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	<title>Ravené - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raven%C3%A9&amp;diff=989462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-07T17:09:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ravené&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer aus [[Frankreich]] nach [[Berlin]] geflüchteten [[Hugenotten in Berlin|hugenottischen]] Familie. Aus dieser kamen zahlreiche Unternehmer. Am bekanntesten war das Unternehmen [[Jacob Ravené Söhne]], das im [[Eisenwarenhandel]] erfolgreich war. Auch die [[Gemäldesammlung der Familie Ravené|Gemäldesammlung]] der Familie hatte vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Die Familie kam 1685 mit vielen anderen als verfolgte [[Hugenotten]] aus [[Metz]] in [[Lothringen]] nach [[Mark Brandenburg|Brandenburg]]. Zunächst betrieb man intensiv Gartenbau wie die [[Bouché (Familie)|Familie Bouché]]. Der Ahnherr François David Ravené (†&amp;amp;nbsp;1748) blieb wie auch seine Nachkommen der französischen Gemeinde in Berlin verbunden. Der Sohn Pierre Ravené (1723–1798) betrieb eine kleine [[Gelbgießerei]]. Sein Enkel Jacques Ravené (1751–1828) kaufte 1775 die Eisenwarenhandlung Butzer in der Stralauer Straße und begründete damit ein Unternehmen, das 170 Jahre bestehen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Das Ostpreußenblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Oktober 1965, [https://archiv.preussische-allgemeine.de/1965/1965_10_09_41.pdf Berliner Beilage, S. 5] (PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB) abgerufen am 17. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mitglied der [[Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland|Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland]] in Berlin war der „Eisenkönig von Berlin“ auch bestens mit wichtigen Persönlichkeiten und Unternehmern seiner Zeit [[Soziales Netzwerk (Soziologie)|vernetzt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uta Motschmann]] (Hrsg.):  &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815&amp;#039;&amp;#039;. 2015, [https://books.google.de/books?id=S_deCAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA371&amp;amp;lpg=PA371&amp;amp;dq=raven%C3%A9+weinhandlung&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=cciYgeBCFx&amp;amp;sig=ACfU3U1vRUPxOpDnnDhipvniHBXBbgH2QQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjvtbfqpaLlAhUoNOwKHTDmBIsQ6AEwCXoECAkQAQ#v=onepage&amp;amp;q=raven%C3%A9%20weinhandlung&amp;amp;f=false S. 371]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Namensträger leiteten die Unternehmungen durch fünf Generationen:&lt;br /&gt;
* [[Jacques Ravené|Jacques (Jakob, Jacob) Ravené]] (1751–1828), Begründer der Eisengießerei; Vater von Pierre Louis&lt;br /&gt;
* [[Pierre Louis Ravené|Pierre Louis (Peter Ludwig) Ravené]] (1793–1861); Vater von Ludwig Friedrich Jacob&lt;br /&gt;
* [[Louis Fréderic Jacques Ravené|Louis Fréderic &amp;lt;!-- Ferdinand? --&amp;gt; Jacques (Ludwig Friedrich Jacob) Ravené]] (1823–1879); Vater von Louis Auguste&lt;br /&gt;
* [[Louis Auguste Ravené|Louis (Ferdinand) Auguste (Ludwig August) Ravené]] (1866–1944); Vater von Peter Louis&lt;br /&gt;
* Peter Louis Ravené (1891–1945) wurde der letzte der Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen und französischen Fassungen der Vornamen wurden gleichzeitig &amp;lt;!-- und in mehrmals täglich wechselnder Zusammenstellung --&amp;gt;geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|LouisRavene}}&lt;br /&gt;
Das zweite bis vierte Familienoberhaupt war bei den jeweiligen Zeitgenossen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Louis Ravené&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt; dies wurde auch als [[Firma]] benutzt. Während man zu Lebzeiten genau wusste, wen man meinte, hat das seit Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zu zahlreichen Verwechslungen geführt; in beiläufigen Bemerkungen der gedruckten Literatur und auch im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Louis Fréderic Jacques Ravené wurde 1895 die [[Ravenéstraße (Berlin)|Ravenéstraße]] im Berliner Ortsteil [[Berlin-Gesundbrunnen|Gesundbrunnen]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Vom 18. bis zum 20. Jahrhundert gab es zahlreiche Unternehmen, die von Mitgliedern der Familie Ravené in Berlin geführt wurden:&lt;br /&gt;
* F. Ravené, Hofuhrmacher, um 1800 bis 1850&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Peter Kux: &amp;#039;&amp;#039;Organismus und vollständige Statistik des preussischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1840, S. 116 (unter „U“ – &amp;#039;&amp;#039;Uhrenlager&amp;#039;&amp;#039;); {{archive.org |bub_gb_3EAuAAAAMAAJ |Blatt=n138}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mehlis.eu/de/catalogs/9319/7/?page=3&amp;amp;sort=caption Aus der Besachreibung einer Offiziersreiseuhr.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jacob Ravené Söhne|Jacob Ravené]], Eisenwarenhandel, 1775–1824&lt;br /&gt;
* [[Jacob Ravené Söhne]], Eisenwarenhandel, 1824–1945&lt;br /&gt;
* W. Ravené, Seidenfärber, um 1830 bis 1840&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Anzeiger für Bayern&amp;#039;&amp;#039;, 12. Oktober 1822, [https://books.google.de/books?id=-w8AAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA311&amp;amp;lpg=PA311&amp;amp;dq=raven%C3%A9+uhren&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=F9mRE5TckO&amp;amp;sig=ACfU3U2sKkhwBHt3iqtZMHqtYgKUPdak8g&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiGlpymq6LlAhXHGuwKHd15BDw4ChDoATAOegQICRAB#v=onepage&amp;amp;q=raven%C3%A9%20uhren&amp;amp;f=false S. 311]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weingroßhandel Ravené, um 1850–1860&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute lebt der Name Ravené noch weiter als Bestandteil der beiden Firmen&lt;br /&gt;
* Ravené Possehl und&lt;br /&gt;
* Ravené-Schäfer,&lt;br /&gt;
die sich traditionell mit dem Eisenhandel befassen. Eine Verbindung zu Familienmitgliedern besteht nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundstücksbesitz ==&lt;br /&gt;
Als Wohnorte oder Standorte für die verschiedenen Unternehmen waren zahlreiche Grundstücke im Besitz der Familie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ortsteil Mitte ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bastion V&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das erste Unternehmensgelände lag auf zurückgebauten Anlagen der Festung, der [[Festung Berlin#V. „Goltzsches“ Bollwerk (Salz-Bastion)|5.&amp;amp;nbsp;Bastion]]. Hier war die Gefahr einer Brandausbreitung durch die noch umgebenden Wassergräben deutlich gemindert; ähnlich war bereits mehr als ein Jahrhundert zuvor beim Gießhaus auf der [[Festung Berlin#I. Leib-Garde-Bollwerk (Gießhaus-Bastion)|Bastion&amp;amp;nbsp;I]] verfahren worden. Ansonsten mussten diese Betriebe sich außerhalb der Stadt ([[Feuerland (Berlin)|Feuerland]]) ansiedeln. Somit lag diese frühe Industrie auch am Rand der Stadt, wo es keine unmittelbar benachbarten Wohnhäuser gab, die durch Lärm und Qualm belästigt wurden, und der ehemalige Festungsgraben ermöglichte auf dem Wasserweg den Transport von Brennmaterial, Roherz und der erzeugten Produkte. Das Grundstück befand sich in [[Berlin-Mitte]] an der [[Wallstraße (Berlin)|Wallstraße]] in der Nähe der Grünstraßenbrücke.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chausseestraße 24 (heute Nr. 28)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. 1879 erwarb Ravené dieses Grundstück,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1879|1223|Chausseestraße 24|Teil=Teil 4|Seite=1031}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das als Lager genutzt wurde. Es war bis 1936 im Familienbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1936|4299|Chausseestraße 24|Teil=Teil 4|Seite=138}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jägerstraße 55&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Mindestens ab 1801 war das Grundstück im Besitz der Familie und Wohn- und Arbeitsort für den Hofuhrmacher F.&amp;amp;nbsp;Ravené (1801–1850) und den Bronceur und Gelbgießer, später Particulier D.&amp;amp;nbsp;Ravené (um 1812–1850). Das Grundstück war bis 1847 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königstraße 23.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Kupferschmied Ravené hatte 1801 hier seine Werkstatt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neue Grünstraße 16 (ab 1854 Nr. 17)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1847 hatte Louis Jaques Ravené hier den Standort für sein Unternehmen. 1910 errichtete die Ravené’sche Stabeisen- und Träger-Handlung AG einen Neubau und verkaufte 1911 das Grundstück an die Deutscher Eisenhandel Aktiengesellschaft&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stralauer Straße 28/29&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1801 ist die Adresse nahe am Molkenmarkt als Hauptstandort für den Ravenéschen Eisenhandel nachgewiesen. Das Grundstück bleibt bis 1903 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallstraße 92/93&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1833 war hier das Stammhaus des Unternehmens Jacob Ravené Söhne, das wegen Erweiterung der Wallstraße Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts abgerissen werden musste.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschäftshaus der Firma Jakob Ravené Söhne &amp;amp; Co., Wallstraße 5-8, Fassade (1896).jpg|mini|Geschäftshaus Ravené, Wallstraße 5–8&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 30. Jg., Heft 8, Tafel vor S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallstraße 5–8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. 1896 wurde nahe am Spittelmarkt der neue Hauptsitz des Unternehmens Jacob Ravené Söhne gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://wallstrasse-berlin.de/geschaeftshaeuserum1900.html |text=Internetpräsenz der Wallstraße |wayback=20120711202219 |archiv-bot=2019-05-09 08:46:01 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es beherbergte auch bis 1938 das &amp;#039;&amp;#039;Kaufhaus Ravené&amp;#039;&amp;#039;, in dem einzelne Haushaltsartikel (vorwiegend aus Metall) erworben werden konnten. Berühmt war die bis 1919 öffentlich zugängliche private [[Gemäldesammlung der Familie Ravené|Gemäldesammlung]]. Ab 1939 war der „[[Volksgerichtshof]]“ Eigentümer des Grundstücks; zeitweilig war geplant, das Gebäude für ihn herzurichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad Beck |Titel=Die Ravenés |Sammelwerk=Mitteilungen des [[Verein für die Geschichte Berlins|Vereins für die Geschichte Berlins]] |Band=Jahrgang 81 |Nummer=Heft 3 |Ort=Berlin |Datum=1985 |Seiten=310–313}} [https://www.yumpu.com/de/document/read/8822437/mitteilungen-des-vereins-fur-die-geschichte-berlins-1983 Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ravené nutzte nur noch einen Teil des Gebäudes als Mieter. 1945 wurde das ehemalige Stammhaus Ravené zerstört. Am 23.&amp;amp;nbsp;August 1982 wurde bei den Gründungsarbeiten für das Wohnhaus Wallstraße 1–8 die Grundsteinkassette aufgefunden. Sie befindet sich heute im Stadtmuseum Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ortsteil Friedrichshain ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alt Stralau 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Auszug aus dem Stammhaus Wallstraße 5–8 im Jahr 1939 war hier der letzte Sitz der Firma &amp;#039;&amp;#039;Jakob Ravené Söhne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1939|5333|Alt-Stralau 4|Teil=Teil 4|Seite=1031}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ortsteil Moabit ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werftstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Louis Fréderic Jacques baute eine große Villa in der Werftstraße in [[Berlin-Moabit]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnhaus Margarethenstraße 17 (1903).jpg|mini|hochkant|Wohnhaus Margarethenstraße 17&amp;lt;ref&amp;gt;{{BerlinerArchitekturwelt |Autor=- |Titel=Wohnhaus Margarethenstraße 17 |Jahr=1903 |Heft=11 |Seiten=376 |zlb=415}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ortsteil Tiergarten ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarethenstraße 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. 1902 ließ sich Louis Auguste Ravené von den Architekten [[Kayser &amp;amp; von Großheim]] eine neue Stadtvilla errichten. Hier wohnte er bis 1920. Danach wurde die Norddeutsche Verwaltungs GmbH Grundstückseigentümerin. 1934 zog hier das [[Amt Rosenberg]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ortsteil Wannsee ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Königstraße 69&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09085208 Denkmaldatenbank] abgerufen am 16. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Villa wurde für Louis Auguste um 1900 vom Architektenbüro [[Hermann Ende|Ende]] &amp;amp; [[Wilhelm Böckmann|Böckmann]] in [[Berlin-Wannsee]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Fotos [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=79&amp;amp;Daten=174172 1] [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=79&amp;amp;Daten=174173 2] im Digitalen Architekturmuseum der TU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Ende war der Schwiegervater des Familienoberhaupts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cochem ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Cochem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Jacob Louis Fréderic kaufte 1868 die Ruine der [[Reichsburg Cochem|Reichsburg]] bei [[Cochem]] an der [[Mosel]]. Er ließ die Burg wieder aufbauen, die bis 1942 im Familienbesitz blieb und als Sommersitz genutzt wurde. Ursprünglich wollte er die Ruine Grevenburg in [[Traben-Trarbach]] erwerben, jedoch wollten dort die Winzer nicht ihre Weinstöcke aufgeben, die sich mittlerweile auch auf Flächen der Burg befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marquardt bei Potsdam ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Marquardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Schon 1892 kaufte Louis Auguste Gut und [[Schloss Marquardt]] bei [[Potsdam]] als Sommersitz. 1912 ließ er es aufstocken und den Westflügel anbauen. 1900 stiftete er den Neubau der [[Dorfkirche Marquardt|evangelischen Dorfkirche]], in der er auch begraben liegt. 1932 verpachtete er das Schloss an den Hotelier [[Kempinski]], 1942 wurde es nach dessen „[[Arisierung]]“ an [[Aschinger]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstsammlungen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe&amp;#039;&amp;#039; [[Gemäldesammlung der Familie Ravené]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Patrone förderten die Kunst. Pierre Louis begründete die Gemäldesammlung. Zu einer Zeit, als es noch keine öffentlichen Gemäldegalerien und Ausstellungen gab, machten reiche Berliner ihre privaten Sammlungen allgemein zugänglich. Die Kunstsammlung der Familie Ravené wurde gezeigt:&lt;br /&gt;
* im Stammhaus Wallstraße 5–8,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://lexikus.de/Handbuch-fuer-Reisende-in-Deutschland-Mittel-und-Nord-Deutschland/Berlin/Die-Wagnerische-Gemaelde-Sammlung-Die-Ravenesche-Gemaeldegallerie-Thiergarten-Raczinskische |wayback=20130309051034 |text=Gemäldegalerie in der Wallstraße |archiv-bot=2024-04-23 11:32:45 InternetArchiveBot }} im &amp;#039;&amp;#039;[[Verlag Karl Baedeker|Baedeker]]&amp;#039;&amp;#039; von 1855 auf lexikus.de&amp;lt;/ref&amp;gt; befördert durch Pierre Louis und Louis Jacques Ravené&lt;br /&gt;
* auf Burg Cochem, nach deren Umbau durch Louis Auguste Ravené&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|220|221|Familie Ravené|[[Felix Escher]]|13900193X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Konrad Beck&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Ravenés&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Mitteilungen des [[Verein für die Geschichte Berlins|Vereins für die Geschichte Berlins]]&lt;br /&gt;
   |Band=Jahrgang 81&lt;br /&gt;
   |Nummer=Heft 3&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |Seiten=310–313}} [https://www.yumpu.com/de/document/read/8822437/mitteilungen-des-vereins-fur-die-geschichte-berlins-1983 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stammbäume der Mitglieder der französischen Colonie in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. R. Béringuier, Selbstverlag des Vereins für die Geschichte Berlins, In Kommission bei [[E. S. Mittler &amp;amp; Sohn|E. S. Mittler]] u. Sohn, Berlin 1887. [https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN779206231/47 S. 40] Ravene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ravené family}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13900193X|VIAF=95602285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ravene}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Unternehmerfamilie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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