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	<title>Realitätsprinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:03:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Realit%C3%A4tsprinzip&amp;diff=811292&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andrea014: + Wikilink im Intro</title>
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		<updated>2024-06-09T07:40:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Wikilink im Intro&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Realitätsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nach der Theorie der klassischen [[Psychoanalyse]] eines der beiden Prinzipien, die das psychische Geschehen beherrschen. Es bildet ein Paar mit dem [[Lustprinzip]], welches durch das Realitätsprinzip modifiziert wird. Das Realitätsprinzip gilt als Teil des [[Strukturmodell der Psyche#Ich|Ich]]. Gemäß dem Realitätsprinzip werden die Bestrebungen des Lustprinzips, welche aus dem [[Strukturmodell der Psyche#Es|Es]] ([[das Unbewusste]] in der menschlichen Psyche) stammen, nach den Erfordernissen der Umwelt angepasst.&amp;lt;ref&amp;gt;W. D. Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Psychologie&amp;#039;&amp;#039;. 23. Aufl. DTV, München 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. Laplanche, J.- B. Pontalis: &amp;#039;&amp;#039;Das Vokabular der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Suhrkamp Wissenschaft, Frankfurt am Main 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sinnbestimmung des Prinzips ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Lustprinzip, das vom Es ausgeht und sich bei seinem Wirken zum Lustgewinn nicht an der umgebenden Realität orientiert, stellt das Realitätsprinzip ein [[Verhalten (Psychologie)|Verhaltensschema]] dar, nach dem das [[Ich#Psychoanalyse|Ich]] oder Bewusstsein handelt. Das Realitätsprinzip kommt im Laufe der [[intellektuell]]en Reifung des Ichs zur Geltung und bezieht sich auf die währenddessen ins [[Über-Ich]] verinnerlichten Erfahrungen. Es bezeichnet die charakteristische Aufgabe des Ichs, für die Befriedigung der Triebe (also der angeborenen Bedürfnisse) des „Es“ die jeweils herrschende Umwelt – die Realität – zu berücksichtigen, um dies auch vereinbar mit den [[moralisch]]en Vorstellungen des Über-Ich und ohne unangenehme Konsequenzen zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
Die Faktoren der konkreten Situation werden zu diesem Zweck teils bewusst rational bewertet, andererseits wirken auf die innere Gestaltung des Gesamtbildes der Realität die Impulse des [[Über-Ich]]s mit ein. Diese stammen vor allem aus den übernommenen oder anerzogenen [[Wertvorstellung]]en, sowie allgemein aus allen Erfahrungen, die der Mensch im Verlauf seiner Entwicklung gesammelt und darauf das Über-Ich aufgebaut hat. Ist dem Ich die Erfüllung der Forderungen des Es momentan nicht möglich, weil eine konkret gegebene Situation seitens der Umwelt dagegen spricht, kann es eine zeitliche Verschiebung der Triebbefriedigung oder die Umlenkung der sexuellen Triebenergie auf ein neues, nicht sexuelles Ziel erreichen ([[Sublimierung (Psychoanalyse)|Sublimierung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Über-Ich dem Verlangen des Es entgegenwirkt, indem es seinen Einfluss auf das Bewusstsein in Form des Verspürens von Schuldgefühlen ausübt, bedient sich das Ich unbewusst verschiedener [[Abwehrmechanismus|Abwehrmechanismen]]. Das Ziel dieser Abwehrmechanismen ist die Schwächung oder Ausschaltung der [[Schuldgefühl]]e, die das Ich anderenfalls empfinden würde, sobald es den triebhaften Begierden des Es nachgäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4177139-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Realitatsprinzip}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalyse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andrea014</name></author>
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