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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=ReadyBoost</id>
	<title>ReadyBoost - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T19:14:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ReadyBoost&amp;diff=873257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chris Retro am 29. Januar 2026 um 12:37 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-29T12:37:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ReadyBoost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Cache]]-Technik, die in den [[Microsoft]]-[[Betriebssystem]]en seit [[Microsoft Windows Vista|Windows Vista]] enthalten ist. ReadyBoost erlaubt es, [[Flash-Speicher]] wie beispielsweise [[SD-Card|SD-]] oder [[CompactFlash]]-Karten als zusätzlichen Festplattencache einzubinden. Dies bringt potenziell eine höhere Systemleistung, da Flash-Speichermedien in der Regel wesentlich geringere Zugriffszeiten besitzen als magnetische [[Festplattenlaufwerk]]e. Es erlaubt zudem die Entlastung der Festplatte, wenn Daten von einem schnelleren Laufwerk in ein langsameres Laufwerk geschrieben bzw. kopiert werden. Dabei können unter bestimmten Umständen die Zugriffszeiten des langsameren Laufwerkes gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verwendung eines [[Solid-State-Drive]]s als Systemspeicher deaktiviert Windows ReadyBoost und macht die Funktion auf modernen Geräten obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Da der Flash-Zwischenspeicher als Cache für alle im System befindlichen Massendatenspeicher genutzt wird, betrifft die Geschwindigkeitssteigerung nicht nur die Auslagerungsdatei oder Systemdateien. Normale Flash-Speicher sind im sequentiellen Lesen und Schreiben langsamer als Festplatten, deshalb wurde ReadyBoost so ausgelegt, dass es beim Erkennen bzw. beim Einstecken des Flash-Speichers zuerst einen Geschwindigkeitstest durchführt. Dieser erkennt auch, ob der Flash-Speicher schnell genug für ReadyBoost ist. Damit wird verhindert, dass große sequentielle Lese- und Schreibvorgänge langsamer ausfallen als das direkte Schreiben auf die Festplatte. Schreibzugriffe auf den Flash-Datenträger werden möglichst gleichmäßig verteilt, um Verschleiß an besonders häufig beschriebenen Stellen vorzubeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
* Als Betriebssystem muss ein Windows-Betriebssystem ab Windows Vista zum Einsatz kommen. Mittlerweile stellen aber andere Anbieter wie beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;eBoostr&amp;#039;&amp;#039; eine ähnliche Funktionalität auch auf früheren Windows-Betriebssystemen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
* Der Flashspeicher muss mindestens 256&amp;amp;nbsp;MB groß sein, von denen mindestens 230&amp;amp;nbsp;MB frei sein müssen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Microsoft&amp;quot;&amp;gt;Microsoft TechNet Blog: [https://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2007/01/17/unter-der-haube-von-readyboost.aspx &amp;#039;&amp;#039;Unter der Haube von ReadyBoost&amp;#039;&amp;#039;], Daniel Melanchthon&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Windows Vista sind maximal 4&amp;amp;nbsp;GB für ReadyBoost nutzbar, mit Windows 7 maximal 8 Medien mit je maximal 32&amp;amp;nbsp;GB, also insgesamt 256&amp;amp;nbsp;GB, sofern der Flash-Speicher mit [[NTFS]] oder [[exFAT]] formatiert ist.&lt;br /&gt;
* Als USB-Gerät (ReadyBoost-Kompatibel) muss der Flash-Speicher [[USB]]&amp;amp;nbsp;2.0 unterstützen.&lt;br /&gt;
* Das Gerät muss mindestens eine Lesegeschwindigkeit von 2,5&amp;amp;nbsp;MB/s für 4-KiB-Blöcke und eine Schreibgeschwindigkeit von 1,75&amp;amp;nbsp;MB/s für 512-KiB-Blöcke – jeweils zufällige, gleichmäßig über das gesamte Gerät verteilte Lese- bzw. Schreibvorgänge – bieten (Sticks mit dem &amp;#039;&amp;#039;enhanced for ReadyBoost&amp;#039;&amp;#039;-Label mindestens 5&amp;amp;nbsp;MB/s für 4-KiB-Blöcke und 3&amp;amp;nbsp;MB/s für 512-KiB-Blöcke).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Microsoft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Gerät muss mit [[File Allocation Table|FAT]], FAT32, exFAT (unter Windows Vista ab Service Pack 1 nutzbar, allerdings nicht für Readyboost) oder [[NTFS]] formatiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windows Vista und Windows 7 bieten zur Überprüfung dieser Voraussetzungen das [[Kommandozeile]]nprogramm &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;winsat&amp;lt;/span&amp;gt; an. Für einen Lesetest ruft man es wie folgt auf:&amp;lt;ref&amp;gt;Microsoft TechNet: [https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc742157%28WS.10%29.aspx Reference winsat disk]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kommandozeile muss als Administrator gestartet werden, da sonst die Ausgabe des Programms in einem neuen Fenster erfolgt, welches sofort wieder geschlossen wird und daher nicht lesbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Lesetest mit nicht-sequenziellem Zugriff bei einer Blockgröße von 4 KiB auf Laufwerk S:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;bash&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
winsat disk -read -ran -ransize 4096 -drive S&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Schreibtest mit nicht-sequenziellem Zugriff bei einer Blockgröße von 512 KiB auf Laufwerk S:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;bash&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
winsat disk -write -ran -ransize 524288 -drive S&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Windows 7 kann der Test über den Karteireiter &amp;#039;&amp;#039;ReadyBoost&amp;#039;&amp;#039; bei den Laufwerkseigenschaften angestoßen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistung ==&lt;br /&gt;
Beim Zugriff auf ein ReadyBoost-fähiges Speichergerät zur Zwischenspeicherung ermöglicht Windows wahlfreie Lesevorgänge mit einer Geschwindigkeit, die üblicherweise höher ist als die herkömmlichen Lesevorgänge von einer Festplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benchmarks zeigen, dass ReadyBoost in der aktuellen Fassung unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen kann. Gerade auf Rechnern mit wenig physischem RAM kann ReadyBoost einen messbaren Leistungsvorteil bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;ComputerBase: [https://www.computerbase.de/2007-04/test-7-usb-sticks-und-windows-readyboost/15/#abschnitt_fazit &amp;#039;&amp;#039;Test: 7 USB-Sticks &amp;amp; Windows ReadyBoost&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 12.&amp;amp;nbsp;April 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben von [[Mike Trainor]] (Chief Mobile Technology Evangelist von [[Intel]]) soll ein Rechner mit 1&amp;amp;nbsp;[[Binärpräfix|GB]] RAM zuzüglich 1&amp;amp;nbsp;GB Flash-Speicher etwa 60 bis 80 % der Leistung eines Rechners mit 2&amp;amp;nbsp;GB RAM erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Humphrey Cheung: {{Webarchiv | url=http://www.tgdaily.com/content/view/31976/135 | wayback=20090917053006 | text=&amp;#039;&amp;#039;Is Intel’s ‘Turbo Memory’ really turbo?&amp;#039;&amp;#039;}} TG Daily, vom 9.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Einsatz auf Grundlage von [[Turbo Memory]] auf dem Mainboard lohne sich derzeit kaum, solle jedoch nach Angabe von Intel weiterentwickelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbindung ==&lt;br /&gt;
Wenn ein kompatibles Gerät angeschlossen wird, bietet das Windows-AutoPlay-Dialogfenster eine zusätzliche Option zur Beschleunigung des Systems an. Ein zusätzlicher ReadyBoost-Reiter wird im Eigenschaften-Dialog des jeweiligen Laufwerks hinzugefügt, wo die Menge des dafür vorgesehenen Speicherplatzes angepasst werden kann. ReadyBoost kann auch über die Eigenschaften des USB-Sticks aktiviert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;readyboostJim Allchin&amp;quot;&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
|url=https://blogs.msdn.com/tomarcher/archive/2006/04/14/576548.aspx&lt;br /&gt;
|title=ReadyBoost – Using Your USB Key to Speed Up Windows Vista&lt;br /&gt;
|date=14. April 2006&lt;br /&gt;
|accessdate=2006-05-21&lt;br /&gt;
|author=Tom Archer&lt;br /&gt;
|work=Tom Archer’s Blog&lt;br /&gt;
|publisher=Microsoft}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://channel9.msdn.com/Shows/Going+Deep/The-Advancement-of-Windows-Michael-Fortin-Windows-Vista-SuperFetch |wayback=20201202172528 |text=Interview mit Michael Fortin über ReadyBoost und weitere Performance-Optimierungen in Windows Vista}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://docs.microsoft.com/de-de/archive/msdn-magazine/2008/march/clr-inside-out-improving-application-startup-performance Erklärung: wie SuperFetch funktioniert und wie ReadyBoost über USB zu RAM beiträgt]&lt;br /&gt;
* [https://www.computerbase.de/2007-04/test-7-usb-sticks-und-windows-readyboost/13/ Performance review von SuperFetch und ReadyBoost unter Windows Vista]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Microsoft Windows]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chris Retro</name></author>
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