<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ravila</id>
	<title>Ravila - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ravila"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ravila&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T04:40:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ravila&amp;diff=1950692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sijtze Reurich am 31. August 2021 um 15:03 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ravila&amp;diff=1950692&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-08-31T15:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|NS=59.185|EW=25.222778|type=city|pop=430|region=EE-338}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ravila&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Meks&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mecks&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Großdorf ([[Estnische Sprache|estnisch]] &amp;#039;&amp;#039;alevik&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Estland|estnischen]] Landgemeinde [[Kose]] im [[Kreis Harju]]. Das Dorf hat 430 Einwohner (Stand 2000).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ravila wurde erstmals 1241 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ravelik&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. 1343 war Ravila während des so genannten „[[Aufstand in der Georgsnacht|Aufstands in der Georgsnacht]]“ Schauplatz eines blutigen Gefechts zwischen den aufständischen [[Esten]] und Einheiten des [[Komtur (Amt)|Komturs]] von [[Kursi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gut Ravila ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ravila mõisa peahoone.jpg|miniatur|Gutshaus]]&lt;br /&gt;
Das [[Rittergut]] Mecks (heute: Ravila) wurde erstmals 1469 urkundlich erwähnt. Es gehörte nacheinander den adligen Familien von Rosen, [[Uexküll|von Uexküll]] und von Detloff, bevor es in den Besitz der Familie [[Zoege von Manteuffel]] wechselte. Ravila ist vor allem als Lebensmittelpunkt des [[Deutsch-Balten|deutschbaltischen]] Adligen [[Peter August Friedrich von Manteuffel]] (1768–1842) berühmt geworden. Der exzentrische Graf experimentierte mit Flugmaschinen und war einer der ersten Verfasser volkstümlicher [[Estnische Literatur|estnischer Literatur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Estnische Landreform 1919 |estnischen Landreform 1919]] stand das Gut im Eigentum der Gräfin Alexandra von Kotzebue (geborene Pilar von Pilchau). Bis in die 1930er Jahre blieb es als [[Resthof]] erhalten, bevor 1932 eine Bildungseinrichtung einzog. Von 1948 bis 1958 wurde die Anlage als Landwirtschaftsschule genutzt. Seitdem befindet sich auf dem Anwesen ein Zentrum für chronisch Kranke und Behinderte.&amp;lt;ref&amp;gt;Indrek Rohtmets: &amp;#039;&amp;#039;Kultuurilooline Eestimaa.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2004 (ISBN 9985-3-0882-4), S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche [[Barock|barocke]] Herrenhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, eines der ältesten im Kreis Harju&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eestigiid.ee/?SCat=15&amp;amp;CatID=0&amp;amp;ItemID=147&amp;lt;/ref&amp;gt;, brannte im Zuge der [[Russische Revolution 1905|russischen Revolution 1905]] nieder. Es wurde um 1910 in kleinerer Form zweigeschossig wiederaufgebaut. An der Fassade fallen die barockartige Treppe aus Granit und der spitze Dreiecksgiebel ins Auge. Um das Herrenhaus erstreckt sich der 13,5&amp;amp;nbsp;Hektar große Park bis fast zum Fluss [[Pirita (Fluss)|Pirita]] (&amp;#039;&amp;#039;Pirita jõgi&amp;#039;&amp;#039;). In seinem älteren Teil finden sich über 60 dendrologische Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den zahlreichen schmucken Nebengebäuden ist besonders die ehemalige [[Molkerei|Meierei]] aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts sehenswert. In ihr befand sich vormals die Schnapsbrennerei des Guts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ivar Sakk: &amp;#039;&amp;#039;Eesti mõisad. Reisijuht.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2002 (ISBN 9985-78-574-6), S. 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.eestigiid.ee/?CatID=89&amp;amp;ItemID=330 Beschreibung des Ortes] (estnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.mois.ee/harju/ravila.shtml Gutshaus von Ravila] (estnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.mois.ee/deutsch/harju/ravila.shtml Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1241]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sijtze Reurich</name></author>
	</entry>
</feed>