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	<title>Rawicz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rawicz&amp;diff=283735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Söhne und Töchter der Stadt */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-02-28T20:35:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Sarne|Zum britischen Schauspieler, Regisseur und Sänger siehe  [[Michael Sarne]].}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen von &amp;#039;&amp;#039;Rawicz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rawitsch&amp;#039;&amp;#039; sind unter [[Rawicz (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Rawicz COA.svg|111px|Wappen von Rawicz]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Großpolen&lt;br /&gt;
| Powiat             = Rawicz&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Rawicki&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51.60956&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = &lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16.85740&lt;br /&gt;
| Längenminute       = &lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 7.81&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 63-900&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 65&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = PRA&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Posen]]–[[Breslau]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Wrocław–Poznań|Breslau–Posen]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Poznań-Ławica|Poznań-Ławica]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadt- und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = &lt;br /&gt;
| Ortschaften        = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = 133.64&lt;br /&gt;
| TERYT              = 3022053&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Grzegorz Kubik&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2014&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. J. Piłsudskiego 21&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 63-900 Rawicz&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.rawicz.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rawicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Pl-Rawicz.oga|[&amp;#039;ravʲiʧ]}} (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Rawitsch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kreisstadt mit 21.200 Einwohnern und Hauptort der [[Gmina Rawicz|Stadt- und Landgemeinde Rawicz]] im [[Powiat Rawicki]] der [[Woiwodschaft Großpolen]] in Polen. Zum Stadtgebiet gehört seit der Eingemeindung 1973 auch die bis dahin selbständige Stadt [[Sarnowa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Stadtwappen ===&lt;br /&gt;
Das der Stadt [[1638]] von König [[Władysław IV. Wasa]] verliehene Wappen zeigt in Gold einen schwarzen Bären, der auf einer grünen Wiese nach [[Blasonierung#Rechts/links und vorn/hinten in der Heraldik|rechts]] schreitet. Das Wappen (siehe unten) stammt vom polnischen adeligen Stammwappen &amp;#039;&amp;#039;Rawicz&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Rawa&amp;#039;&amp;#039;) des Stadtgründers Przyjemski: in Gold ein schwarzer Bär mit einer weiß, rot oder blau gekleideten Jungfrau auf dem Rücken, der auf einer grünen Wiese nach rechts schreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Clan der Rawitsche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rawicz-W.JPG|mini|links|Das Adelswappen Rawicz]]&lt;br /&gt;
Die Rawitsche waren ein masowischer Ritterstamm, der wahrscheinlich auf das mächtige tschechische Geschlecht der [[Wrchowez]] zurückgeht, welches um das Jahr [[1108]] vom böhmischen Herzog [[Svatopluk (Böhmen)|Svatopluk]] ausgerottet wurde (siehe: [[Schweinhausburg]]). Ein Mitglied des Geschlechts namens &amp;#039;&amp;#039;Goworek&amp;#039;&amp;#039; floh nach Polen, wo er von [[Bolesław III. Schiefmund]] Güter im Lande [[Sandomir|Sendomir]] und in [[Masowien]] verliehen bekam. Der ursprüngliche Sitz der Rawitsche in Polen war die Stadt [[Rawa Mazowiecka]], die ihren Namen, wie Rawitsch, vom Stammwappen bekam. Goworeks Enkel, der ebenfalls Goworek hieß, war [[Kastellan]] von [[Krakau]] und Erzieher des Herzogs [[Leszek I.]] des Weißen. Im 13. Jahrhundert teilte sich das Geschlecht in zwei Linien: die &amp;#039;&amp;#039;Warschowitze&amp;#039;&amp;#039;, die von &amp;#039;&amp;#039;Warsz&amp;#039;&amp;#039;, Kastellan von Krakau und mutmaßlichem Gründer von [[Warschau]] abstammten, und die &amp;#039;&amp;#039;Grotowitze&amp;#039;&amp;#039;, die ebenfalls hohe Staatsämter innehatten. Beide Linien waren Anhänger des Königs [[Władysław I. Ellenlang]] in seinem Kampfe mit [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel&amp;amp;nbsp;II.]] von Böhmen. Zur größten Macht kamen die Rawitsche in der zweiten Hälfte des 14. und im 15. Jahrhundert: Viele von ihnen waren Kastellane, einer wurde Bischof von Krakau. Im 15. Jahrhundert erscheinen die Rawitsche auch in [[Großpolen]] und [[Kujawien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Polnische Republik (bis 1793) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gründer.jpg|mini|Adam Rawicz-Przyjemski, Stadtgründer]]&lt;br /&gt;
1638 erhielt der Gutsherr &amp;#039;&amp;#039;Adam Olbracht Przyjemski&amp;#039;&amp;#039;, [[Kastellan]] von [[Gnesen]] und [[Kalisz|Kalisch]], vom König [[Władysław IV. Wasa]] die Genehmigung, die Stadt, die den Namen nach dem Familienwappen &amp;#039;&amp;#039;Rawicz&amp;#039;&amp;#039; erhält, auf dem Gelände seines Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Sierakowo&amp;#039;&amp;#039; (erstmals erwähnt 1310) zu gründen. Der [[Breslau]]er Architekt &amp;#039;&amp;#039;Flandrin&amp;#039;&amp;#039; erhielt von Przyjemski den Auftrag, einen symmetrischen Stadtplan zu entwerfen. Die Stadt lag damals etwa 15&amp;amp;nbsp;km von der schlesischen Grenze entfernt, an der wichtigen Handelsstraße von [[Posen]] nach Breslau. Die Nähe der Grenze hatte große Bedeutung für die Entwicklung der Stadt, denn Rawitsch wurde zum Zufluchtsort für Andersgläubige, die vor der religiösen Unterdrückung durch die [[Habsburger]] aus [[Böhmen]] und [[Schlesien]] flohen. Viele von ihnen waren geschickte Handwerker und Kaufleute. Bereits 1639 wurden die ersten [[Juden]] in Rawitsch verzeichnet. 1640 wurde die [[Zunft|Tuchmacherzunft]] in der Stadt registriert. 1649 wurden die Juden ausgewiesen. Der bis heute bestehende Rawitscher [[Schützenverein]] entstand 1642. Während der schwedischen Invasion 1655 von [[Karl X. Gustav]] brannte die hölzerne Stadt nieder, entstand aber bald wieder in gemauerter Form. Die um 1660 zurückgekehrten Juden wurden 1674 abermals vertrieben – 1698 kehrten sie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Brand zerstörte 1701 die wiederaufgebaute Stadt. Im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] wurde Rawitsch 1704 bis 1705 von den Truppen [[Karl XII. (Schweden)|Karl XII.]] von Schweden besetzt. Der König selbst verweilte ein paar Monate in der Stadt.&lt;br /&gt;
Bis 1733 wurde die Stadt dann abwechselnd von den Russen und Sachsen besetzt gehalten.&lt;br /&gt;
Von 1710 bis 1711 wütete die [[Pest]] in Rawitsch, wobei 60 % der Einwohner starben.&lt;br /&gt;
1719 erhielten die Rawitscher Juden einen &amp;#039;&amp;#039;Freibrief&amp;#039;&amp;#039;, der ihre Rechte und Steuern regelte. Es gab zwölf jüdische Familien in der Stadt. 1728 errichteten sie ein kleines [[Bethaus]]. 1739 gab es schon 35 jüdische Familien in Rawitsch, 1755 wurde der erste [[Rabbiner|Rabbi]], &amp;#039;&amp;#039;Menachem Mendel Gradenwitz&amp;#039;&amp;#039;, angestellt.&lt;br /&gt;
Von 1753 bis 1756 wurde das neue Rathaus erbaut. Bauer Wittke (Friedericistraße), Bauer Hoffmann (Sierakowo) und viele andere, fuhren ohne Lohn Baumaterial an. 1783 erhielt es als erstes Gebäude in Polen einen [[Blitzableiter]].&lt;br /&gt;
Ab 1760 wurde die Stadt wohlhabend durch die Expansion der Tuchweberei. Es gab in der Stadt 1107 in Zünften organisierte [[Meister]], die 83 verschiedene Berufe vertraten. Rawitsch hatte damals 74 [[Windmühle]]n, zwei Brauereien, drei Färbereien und eine Schnapsbrennerei.&lt;br /&gt;
Die erste [[Synagoge (Rawicz)|Synagoge]] entstand 1783.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die erste preußische und die napoleonische Zeit (1793–1815) ===&lt;br /&gt;
Als Folge der Zweiten Teilung Polens kam Rawitsch zu Preußen. Am 17. Oktober 1793 besichtigte König [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] die Stadt.&lt;br /&gt;
Zwei große Brände verheerten 1794 und 1801 die Stadt, welche zu dieser Zeit nach Posen die zweitgrößte Stadt der Provinz war. 1797 gab es 198 jüdische Familien in der Stadt, vor allem Kaufleute, Schneider, Handwerker und Viehhändler. Als Folge des [[Tilsiter Frieden]]s 1807 kam die Stadt zum [[Herzogtum Warschau]]. Die Tuchproduktion wuchs, man baute die Stadt noch einmal auf. Rawitsch war 1812 Hauptquartier eines Teils der &amp;#039;&amp;#039;Grande Armée&amp;#039;&amp;#039; [[Napoléon Bonaparte]]s unter dem Befehl seines Bruders [[Jérôme Bonaparte]]. Gemäß den Beschlüssen des [[Wiener Kongress]]es kam die Stadt 1815 zu Preußen zurück und wurde Teil der [[Provinz Posen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite preußische Zeit (1815–1918) ===&lt;br /&gt;
Die preußischen Behörden erbauten 1827 das Gefängnis von Rawitsch. Um 1830 bildeten die Deutschen (vor allem [[Schlesier]]) die Mehrheit der Stadtbevölkerung. Neben den zumeist evangelischen Deutschen stellten auch die Juden mit 15–20 Prozent einen bedeutenden Anteil der Stadtbevölkerung. Nach 1831 verlor durch die russischen Schutzzölle die Rawitscher Tuchmacherei ihre Bedeutung. Viele Weber zogen nach [[Kongresspolen]], vor allem nach [[Zgierz]] und [[Łódź]]. Von 1843 bis 1845 blühte die Tuchproduktion zum letzten Mal auf durch Aufträge der preußischen Armee. Danach bekam die Stadt einen überwiegend landwirtschaftlichen Charakter, mit einigen Einschlägen von Kleinindustrie, einer Tabak- und Zigarrenfabrik, die um 1840 entstand und wegen ihrer guten Waren gerühmt wurde. Nach Posen bekam Rawitsch 1857 als zweite Stadt der Provinz ein [[Gaswerk]]. Durch die Preußische Verwaltungsreform von 1886 wurde die Stadt ab Oktober 1887 der Sitz des aus der Südhälfte des [[Kreis Kröben|Kreises Kröben]] gebildeten [[Kreis Rawitsch|Kreises Rawitsch]] mit 48.000 Einwohnern und der größten Bevölkerungsdichte der Provinz Posen. Um 1890 wurde der Ort zu einem bedeutenden Industriezentrum der Provinz: Er besaß Tabakwaren-, Maschinen-, Möbel-, Waagen-, Bürsten-, Papierfabriken, Brauereien und Sägemühlen. Die neue [[Synagoge (Rawicz)|Synagoge]] wurde 1889 errichtet (zerstört um 1941). 1891 wurden erste Wasserleitungen gelegt, 1911 bekam die Stadt eine [[Kanalisation]]. Die [[Liegnitz-Rawitscher Eisenbahn-Gesellschaft]] hatte in der Stadt ihren Sitz.&lt;br /&gt;
Ab 1900 wanderten viele Juden ins Innere des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] ab, so dass es 1905 bei etwa 9000 Einwohnern nur noch 363 Juden gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Zweiten Polnischen Republik (1920–1939) ===&lt;br /&gt;
Die Kämpfe 1918–1920 zwischen den großpolnischen Aufständischen gegen die preußische Herrschaft und deutschen [[Freikorps]], die von Niederschlesien aus eingriffen, dauerten am längsten im Rawitscher Land. Der Kreis Rawitsch kam erst am 17. Januar 1920 endgültig zu Polen. Im August 1921 wurden bei der [[Hungerproteste in Rawicz|Niederschlagung gewaltsamer Proteste in Rawicz]] gegen zu niedrige Löhne sieben Personen getötet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gr&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.gazeta-rawicka.pl/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=1335:pamiec-o-manifestantach&amp;amp;catid=50:z-rawicza |wayback=20130927190017 |text=Pamięć o manifestantach   }}&amp;#039;&amp;#039; in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Gazeta Rawicka&amp;#039;&amp;#039; (Online), Erscheinungsdatum unbekannt (in Polnisch, abgerufen am 9. September 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1921 verließen viele Deutsche und Juden die Stadt. 1928 gab es noch 35 Juden in Rawitsch. Die Stadt war aber immer noch multinational und multireligiös, alle christlichen Konfessionen waren hier vertreten. In der Zeit ab 1920 bestanden starke deutsche Sportvereine, die Ausflüge (auch im kleinen Grenzverkehr) organisierten und auch die Prüfung zum Deutschen Sportabzeichen abnahmen. Die Struktur der Wirtschaft in der Stadt veränderte sich um 1925. Der land- und forstwirtschaftliche Charakter der Region förderte in Rawitsch eine bedeutende Lebensmittelindustrie: Zuckerfabriken, große Schnaps- und Likörbrennereien, die Wurstfabriken von &amp;#039;&amp;#039;Scholz&amp;#039;&amp;#039;, deren Produkte in ganz Polen berühmt sind, die erste [[Wellpappe]]-Fabrik in Polen. 1925 wurde die Rawitscher [[Kadettenanstalt]] gegründet. Auch das Schulwesen in der Stadt entwickelte sich, die Stadt beherbergte ein Lehrerseminar und zwei Gymnasien. 1927 wurde das neue Gebäude der Kadettenanstalt eingeweiht (heute: Krankenhaus). Nach dem [[Józef Piłsudski|Piłsudski]]-[[Maiputsch]] vom Mai 1926 wurde das alte preußische Gefängnis zu einer der schwersten Strafanstalten in Polen, wo vor allem Regimegegner einsaßen.&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1938 verbüßte der Kommunist [[Bolesław Bierut]], nach 1945 polnischer Staatspräsident unter der Protektion von [[Josef Stalin|Stalins]], hier eine Gefängnisstrafe, die ihn vor den [[Stalinsche Säuberungen|Stalinschen Säuberungen]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Etwa 14 Tage vor dem deutschen [[Überfall auf Polen]] wurden die Wehrpflichtigen (auch die Deutschen) zur polnischen Armee eingezogen (Mobilmachung). Diese Deutschen gerieten später in deutsche Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
Am 1. September 1939 nahm eine Kompanie der [[Wehrmacht]] die Stadt ein, setzte die polnischen Behörden ab und eine provisorische deutsche Verwaltung ein, musste sich jedoch nach zwei Tagen zurückziehen und kehrte erst am 5. September zurück.&lt;br /&gt;
Während der deutschen [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|Besetzung Polens]] lag Rawitsch im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Reichsgau Posen&amp;#039;&amp;#039;, ab 1940 „[[Wartheland]]“ genannt, das vom Deutschen Reich annektiert und einer aggressiven Germanisierungspolitik unterworfen wurde. Die in der Zwischenkriegszeit zugezogenen Polen wurden aus Rawitsch wieder vertrieben und durch deutsche Siedler aus [[Wolhynien]] und dem [[Baltikum]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 1945 überraschte der Angriff eines Panzerverbands der Roten Armee die deutschen Truppen, die sich daraufhin aus der Stadt zurückzogen. Zuvor hatten am 20. Januar viele Deutsche Rawitsch in Richtung [[Delitzsch]] in [[Sachsen]] verlassen. Am Bahnhof wurde der Treck bei etwa −20&amp;amp;nbsp;°C zusammengestellt. Etliche deutschsprachige Einwohner, die in der Zwischenkriegszeit polnische Staatsbürger waren, blieben zurück und wurden im Juni/Juli 1945 nach Deutschland [[Vertreibung von Deutschen als Folge des Zweiten Weltkrieges|ausgewiesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Bis 1946 wurde die Stadt von der Kommandantur der Sowjetarmee regiert. 15.000 sowjetische Soldaten waren in Rawitsch stationiert. Von 1946 bis 1956 wurden im Rawitscher Gefängnis etwa 19.000 politische Häftlinge, Regimegegner und Soldaten der antikommunistischen [[Armia Krajowa|Heimatarmee]] inhaftiert, 142 Personen wurden dort vom kommunistischen Geheimdienst [[Urząd Bezpieczeństwa]] ermordet. Durch die Verstaatlichung der Industrie und die [[Kollektivierung]] der Landwirtschaft sanken die Erträge dieser Wirtschaftssektoren. Ab 1970 erholte sich die Wirtschaft teilweise durch Reformen. Neue Betriebe entstanden und viele Wohnungssiedlungen ([[Plattenbau]]ten) wurden errichtet. Dies alles wurde aber unter [[Edward Gierek]] von in Westeuropa geliehenem Geld finanziert.&lt;br /&gt;
1973 wurde das benachbarte Städtchen Sarnowa &amp;#039;&amp;#039;(Sarne)&amp;#039;&amp;#039; mit etwa 2500 Einwohnern eingemeindet.&lt;br /&gt;
Durch die polnische Verwaltungsreform von 1975 verlor der Ort seinen Rang als Kreissitz und wurde zu einer Stadtgemeinde in der neugebildeten [[Woiwodschaft Leszno]].&lt;br /&gt;
1999 wurde der [[Powiat Rawicki]] wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Juni 2019 ist die Gemeinde Rawicz mit der deutschen Hansestadt [[Attendorn]] verpartnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
!Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ende 18. Jh.&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{0}}7.136&lt;br /&gt;
|873 Wohnhäuser, 2 Kirchen, 1 Kloster, 37 Mühlen, 948 Juden, &amp;gt;10 % Katholiken, hauptsächlich Tuchindustrie&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864,  S. 423–424.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{0}}7.456&lt;br /&gt;
|davon 1.200 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1819&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{0}}7.377&lt;br /&gt;
|1 lutherische Kirche, 1 Franziskanerkloster, 1 Synagoge, 1.049 Häuser, fast 1.200 Juden. „Tuchweberei ist hier sehr bedeutend“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. W. Heidemann |Titel=Handbuch der Post-Geographie der Königl. Preußischen Staaten in Verbindung mit einer Post-Charte der K. Preuß. Monarchie, welche die Course der ordinären fahrenden und Extra-Posten enthält |Ort=Weimar |Datum=1819 |ISBN= |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1837&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{0}}8.316&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1843&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{0}}9.315&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |10.062&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |10.408&lt;br /&gt;
|davon 652 Militärbevölkerung&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |12.919&lt;br /&gt;
|davon 8.212 Evangelische, 3.616 Katholiken und 1.077 Juden in 909 Wohngebäuden (1.187 aktive Militärpersonen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1885&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=V |Seite=122 |Seite_weitere=f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1905&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |11.403&lt;br /&gt;
|davon 7.778 Evangelische, 3.140 Katholiken und 428 Juden (1.157 Polen, 2 Tschechen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1905&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1905 |Band=V |Seite=132 |Seite_weitere=f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstadt ==&lt;br /&gt;
Seit 2019 besteht eine [[Gemeindepartnerschaft]] zu [[Attendorn]] in Deutschland (Nordrhein-Westfalen).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.attendorn.de/Quicknavigation/Start/Rawicz-und-Attendorn.php?object=tx,2422.5&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=2422.29138.1&amp;amp;NavID=2422.12&amp;amp;La=1&amp;amp;fdirect=1 Partnerschaft auf Attendorn.de] Abgerufen am 1. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rawisz Ratusz.jpg|mini|Altes Rathaus von Rawitsch]]&lt;br /&gt;
* [[Rathaus in Rawicz|Altes Rathaus]] (heute Museum), erbaut 1753–1756, [[Barock]];&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[Evangelische Kirche Augsburger Bekenntnisses in Polen|Evangelische Kirche]], heute kath. Pfarrkirche St. [[Andreas Bobola]], erbaut 1802–1803 nach einem Entwurf von [[Carl Gotthard Langhans]];&lt;br /&gt;
* Stadtpfarrkirche Christkönig und Mariäe Verkündigung, [[Neugotik]], erbaut 1902–1907 nach einem Entwurf von [[Alexis Langer]]&lt;br /&gt;
* Bürgerhäuser am Ring, [[Barock]] und [[Klassizismus]];&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Sarnowa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Sarne&amp;#039;&amp;#039;) (bis 1973 selbständige Stadt)&lt;br /&gt;
* Stadtpfarrkirche St. Andreas, [[Barock]], erbaut 1718, Turm errichtet 1769;&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Rathaus, [[Klassizismus]], errichtet 1837.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulwesen ==&lt;br /&gt;
Rawitsch hat drei Obergymnasien, ein Technisches Obergymnasium und fünf Grundschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
;Sportvereine&lt;br /&gt;
* RKS Kolejarz Rawicz&lt;br /&gt;
* Rawickie Stowarzyszenie Cyklistów BIKE&lt;br /&gt;
* KP Rawia Rawicz&lt;br /&gt;
* RKKS Rawia Rawicz&lt;br /&gt;
* Korona Rawbud Rawicz&lt;br /&gt;
* RKS Pavart – Radsport&lt;br /&gt;
* UPKS Wodnik Rawicz – Schwimmen&lt;br /&gt;
* UKS Olimp Rawicz&lt;br /&gt;
* MUKS Kadet Rawicz – Leichtathletik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Bedeutend ist die Metallindustrie mit den Betrieben Gazomet, der Eisengießerei, dBP Products, Ferrpol Bracia&lt;br /&gt;
Matuszewscy, das Waggonwerk [[Bode (Unternehmen)|Rawag]]; sowie im Ortsteil Sarne die Maschinenfabrik Polmech. Im Ortsteil Żylice hat der größte Eiproduzent der EU [[Fermy Drobiu Woźniak]] seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt sind 717 größere und etwa 1500 Ein-Mann-Unternehmen registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Rawitsch liegt an der [[Bahnstrecke Wrocław–Poznań|Eisenbahnstrecke (Kursbuchstrecke 330) von Posen nach Breslau]]. Es bestehen tägliche direkte Zugverbindungen nach [[Danzig]], [[Gdingen]], [[Stettin]], [[Kołobrzeg|Kolberg]], [[Olsztyn|Allenstein]], [[Przemyśl]] und [[Krakau]]. Nicht täglich hingegen verkehren Züge nach [[Białystok]], [[Rzeszów]], [[Schreiberhau]], [[Ustka]], [[Swinemünde]] und [[Suwałki|Suwalken]]. Die [[Liegnitz-Rawitscher Eisenbahn]] wird nicht mehr betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buslinien verkehren u.&amp;amp;nbsp;a. nach [[Jelenia Góra|Hirschberg]] und [[Krotoszyn|Krotoschin]].&lt;br /&gt;
Rawitsch befindet sich an der Landstraße ([[Droga krajowa 5]]) auf halbem Wege zwischen Posen und Breslau gelegen, welche hier von der DK 36 (Lubin–Ostrowo) gekreuzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Cyprian]] (1642–1723), lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Bachstrom]] (1686–1742), lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Salomon Kohn (Rabbiner)|Salomon Kohn]] (1739–1819), orthodoxer Rabbiner&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Gottfried Ollendorff]] (1803–1865), Sprachpädagoge&lt;br /&gt;
* Samuel Gottlieb Bauch (1803–unbekannt), Bürger (von Rawicz) und lokaler Müllermeister&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Straßmann]] (1821–1885), deutscher Mediziner und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Max Pflaum]] (1830–1885), deutscher Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Straßmann]] (1834–1905), deutscher Arzt&lt;br /&gt;
* [[Hermann Geist]] (1828–1903), deutscher Philologe und Schulleiter&lt;br /&gt;
* [[Ernst Höpfner]] (1836–1915), deutscher Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Straßmann]] (1838–1931), deutscher Mediziner und Stadtmedizinalrat von [[Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Schück]] (1848–unbekannt), deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin&lt;br /&gt;
* [[Markus Brann]] (1849–1920), deutsch-jüdischer Historiker&lt;br /&gt;
* [[Otto Gehlig]] (1849–1917), deutscher Architekt, tätig in [[Łódź]]&lt;br /&gt;
* [[Ida Becker]] (1850–1917), Theaterschauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Max Landsberg (Bildhauer)|Max Landsberg]] (1850–1906), deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Braun (Mediziner, 1862)|Heinrich Braun]] (1862–1934), deutscher Chirurg, Erbauer des Pavillon-Klinikums in Zwickau (heute [[Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau|Heinrich-Braun-Krankenhaus]])&lt;br /&gt;
* [[August Wagener]] (1865–1913), deutscher Maschinenbauingenieur, Rektor der Technischen Hochschule Danzig&lt;br /&gt;
* [[Walter von Bongé]] (1868–1916), deutscher Porträtmaler&lt;br /&gt;
* [[Alfred Loewy]] (1873–1935), deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Arthur Ruppin]] (1876–1943), deutsch-jüdischer Soziologe, Zionist und Wegbereiter der Gründung der Stadt [[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
* [[Hirsch Gradenwitz]] (1876–1943), deutscher Rabbiner in Tarnowitz und Hanau, Opfer des Holocaust&lt;br /&gt;
* [[Hedwig Jahnow]] (1879–1944), deutsche Alttestamentlerin und NS-Opfer&lt;br /&gt;
* [[Walter Schnee]] (1885–1958), deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Erich K. Schmidt]] (1890–unbekannt), deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Max Heyna]] (1903), deutscher General&lt;br /&gt;
* [[Brigitte von Arnim]] (1905–1965), deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Hilmar Pabel]] (1910–2000), deutscher Journalist und Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Peter Kawerau]] (1915–1988), deutscher Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Oskar Anweiler]] (1925–2020), deutscher Erziehungswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Dariusz Skrzypczak]] (* 1967), Fußballer&lt;br /&gt;
* [[Robert Maćkowiak]] (* 1970), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Anita Włodarczyk]] (* 1985), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Karolina Kucharczyk]] (* 1991), Paralympionikin&lt;br /&gt;
* [[Przemysław Waściński]] (* 1995), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Karol Świderski]] (* 1997), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde Rawicz ==&lt;br /&gt;
Die [[Stadt- und Landgemeinde]] Rawitsch umfasst 26 Ortschaften von überwiegend dörflichem Charakter, in welchen 7.939 Personen wohnen (3.899 Männer, 4.040 Frauen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! deutscher Name&amp;lt;br /&amp;gt; (1815–1920) !! &amp;lt;small&amp;gt;deutscher Name&amp;lt;br /&amp;gt; (1939–1945)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Dąbrówka (Rawicz)|Dąbrówka]] || Dombrowka Konarzewo&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;1906–1920 Eichenbronn&amp;lt;/small&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;Eichenbronn&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dębno Polskie || Damme || &amp;lt;small&amp;gt;Damme&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Folwark || Vorwerke || &amp;lt;small&amp;gt;Vorwerke&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Izbice || Izbice || &amp;lt;small&amp;gt;Stuben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kąty (Rawicz)|Kąty]] || Lindenhof || &amp;lt;small&amp;gt;Lindenhof&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Konarzewo || Konarzewo || &amp;lt;small&amp;gt;Zerbonisruh&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Krasnolipka || Krasnolipka || &amp;lt;small&amp;gt;Linden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Krystynki || Christiänchen || &amp;lt;small&amp;gt;Christiänchen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Łąkta || Lonkta || &amp;lt;small&amp;gt;Wiesenfurt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Łaszczyn || Laszczyn || &amp;lt;small&amp;gt;Gutfeld&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Masłowo || Massel || &amp;lt;small&amp;gt;Massel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rawicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Rawicz&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;1887–1920 Rawitsch&amp;lt;/small&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;Rawitsch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sarnówka || Sarnowko || &amp;lt;small&amp;gt;Sarnchen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sierakowo || Wilhelmsgrund || &amp;lt;small&amp;gt;Wilhelmsgrund&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sikorzyn || Sikorzyn&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;1906–1920 Wiesenbach&amp;lt;/small&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;Wiesenbach&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Słupia Kapitulna || Slupia || &amp;lt;small&amp;gt;1939–1943 Langenfeld&amp;lt;br /&amp;gt; 1943–1945 Langenreihe&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stwolno || Stwolno || &amp;lt;small&amp;gt;Stolau&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Szymanowo || Szymanowo&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;1906–1920 Friedrichsweiler&amp;lt;/small&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;Friedrichsweiler&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ugoda || Ugoda || &amp;lt;small&amp;gt;Heide&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Warszewo || Weidenhof || &amp;lt;small&amp;gt;Weidenhof&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wydawy || Wydawy || &amp;lt;small&amp;gt;Außenfelde&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Załęcze || Königsdorf || &amp;lt;small&amp;gt;Königsdorf&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zawady || Zawady || &amp;lt;small&amp;gt;Weidhofen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zielona Wieś || Gründorf || &amp;lt;small&amp;gt;Gründorf&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Żołędnica || Zolendnice || &amp;lt;small&amp;gt;Eichelhof&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Żylice || Zylice&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;1906–1920 Schlitze&amp;lt;/small&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;Schlitze&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864,  [https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA422 S. 422–424.]&lt;br /&gt;
* [http://www.judaica-frankfurt.de/content/titleinfo/644327 John Cohn: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der jüdischen Gemeinde Rawitsch.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1915] (Online-Ausgabe und PDF-Download bei der Judaica Sammlung Frankfurt)&lt;br /&gt;
* [[Encyclopaedia Judaica]], Band 13., Jerusalem 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rawicz.pl/ Website der Stadt] (polnisch, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4641694-8|LCCN=n82063765|VIAF=137227360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Rawicz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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