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac {W}{P} = \frac {1}{1 + \mu}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die Entscheidung der Unternehmen, wie sie ihre Preise festlegen, wirkt sich auch auf den Reallohn aus. Eine höhere Gewinnmarge wird die Unternehmen veranlassen, bei gegebenen Nominallöhnen ihre Preise zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Preissetzungsgleichung&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{P}{W} = 1 + \mu&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Mittels [[Kehrwert]] ergibt sich die Gleichung für den Reallohn:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = \frac{1}{1 + \mu}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt; = Gewinnaufschlag.&lt;br /&gt;
Die Gleichung verdeutlicht, dass die Entscheidung der Unternehmen, &amp;#039;&amp;#039;wie&amp;#039;&amp;#039; sie ihre Preise festlegen, Auswirkungen auf den Reallohn hat. Ein höherer Gewinnaufschlag bewirkt, dass die Unternehmen ihre Preise bei gegebenen Nominallöhnen erhöhen. Dies wiederum verursacht gleichzeitig einen Rückgang des Reallohns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lohnsetzungsgleichung&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = F(u,z)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die Lohnsetzung schließt einen negativen Zusammenhang zwischen &amp;#039;&amp;#039;Arbeitslosenquote u&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Reallohn W/P&amp;#039;&amp;#039; ein, das heißt, je höher die Arbeitslosenquote, desto niedriger der Reallohn, welcher bei der Lohnsetzung festgesetzt wird. Steigt die [[Arbeitslosenquote]], ist die [[Verhandlungsmacht]] der Arbeitnehmer schlechter, und der Reallohn ist niedriger. Daraus ergibt sich jedoch noch kein zwingender kausaler Zusammenhang. Vielmehr sind sowohl Arbeitslosigkeit als auch Reallohn Abhängige der aggregierten Arbeitsnachfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reallöhne international ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reallohn.pdf|miniatur|Reallöhne in der Eurozone]]&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Veränderungen der Reallöhne in einigen Staaten in % gegenüber dem Vorjahr:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Süddeutsche Zeitung]] vom 17. Mai 2010, &amp;#039;&amp;#039;Deutschland wieder Schlusslicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statista]], &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Reallöhne in den EU-Ländern 2020&amp;#039;&amp;#039;, August 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!| [[Staat]] || 1995–2004 || 2010–2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{EU}} 15/27 || 7,4 || 4,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{BEL}} || 6,4 || −0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{DNK}} || 15,6 || 9,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{DEU}} || −0,9 || −1,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{FRA}} || 9,4 || 2,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{IRL}} || 19,4 || 9,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{ITA}} || 2,0 || −3,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{NLD}} || 11,9 || 7,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{AUT}} || 2,8 || 5,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{SWE}} || 25,4 || 11,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{USA}} || 19,6 || 0,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{GBR}} || 25,2 || −3,0&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Reallöhne hängt davon ab, inwieweit es zu einer Steigerung der Nominallöhne kommt und wie diese durch die Inflation ganz oder teilweise kompensiert wird. [[Kleinstaat]]en wie [[Dänemark]], [[Irland]] oder [[Niederlande]] weisen überdurchschnittlich hohe Wachstumswerte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Der Nominallohn ist die ökonomische Größe, die bei Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zugrunde gelegt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei hoher Inflation wird allerdings die Entwicklung der Reallöhne berücksichtigt und die den Nominallohn bestimmende [[Arbeitsproduktivität]] außer Acht gelassen. Dies geschieht durch einen so genannten [[Inflationsausgleich]], der die [[Lohn-Preis-Spirale]] in Gang setzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Gleichgewichtsreallohn, der sich bei flexiblen Nominal- und Reallöhnen bei [[vollkommene Konkurrenz|vollkommener Konkurrenz]] auf dem Arbeitsmarkt automatisch einstellt, kommt ein Arbeitsmarktgleichgewicht dadurch zustande, dass Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage (ohne Arbeitslosigkeit) übereinstimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei völliger [[Flexibilität (Betriebswirtschaft)|Flexibilität]] der Nominallöhne besteht auf dem Arbeitsmarkt ein Marktgleichgewicht in dem Sinne, dass die Unternehmen bei einem gegebenen Reallohn gerade so viel Arbeitsnachfrage entwickeln wie von den Privathaushalten Arbeitsangebot zur Verfügung gestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Grundz%C3%BCge_der_Volkswirtschaftslehre/ZmzpBQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+bruttolohn&amp;amp;pg=PA522&amp;amp;printsec=frontcover Heinz-Dieter Hardes/Alexandra Uhly, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 522]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn also das Preisniveau durch exogene monetäre Faktoren steigt, wird der Nominallohn durch einen vorübergehenden [[Nachfrageüberschuss]] am Arbeitsmarkt zunehmen, bis sich der Gleichgewichtsreallohn wieder einstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Escherle/Klaus Kaplaner/Rahild Neuburger, &amp;#039;&amp;#039;Großes Wörterbuch Wirtschaft. Grundwissen von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;, München: Compact Verlag, 2004, ISBN 978-3-8174-7426-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten/lohnentwicklung/serie-1939-100.html Schweizerisches Bundesamt für Statistik BfS: Nominallohn- und Reallohn-Entwicklung (diverse Diagramme und Excel-Dateien)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4177144-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsentgelt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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