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	<title>Readings - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-24T22:07:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine literarische Veranstaltung; für den britischen Fußballtrainer siehe [[Tony Readings]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Readings – Neues aus dem Giftschrank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Readings&amp;#039;&amp;#039;, engl. für &amp;#039;&amp;#039;Lesungen&amp;#039;&amp;#039;) war eine Lesereihe mit prominenten Schauspielern, in der von 1999 bis 2004 bis dahin unverfilmte Drehbücher vornehmlich junger, noch unbekannter Autoren in szenischen Lesungen dargeboten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Art von [[Tournee]]n organisierten Veranstaltungen fanden an Theatern und anderen Aufführungsorten in den Metropolen [[Hamburg]], [[Köln]], [[Berlin]] und [[München]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzept ==&lt;br /&gt;
Die von der Kölner Firma „Barbarella Entertainment“ im Jahr 1999 ins Leben gerufene Reihe wollte unverfilmte Drehbücher der Öffentlichkeit vorstellen. Zu diesem Zweck lasen vornehmlich bekannte Darsteller, darunter [[Götz Otto]], [[Dorkas Kiefer]] und [[Renan Demirkan]]. Regelmäßige Auftritte bei den Readings hatten auch die Schauspieler [[Dirk Bach]], [[Esther Schweins]], [[Marco Rima]], [[Christian Brückner]], [[Axel Milberg]], [[Wilhelm Wieben]], [[Leslie Malton]], [[Herbert Feuerstein]], [[Max Tidof]] und [[Peter Lohmeyer]]. &amp;#039;&amp;#039;Readings&amp;#039;&amp;#039; verstand sich selbst als „Stoff-Börse, bei der Produzenten, Redakteure, Agenturen und Dramaturgen ihre noch nicht produzierten Lieblingsdrehbücher zur Verfügung stellen“. Der Untertitel „Neues aus dem Giftschrank“ deutet darauf hin, dass ein Schwerpunkt auf Stoffen liegt, für die üblicherweise schwer Geldgeber zu finden sind. Die Veranstalter geben an, dass rund ein Viertel aller bei Readings präsentierten Drehbücher zumindest optioniert worden seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amerikanisches Vorbild ==&lt;br /&gt;
Als Vorbild für die deutschen Readings dienten die Drehbuchlesungen im New Yorker [[Nuyorican Poets Cafe]], die dort unter dem Titel „The Fifth Night“ von 1994 bis 2002 stattfanden. Zu den Drehbüchern, die dort vorgestellt und später realisiert wurden, gehören „Girlfight“, „If Lucy Fell“ und „Trees Lounge“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://variety.com/2002/film/news/calendar-may-run-out-on-fifth-night-1117864788/ | titel=Calendar may run out on Fifth Night | zugriff=2014-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitschrift [[epd Film]] berichtete Anfang 1999 erstmals über die Reihe&amp;lt;ref&amp;gt; Kai Mihm: „Drehbuch-Lesungen in New York“, epd Film Nr. 3, 1999, S. 4 &amp;lt;/ref&amp;gt; und lieferte damit den Anstoß für das deutsche Pendant: „&amp;#039;Warum nicht auch hier&amp;#039;, dachte sich Heike-Melba Fendel von der Agentur Barbarella, die darüber in einer Fachzeitschrift gelesen hatte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sandra Kegel: „Schreib&amp;#039;s noch mal“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. März 2000, Nr. 63, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgestellte Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Das 1999 unter dem Arbeitstitel &amp;#039;&amp;#039;Jonathan 2001&amp;#039;&amp;#039; in Köln gelesene Drehbuch von [[Thorsten Wettcke]] erschien 2001 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Ein göttlicher Job]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Oliver Korittke]] und [[Heike Makatsch]] in den deutschen Kinos. Bei der Vorstellung bei den Readings lasen u. a. [[Martin Armknecht]], [[Niki Greb]] und [[Ralf Richter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drehbuch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau, die an Dr. Fabian zweifelte]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Andi Rogenhagen]] fand 2002 unter demselben Titel den Weg ins Kino und erhielt später sogar eine Nominierung beim [[Max Ophüls Preis]]. Ebenfalls in Köln 1999 vor Publikum gelesen von Martin Armknecht, Herbert Feuerstein und weiteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das als Drehbuch für einen Episodenfilm angelegte Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Schmerzen der Krieger&amp;#039;&amp;#039; von [[Oliver Pautsch]] wurde teilweise verfilmt: Der Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Auf der Couch]]&amp;#039;&amp;#039;, der 2001 mit dem [[Friedrich Wilhelm Murnau|Friedrich-Wilhelm-Murnau-Preis]] ausgezeichnet wurde, ist eine Verfilmung der zweiten Episode des Scripts. Mit dem Filmdarsteller Peter Lohmeyer spielt einer der Vorleser der Hauptcharaktere des Drehbuches auch die Hauptrolle im Film.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schriftsteller [[Feridun Zaimoglu]] und [[Günter Senkel]] stellten bei den Readings ein Drehbuch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Brandmal&amp;#039;&amp;#039; (1998) vor. Dieses war von Ereignissen um den [[Lübecker Brandanschlag]] inspiriert. Dieses Drehbuch wurde zwar nicht verfilmt, gehört aber zu den drei Arbeiten, die 1998 mit dem Drehbuchpreis der [[Medienstiftung Schleswig-Holstein]], einem Vorläufer des [[Schleswig-Holstein Filmpreis]]es und des Norddeutschen Filmpreises, ausgezeichnet wurden. Es las unter anderen Götz Otto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Schriftsteller [[Michael Lentz]] stellte bei den Readings zwei unverfilmte (und bis heute ungedruckte) Ausflüge ins Drehbuchfach vor: &amp;#039;&amp;#039;Fette Beute&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dreizehn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Autoren, von denen zwar nicht immer die gelesenen, aber spätere Werke verfilmt wurden, machten zum Teil erstmals als Drehbuchautoren auf sich aufmerksam. Zu ihnen gehörten [[Susanne Beck (Drehbuchautorin)|Susanne Beck]], [[Natja Brunckhorst]], [[Nils Brunkhorst]], Renan Demirkan, [[Mathias Dinter]], [[Michael Ehnert]], [[Stefan Keller (Historiker)|Stefan Keller]]&amp;lt;!-- hat zu „Grüningers Fall“ ein Drehbuch geschrieben--&amp;gt;, [[Thomas Knauf]], [[Adnan G. Köse]], [[Chris Kraus (Regisseur)|Chris Kraus]], [[Peter Märthesheimer]], [[Horst Günter Marx]], [[Philipp Moog]], [[Marc Ottiker]], [[Andreas Potulski]], [[Martin Rauhaus]], [[Frank Röth]] und [[Gert Schaefer (Schauspieler)|Gert Schaefer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die jungen nutzten auch einige etablierte Autoren wie [[Fred Breinersdorfer]], [[Uwe Janson]], [[Christoph Fromm]], [[Herbert Reinecker]], [[Margarethe von Trotta]] oder [[Hanns Zischler]] die Drehbuchlesung, um ihre Stoffe vorzutragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
Der [[film-dienst]] nannte die Readings „eine in Deutschland bislang einzigartige Veranstaltungsreihe.“ Für die Autoren seien die Lesungen Gold wert gewesen. „Die Chance, einen vielleicht tollen Film in seiner literarischen Vorform kennenzulernen“ stellte die Institution [[epd-Film]] in den Vordergrund ihrer Veranstaltungskritik. „Als wertvolle Entscheidungshilfe an der Schnittstelle von Papierstadium und einer möglichen Verfilmung“ bezeichnete die [[Süddeutsche Zeitung]] die Reihe: Bildschirmgrößen, die von der einzigartigen Live-Atmosphäre gehört hätten, seien von allein vorbeigekommen, um mitzumachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.readings.de/index.phtml?frame=presse | titel=readings press service | archiv-url=https://web.archive.org/web/20071013075708/http://www.readings.de/index.phtml?frame=presse | archiv-datum=2007-10-13 | zugriff=2014-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.readings.de/ Umfangreicher Webauftritt der Readings]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerische Veranstaltung in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstveranstaltung 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Letzte Veranstaltung 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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